Microsoft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE- In this May 7, 2018, file photo Microsoft CEO Satya Nadella looks on during a video as he delivers the keynote address at Build, the company's annual conference for software developers in Seattle. Microsoft Corp. reports earnings Thursday, July 19, 2018. (AP Photo/Elaine Thompson, File)

Microsoft hat unter Satya Nadella einen Neustart hingelegt. Bild: AP/AP

Er hat den Windows-Konzern heruntergefahren und neu gebootet – nun bricht er alle Rekorde

Totgesagte leben länger. Satya Nadella hat den alten Windows-Konzern heruntergefahren und als modernen Cloud-Konzern neu gebootet. Das Resultat: 💰💰💰.



Als der Windows-Konzern 2012 den ersten Quartalsverlust seit 1986 schrieb, wurde der Tech-Dinosaurier von nicht wenigen «Experten» und Journalisten bereits abgeschrieben. Es sah nicht gut aus: Während Apple und Google mit iOS und Android die Kunden im Sturm eroberten, hatte der alternde Tech-Gigant gerade den Smartphone-Trend verschlafen. Selbst Windows 8 für PCs konnte nicht mehr an den Erfolg früherer Windows-Versionen anknüpfen. 

Die Zukunft gehört Amazon, Apple und Google, waren sich viele Beobachter sicher. Microsoft sei ein Tech-Fossil, dem in der von Steve Jobs ausgerufenen Post-PC-Ära der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit drohe. Heute sind wir klüger und wissen: Die Tech-Auguren hätten sich kaum mehr irren können.

Am Donnerstag vermeldete Microsoft das stärkste Jahresergebnis seiner Geschichte. Der Umsatz knackte zum ersten Mal die 100-Milliarden-Schallmauer. Allein der Nettogewinn der letzten drei Monate beträgt 8,8 Milliarden Franken. Alle Konzernbereiche trugen zum Rekordergebnis bei:

Image

Der Wert der Microsoft-Aktie hat sich seit 2011 beinahe vervierfacht. Inzwischen sind nur noch Apple und Amazon knapp mehr wert als Microsoft. bild: quarz

Die Aktie steht auf einem Allzeithoch und Microsoft ist auf dem Weg zum Eine-Billion-Dollar-Konzern. Der Tech-Dino ist 43 Jahre nach der Firmengründung wieder mehr wert als Google und auf Kurs, auch Amazon und Apple zu überflügeln. Doch wie ist das möglich?

Die kurze Antwort gibt Microsoft-Boss Satya Nadella gleich selbst: «Unsere frühen Investitionen in die intelligente Cloud zahlen sich aus.»

Die lange Story kannst du hier lesen:

2014 kam der harte Neustart

Läuft der PC nicht mehr rund, ist ein Neustart nie verkehrt. Diese simple Weisheit befolgte auch Microsoft-Chef Satya Nadella, als er nach seinem Antritt 2014 den alten Tech-Giganten quasi herunterfuhr und neu gebootet hat.

Microsoft-Boss Nadella hat den Windows-Konzern heruntergefahren und neu gebootet. Das Resultat: 💰💰💰.

Nach fast 15 Jahren unter der Regie von Steve Ballmer – Sohn des Schweizer Einwanderers Fritz Hans Ballmer – brauchte Microsoft einen Neustart. Satya Nadella ist das Gesicht dieses neuen Microsofts.

epa05804985 Microsoft Chief Executive Officer Satya Nadella reacts during an interactive session on Indian startups use of Microsoft Cloud for artificial intelligence, in Bangalore, India, 20 February 2017.  EPA/JAGADEESH NV

Satya Nadella kam 1992 zu Microsoft. Seit 2014 ist er der Chef von über 100'000 Mitarbeitern. Bild: EPA/EPA

Nadella arbeitete sich zum Präsidenten des immer wichtigeren Cloud-Geschäfts empor. Als Leiter der Cloud-Sparte war er Anfang 2014 die logische Wahl, als es darum ging, Steve Ballmers Nachfolger zu küren.

Als ich genau zwei Jahre nach seiner Ernennung zum CEO mit einer kleinen Gruppe internationaler Journalisten das Microsoft-Hauptquartier bei Seattle besuchte, hatte Nadella den Konzern bereits auf den Kopf gestellt. 

