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Migration

40 Millionen Franken mehr für Flüchtlinge und Terrorbekämpfung

40 Millionen Franken mehr für Flüchtlinge und Terrorbekämpfung

14.01.2016, 13:1914.01.2016, 13:27

Der Bund kann mehr Geld ausgeben für Terrorismusbekämpfung und Asylwesen. Die Finanzdelegation (FinDel) der eidgenössischen Räte hat den dringlich benötigten zusätzlichen Mitteln im Umfang von insgesamt 40 Millionen Franken zugestimmt.

Ein Nachtragskredit über 6,3 Millionen Franken ist für die Terrorbekämpfung bestimmt. Damit werden 86 zusätzliche Stellen finanziert. 23 Stellen werden beim Nachrichtendienst des Bundes geschaffen, 24 beim Bundesamt für Polizei, 28 beim Grenzwachtkorps, 3 beim Aussendepartement und 8 beim Staatssekretariat für Migration. Alle Stellen ausser jenen beim Grenzwachtkorps sind auf drei Jahre befristet.

Zur Bewältigung der besonderen Lage im Asylbereich werden 33,7 Millionen Franken zusätzlich benötigt. 11,1 Millionen Franken davon hat die Finanzdelegation als Nachtragskredit zum Budget 2016 bewilligt. Das Geld wird für die Miete weiterer Unterkünfte, die Deckung der Betriebskosten, Übersetzungsdienste, Informatik und Arbeitsplätze benötigt.

Grünes Licht für Kreditüberschreitung

Zusätzlich hat die FinDel dem Bundesrat grünes Licht gegeben für Kreditüberschreitung zur Rechnung 2015 im Umfang von 22,6 Millionen Franken. Dieser Betrag wird für Betriebskosten in Empfangs- und Verfahrenszentren sowie für Sozialhilfe benötigt.

Wie die Parlamentsdienste am Donnerstag mitteilten, hat die FinDel den Nachtragskrediten und der Kreditüberschreitung zugestimmt. Angesichts der angespannten Finanzlage muss der Bundesrat jedoch prüfen, ob die Kredite in den nächsten beiden Jahren verwaltungsintern kompensiert werden können.

Das dringliche Verfahren kommt zum Zug, wenn Nachtragskredite nicht aufgeschoben werden können. Der Bundesrat braucht dafür die Zustimmung der Finanzdelegation. Nach deren Entscheid stehen die Mittel sofort zur Verfügung. Die Räte müssen später noch ihren Segen dazu geben. Kreditüberschreitungen hingegen werden lediglich in der Staatsrechnung ausgewiesen. (whr/sda)

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Datenklau beim Bund könnte Mitarbeitende im Ausland gefährden – Schlagzeilen vom Sonntag
Ein Datenleck bei einem externen Anbieter der Pensionskasse Publica könnte für Bundesangestellte Folgen haben. Zudem sind die Covid-Kontrollen des Bundes abgeschlossen, während ein dänisches AKW-Start-up seinen Hauptsitz nach Zug verlegen will. Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund hat nach einem Datenklau bei einem externen Software-Anbieter der Pensionskasse Publica gemäss «SonntagsBlick» hohe Risiken festgestellt. Er geht von erheblichen Schäden und längerfristigen Auswirkungen für gegenwärtige wie pensionierte Beschäftigte des Bundes aus, wie die Zeitung schrieb. Finanzministerin Karin Keller-Sutter habe am Mittwoch eine entsprechende Informationsnotiz in den Bundesrat eingebracht. Besonders betroffen seien die «Sicherheitsorgane des Bundes», hiess es laut «SonntagsBlick» darin. Der Bund warne intern, dass bestimmte Mitarbeitende von Behörden anderer Länder erkannt, vertieft befragt oder im Extremfall festgesetzt werden könnten. Der Staatssekretär für Sicherheitspolitik, Markus Mäder, habe einen geheimen Auftrag erhalten. Das Verteidigungsdepartement wollte sich laut «SonntagsBlick» dazu nicht äussern.
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