Tier
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Ein Wolf in der Sonderausstellung ÇWolf Ð Wieder unter unsÈim  Zoologischen Museum der Universitaet Zuerich am Montag, 11. Dezember 2017. Die neue Sonderausstellung des Zoologischen Museums der Universitaet Zuerich widmet sich der Rueckkehr der Woelfe in die Schweiz. Sie thematisiert Fantastisches und Wissenschaftliches zum Wolf, praesentiert historische Fakten und aktuelle Probleme. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der gesetzliche Schutz des Wolfes wird derzeit überarbeitet. Bild: KEYSTONE

Der Wolf ist zurück – was auch Städter wissen sollten

Erstmals wurde ein Wolf auf Aargauer Boden fotografiert. Muss man vor dem Tier Angst haben? Wird es abgeschossen? Die Antworten der Experten.

Dominic Kobelt / ch media



Wieviele Wölfe gab es schon im Aargau?

In den letzten paar Jahren hatte es vier Meldungen zu Sichtungen von Wölfen im Aargau oder an der Kantonsgrenze gegeben. Einer davon war im Jahr 2014 in Schlieren im Kanton Zürich unter die S-Bahn geraten und dabei gestorben. Kurz davor war er bei Oberwil-Lieli gesichtet worden. Die anderen drei Meldungen (zwei davon im unteren Fricktal) registrierte der Kanton anhand von plausiblen Beschreibungen, konnte diese aber nicht überprüfen. Nun gibt es den ersten fotografischen Beweis dafür, dass der Wolf den Weg in den Kanton Aargau gefunden hat.

Muss man Angst haben, dem Wolf zu begegnen?

Nein, die Tiere meiden den Kontakt zu Menschen. Angriffe von Wölfen auf Menschen sind extrem selten, sind aber schon vorgekommen. Die «Gruppe Wolf Schweiz» schreibt dazu: «Aus historischer Zeit liegen einige Berichte vor, welche auf Wolfsangriffe hindeuten. Der Wahrheitsgehalt dieser Schilderungen ist aber meistens nicht überprüfbar. Einige wenige gesicherte Wolfsangriffe liegen auch aus dem 20. Jahrhundert vor.» Angriffe würden aber stets spezielle Situationen voraussetzen. Dazu seien drei Faktoren eruiert worden:

Wie gut ist der Wolf geschützt?

Der gesetzliche Schutz des Wolfes wird derzeit überarbeitet: Nachdem 2018 der Ständerat der Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes zugestimmt hat, die eine Lockerung des Wolfsschutzes beinhaltet, hat die Umweltkommission des Nationalrats ebenfalls zugestimmt. Am 8. Mai wird das Geschäft im Nationalrat behandelt.

Bereits heute dürfen Wölfe abgeschossen werde, allerdings nur bei grossen Schäden, die nicht mit Herdenschutz verhindert werden können, oder bei einer Gefährdung von Menschen.

Die «Gruppe Wolf Schweiz» schreibt zur Gesetzesrevision:

«Gemäss dem aktuellen Entwurf der Revision, wie ihn die Umweltkommission des Nationalrates beschlossen hat, könnte der Wolf während fünf Monaten im Jahr faktisch bejagt werden, die Kantone könnten die Bejagung selbstständig und ohne Bewilligung des Bundes verfügen und es müsste kein grosser Schaden mehr dafür vorliegen.»

Der Bundesrat dagegen begründet, mit der Revision «sollen die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, um zukünftig Wolfsbestände regulieren zu können, bevor grosse Konflikte entstehen.»

Er weist darauf hin, dass solche Eingriffe im Rahmen des Übereinkommens über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume (Berner Konvention) erfolgen müssen.

Wann wirds für den Wolf kritisch?

In der nationalen Jagdverordnung heisst es: Wenn im Streifgebiet eines Wolfes innerhalb von vier Monaten mindestens 15 Nutztiere getötet wurden, darf «reguliert» werden. Sprich: Ein Wolf darf zum Abschuss freigegeben werden. Taucht ein Wolf regelmässig in unmittelbarer Nähe von Siedlungen auf und zeigt sich zu wenig scheu oder aggressiv, könnten Menschen gefährdet sein – auch dann ist eine Abschussfreigabe möglich.

Bild

Dieser Abschnitt aus der Jagdverordnung des Bundes beschreibt die Regulierung von Wölfen. screenshot: admin.ch

Wird sich der Wolf im Aargau niederlassen?