Manager-Köpfe rollten, ganze Abteilungen wurden eingestampft – es war ein Massaker.

Während wir Journalisten Fragen zu Windows oder Smartphones hatten, drehte sich bei Microsoft längst alles um die neue Firmenkultur und die Cloud, sprich Rechenzentren und Online-basierte Abo-Modelle wie Office 365.

Die Microsoft-Manager betonten in jedem zweiten Satz den Kulturwandel, den Nadella anstrebe. Ein Kulturwandel war auch mehr als nötig: Früher wurden bei Microsoft erfolgreiche Teams belohnt, die anderen bestraft: Abteilungen arbeiteten daher nicht zusammen, sondern teils gegeneinander. Der neue Microsoft-Chef versucht, diese alten Gräben innerhalb des Konzerns zuzuschütten. Beim Abendessen erzählte mir ein gutgelaunter Schweizer Microsoft-Angestellter, dass er miterlebt habe, wie vor fünf Jahren die Marketing- und Verkaufsteams oft nicht gewusst hätten, was die anderen tun. Heute sei das ganz anders.

Microsoft liebt jetzt Apple, Android und Linux.

Image

Die neue Firmenkultur manifestiert sich auch in der früher undenkbaren Offenheit gegenüber rivalisierenden Betriebssystemen wie Android, iOS und Linux, die von Microsoft inzwischen vollumfänglich mit Software unterstützt werden. Natürlich ist dieser Strategiewandel aus der Not geboren, weil man den Wettbewerb der Betriebssysteme auf mobilen Geräten gegen Google und Apple verloren hat. Aber Nadella weiss natürlich, dass man nicht mehr mit Betriebssystemen Geld verdient, sondern mit der Cloud, wo wiederum Linux das dominierende Betriebssystem ist. Die neue Offenheit war Microsofts Überlebensstrategie und nun, so zeigen es die neuesten Gewinnzahlen, geht der Masterplan vollends auf.

Die Cloud ist Microsofts neue Gelddruckmaschine für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte.

Von Microsofts PR-Leuten wird seit Nadellas Amtsantritt auch die Cloud-First-Strategie gebetsmühlenartig wiederholt. Beim Stichwort Cloud denken die meisten von uns zunächst ans Sichern von Fotos, Dokumenten oder Musik in einem Online-Speicher. Microsoft betreibt aber nicht hunderte Rechenzentren weltweit, um lediglich Urlaubfotos und E-Mails zu speichern. Vor allem grosse Firmen verlagern derzeit ihre IT-Infrastruktur wie Server oder Bürosoftware in Rechenzentren, um Kosten zu sparen. Kleinere Firmen folgen diesem Trend. Das Wachstumspotenzial im Cloud-Geschäft ist daher gigantisch.

Microsoft stellt zum einen Rechenkapazitäten in der Cloud bereit und liefert damit seinen Kunden eine Plattform, über die diese ihre IT abwickeln können. Zum anderen verkauft und vermietet Microsoft die dafür nötige Software. Dies garantiert langfristige Einnahmen.

Image

Microsoft betreibt eigene Rechenzentren und stellt Cloud-Dienste für Rechenzentren von anderen Firmen zur Verfügung. Kunden können ihre Daten so im eigenen Rechenzentrum speichern (Private Cloud) und trotzdem die Dienste einer Public Cloud wie Microsoft Azure nutzen.   bild: quarz

Insbesondere Firmenkunden kaufen Software, Speicherplatz und Rechenleistung oft nicht mehr in Form eigener Server und Rechenzentren, sondern mieten die Online-Dienste als Abo bei Microsoft und Co. Microsofts Cloud-Geschäft funktioniert somit ähnlich wie die Abo-Dienste von Netflix oder Spotify, die ihre Serien und Songs ebenfalls nur vermieten. Auch Microsoft-Kunden kaufen die Office-Programme nicht mehr, sondern mieten sich den Zugang.

Die Cloud mausert sich zum neuen Rückgrat des Konzerns und wird in den nächsten Jahren Milliardengewinne in die Kasse spülen.

Microsoft ist nach Amazon der zweitgrösste Cloud-Anbieter. Konkurrenten wie Google oder IBM wurden längst abgehängt. Viele Firmen entscheiden sich heute nur noch zwischen Marktführer Amazon oder eben Microsoft, das traditionell gute Beziehungen zu den Firmenkunden hat, wenn es darum geht, einen Cloud-Anbieter zu wählen. 

