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Deutschland

Deutscher Ex-Präsident von Weizsäcker ist tot



Richard von Weizsaecker bei seiner Rede als Bundespraesident waehrend der Feierstunde zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985  im Bundestag in Bonn. Wie kaum ein anderer Politiker der Nachkriegsgeschichte hat Weizsaecker die politischen Hoehen und Tiefen des 20 Jahrhunderts erlebt. Am Samstag, 15. April 2000, wird der Zeitzeuge und Mitgestalter deutscher Geschichte 80 Jahre alt. (AP Photo/HERMANN J. KNIPPERTZ) ZU UNSEREM KORR.

Richard von Weizsäcker bei einer Rede: Wollte während seiner 10-jährigen Dienstzeit «Präsident aller Bürger» sein. Bild: AP ARCHIV

Der frühere deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das Präsidialamt bestätigte in Berlin eine entsprechende Information der Deutschen Presse-Agentur.

Der CDU-Politiker war von 1984 bis 1994 Bundespräsident. Zuvor war der in Stuttgart geborene Weizsäcker unter anderem Bürgermeister von Berlin. Nach seinem Amtsantritt hatte er versprochen, «Präsident aller Bürger» sein zu wollen. 

Als ein wichtiger Markstein seiner Amtszeit gilt die Rede vom 8. Mai 1985 zum 40. Jahrestag des Kriegsendes, in der er sich ohne Beschönigung mit den deutschen Verbrechen der Nazi-Zeit auseinandersetzte. Er bezeichnete den Tag des Kriegsendes und den Zusammenbruch des Nazi-Regimes als «Tag der Befreiung». (sda/dpa)

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