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Schweiz

Tag der Arbeit: 1. Mai-Demo in Zürich, Bern und Basel live

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1.-Mai-Demo in Zürich 2026

Polizisten beim Helvetiaplatz an der Nachdemo.

quelle: keystone / claudio thoma
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Bilanz des 1. Mai: Friedlich in den meisten Städten – Krawalle in Zürich

Schweizer Gewerkschaften mobilisieren Tausende zum Tag der Arbeit.
01.05.2026, 09:1601.05.2026, 22:35
Team watson
Team watson

Zum Tag der Arbeit haben mehrere tausend Menschen in zahlreichen Schweizer Städten für die Rechte der Arbeitnehmenden und gegen die SVP-Zuwanderungsinitiative demonstriert. Abgesehen von einer unbewilligten Nachdemonstration in Zürich verliefen die Feierlichkeiten grösstenteils friedlich.

In der Stadt Zürich nahmen am Freitagnachmittag mehrere hundert Menschen an einer unbewilligten Nachdemo im Kreis 4 teil. Zum ersten Mal seit langem liess sie die Polizei gewähren, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.

Am Rand kam es zu einem Angriff auf einen Motorradpolizisten, woraufhin mehrere Beamte einschritten und den Angreifer stoppten. Die Polizei setzte einen Wasserwerfer und vereinzelt Tränengas sowie Gummischrot ein. Die Teilnehmenden aus dem linksautonomen Umfeld zündeten Pyros und Petarden. Ausserdem setzten einige Personen einen Einkaufswagen mit Inhalt in Brand.

Zuvor war es unter anderem zu Provokationen einiger junger Männer gegenüber Zivilpolizisten gekommen. Auch die Verhaftung nach dem Angriff auf den Motorradpolizisten sorgte für Aufregung bei Passanten und Demonstrierenden. Gemäss aktuellem Kenntnisstand der Polizei wurden zwei Polizisten leicht verletzt.

Verhaftungen und Wegweisungen in Zürich

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen nahmen die Stadt- und die Kantonspolizei Zürich acht Personen fest, wie die Stadtpolizei am Abend mitteilte. Dies hauptsächlich wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte. Rund ein Dutzend Personen seien zudem weggewiesen worden, bei «einigen» Personen sei Demomaterial sichergestellt worden.

Die grosse Kundgebung hingegen verlief weitgehend friedlich. Mehrere tausend Menschen nahmen daran teil, die Organisatoren zählten deren 15'000. Allerdings kam es zu vereinzelten Sachbeschädigungen. Aus einer grossen Gruppierung von linksextremen Organisationen lösten sich Vermummte an der Bahnhofstrasse. Sie versprayten Wände und Schaufenster, zündeten Böller und Pyros.

Die Polizei sicherte die Route unter anderem mit einem Wasserwerfer. Aus dem «revolutionären Block» flogen Gegenstände in Richtung der Polizisten, und die Menge skandierte Anti-Polizei-Parolen. Am Umzug waren viele Palästina-Fahnen, solche mit kommunistischen Motiven, Vertretungen von linken Parteien, verschiedene Gewerkschaften, aber auch kurdische und tamilische Gruppierungen zu sehen.

Die Zürcher Innenstadt blieb über längere Zeit blockiert, der Verkehr stand still. Die Demonstrierenden riefen Parolen für Palästina und für die internationale Solidarität.

Basler Demo-Spitze biegt ab

In Basel wiederum nahmen Angaben der Kantonspolizei zufolge rund 2500 Menschen an der 1.-Mai-Demonstration teil. Sie verlief demnach ohne «grössere Zwischenfälle», wobei ein Teil der Demonstrierenden nach der Mittleren Brücke einen unbewilligten Umweg nahm. Kurz darauf flogen aus der Menge mit Farbe gefüllte Gegenstände auf das Hotel Trois Rois. Sie hinterliessen Flecken auf der Fassade, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort beobachtete.

Die Spitze zog weiter zum Universitätsspital Basel, wo eine Rede gehalten wurde. Die Demonstrierenden kritisierten die Arbeitsverhältnisse für Pflegende, und es hiess, Spitäler würden wie Unternehmen geführt. Auch kritisierten sie den Nationalrat, der die Pflegeinitiative «abgeschmettert» habe.