«Vermutlich nicht», sagt Thomas Stucki von der kantonalen Jagdverwaltung. Der Wolf bevorzuge grosse und weite Gebiete, in die er sich zurückziehen kann und genügend Beutetiere findet.

Im Gegenzug zu alpinen und voralpinen Regionen wie dem Wallis oder Graubünden ist die Nutztierhaltung im Aargau in den meisten Fällen siedlungsnah und die Tiere sind eingezäunt. Dass der Wolf in der Region Schafe reisst, ist also eher unwahrscheinlich.

Woran erkennt man einen Wolf?

Einen Wolf zu erkennen, sei für einen Laien gar nicht so leicht, erklärte Gabor Bethlenfalvy in einem früheren Bericht der Aargauer Zeitung. Er ist Wolfsexperte beim WWF Schweiz. Grundsätzlich sehe das Raubtier ähnlich aus wie ein Schäferhund, «der Wolf ist aber etwas schlanker, hat eine lange Schnauze und abgerundete Ohren.»

Die Fellfarben der Wölfe in der Schweiz variieren laut von Bethlenfalvy zwischen Hellbraun und Ocker, auf dem Rücken findet sich meist ein schwarzer Bereich. «An der Stirn weisen Wölfe eine dunklere Färbung als Schäferhunde auf, die sogenannte Maske ist markanter abgesetzt.»

Bild

grafik: zvg

Die «Aargauer Zeitung» berichtete:

Dieses Foto beweist: Der Wolf ist zurück im Aargau

Wolfsrudel im Wallis

Wölfe sind hier willkommen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rick Sanchez 30.03.2019 09:59
    Highlight Highlight Ich war vor kurzem an einer Infoveranstaltung wegen dem Wolf im Kt. Bern. Das Problem ist, dass sich die Bauern im Stich gelassen fühlen. Wildhüter & co. schiebten die Verantwortung alle auf die Herdenschutzbehörde. Der Witz: Die Person, welche die Umgebung eines gerissenen Tieres analysieren & allenfalls Schutzmassnahmen vorschlagen sollte, existiert nicht. Seit Monaten ist die Stelle unbesetzt. Alle schreien rum wie toll der Wolf sei & dass jedes Tier Platz in der Schweiz habe, aber Lösungen zum schützen der Herde will niemand haben. Die Selbstjustiz wirds regeln.
  • Magenta 30.03.2019 07:54
    Highlight Highlight Ich bin regelmässig im Jura rund um Aarau unterwegs und würde mich freuen, eines Tages dem Wolf zu begegnen. Wunderschöne Tiere; schön, dass sie nun auch im Jura wieder Fuss fassen!
    • Ribosom 30.03.2019 13:14
      Highlight Highlight Du wirst dem Wolf niemals begegnen, denn Wölfe sind scheue Tiere.
  • Butschina 29.03.2019 18:59
    Highlight Highlight Ich würde es begrüssen, wenn die Schafherdenschutzmassnahmen vergrössert würden. Der Bestand der Wölfe ist zu klein um ihn regulieren zu müssen. Wir mussten Schafherden lange nicht schützen, da kein natürlicher Räuber da war. Den Schutz kann man aber verstärken.
    Betreffend der Angst sie kamen so nahe an Siedlungen wie Füchse kann man ebenfalls viel tun. Abfall soll möglichst in geschlossenen Räumen oder dicht verschlossenen Abfallbehältern gelagert werden. Dann sind die Siedlungen gar nicht interessant.
    Wir sollten glücklich sein gibt es wieder Wölfe und Bieber in der Schweiz.
    • Magenta 30.03.2019 07:40
      Highlight Highlight Biber. Auf Bieber kann ich verzichten. 😉
  • Simsalabum 29.03.2019 14:15
    Highlight Highlight Als ich auf einer zehntägigen Wanderung durchs Bünderland unterwegs war habe ich mit einem Wolf "gefrühstückt". Ich habe erst gesehen, dass er friedlich in der Sonne liegt (ca. 15 min) als ich schon fadt fertig war. Als ich begonnen habe das Zelt abzubauen hat er kurz den Kopf gehoben, danach friedlich weitergedöst. Unsere Wege haben sich in Frieden getrennt, für mich war es ein wunderschönes Erlebnis. Das diese wunderschönen Tiere nun noch eher geschossen werden dürfen bricht mir das Herz.
  • Delay Lama 28.03.2019 23:00
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Zwei Fallende Stimmen 29.03.2019 01:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • ReziprokparasitischerSymbiont 28.03.2019 22:43
    Highlight Highlight Ich habe ehrlich gesagt vor Herdenschutzhunden mehr Angst als vor Wölfen. Die haben nämlich einen guten Grund, mich anzugreifen, wenn ich ihren Schafen zu nahe komme.

