Fussball
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Switzerland's Jeremy Guillemenot, center, celebrates with teammates after the 3 to 1 during a qualification soccer match for the European Under 21 Championship between Switzerland and France at the Stadium Stade de la Maladiere, in Neuchatel, Switzerland, Tuesday, November 19, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die Schweizer U21 macht Freude. Bild: KEYSTONE

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Nach der Schweizer A-Nationalmannschaft ist auch die U21 auf Kurs, sich für die EM zu qualifizieren. Die Nachwuchs-Nati führt ihre Qualifikationsgruppe souverän an und sorgte gestern mit einem furiosen 3:1-Sieg über Frankreich für Aufsehen.



Ganze 9'500 Zuschauer waren gestern im Stade de la Maladière in Neuchâtel, um das Spitzenspiel der U21 zu sehen. In der EM-Qualifikation stand die Partie gegen das ebenfalls verlustpunktlose Frankreich an. Die Franzosen gelten auf Jugendstufe als eine der besten Mannschaften Europas und reisten unter anderem mit den Bundesligaspielern Dan-Axel Zagadou, Dayot Upamecano oder Moussa Diaby an.

Der Marktwert der Franzosen-Startelf belief sich auf satte 160,5 Millionen Euro, derjenige der Schweiz auf 20,74. Dementsprechend dominant agierte der Gast und nach 35 Minuten hätte kaum jemand auf einen Sieg der Schweiz gewettet. Denn bis kurz vor der Halbzeit musste sich die Schweizer Auswahl von den individuell überlegenen Franzosen dominieren lassen und selber im Stil einer Auswärtsmannschaft agieren. Doch mit den spärlichen Konterangriffen kam man meist nicht weit.

Switzerland's head coach Mauro Lustrinelli smiles before a qualification soccer match for the European Under 21 Championship between Switzerland and France at the Stadium Stade de la Maladiere, in Neuchatel, Switzerland, Tuesday, November 19, 2019. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

U21-Trainer Mauro Lustrinelli hat eine schlagkräftige Truppe. Bild: KEYSTONE

Die Franzosen ihrerseits konnten ihre Überlegenheit nicht in klare Torchancen ummünzen und so entsprang ihre 1:0-Führung nach 19 Minuten wohl nicht zufällig keiner eigentlichen Chance. Der englische Schiedsrichter Stuart Attwell pfiff einen Foulpenalty, obwohl Aussenverteidiger Kevin Rüegg seinen Gegenspieler seitlich im Strafraum nicht gefoult hatte, wie Fernsehbilder belegten.

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Die Szene, welche zum Penalty geführt hat und die anschliessende Ausführung. Video: streamja

Odsonne Edouard, Legionär bei Celtic Glasgow, verwertete den geschenkten Penalty per Lupfer zu seinem neunten Tor im vierten U21-Spiel.

Die Schweizer wendeten das Blatt mit drei Toren kurz vor und nach der Pause. Es trafen die Stürmer Jérémy Guillemenot vom FC St.Gallen und zweimal Andi Zeqiri, der mittlerweile bei Lausanne-Sport engagiert ist. Zum 2:1 und zum 3:1 leistete Jordan Lotomba von den Young Boys mit kraftvollen Vorstössen jeweils die hervorragende Vorarbeit.

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Das 1:1 durch Guillemenot. Video: streamja

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Das 2:1 durch Zeqiri. Video: streamja

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Das 3:1 durch Zeqiri. Video: streamja

Mit seinen Energieleistungen machte Jordan Lotomba in dieser Partie den Unterschied aus. Der Waadtländer wird bei YB von Trainer Gerardo Seoane vermehrt nicht auf der Aussenverteidiger-Position, sondern mit offensiven Aufträgen eingesetzt. Die neue Rolle, in der Lotomba seine Fähigkeiten bestens zur Geltung bringen kann, ist jetzt auch für die U21 gewinnbringend.

Das Telegramm

Schweiz - Frankreich 3:1 (2:1)
Neuenburg. - 9500 Zuschauer. - SR Attwell (ENG). -
Tore: 19. Edouard (Foulpenalty) 0:1. 44. Guillemenot (Toma) 1:1. 45. Zeqiri (Guillemenot) 2:1. 53. Zeqiri (Lotomba) 3:1.
Schweiz: Racioppi; Rüegg, Bamert, Zesiger, Sidler; Janjicic, Domgjoni; Lotomba (91. Pusic), Toma, Zeqiri (88. Bajrami); Guillemenot (76. Ndoye).
Bemerkungen: Schweiz u.a. ohne Vargas (A-Nationalmannschaft).