Der Demonstrationszug hatte sich pünktlich um 11 Uhr vom Messeplatz aus in Bewegung gesetzt. Dabei wurden verschiedentlich antikapitalistische und antiimperialistische Parolen skandiert und Lieder gesungen. Zudem bezeugten die Demonstrierenden ihre Solidarität mit den Palästinensern. «Wir sind alle Kinder Gazas» hiess es etwa auf Französisch.

Rund 1000 ziehen durch Bern

In Bern beteiligten sich rund tausend Menschen am Umzug von der Altstadt auf den Bundesplatz. Unter blauem Himmel gab es Risotto und Bratwurst, Bier und Ansprachen. Ebenfalls rund tausend Personen schlossen sich anschliessend einer unbewilligten Nachdemonstration «zum revolutionären 1. Mai» an. Sie folgten einem Aufruf von Linksaussen-Gruppierungen.

Vor allem junge Menschen nahmen an der unbewilligten Kundgebung teil, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Die Polizei hielt sich bei der Besammlung der Demonstrierenden im Rosengarten im Hintergrund. Geplant war ein Umzug durch die Stadt. Die Kundgebung stand unter dem Motto «Klassenkampf statt Vaterland - Kein Krieg auf dem Rücken unserer Arbeit».

In Genf nahmen auf den Aufruf der Gewerkschaften hin knapp 3000 Menschen am 1.-Mai-Demonstrationszug teil. Der Widerstand gegen den G7-Gipfel, der im Juni in Évian im benachbarten Frankreich stattfinden wird, war bei der Demonstration deutlich zu spüren. Thema der Reden war unter anderem die Verteidigung der Arbeitsbedingungen.

In über 50 Städten und Gemeinden gingen Menschen anlässlich des Tages der Arbeit auf die Strasse, wie der Schweizerische Gewerkschaftsbund in einer Mitteilung ausführte. «Jobs und Löhne verteidigen - Nein zur Abschottung» lautete das Motto der diesjährigen Kundgebungen und Feierlichkeiten, die auch im Zeichen der anstehenden Abstimmung zur SVP-Zuwanderungsinitiative (keine 10-Millionen-Schweiz) standen. (sda)

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18:05
Menge zerstreut sich
Der Eindruck vor Ort: Die Polizei scheint im Verlauf des Nachmittags nicht versucht zu haben, die Menge einzukesseln. Stattdessen hat sie den Umzug Stück für Stück durch die Stadt gelenkt. Dabei gingen in jeder Strasse weniger Demonstrierende mit. Nun hat sich der Umzug fast vollständig aufgelöst, wobei vereinzelte Gruppen noch auf den Strassen sind.

17:56
Polizei bleibt präsent
Wie die Polizei schreibt, bleibt sie weiterhin mit einem Grossaufgebot vor Ort. Es kommt zudem weiterhin zu Einschränkungen beim Verkehr.

17:51
Demonstrierende ziehen sich zurück
Jetzt hat es eine Durchsage von der Revolutionären Bewegung gegeben: Die Demonstrierenden sollen sich langsam in die Langstrasse zurückziehen. Und sie folgen.

