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«Scherzhafte» Reinigung

Hongkonger Tierquäler steckt Hund in die Waschmaschine und bekommt es jetzt mit der Polizei zu tun



Die angeblich «scherzhafte» Reinigung seines Hundes in einer Waschmaschine hat für einen Facebook-Nutzer in Hongkong ein juristisches Nachspiel. Nach einer massiven Unterschriftenkampagne im Internet leitete die Polizei Ermittlungen gegen den Mann wegen Tierquälerei ein.

Die im sozialen Netzwerk eingestellten Aufnahmen legten den Verdacht nahe, dass er das Tier bewusst gemartert habe, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Mit dem Vermerk: «Ein superschneller Weg, dein Hundchen zu baden» hatte der Facebook-Nutzer mit dem Pseudonym Jacky Lo Fotos von einer Waschmaschinen-Sitzung mit einem kleinen weissen Hund auf seine Seite gestellt. 

Darauf ist zunächst zu sehen, wie der Hund wieder aus der Maschine klettern will, um dann im nächsten Bild verzweifelt zu versuchen, seinen Kopf in der sich bereits drehenden Trommel über Wasser zu halten. Auf die Frage eines anderen Nutzers, ob das Tier tot sei, antwortete Lo: «Ja. Willst Du es sehen?»

Die grausamen Aufnahmen riefen Hongkongs Tierliebhaber auf den Plan. Binnen weniger Tage sammelten sie 20'000 Unterschriften für eine Internet-Petition, in der sie die Behörden zum Einschreiten auffordern. 

Nach dem Gesetz der chinesischen Sonderverwaltungszone stehen auf Tierquälerei bis zu drei Jahre Haft und eine Geldstrafe von umgerechnet rund 24'000 Franken. Bislang wurde der Mann laut Polizei noch nicht festgenommen. (aeg/sda/afp)

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