Nicht nur Lotomba und Doppeltorschütze Andi Zeqiri, der ein Jahr in der U19 von Juventus Turin spielte, sind vielversprechende Nachwuchstalente. Auch das restliche Kader besteht aus Akteuren, die in der Super League mehrheitlich Stammspieler sind. Mit Noah Okafor, Ruben Vargas und Eray Cömert fehlten zudem wichtige Akteure, weil sie entweder verletzt sind oder für die A-Nati aufgeboten waren.

So spielte die Schweiz gegen Frankreich:

Bild

Mit dem Sieg stehen die Chancen der Schweizer U21 sehr gut, erstmals seit 2011 wieder eine EM-Endrunde zu erreichen, auch wenn das Rückspiel in Frankreich noch aussteht. Die Gruppensieger und der beste Zweite der neun Gruppen gelangen direkt an die 2021 in Slowenien und Ungarn stattfindende EM, die übrigen Gruppenzweiten können sich über Barragen ebenfalls qualifizieren.

Die bisherigen Schweizer Resultate:

Bild

screenshot: uefa.com

(mit Material der Nachrichten-Agentur sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Levi Vodica 21.11.2019 03:12
    Highlight Highlight Hab gar nicht gewusst, dass sich so viele Leute U21 Spiele im Stadion ansehen, ist ja kaum von einem Super League Spiel zu unterscheiden.
  • federico007 20.11.2019 19:04
    Highlight Highlight Super, was Lustrinelli schon erreicht hat mit seiner Truppe. Er arbeitet ähnlich gut wie Petkovic.

    An Herrn Böni vom Blick: Nur noch staunen und stille sein!
  • federico007 20.11.2019 18:59
    Highlight Highlight Erfreulich, was Lustrinelli da schon erreicht hat. Er arbeitet ähnlich gut wie Petkovic.
    An Blick-Böni: Schweigen Sie und wundern Sie sich!
  • TodosSomosSecondos 20.11.2019 15:42
    Highlight Highlight ich freu mich schon auf die innere Zerissenheit bei den 20-Minuten-Eidgenossen-Fans wenn Rüegg Nati Captain wird..
    • Bene86 20.11.2019 16:42
      Highlight Highlight Ich wünsche mir die elenden Diskusionen endlich mal weg, du freust sich darauf. Lässt tief blicken (ich wähle übrigens konservativ).
  • Hans Maulwurf 20.11.2019 15:24
    Highlight Highlight Hammer, die Jungs! Sackstark. Aber darf ich etwas kritisch hinterfragen? Ok, ich darf: Beim 3:1 hat Lotomba mindestens 95% Anteil am Tor, Zeqiri muss nur noch einschieben. Dieser dreht ab, jubelt für sich alleine und lässt Lotomba im Regen stehen.
    Ja, das nervt mich. Gopf.
    • Lümmel 20.11.2019 15:53
      Highlight Highlight Wenn dich das nervt solltest du nicht Fussball schauen. Dort sind solche Ego-Schauläufe normal.

