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epa08007122 Players of Switzerland celebrate after the UEFA EURO 2020 qualifying group D soccer match between Gibraltar and Switzerland at the Victoria Stadium in Gibraltar, 18 November 2019.  EPA/ANTHONY ANEX

Team und Betreuerstab, die sich in Gibraltar für die EM 2020 qualifiziert haben. Bild: EPA

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Die Schweizer machen sich das Leben selbst schwer

Die Schweiz fährt als Gruppensieger an die EM 2020. Doch nach einer komplizierten EM-Qualifikation bleiben viele Fragen offen – die Analyse.

Christian Brägger / CH Media



Die Schweiz siegt in Gibraltar 6:1. Die Tore erzielen Cedric Itten (10./84.), Ruben Vargas (50.), Christian Fassnacht (57.), Loris Benito (75.) und Granit Xhaka (86.). Der Ehrentreffer für Gibraltar gelingt Reece Styche (74.). Mehr braucht es über das letzte Länderspiel des Jahres gegen einen Kontrahenten, der in der Weltrangliste hinter Aruba und vor Somalia rangiert, nicht zu sagen. Das viel Wichtigere nämlich ist: Die Schweiz ist abermals EM-Teilnehmer. Und weil die Dänen in Irland 1:1 spielen, ist sie das gar als Gruppensieger – und kommt in der Auslosung am 30. November höchstwahrscheinlich in Lostopf 2.

Das Minimalziel ist erreicht, zum vierten Mal in Folge überhaupt. Das mag eine Premiere sein, aber kaum erstaunen, wenn fast die Hälfte der europäischen Verbände im Frühsommer 2020 ebenfalls durch die zwölf gastgebenden Städte tingelt. Auch deshalb wird diese Teilnahme vom Publikum als selbstverständlich betrachtet, und doch sei die Frage erlaubt: Darf es das überhaupt?

Zu oft ein «Knorz»

Es gehört zum oft bemühten Selbstanspruch dieser Generation von Schweizer Spielern, sich in unmittelbarer Nähe der Eliteklasse der europäischen Nationalmannschaften zu bewegen. Besser als jeder Gruppengegner waren die Schweizer gewiss in jedem Spiel, aber selten überzeugend, weil die Resultate nicht mit den Leistungen auf dem Platz korrelierten. Und nach Nachlässigkeiten oft späte Gegentore fielen. Weshalb Yann Sommer diesen Parcours einen «Knorz» nannte, und Stephan Lichtsteiner von einer letztlich «komischen EM-Qualifikation» sprach.

epa08007133 Switzerland's head coach Vladimir Petkovic (C-L) celebrates with his players after the UEFA EURO 2020 qualifying group D soccer match between Gibraltar and Switzerland at the Victoria Stadium in Gibraltar, 18 November 2019.  EPA/ANTHONY ANEX

Trainer Petkovic umarmt den Debütanten Cömert, feiert mit den Spielern die EM-Qualifikation. Bild: EPA

2019 ist das Jahr, in dem sich die Schweizer das Leben selbst unnötig schwermachten. Mit zahlreichen Geschichten am Rande, die auf das Sportliche abfärbten. Xherdan Shaqiri spielte keine Sekunde in dieser EM-Qualifikation und war doch stets Thema. Trainer Vladimir Petkovic ist dauerhaft im Gegenwind, nicht aus sportlichen Gründen. Seine Zukunft ist weiter ungeklärt. Schliesslich kamen Verletzungen und individuelle Probleme in den Klubs dazu.

Ein Gefühl der Stagnation

Und dann ist da noch Captain Lichtsteiner. Beim deutschen Nachbarn zog Trainer Joachim Löw einen klaren Schnitt, beendete Nationalmannschaftskarrieren renommierter Spieler auf brüske und unwiderrufliche Weise. Petkovic liess Lichtsteiners Schicksal lange offen. Er schlug seinem Captain teils mit widersprüchlichen Argumenten zwar die Vordertüre zu, liess aber die Hintertüre offen. Der 35-jährige Lichtsteiner ging durch diese hindurch, fand zurück ins Team und gab ihm wieder mehr Mentalität.

In der Summe umweht dieses Schweizer Team ein Gefühl der Stagnation. Es schweben viele unbeantwortete Fragen. Zum Beispiel auch: Welche Veränderungen sieht Petkovics neuer Chef, der Nationalmannschaftsdirektor Pierluigi Tami? Und schliesslich: Wie und mit wem wollen die Schweizer besser kommunizieren und eine Wiederannäherung an die entfremdete Fanbasis schaffen?