    Einem wildlebenden Wolf bin ich allerdings noch nie begegnet.
  • Francis Begbie 28.03.2019 21:28
    Highlight Highlight Sehr interessant dazu:

    How wolves change rivers

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  • Dede7 28.03.2019 21:09
    Highlight Highlight Hat er nichts zu Essen, frisst er mich. Gebe ich ihm etwas zu Essen, frisst er mich auch.
    • Mathis 28.03.2019 23:08
      Highlight Highlight So ist das nun mal bei Rotkäppchen.
    • Gawayn 30.03.2019 09:49
      Highlight Highlight @Dede
      Ich nehme an, du bist volljährig.
      In dem Fall empfehle ich dir Märchenbücher weg zu legen und für dein Alter entsprechende Bücher zu lesen...
  • katerli 28.03.2019 20:29
    Highlight Highlight Risthöhe 70-90cm ui ui ui wenn ich jetzt noch den Hals und Kopf dazurechne köme mir so ein Wolf mit seiner Schnauze bis Brusthöhe. Wenn er sich streckt locker bis zum Hals. War/Bin mir gar nicht bewusst wie gross so ein Tier ist. Da wirken unsere „grossen“ Hunde gleich wie Welpen verglichen mit sonem Wolf... 😁
    • fabsli 28.03.2019 21:26
      Highlight Highlight Hals und Kopf sind nicht einfach oben drauf geschraubt.
  • Der Teufel auf der Bettkante 28.03.2019 19:48
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass Raben ein vielfaches an Lämmer töten, dann erscheint es unverhältnissmässig nach 15 Nutztieren den Räuber abzuknallen. In der Versicherungssumme wird sich das kaum merklich auswirken. Verstehe ich nicht.
    • H. L. 29.03.2019 12:56
      Highlight Highlight Unfassbar. Die Kolkrabenpopulation in der Schweiz umfasst ein paar Tausend Paare.
      Solche Übergriffe sind hierzulande nirgends nachgewiesen.
      In Deutschland sind tatsächlich Fälle bekannt, in denen mangelhaft geschützte Herden ins Interesse der Kolkrabe rücken. Als hochintelligente Opportunisten attackieren sie geschwächte oder neugeborene Tiere. Von Vielfachmorden zu sprechen, ist jedoch reine Polemik.
      Dass Kolkraben - wie die Keas in Neuseeland - (geschwächte) Lämmer anpicken, gilt es als natürliches Verhalten zu akzeptieren. Die Konsequenz müssten bessere Herdenschutzmassnahmen sein.
    • H. L. 29.03.2019 13:01
      Highlight Highlight Letztes Jahr gab es dazu eine interessante Dokumentation im NDR, die, der Zufall will es so, heute Abend erneut ausgestrahlt wird (21.15-21.45 Uhr).

      Ich staune immer noch über die vielen Herzen für eine solch unwissenschaftliche Behauptung. Dass Kolkraben ein Vielfaches an Lämmer töten, ist einfach nicht wahr.
  • Troxi 28.03.2019 19:45
    Highlight Highlight Bevor man über Wölfe abknallen spricht, muss die Abfallentsorgung und das damit eingehende Fuchsproblem in Städten angegangen werden.
  • fabsli 28.03.2019 19:11
    Highlight Highlight Ein ausgestopfter Wolf als Titelbild? Gibt also wirklich schönere Woöfs-Bilder als ein präparierter Kadaver.
  • just sayin' 28.03.2019 18:24
    Highlight Highlight grundsätzlich freue ich mich, dass wir auch solche tiere wieder in der schweiz haben.

    allerdings muss mann es schon ein wenig differenziert anschauen. wenn ein wolf in eine schafherde einfällt, tötet und verstümmelt er meist zahlreiche tiere.

    https://www.schweizerbauer.ch/tiere/schafe-ziegen/wolf-reisst-5-schafe-bei-ergisch-28487.html

    hier müssen wir noch eine lösung finden, welche für alle funktioniert.
    • make_love_not_war 28.03.2019 20:39
      Highlight Highlight wie bei jurassic park.. ein tier pro herde opfern und guet isch..
    • Bettflasche mit Antithese 28.03.2019 20:43
      Highlight Highlight Gerade im Wallis brodelt die Stimmung gegen den Wolf. Jüngst hat sich meine Lieblingstante als Wolfsgegnerin geoutet, was mich sehr verwundert hat. Im Wallis spielt auch immer eine Rolle, dass man sich in diesem Falle von der Restschweiz sog. Ausserschweiz bevormundet fühlt.