Während Produkte wie Windows, Xbox-Spielekonsolen oder Surface-Laptops seit Jahren nur gemächlich wachsen, explodieren die Cloud-Umsätze bei Microsoft (und Amazon) Jahr für Jahr. Kein Wunder: Über eine Milliarde Menschen nutzen die Microsoft-Cloud, die im Hintergrund den Speicher, die Rechenleistung und die künstliche Intelligenz für die Suchmaschine Bing, Outlook/Hotmail, Office 365, den Online-Spieledienst Xbox Live, den Onlinespeicher OneDrive, die digitale Assistentin Cortana und die Azure-Plattform liefert. 

Ein Beispiel aus dem Alltag: Nutzer von Microsofts Spielekonsole Xbox One müssen regelmässig für den Spieledienst Xbox Live bezahlen, um sämtliche Online-Funktionen nutzen zu können. Der Cloud-Dienst wird Microsoft mittelfristig wohl mehr Geld einbringen als die Xbox-Verkäufe selbst.

Image

Blick in ein Rechenzentrum von Microsoft. bild: microsoft

Azure ist eine gigantische Computer-Infrastruktur im Internet mit fast unbegrenzter Rechenleistung. Die Azure-Plattform spricht daher vor allem Firmen an, die ihre Server und Programme (Office, Kundenbetreuung, Logistik etc.) in der Cloud, sprich einem externen Rechenzentrum, betreiben wollen, um jederzeit genügend Speicher und Rechenleistung zu haben. Wer Rechenleistung für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz braucht, und das tun immer mehr Firmen, mietet diese bei Amazon oder Microsoft. 

Telekomfirmen wie Swisscom spielen dabei die Vermittler, damit Schweizer Firmen ihre Daten in Schweizer Rechenzentren speichern können. Die Infrastruktur im Hintergrund liefern aber immer öfter die beiden global führenden Player Amazon und Microsoft.

Wenn Nadella nun sagt, «unsere frühen Investitionen in die intelligente Cloud zahlen sich aus», hat er recht. Implizit sagt er so aber auch, dass sein Vorgänger Steve Ballmer eben doch nicht alles falsch gemacht hat, wie so oft suggeriert wurde. Microsofts Kronjuwel, die Azure-Plattform, wurde bereits vor über zehn Jahren von Nadella aufgebaut, also unter Ballmers Führung.

Cloud first, Windows second!

Bei Microsoft hat man denn auch nicht mehr gross Lust, über etwas anders als die Cloud zu sprechen. Fast alles wird der Cloud untergeordnet, so scheint es zumindest für Aussenstehende. Das neuste Opfer dieser Cloud-First-Strategie ist der langjährige Windows-Chef Terry Myerson, der den Konzern verlassen wird. Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt krempelte Nadella Ende März den Konzern gründlich um und entmachtete den Windows-Chef. Das einst allmächtige Windows-Team wurde dem Cloud-Team unterstellt.

Früher musste sich bei Microsoft alles Windows unterordnen und dafür sorgen, dass sich Windows besser verkauft. Nadella machte ein für allemal klar: Windows hat keine absolute Priorität mehr. Das heisst natürlich nicht, dass Windows 10 nicht noch viele Jahre weiterentwickelt und für neue Geräte wie AR- und Mixed-Reality-Brillen adaptiert wird, aber es ist nicht mehr der Dreh- und Angelpunkt. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Das Surface Pro mit Windows 10 von Microsoft. Bild: microsoft

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Unter Ballmer wurde mit grösstem Aufwand die Surface-Sparte aus dem Boden gestampft, um neuen Schwung in den Laptop-Tablet-Markt zu bringen und so Windows zu stärken. Heute muss sich Windows der Microsoft-Cloud – also Azure und Cloud-basierten Diensten wie Office 365 – unterordnen.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist dies verständlich: Die Windows-Umsätze werden wohl bald stagnieren oder gar sinken, die Cloud hingegen verspricht mit Abo-Modellen für Speicherplatz, Rechenleistung und künstliche Intelligenz über Jahre oder Jahrzehnte gut planbare Einnahmen. Bei Microsoft dreht sich zu Recht alles um Wachstumsmärkte wie maschinelles Lernen, Augmented Reality oder Mixed Reality. Ob Windows in der heutigen Form als PC-Betriebssystem stirbt oder noch für Jahre erhalten bleibt, ist für Microsoft wohl bald keine Existenzfrage mehr.

