DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ukraine: Rebellen in der Ostukraine fordern von UNO Rückzug aus Lugansk

25.09.2015, 03:40

Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine haben die UNO sowie internationale Hilfsorganisationen aufgerufen, sich aus deren Hochburg Lugansk zurückzuziehen. Das Ultimatum machte der UNO-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien am Donnerstag in New York publik.

Die aktiven UNO-Organisationen sollten die Region am Freitag verlassen, sagte O'Brien. Mehrere internationale Nichtregierungsorganisationen sollten Lugansk am Samstag verlassen. O'Brien äusserte sich «besorgt» über die Forderung der Rebellen und rief sie auf, «in Lugansk und in Donezk die sofortige Wiederaufnahme der Aktivitäten der UNO und internationaler NGOs» zu ermöglichen.

Wegen der Blockadehaltung der Rebellen seien rund 16'000 Tonnen an Hilfsgütern nicht bei Bedürftigen in der Region eingetroffen und örtliche Spitäler könnten aus Mangel an Betäubungsmitteln nicht operieren.

Offenbar in Anspielung auf Russland rief der UNO-Nothilfekoordinator in seiner Erklärung all diejenigen auf, «die Einfluss auf die de-facto-Behörden» in der Ostukraine hätten, für einen veränderten Umgang mit der UNO und anderen humanitären Helfern zu sorgen.

Die prorussischen Rebellen hatten vergangene Woche den Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen (MSF) und Rotes Kreuz die illegale Lagerung psychoaktiver Medikamente vorgeworfen. Beide Organisationen wiesen die Vorwürfe zurück und beklagten, dass ihre Arbeit seit Wochen unterbrochen sei, weil eine Erlaubnis der Rebellen fehle. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!