17:48
Bewegung, aber keine Angriffe
Aktuell sammeln sich weitere Polizisten in der Pflanzschulstrasse, einer Querstrasse zur Stauffacherstrasse. Vielleicht wird das ein Versuch, die verbleibenden Demonstrierenden einzukesseln. Die meisten Demonstrierenden haben sich als Reaktion darauf auf die Kreuzung der beiden Strassen zurückgezogen, um das nicht zu ermöglichen.
17:38
Situation beruhigt sich – aber nur langsam
Die Polizei zieht sich immer weiter die Stauffacherstrasse hinauf zurück. Einige Demonstranten haben immer noch nicht genug und haben nochmals einen Banner ausgerollt. Schliesslich kommen nochmals Reizmittel zum Einsatz - nun rennt die Menge zurück.
17:15
Brennender Einkaufswagen
Beim Helvetiaplatz wurde ein Einkaufswagen in Brand gesetzt. Die Polizei hat sich mittlerweile ein paar Meter zurückgezogen und neu formiert. Von dort haben sie dann auch das Tränengas geschossen. Die Demonstrierenden, die auf den Platz geflüchtet sind, sind aber mittlerweile wieder vorgerückt. Situation somit unverändert.
17:14
Tränengas eingesetzt
Die Polizei bringt zahlreiche Mittel zum Einsatz. Sie scheint nun auch Tränengas eingesetzt zu haben. Es lassen sich hustende Demonstranten mit geröteten Augen beobachten, die zum Brunnen auf dem Helvetiaplatz fliehen.
16:36
Polizei setzt Wasserwerfer ein
Die Polizei hat nun auch den Wasserwerfer eingesetzt.
16:32
Angriff auf Töffpolizist
Mehrere hundert Personen beteiligten sich an der Demonstration, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Am Rand kam es zu einem Angriff auf einen Motorradpolizisten, woraufhin mehrere Beamte einschritten und den Angreifer stoppten.

Die unbewilligte Demo führte kreuz und quer durch den Kreis 4. Die Demonstrierenden zogen dabei auch zweimal durch die Bäckeranlage, auf der sich auch Familien und Kinder befanden. (sda)
16:30
Polizei bestätigt Einsatz von Mitteln
Die Polizei schreibt auf X, dass sie nach Angriffen Mittel eingesetzt habe.



In einem Video ist zu sehen, wie Aktivisten auf die Einsatzkräfte treffen.
16:26
Aufgeheizte Stimmung beim Helvetiaplatz
Beim Helvetiaplatz stehen sich nun Teile des Demozugs und die Polizei gegenüber. Wohl nach einem Flaschenwurf wird es kurz brenzlig, die Stimmung aufgeheizter. Die Polizei hat nun zusätzliches Personal und den Wasserwerfer zum Helvetiaplatz beordert.

16:07
Menge wird auseinander getrieben
Die Polizei konnte den Demozug langsam aber sicher verkleinern. Doch es bleibt ein Katz- und Maus-Spiel.
Hie und da fliegen Wasserballons auf die Polizeifahrzeuge, und es gibt Sprechchöre, die sich gegen die Einsatzkräfte richten.


15:58
Die ersten Gegenstände fliegen
Mittlerweile fliegen die ersten Gegenstände Richtung Polizei.
15:50
E-Trottis auf der Strasse
Die Demonstranten legen der Polizei zwar keine Steine, dafür aber Velos und E-Trottis in den Weg.

15:42
Öffentlicher Verkehr beeinträchtigt
Wegen der Nachdemo ist auch der öffentliche Verkehr im Raum Helvetiaplatz beeinträchtigt, wie die VBZ melden.
15:38
Demonstranten werden zum Helvetiaplatz getrieben
Die Polizei hat die Demonstranten nun dorthin getrieben, wo die bewilligte Demo heute Morgen begonnen hat: Zum Helvetiaplatz. Immer wieder knallt es.
15:37
Polizei gegen Demonstranten
Die Polizei treibt die Demonstranten nun vor sich her.
15:22
Auch die Polizei hat sich in Stellung gebracht
Die Zürcher Polizei hat sich ebenfalls vorbereitet. Sie hat sich mit Wasserwerfer und in Vollmontur in Stellung gebracht.

15:20
Menschen säumen die Umzugsroute
Entlang der Langstrasse, wo die Demo vorbeizieht, haben sich zahlreiche Menschen versammelt.

15:13
Unbewilligte Demo beginnt
Auf der Langstrasse hat sich nun eine Menge versammelt und ist Richtung Helvetiaplatz losgezogen.

15:06
Zürcher Polizei mahnt
Die Stadtpolizei berichtet auf X, dass zu einer unbewilligten Nachdemo aufgerufen wird. Dieser solle man bitte fernbleiben.

14:58
Weiter geht's in Zürich
Auch wenn der offizielle Umzug in Zürich beendet ist, gehen die Feierlichkeiten in der Stadt weiter. Rund um den 1. Mai treten verschiedene Kunstschaffende auf. Auf dem Kanzleiareal haben Olekanone und Nova Stimmung gemacht.