Blick ins Allerheiligste: watson besucht das gigantische Microsoft-Hauptquartier in Seattle

Abonniere unseren Newsletter

71
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Daaaan 22.07.2018 00:10
    Highlight Highlight Guter Artikel, Danke!

    Satya hat MS endlich beigebracht mit anderen zusammen zu arbeiten und nicht wie früher, nur auf eigene Technologien zu setzten.
    So gehts! Das würde einigen Unternehmen gut tun!
  • keebits 21.07.2018 12:14
    Highlight Highlight Ich stimme dem Autor zu. MS geht richtig vorwärts, ich selbst nutze fast nur noch die Cloudangebote O365, Azure und VSTS. Alles stark integriert und bis auf Ausnahmen sehr gut erweiterbar, die Fülle an bereits vorhandenen Erweiterungen ist schier endlos.
    Dass ich bei MS gelandet bin hatte nicht technische Gründe, sondern Datenschutz (GCE) und Sonstiges (AWS). Dennoch wird man sich angesichts des sich abzeichnenden Oligopols umschauen müssen.
    Interessant finde ich, dass MS zuerst mit PaaS vermeintlich 'falsch' ins Cloudgeschäft einstieg und dann doch die Kurve gekriegt hat.
  • LeChuck 20.07.2018 21:00
    Highlight Highlight Als jahrelanger linux engineer und contributor muss ich zugeben, dass "hit refresh", das buch von nadella, sehr spannende und aufschlussreiche kapitel beinhaltet. Lesenswert. Ich bin aber immer noch der meinung, dass das leasen von software ein risiko für alle firmen beinhaltet. Strategiewechsel des leasinggebers sowie willkürliche preisschwankungen nicht ausgeschlossen...
  • Winschdi 20.07.2018 17:35
    Highlight Highlight Tja... Reboot tut gut 😎
  • HerrKnill 20.07.2018 15:27
    Highlight Highlight Sehr informativer, aufschlussreicher Artikel. 'Herunterfahren und rebooten': das würde auch anderen Fossilien wie z. B. der deutschen Autmobilindustrie gut tun. Oder mit Darwins Worten: Evolution heisst Anpassung.
    • Die Redaktion 20.07.2018 15:54
      Highlight Highlight @HerrKnill

      Da in der Autoindustrie offensichtlich niemand weiss was der andere, sogar im selben Unternehmen, treibt ist eine Aussage wie "Herunterfahren und rebooten" brandgefährlich. Sonst fahren alle in die Ferien und verbringen Zeit auf ihren Jachten.
  • locin 20.07.2018 15:10
    Highlight Highlight Frage von einem Laie

    Wenn ihr Betriebsystem Windows in Zukunft aussterben wird, wie funtkioniert dann ihre ganze Software? Das Betriebsystem ist doch wie der Boden, auf den man baut, also die Grundlage auch für die Cloud.

    Kann mich da jemand aufklàren?
    • Mova 20.07.2018 15:19
      Highlight Highlight Das Windows welches sie hier ansprechen ist das Desktop OS, gemäss Grafik macht das gerade noch 7% vom Gewinn. Der Grossteil vom Geld wird mit Cloud erwirtschaftet. Bsp ein ganzes Intranet könnte man bei MS hosten, Buchhaltung, Applikationen, Datenbanken, weitere Dienste. MS arbeitet längst nicht mehr nur mit Windows, sie benutzen auchLinux als Server OS. Als Kunde können Sie neuerdings auch auswählen, ob die Daten in Europa oder USA gelagert werden.
    • Oliver Wietlisbach 20.07.2018 15:42
      Highlight Highlight Der Endnutzer hat ein Gerät mit iOS, Android oder was auch immer. Aber er nutzt damit Microsoft-Software wie Outlook, Word, Excel, Powerpoint, die er als Abo mietet (Office 365).

      Microsoft arbeitet aber vermutlich auch an einer neuen Betriebssystem-Version, die für künftige Endgeräte optimiert ist.