      Die Senkung des Schutzstatus ist so gesehen ein Schritt in Richtung Lösung...
    • Arthur Philip Dent 28.03.2019 20:58
      Highlight Highlight Herdenschutz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 28.03.2019 17:32
    Highlight Highlight Auch ich heisse den Urvater unseres ältesten und treuestem Freund dem Hund willkommen.

    Seit Jahrzehnten lese und folge ich jeder News und schaue Dokus an die mit dem Wolf zu tun haben.

    Seit den 70er Jahren habe ich niemals gehört das ein Wolf einem Menschen gefährlich geworden wäre. Zumindest nicht in der Schweiz.
    In Indien gab es Todesfälle von Menschen mit Wölfen.
    Das war aber einer krass ungewöhnlichen Notsituation geschuldet.

    Von Füchsen die zugebissen haben, weil sie angefüttert wurden, ja solche Dinge sind geschehen.

    Wegen paar Dutzend Tieren regulieren, lachhaft!
  • Gubbe 28.03.2019 17:22
    Highlight Highlight Ich bin schon 100 Meter von einem frei lebenden Wolf gestanden, und haben uns beäugt. Er ging seines Weges und ich auch. Dabei habe ich viel mehr Angst vor diesen aggressiven Hunden, die einem anknurren und bellen. Diese 'modischen' Hunde sind das Übel, nicht die paar Wölfe, welche sich normalerweise vor Menschen zurückziehen.
    • EhrenBratan. Hääää! 28.03.2019 19:16
      Highlight Highlight Soso. Was sind denn für Dich aggressive Hunde?
      Bitte klär mich auf!
    • Astrogator 29.03.2019 19:40
      Highlight Highlight "Was sind denn für Dich aggressive Hunde? "
      Alle Hunde beim falschen Halter....
    • Gubbe 30.03.2019 07:45
      Highlight Highlight http://15fakten.de/gefaehrliche-hunderassen/