14:28
1.-Mai-Demos im Kanton Bern
Auch im Kanton Bern zelebrieren Linke und Gewerkschaften am heutigen Freitag den Tag der Arbeit. Markige Worte gegen die Zuwanderungsinitiative der SVP prägen vielerorts die Ansprachen.

In Biel warnte SP-Bundesrat Beat Jans am Mittag vor den Folgen des Begehrens, das am 14. Juni zur Abstimmung kommt. Die Initiative gefährde Jobs, Löhne und die Beziehungen zu Europa.

In Bern ist am späten Nachmittag ein Umzug von der Altstadt auf den Bundesplatz geplant. Dort will unter anderem SP-Ständerätin Flavia Wasserfallen das Wort ergreifen. In Burgdorf ist eine Ansprache des neuen SP-Regierungsrats Reto Müller vorgesehen. 1.-Mai-Feiern sind auch etwa in Thun, Unterseen und Langenthal angekündigt.

In Bern haben Linksaussen-Gruppierungen zudem zum «revolutionären 1. Mai» aufgerufen. Sie wollen am frühen Abend auf die Strasse gehen. (sda)


14:22
Offizieller Umzug laut Zürcher Polizei beendet
Die Stadtpolizei Zürich hat den offiziellen 1.-Mai-Umzug für beendet erklärt. Der Verkehr läuft auch wieder normal. Die Polizei bleibe jedoch noch eine Weile vor Ort. Bisher kam es zu Sprayereien, ausserdem wurden auch Böller und Rauchpetarden gezündet. Es wurden auch Gegenstände geworfen.
14:18
Zürcher Unia-Co-Chef warnt vor 10-Millionen-Initiative
Serge Gnos ist Co-Leiter der Unia Zürich-Schaffhausen. Im Interview warnt er vor der 10-Millionen-Initiative der SVP. Bei einem Ja an der Urne drohe der wirtschaftliche Kollaps im Land, gleichzeitig würde das Saisonnierstatut, das die Vergabe von Kurzaufenthaltsbewilligungen ausländischer Arbeitender in der Schweiz regelte, wieder eingeführt und – laut Gnos «der feuchte Traum der SVP» – der Lohnschutz würde fallen.
14:11
Bilanz der Basler Polizei
Die Basler Polizei hat eine erste Bilanz verschickt. Demnach nahmen rund 2500 Personen an der Demonstration teil. Diese startete um 11 Uhr beim Messeplatz Richtung Innenstadt. An der Schifflände splittete sich die Kundgebung in zwei Teile auf. Der Grossteil folgte einer unbewilligten Route Richtung Petersgraben/Lyss und Kohlenberg bis zum Barfüsserplatz. Der kleinere Teil zog die bewilligte Route entlang über den Marktplatz bis zum Barfüsserplatz.

Die Demo sei friedlich verlaufen, schreibt die Kantonspolizei Basel-Stadt. Mehrere Gebäude seien mit Farbe verschmiert worden und es kam zu Sperrungen und Einschränkungen für den Verkehr.
13:50
Reden auf dem Sechseläutenplatz
Derzeit finden auf dem Zürcher Sechseläutenplatz Reden statt. Gegen 15 Uhr ist dann eine unbewilligte Nachdemo von linksextremen Kreisen geplant.

13:28
Jans warnt vor SVP-Initiative
Bundesrat Beat Jans hat an der 1.-Mai-Feier in Biel vor den Folgen der SVP-Zuwanderungsinitiative gewarnt. Das Begehren gefährde Jobs, Löhne und die Beziehungen zu Europa.

Die Initiative schade der Schweiz unmittelbar und verschärfe den Fachkräftemangel, sagte Jans. Unternehmen, Spitäler und Pflegeheime wären besonders betroffen, da sie auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen seien. Bei einem Ja müsste die Schweiz schon «sehr bald» die Personenfreizügigkeit vertragswidrig einschränken und verletzen.

Die Initiative würde zu Verteilkämpfen führen und den Zusammenhalt der Gesellschaft gefährden, sagte der SP-Bundesrat. «Wo holen die Unternehmen in Zürich, in Basel oder Genf die Leute, wenn nicht in der EU? Vielleicht in Biel?»