      Azure hingegen richtet sich an Software-Entwickler. Firmen können so Internet-Dienste entwickeln, die via Microsofts Cloud laufen. Z.B. nutzen autonom fahrende Autos die Cloud, die gleichzeitig die Telemetriedaten von Millionen Fahrzeugen verarbeiten kann. Auch dafür brauchts kein Windows mehr.
  • MadPad 20.07.2018 14:48
    Highlight Highlight Ich vermisse jeden Tag Windows 7.
    Alles war schnell auffindbar und nicht ins 10 Dialogen und Optionen versteckt. Hoffe wird irgendwann wieder besser.
    • loquito 20.07.2018 15:12
      Highlight Highlight BESSER? SRY, aber wer ein bizzeli was konnte oder kann auf Windows, der findet jetzt alles mit der Suchfunktion, statt in den Systemsteuerungen sich durchzusuchen. Einfacher als heute, und vor allem mit weniger Schritten, kam man noch nie an sein Ziel. Ich liebe Win10 und dreh ab PCs mit XP oder 7 fast durch, da ich noch suchen muss und nicht nur finden 😋🤣😂
    • wipix 20.07.2018 19:07
      Highlight Highlight Ne! Win10 ist anfällig für Updatefehler! Es knallt dem User, ob Home oder Business/ Professionals einfach Games mit drauf, ungefragt. Könnt man wenigstens denken: „Geben sie das OS gratis, wenns schon mit Ungefragtem zugemüllt wird???“
      Ne, die lassen sich doppelt bezahlen! Vom „dumpen User“ und der App Industrie!
      Ist mir schon klar, dass es für den geübten User „knallig bunt bedienbar ist“. Aber ein beachtlicher Teil der User nerven sich ob der Zumüllung, nach jedem Update ungefragt wieder! Und die desinnetressierten Jugendlichen (Konsumenten) lassen sich mit Werbemüll zurieseln ohne Kritik.
  • Scaros_2 20.07.2018 14:35
    Highlight Highlight Bei so Aktienkurse denke ich mir als Laie im nachhinein immer.

    Ach warum hast du nicht einfach mal 10'000 Investiert. :O
    • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 22.07.2018 04:59
      Highlight Highlight Weil ich die 10'000 nicht einfach so übrig habe! Auch wenn ich weiss, dass der Aktienkurs durch die Decke geht...
  • Aladdin 20.07.2018 13:08
    Highlight Highlight Ist Steve Ballmer Doppelbürger?
    Vielleicht war er deshalb nur selektiv engagiert und erfolgreich ? 🤡
    • loquito 20.07.2018 15:14
      Highlight Highlight Hahaha. Er hat sicher immer die Hymne gesungen und das Kreuz getragen...
  • G-Man 20.07.2018 12:50
    Highlight Highlight Schön das er die Aktionäre glücklich macht. Dafür haben sie es mit allen Sysadmins vergeigt, welche unter Windows 10 leiden. Ich mag Win10 wirklich, aber für Unternehmen ist die neue Philosophie eine Katastrophe.
    • Scaros_2 20.07.2018 14:36
      Highlight Highlight Kannst du das erläutern?
    • G-Man 20.07.2018 14:59
      Highlight Highlight kurzerläuterung: Microsoft bringt jährlich zwei Updates heraus (Spring und Fall, oder auch aktuell 1803 für März 18). Die offizielle Unterstützung seitens Microsoft für Updates etc. geht dabei immer 2 Versionen zurück, also immer ein Jahr. Wenn man also aktuelle, sichere Systeme haben möchte, muss man mindestens 1 Mal jährlich updaten. Was privat kein Problem ist, ist für Firmen, die jedes mal alle Programme testen müssen, eine riesen Büetz. Zudem wurden für Firmen wichtige Funktionen für die zentrale Verwaltung von der Professional in die Enterprise Version verschoben, welche viel teurer ist.
    • Rumo 20.07.2018 15:11
      Highlight Highlight Ein Jahr sollte reichen um Programme anzupassen. Gibt ja bestimmt die Updates für Developer schon früher! Nicht zu verstehen für mich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rainbow Pony 20.07.2018 12:48
    Highlight Highlight Ich wünschte mir echt eine Alternative zu iOS und Android. Windows Mobile war ja eigentlich sehr gut, nur die Hardware hielt nicht mit. Wenn man sieht, was für Laptops Microsoft mittlerweile baut, dann sollte es doch machbar sein, auch ein gutes Phone herzustellen. Ich würde eines kaufen. Und die handvoll Apps die man tatsächlich braucht, kriegen die in der entsprechenden Qualität auch noch auf die Reihe.
    • Jol Bear 20.07.2018 13:09
      Highlight Highlight "...weil man den Wettbewerb der Betriebssysteme auf mobilen Geräten gegen Google und Apple verloren hat." heisst es im Artikel. War auch lange mit Windows-Phone zufrieden, musste mich dann realistischerweisedoch davon verabschieden. Wenn es wieder eine Alternative zu Android oder iOS geben sollte (früher oder später sicher), wird sie von ganz anderswo herkommen, kaum aber von MS.
    • Caturix 20.07.2018 13:16
      Highlight Highlight Die Hardwrae war sehr gut, ich vermisse mein Lumia 950xl. Sogar besser als viele andere Top Smarphones. Das Problem waren die Apps und da hätte Microsoft vielleicht Geld in die Hand nehmen sollen und die Firmen bei der entwicklung unterstützen oder belohnen wenn sie für Windows 10 eine App entwickeln.
    • Madison Pierce 20.07.2018 13:28
      Highlight Highlight Finde es auch schade, dass Microsoft so schnell aufgegeben hat. Sie hätten ja das Geld gehabt, mehr zu investieren, auch ins Marketing. Mit der Xbox sind sie ebenfalls in einen gesättigten Markt gestossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • @cyclingsimon 20.07.2018 12:37
    Highlight Highlight
    User Image
  • NotWhatYouExpect 20.07.2018 12:28
    Highlight Highlight Hat er gut gemacht. Auch, wenn ich um Windows Server, Office usw. einen Riesen bogen mache.
    • Toerpe Zwerg 20.07.2018 13:09
      Highlight Highlight Bogen um Office?
    • Die Redaktion 20.07.2018 13:35
    • Toerpe Zwerg 20.07.2018 14:05
      Highlight Highlight Dass es kostenlose Alternativen gibt, ist bekannt.

