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Fleischskandal weitet sich aus

Carna Grischa laufen die Kunden und die Lieferanten davon



Ein Medienschaffender filmt die Liegenschaft des Buendner Fleischhandelsunternehmens Carna Grischa AG, am Montag, 24. November 2014, in Landquart. Wie der Sonntags Blick schreibt, soll das Unternehmen ueber Jahre hinweg falsch deklariertes Fleisch verkauft haben. Der Verwaltungsratspraesident der Carna Grischa AG spricht von Einzelfaellen. Die Buendner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Carna Grischa sorgt weiter für Schlagzeilen. Bild: KEYSTONE

Der Fleischskandal rund um die Firma Carna Grischa hat schwerwiegende Folgen für das Unternehmen. Wie verschiedene Medien berichten, wenden sich immer mehr Kunden und auch Lieferanten vom Bündner Fleischhändler ab. 

Bell etwa hat einen Lieferstopp verfügt, bis die Vorwürfe geklärt sind. Gemäss dem Tages-Anzeiger haben zudem mehrere Lieferanten aus dem Kanton Bern und der Nordwestschweiz sämtliche Geschäfte mit Carna Grischa gestoppt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, es habe Verfalldaten gefälscht und die Herkunft seines Fleisches falsch deklariert. 

Fast niemand wolle sich mehr mit Carna Grischa in Verbindung bringen lassen. Seit Montag haben sich laut dem «Tages-Anzeiger » 16 Partnerfirmen dafür eingesetzt, dass keine Verbindung zu Carna Grischa mehr sichtbar ist. 

Verwaltungsrat gerät ins Kreuzfeuer der Kritik

Mehr und mehr in die Kritik gerät Verwaltungsratspräsident Ettore Weilenmann. Er ist offenbar für den «toxischen Effekt» bei Carna Grischa verantwortlich. Der Mann habe bereits zahlreiche Firmen geführt und sei, so zum Beispiel mit einer Softwarefirma, auch schon gescheitert. 

20 Minuten berichtet, dass sich das Unternehmen dazu entschieden habe, die Schriftzüge bei einem Teil seiner Fahrzeuge zu überkleben; damit es in der Öffentlichkeit nicht mehr erkennbar sei. Das Unternehmen bestätigte dies gegenüber dem Blatt. (feb)

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