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Fribourg-Gottéron ist Schweizer Meister! Wallmark schiesst Davos ab

Die Fribourger Spieler mit Julien Sprunger feiern den Meistertitel nach ihrem Sieg gegen Davos in der Verlaengerung im siebten Eishockey Playoff Finalspiel der National League zwischen HC Davos (HCD)  ...
Julien Sprunger hat sich im letzten Spiel seiner Karriere doch noch zum Schweizer Meister gekrönt.Bild: keystone

Fribourg-Gottéron ist Schweizer Meister! Wallmark schiesst die Drachen ins Glück

Siebtes Spiel, vierte Verlängerung, erster Meistertitel für Fribourg-Gottéron. Am Ende eines dramatischen Playoff-Finals schiesst Lucas Wallmark die Freiburger in der Verlängerung des siebten Spiels zum 3:2.
30.04.2026, 18:3001.05.2026, 00:21

Fribourg-Gottéron ist endlich am Ziel seiner Träume, und es konnte nur so enden. Erst zum zweiten Mal, seit der Playoff-Final nach dem Modus Best-of-7 gespielt wird musste in der Finalissima eine Verlängerung über den neuen Schweizer Meister entscheiden. 2001 war es der zu früh verstorbene Morgan Samuelsson, der den ZSC in Lugano zum Sieg schoss. Und wieder ist es ein Schwede, der die Meisterschaft entscheidet.

In der 6. Minute der Extraschicht kommt Fribourg zu einem Überzahlspiel, als Calle Andersson den Puck im eigenen Drittel über die Bande spielt. Lucas Wallmark trifft dabei zum 3:2. Davos verpasst damit den ersten Meistertitel seit 2015 denkbar knapp, Fribourg-Gottéron krönte sich hingegen erstmals in seiner 89-jährigen Vereinsgeschichte zum Champion. In der wohl engsten und umstrittensten Finalserie seit Einführung der Playoffs.

Les supporters fribourgeois encouragent leur equipe lors de la diffusion du septieme match de la finale des play-off du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Davos (HCD ...
Das Public Viewing in Freiburg: 9000 Fans im Stadion, und tausende weitere auf dem Platz davor.Bild: keystone

Zadina rettet Davos in die Verlängerung

Fribourg war bis knapp zwölf Minuten vor Schluss mit einer knappen 2:1-Führung im Rücken auf bestem Weg zum ersten Meistertitel der Klubgeschichte. Dann traf Filip Zadina kurz vor dem Ende eins Powerplays mit einem präzisen Flachschuss zum verdienten Ausgleich. Danach verpasste Tino Kessler mit einem Hammer an die Latte den Lucky Punch der Davoser.

Während die Heimfans und die erstaunlich zahlreich präsenten Anhänger aus Freiburg in der mit 6547 Zuschauern wie in allen Finalspielen ausverkauften Halle ein Stimmungsduell auf den Rängen lieferten, kämpften die beiden Teams mit zunehmend leerem Tank, aber ungebrochenem Einsatz um den Pokal. Bis zum, für den Gast, süssen Ende.

Fribourg mit dem besseren Start

Der Gast aus Freiburg hatte den deutlich besseren Start in diese alles entscheidende Partie erwischt. In den ersten 14 Minuten trafen Henrik Borgström in Überzahl und Jamiro Reber nach einem technischen Kabinettstück von Verteidiger Patrik Nemeth hinter dem gegnerischen Tor zur 2:0-Führung. Ähnlich wie in Spiel 5, als Davos sogar einen 0:3-Rückstand wettmachte, liessen sich die Davoser davon aber wenig beeindrucken.

Noch vor der ersten Pause verkürzte Klas Dahlbeck mit einem Knaller unter die Latte. Im mittleren Abschnitt schnürte der Qualifikationssieger den Zweiten über längere Phasen in deren Abwehrdrittel ein und kam auch zu einigen hervorragenden Chancen auf den Ausgleich. Die besten hatten der stets brandgefährliche Filip Zadina (25.) und Chris Egli (31.) mit der einmal überzeugenden vierten Linie. Die Freiburger Abwehr hielt aber mit Mühe und Not den knappen Vorsprung. Bis zur 49. Minute. Am Ende wurde der heroische Kampf auch belohnt - in einem Final, der wahrlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte.

Torhueter Sandro Aeschlimann (HCD) kassiert das entscheidende Tor zum 2:3 von Lucas Wallmark (HCFG) im siebten Eishockey Playoff Finalspiel der National League zwischen HC Davos (HCD) und HC Fribourg- ...
Sandro Aeschlimann ist ein letztes, entscheidendes Mal geschlagen. Bild: keystone

Davos - Fribourg-Gottéron 2:3 (1:2, 0:0, 1:0, 0:1) n.V.
6547 Zuschauer (ausverkauft). - SR Lemelin/Wiegand; Obwegeser/Schlegel.
Tore: 3. Borgström (Kapla, Wallmark, Sörensen/Powerplaytor) 0:1. 14. Reber (Nemeth, Gerber) 0:2.. 17. Dahlbeck (Frick) 1:2. 49. Zadina (Andersson, Dahlbeck/Ausschluss Nemeth) 2:2. 66. (65:56) Wallmark 2:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg.
Davos: Aeschlimann; Frick, Dahlbeck; Andersson, Jung; Gross, Barandun; Guebey; Stransky, Corvi, Lemieux; Frehner, Ryfors, Kessler; Waidacher, Asplund, Zadina; Knak, Egli, Parrée; Aebli.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Jecker, Nemeth; Seiler, Streule; Johnson; Bertschy, Borgström, Biasca; Sörensen, Wallmark, Marchon; Gerber, De la Rose, Reber; Sprunger, Walser, Dorthe; Nicolet.
Bemerkungen: Davos ohne Fora, Nussbaumer, Gredig, Hollenstein (alle verletzt), Claesson, Tambellini und Taponen (alle überzählige Ausländer). Fribourg ohne Glauser, Schmid (beide verletzt), Arola Ljunggren, Rau und Rattie (alle überzählige Ausländer). Pfosten-/Lattenschüsse: 16. Gross, 58. Kessler. (abu/sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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der_böse_golf
30.04.2026 20:29registriert April 2026
Schön finde ich auch, dass gefühlt alle Fan es dem Gegner auch ein wenig Gönnen würden. Dieser Fankultur gilt es sorge zu tragen!
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Roque SF
30.04.2026 22:13registriert Mai 2020
Ein Tipp für mysports: hört auf mit den „Schiriexperten“. Die finden jeden getroffenen Entscheid richtig. Aus Prinzip.
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Old and fragile
30.04.2026 20:09registriert Juli 2024
Das kann ja heiter werden. Mein Herz kommt jetzt schon an die Belastungsgrenze. Allez Gottéron !!
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