      Macht man dann einen Bogen um Office oder um die Kosten?

      Excel ist den Gratis Programme insbesondere durch die vielen Plugins doch entschieden überlegen.

      Office 365 kostet im Abo 79 im Jahr inkl. 1.5TB Cloudspeicher. Ein sehr gutes Angebot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 20.07.2018 12:27
    Highlight Highlight "Früher wurden bei Microsoft erfolgreiche Teams belohnt, die anderen bestraft: Abteilungen arbeiteten daher nicht zusammen, sondern teils gegeneinander"

    Interessante Aussage! Sollten sich alle Wettbewerbs-Fanatiker mal hinter die Ohren schreiben.
    • Alnothur 20.07.2018 13:55
      Highlight Highlight In einem Wettbewerb wird nicht bestraft.
    • Ueli der Knecht 20.07.2018 14:50
      Highlight Highlight Alnothur: Im Wettbewerb werden Verlierer disqualifiziert. In einem unfairen Wettbewerb verlieren die fairen; die Fairness geht verloren, und die Unfairness setzt sich durch. Ich würde das schon als Strafe bezeichnen.

      Das Recht des Stärkeren ist stets stärkstes Unrecht.
    • Alnothur 20.07.2018 14:53
      Highlight Highlight Das M$-System war wie folgt: jeder Vorgesetzte musste von seinen Untergebenen X% belohnen und X% bestrafen, fix. Egal, wie gut oder schlecht die Leistung war. Mit Wettbewerb hat das genau gar nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen

Schwerer «Bug» betrifft Windows, Mac und Linux – und es kommt noch schlimmer

Weitere Digital-News im Überblick:

Schreckensmeldung für Millionen PC- und Notebook-User: Ihr Gerät könnte in Zukunft massiv langsamer laufen, weil eine äusserst gravierende Sicherheitslücke geschlossen werden muss.

Dafür verantwortlich ist ein fundamentaler Design-Fehler bei Intel-Prozessoren, sprich: Windows- und Linux-Rechner sowie Macs von Apple.

«Sämtliche in den vergangenen zehn Jahren von Intel gefertigten Prozessoren weisen womöglich einen gravierenden Fehler auf, der Angreifern Tür und …

Artikel lesen
Link to Article