      Ja, manche haben mit dem Halter zu tun, aber nicht alle. Einige sind aggressiv gezüchtet worden. Es braucht diese Hunde nicht. Sie dienen nur dem Halter um aufzufallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Borki 28.03.2019 16:51
    Highlight Highlight Herzlich willkommen!
  • Ton 28.03.2019 16:44
    Highlight Highlight Es ist doch seltsam, dass bei diesem winzigen Bestand bereits von kontrolliertem Bestand durch Abschüsse gesprochen wird. Wenn wir Glück haben reissen die Wölfe die Hirsche und Rehe, dann "müssen" das unsere Jäger seltener machen.
    In den Nationalpärken Amerikas bedeutete die Rückkehr des Wolfs eine wiederauferstehende Biodiversität. Mal warten mit dem Abschiessen und beobachten.
    • KOHL 28.03.2019 18:31
      Highlight Highlight Ja soweit denken die netten Damen und Herren in Bern leider nicht...
    • Neutralier 28.03.2019 20:47
      Highlight Highlight
      Als Wildtier kann der Wolf nicht wählerisch sein, sondern muss innerhalb seines Beuteschemas erbeuten, was er am leichtesten bekommt. Wo ungeschütztes Kleinvieh weidet, wird es bevorzugt gerissen. Fehlende (weggezüchtete) Fluchtinstinkte der Tiere und Zäune, die eine Flucht verunmöglichen, erlauben dem Wolf ein leichtes Reissen der Tiere, insbesondere der Schafe. In der Schweiz wurden in den letzten fünf Jahren jährlich zwischen 90 und 360 Nutztiere gerissen, hauptsächlich Schafe. Also mir tun da die Bauern leid.
    • #StandWithRojava #StandwithHK 28.03.2019 21:34
      Highlight Highlight Ausgezeichnete Doku von Arte "Yellowstone - Das Geheimnis der Wölfe" zeigt genau dies auf. Absolut empfehlenswert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Huelsensack 28.03.2019 16:43
    Highlight Highlight Yupiieee! Sei willkommen. Endlich zurück:-)
  • Militia 28.03.2019 16:36
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist schon ein wenig heuchlerisch. Über die Vorbehalte der Bergbevölkerung hat man sich jahrelang lustig gemacht und Bedenken wurden ignoriert. Man wusste sogar mit weisen Ratschlägen wie man es besser machen müsste. Taucht ein Wolf im Mittelland auf sieht es dann sofort anderst aus. Wurde auch langsam Zeit, dass alle Schweizer am Wolf Freude haben können. Besonders witzig ist es, wenn dann Fido und Co nicht mehr nachhause kommen.
    • Borki 28.03.2019 18:31
      Highlight Highlight Ich bin pragmatischer "Wolfsfreund" und muss dir etwas recht geben. Es gibt in unserer Fraktion schon einige Naturromantiker, die den Wolf vor allem weit weg in den Bergen cool finden. Ich bin selber auch gespannt auf deren Reaktion, wenn ein Wolf im Mittelland Haustiere reisst.
      Wobei ich da Schnurrli für mehr gefährdet halte als Fido.
    • Huelsensack 28.03.2019 18:47
      Highlight Highlight Wenn du Fido im Wald herumstrolchen lässt, wird er normalerweise vom Wildhüter oder sonst einem zweibeinigen Jäger dezimiert. Nur zu deiner Information: Die Geschichte vom Rotkäppchen war ein Märchen.
    • Herr Ole 28.03.2019 19:25
      Highlight Highlight Fido und Co sind im Grunde auch nur verdummte Wölfe ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 28.03.2019 16:36
    Highlight Highlight Absoluter Witz! Tiere wie Bären und Wolf haben nichts in einem so dicht besiedeltem Land wie der Schweiz verloren.
    • Gigle 28.03.2019 17:07
      Highlight Highlight Voll, wir haben sie doch extra ausgerottet und so viele Häusli gebaut, damit sie auch ja kein Platz mehr haben!! Scheiss Diveristät! *Ironie off
    • Biotop 28.03.2019 17:17
      Highlight Highlight Nach was sucht denn Chrigi-B in einem dicht besiedelten Land wie die Schweiz?
    • Chrigi-B 28.03.2019 17:44
      Highlight Highlight Warten wir bis das 1. Kind im Tal unten angefallen wird. Dann beginnen die Rufe nach erneuter Ausrottung sofort. Diese Tiere sind unberechenbar und potentiell gefährlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gjonkastrioti 28.03.2019 16:35
    Highlight Highlight Ich stehe ja der Rückkehr des Wolfes in die Schweiz grundsätzlich durchaus positiv gegenüber. Dennoch ist eine Verharmlosung des Wolfes nicht zweckdienlich. Ich verstehe schon, wieso Eltern in der Calandaregion bedenken haben, wenn sich ihre Kinder alleine in Waldesnähe aufhalten, oder wenn der Schulweg am Wald vorbeiführt. Ausserdem warte ich immer noch auf ein abschliessendes Statement der KP Graubünden zur Todesursache beim gefundenen Bein in Untervaz. Ich hoffe wirklich, dass da kein Wolf involviert war.
    • Mietzekatze 28.03.2019 17:18
      Highlight Highlight Ich bin auch zutiefst verunsichert ab all der Meldungen der bösen Wölfe die kleine Kinder anfallen und töten! Warte... Ich habe vergessen wann ich die letzte gelesen habe... hmmm... Wann ich das letzte Mal gelesen habe, dass ein Kind von einem Auto ange-/überfahren wurde, weiss ich noch! Vor einigen Minuten nämlich!
    • gjonkastrioti 28.03.2019 18:03
      Highlight Highlight Ich widerspreche Ihnen nicht, dass es soweit keine bewiesenen Vorfälle mit Menschen (wohl aber mit gerissenen Tieren) gegeben hat, und da bin ich auch froh drüber. Wie bereits gesagt, unterstütze ich auch den Wolf in der Schweiz als wichtigen Teil der Biodiversität. Wenn Sie allerdings selbst in einem Gebiet mit einem Wolfsrudel leben würden und dort Kinder aufziehen würden, dann würden Sie weniger herablassend über solche Ängste urteilen. Es ist immer einfach sich vom Zürichsee über die Bergler lustig zu machen.
    • Maya Eldorado 28.03.2019 19:41
      Highlight Highlight Zwei Märchen:
      Der Wolf und die sieben Geisslein.
      Das Rotkäppchen. Da wurde die Grossmutter vom Wolf aufgefressen.

      Kann sich noch jemand ausser mir an diese Märchen aus seiner Kinderzeit erinnern.
    Weitere Antworten anzeigen

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