Switzerland's national soccer team head coach Vladimir Petkovic, right, and Director of national Teams Pierluigi Tami,  left, speaks during a press conference before the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer matches against Denmark and Ireland, on Friday, October 4, 2019, in Lucerne, Switzerland. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Petkovic und sein Chef Tami (links). Bild: KEYSTONE

Es gibt also viel Aufarbeitungs- und Reaktionspotenzial um das Schweizer Nationalteam. Diesen Schluss gibt es sowohl aus der Innensicht der Spieler und als auch aus dem Blickwinkel des Anhangs. Dabei kann diese Mannschaft doch so begeistern und Freude bereiten. Dabei ist die Hoffnung doch da, irgendwann diesen Viertelfinal an einem grossen Turnier zu erreichen. Und immerhin hat es im November mit Itten und Vargas noch einmal zwei Lichtblicke gegeben. Ihre Sterne sind am Schweizer Fussballhimmel aufgegangen. Doch wird sich weisen, wie hell diese tatsächlich für Petkovic im nächsten Sommer leuchten.

Bilanz ziehen und vorausschauen auf die EM will Petkovic erst in ein paar Wochen und damit wieder einmal später. Dabei gelobten der Verband und auch Petkovic gerade diesbezüglich Besserung nach der eingehenden Analyse der WM. Es scheint, als wollten sie aus der Vergangenheit nichts lernen. Petkovic wird am 13. Dezember reden, an einem Freitag. Wenn das bloss kein böses Omen ist.

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walser 19.11.2019 13:07
    Highlight Highlight Ruhig bleiben. Die CH hat wieder das Maximum ihrer Möglichkeiten rausgeholt. Obs passt oder nicht. Petcovic ist ein ausgezeichneter Trainer. Kritik am Trainer gibts täglich weltweit, immer und überall. Ausser man ist gerade Spitzenreiter mit 12 Punkten Vorsprung in irgend einer Liga.
  • Wandervogel 19.11.2019 09:58
    Highlight Highlight ''Wie und mit wem wollen die Schweizer besser kommunizieren und eine Wiederannäherung an die entfremdete Fanbasis schaffen?''

    In meinem Umfeld geniesst die Nati einen so hohen Stellenwert wie schon lange nicht mehr. Desweiteren stelle ich fest, dass die Secondos mittlerweile hoch geachtet sind und vollkommen akzeptiert werden. Dies war vor einigen Jahren bekanntlich nicht der Fall.

    Daher kann ich nicht verstehen, wie man immer eine Diskrepanz zwischen Fans und Mannschaft heraufbeschwören möchte.
  • Super8 19.11.2019 09:53
    Highlight Highlight Wann merkt ihr Journis endlich, dass hundertausende Schweizer die Nati und vor allem Petkovic gut finden. Was habt ihr eigentlich gegen Petkovic? Nur weil er nicht den Hampelmann spielt für euch heisst das nicht, dass er weg soll! Hört bitte endlich auf mit diesem Petkovic-Bashing.
  • herrkern (1) 19.11.2019 09:16
    Highlight Highlight Gewissen Journalisten geht jeglicher Respekt ab. Petkovic geht seinen Weg, sehr erfolgreich. Wenn schon, verdient er Unterstützung in der Kommunikation. Was ist da eigentlich mit dem Verband los, warum soll daran ausschliesslich Petko Schuld sein?
  • wasps 19.11.2019 09:03
    Highlight Highlight Und noch etwas muss ich los werden: Wiederannäherung an die Fanbasis, welch ein Schwachsinn! Hört endlich mit der billigen Masche auf, die Fans vorzuschieben und als Alibi zu missbrauchen. Um eure Eitelkeit zu streicheln, euer Unvermögen einer Annäherung an den Coach zu kaschieren. Ich habe null Probleme mit der Mannschaft und mit dem Coach. Wie Hunderttausende andere, echte (nicht die fremdenfeindliche Horde) Fussballfans auch!
  • sottosopra 19.11.2019 08:59
    Highlight Highlight In der (deutschschweizer) Berichterstattung über die Schweizer Nati fehlen mir die technisch-taktischen Aspekte. Stattdessen wird auf den Mann (Pektovic, Lichtsteiner, Xhaka) geschossen, die Kommunikation kritisiert, oder irgendwelche anderen Sachfremde Aspekte diskutiert. Es scheint so als wäre bei den Journalisten sehr wenig Sachverstand vorhanden diesbezüglich (Watson-Zappella ist diesbezüglich eine wohltuende Ausnahme)
  • Walter Sobchak 19.11.2019 08:53
    Highlight Highlight Die Probleme der Nati kann man am besten an der RV Position sehen. Da werden Lichtsteiner (nur noch ein Schatten vergangener Tage), Mbabu (Ohne Spielpraxis) und Lang (Formschwach, ohne Spielpraxis) aufgeboten. Und das obwohl mit den Silvan's Widmer und Hefti zwei Formstarke Spieler auf dieser Position zur Verfügung stünden.

