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Schlechte Qualität: Tesla-Autos landen bei Studie auf dem letzten Platz

Schlechte Qualität: Tesla-Autos landen bei Studie auf dem letzten Platz

Eine amerikanische Qualitätsstudie fällt ein vernichtendes Urteil für Tesla-Fahrzeuge. Von den 32 untersuchten Fahrzeugmarken, landetet der E-Auto-Hersteller auf dem letzten Platz.
25.06.2020, 12:4625.06.2020, 13:34
Tesla cars are loaded onto carriers at the Tesla electric car plant Wednesday, May 13, 2020, in Fremont, Calif. A dispute between Tesla and San Francisco Bay Area authorities over the reopening of a f ...
Mängelware: TeslaBild: AP
Ein Artikel von
t-online

In der Qualitätsstudie des Verbrauchermagazins J.D. Power , in der die Leistung von Neufahrzeugen in ihren ersten 90 Tagen beurteilt wurde, taucht erstmals Tesla auf, jedoch auf dem letzten Platz. 

Für die Studie wurden US-amerikanische Autobesitzer zu ihren Erfahrungen mit ihren Neuwagen befragt. Erhoben wurden die gemeldeten Mängel je 100 Fahrzeuge. Das Ergebnis zeichnet kein gutes Bild von Tesla-Neufahrzeugen: Die Modelle S, X, Y und 3 hatten 250 Probleme pro 100 Fahrzeuge. Der Mängel-Durchschnitt lag unter allen untersuchten Marken bei 166, wie der Nachrichtensender CNBC berichtet.Die Qualitätsmängel reichen von Problemen mit den Infotainment-Systemen bis hin zum Motor. Aber auch Faktoren wie das An- und Auslassen, Ein- und Aussteigen oder das Sicherheitsgefühl beim Fahren wurden bewertet.

Doch auch andere Automarken schnitten schlecht ab. Im Mängel-Ranking landete Audi mit 225 Problemen hinter Land Rover mit 228 Klagen auf Platz drei. Mercedes zählte 202 Probleme, Volvo 210 – damit schnitten diese Marken immer noch schlechter ab, als die Luxus-Fahrzeuge von Jaguar (190), die für ihre langen Mängellisten bereits bekannt sind.

Top-bewertete Autohersteller waren Dodge und Kia, bei denen 136 Probleme je 100 Fahrzeuge beanstandet wurden.Tesla ist jedoch kein offizieller Teil der Studie, da der Hersteller J.D. Power keine eigenen Daten zur Verfügung stellte, wie CNBC berichtet. Das Studienergebnis basiert auf der Befragung von etwa 1'250 Tesla-Fahrern. Die Mehrheit von ihnen besitzt das Model 3.

(t-online.de/AM)

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