      Ich weiss, das ewige "EiShOcKeY IsT BeSsEr" nervt. Aber trotzdem. Im Eishockey wird fast immer nur als Team gejubelt nach einem Tor. Schon krass diese Unterschiede der Mentalität.
    • socialmushroom 20.11.2019 17:35
      Highlight Highlight @ Lümmel: Bin nicht ganz einverstanden. Klar gibt es viele Egoisten. Aber gerade in Mannschaften mit guter Teamstimmung sieht mam doch echt häufig, dass dem Assistgeber gedankt wird und mit ihm gejubelt wird.
    • Hollda von Quorn 20.11.2019 22:05
      Highlight Highlight ich habe ja nicht das ganze Spiel sondern nur diese Ausschnitte gesehen, aber es könnte ja durchaus sein, dass sich der Torschütze unmittelbar nach Ende des Clips dem Passgeber zuwendet und ihm dankt. Man hätte es einfach abgeschnitten - wär doch immerhin möglich.
  • Clank 20.11.2019 13:15
    Highlight Highlight Das Problem in der Schweiz ist, dass genau solche Sololäufe wie die von Lotomba je älter man wird, desto mehr verpönnt und abtrainiert werden.
    Sodass schlussendlich alle Profis nur noch Quer- und Rückpässe machen, sobald ein Verteidiger vor ihm steht. Dee Zug aufs Goal tendiert gegen 0.
  • Hofer Ernst 20.11.2019 13:10
    Highlight Highlight Haben's sehr gut gemacht die Lustrinelli-Jungs. BRAVO
  • Nixnutz 20.11.2019 12:33
    Highlight Highlight Hab ich da Titanen gehört? Wer hat Titanen gesagt??
  • Bär73 20.11.2019 12:29
    Highlight Highlight Das ist doch die Generation die dem Schiedsrichter "Alter" nachruft, oder ? 😂
    • Miracoolix 20.11.2019 14:05
      Highlight Highlight Wtf!🤦🏽‍♂️
    • mstuedel 20.11.2019 14:58
      Highlight Highlight Neuderdings heisst das "Dicker".
    • Real John Doe 22.11.2019 10:12
      Highlight Highlight abwechselnd zu "Bro" oder "Brate" :)
  • Nelson Muntz 20.11.2019 12:16
    Highlight Highlight Tolle Zukunftsaussichten. Jetzt muss nur noch Böni weg.
    • Heini Hemmi 20.11.2019 16:42
      Highlight Highlight 👍😂
  • Doeme 20.11.2019 12:00
    Highlight Highlight Man darf an dieser Stelle auch den Trainer Mauro Lustrinelli loben. Er hat es (bisher) geschafft, das Potenzial dieser sehr talentierten Mannschaft auch auszuschöpfen.
  • feuseltier 20.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Wer ist dieser Torwart?
    • Lord-Alain 20.11.2019 13:08
      Highlight Highlight Ich glaube er ist 2. Goalie bei OL.
  • feuseltier 20.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Wow was for eine Rakete & dieser Vorstoß von der Nr. 7 Lotomba! Macht Lust auf mehr.. Bitte baldiges Nati Aufgebot + auch für Zekiri.

    Super Leistung von allen
  • balabala 20.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Bemerkenswert auch der Sprint über den ganzen Platz von Zeqiri vor dem 2:1 während dem die Franzosen gemütlich zurück traben oder ganz stehen bleiben.
  • Loeffel 20.11.2019 11:49
    Highlight Highlight War früher sehr Fussball interessiert, heute habe ich keine Ahnung mehr und es kratzt mich auch nicht die Bohne international und in den Ligen abgeht.

    Diese Meldung hier finde ich aber sehr positiv und ist ein Aufsteller. Erfreulich 👍🏼
    • hopplaschorsch12 20.11.2019 13:22
      Highlight Highlight Interessiert jetzt aber auch keinen, dass es dich nicht interessiert.
    • Frida Kahlo 20.11.2019 15:06
      Highlight Highlight @hopplaschorsch12: da ich Loeffels Leben seit Jahren mit Spannung verfolge, finde ich es doch sehr interessant....momol!
  • miro1604 20.11.2019 11:39
    Highlight Highlight Das isch eusi Jugend! 😍
  • Neruda 20.11.2019 11:30
    Highlight Highlight 🎼 I wanna be Édouard! 🎶😁
    Play Icon
  • Züzi31 20.11.2019 11:22
    Highlight Highlight Den Zweikampf den Lotomba da kurz vor dem 2:1 gewinnt 👍
    Solche 1 gegen 1 Situationen können über Sieg oder Niederlage entscheiden.
    • feuseltier 20.11.2019 13:02
      Highlight Highlight Haben sie auch 😅😂😃

«Steini» ballert an die eigene Latte – und Basel wirft ManUnited aus der Königsklasse

7. Dezember 2011: Serienmeister Basel sorgt in der Champions League für eine Sternstunde des Schweizer Klubfussballs. Im letzten Gruppenspiel der Champions League besiegt der FCB den grossen Favoriten Manchester United mit 2:1 und zieht auf Kosten der Engländer in die Achtelfinals ein.

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