    Kontinuität ist sicher was gutes, vor allem im Nationalteam. Jedoch ist Spielpraxis und Formstärke doch etwas, was mehr gewichtet werden sollte.
    • Triumvir 19.11.2019 10:48
      Highlight Highlight Und Zack. Ein weiterer möchtegern Nati-Trainer hat analysiert und gesprochen, wie so viele möchtegern Nati-Trainer in der Schweiz. Namentlich Journis.
    • Walter Sobchak 19.11.2019 12:05
      Highlight Highlight Das hat nichts mit möchtegern Nati-Trainer oder sonstwas zu tun. Ich finde man darf auch einen Petkovic trotz dem besten Punkteschnitt etc kritisieren.

      Oder sag mir doch bitte, was an meiner Aussage so nicht stimmt?
    • wasps 19.11.2019 12:18
      Highlight Highlight @Sobchak, für die Formstärke /-schwäche sind die Klubtrainer zuständig und nicht der Naticoach. Was kann Petkovitch dafür, wenn ein Shaq ständig verletzt ist? Wenn Xhaka in London Mist baut? Wenn Lang nicht spielt? Petkovitch findet auf solche Misstände immer eine Lösung. Siehe Itten, siehe Fargas oder Benito, Sow und wie sie alle heissen. Das zeichnet ihn aus, das ist es, was zählt und nicht sein Umgang mit der Medienmeute.
  • YB98 19.11.2019 08:31
    Highlight Highlight In erster Linie sollten gewisse Schreiberlinge aus der Vergangenheit lernen.
  • wasps 19.11.2019 08:29
    Highlight Highlight Nennen wir das Problem doch beim Namen: Die Journis haben Mühe mit Petkovic, weil er ihnen nicht in den Arsch kriecht. Wer einen solchen Trainer in die Wüste schicken will, hat null Sachverstand! Der Totomat und die Punkteausbeute sowie die Qualifikation für drei Turniere sprechen eine klare Sprache. Daneben wirken Hitzfeld und Kuhn wie Schulbuben.
    • René Obi (1) 19.11.2019 09:16
      Highlight Highlight Petkovic macht sehr, sehr vieles richtig. Kommunikativ hat er noch etwas Potenzial. Und Fehler... nun, den einzigen wirklichen Fehler, den ich sehe ist, dass er bei der Doppeladler-Affäre sich nicht dezidiert hinter seine Spieler gestellt hat. Durch die ganze Skandalisieren einer verständlichen Geste und dem Hass auf Teile der Mannschaft, den das ausgelöst hat, hat uns den Sieg gegen Schweden gekostet.
    • ksayu45 19.11.2019 09:30
      Highlight Highlight Wegen den Journalisten hast du schon recht. Aber Petkovic bietet halt auch einfach unnötig viel Angriffsfläche. Warum will er bis zum 13.12. warten und macht nicht in den nächsten Tagen eine Bilanz-PK zur Quali? Dann wärs erledigt und man würde ihn eher in Ruhe lassen. Schon nach dem WM Aus hatte er das Gefühl, nichts sagen zu müssen.

      Sportlich gesehen hat man die Pflicht erfüllt. Punkt. Jetzt müssen sie an der EM liefern, mal die eigenen hohen Ambitionen bestätigen und endlich diesen verflixten Viertelfinal erreichen!
    • Score 19.11.2019 14:08
      Highlight Highlight Man hat gesehen was bei YB passierte als man Petkovic entliess und dachte nun wird alles besser. Das Gegenteil war der Fall und zwar für Jahre und mehrere Trainer.
      Welcher Trainer würde denn mehr aus dieser Nati rausholen? Aus einer Mannschaft lauter Spieler die in grösseren Liegen mal mehr mal weniger spielen und in den wenigsten Fällen zu den besten in ihren Teams gehören? Wir holen ziemlich das Maximum des Möglichen raus. Wir sind leider kein Belgien welches ein gutes Dutzend Weltklassespieler stellt. Wir sind schlicht die kleine Schweiz. Aber fast immer dabei!

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