Auch für die Löhne sieht der Justizminister Risiken. Zwar sei die Bevölkerung gewachsen, gleichzeitig seien die Reallöhne seit 2002 um fast zwölf Prozent gestiegen. Die Zuwanderung habe wesentlich zum wirtschaftlichen Wachstum beigetragen.

Jans warnte auch vor politischen Konsequenzen. Die Initiative könnte seinen Angaben zufolge die Glaubwürdigkeit der Schweiz schwächen. In einer unsicheren globalen Lage brauche das Land mehr Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn und nicht weniger.

Über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» wird am 14. Juni abgestimmt. (sda)

13:11
«Die Stimmung war super!»
Mittlerweile sind auch die letzten Demonstrierenden beim Zürcher Sechseläutenplatz eingetroffen, wo sie durchschnaufen können. So auch Sarina und ihre Kollegin. «Die Stimmung war super!», freut sich erstere. Die beiden sind mitgelaufen, weil sie finden, dass Care-Arbeit unterbezahlt ist. Das müsse sich ändern.
13:03
Unbewilligte Route in Basel
Über 1000 Menschen haben sich am 1. Mai in Basel anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit am Messeplatz versammelt. Die Demonstration blieb zunächst friedlich, wobei ein Teil der Demonstrierenden nach der Mittleren Brücke unbewilligt abbog.

Statt geradeaus zum Marktplatz zu ziehen, bog der Kopf der Demonstration bei der Ankunft im Grossbasel nach 11 Uhr nach rechts in die Schifflände ab – ein unbewilligter Umweg, wie es aus einem Lautsprecher hiess. Kurz darauf flogen aus der Menge mit Farbe gefüllte Gegenstände auf das Hotel Trois Rois und hinterliessen Flecken auf der Fassade.

Die Spitze zog weiter zum Universitätsspital Basel, wo eine Rede gehalten wurden. Die Demonstrierenden kritisierten die Arbeitsverhältnisse für Pflegende und es hiess, Spitäler würden wie Unternehmen geführt und es werde auf Kosten der Mitarbeitenden gespart. Auch kritisierten sie den Nationalrat, der die Pflegeinitiative «abgeschmettert» habe. (sda)
12:59
Polizei mit Gegenständen beworfen
Die Polizei sicherte die Route unter anderem mit einem Wasserwerfer. Aus dem «revolutionären Block» flogen Gegenstände in Richtung der Polizisten und die Menge skandierte Anti-Polizei-Parolen. (sda)

12:48
Gewerkschaftsbund: 15'000 Menschen nahmen an Demo teil
Wie der Zürcher Gewerkschaftsbund in einer Mitteilung schreibt, kamen 15'000 Personen an die Demonstration in Zürich. Damit habe man ein klares Zeichen gegen die 10-Millionen-Initiative gesetzt. «Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist nicht entscheidend, welchen Pass die Kollegin hat oder woher der Kollege kommt. Entscheidend ist, ob der Lohn zum Leben reicht», wird SP-Nationalrätin Michèle Dünki-Bättig zitiert.

12:28
Umzug erreicht Sechseläutenplatz
Wie die Stadtpolizei Zürich auf X mitteilt, hat die Spitze des Demonstrationszuges bereits den Sechseläutenplatz erreicht. Dennoch sei weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen.

12:27
Freiheit – einfach für alles
Manche Demonstrierende haben nicht allzu konkrete Forderungen. Hauptsache Freiheit.
12:20
Ein Theater für die Demo-Teilnehmenden
Auf einem Haltestellenhäuschen bei der Rudolf-Brun-Brücke bieten einige Demonstranten ein kleines Schauspiel: Als Pflegefachfrau und Bauarbeiter verkleidet besiegen sie das Kapitalismusmonster. Mit Hammer und Sichel.
11:58
Polizei schaut bei Sprayereien zu
Die Polizei nimmt beim Umzug eine überwachende und beobachtende Rolle ein. Bei Sprayereien greift sie nicht ein, auch wenn Einsatzkräfte das Geschehen aus wenigen Metern Entfernung beobachten können.

11:56
Sprayereien am HB
Während die meisten Menschen friedlich vorbeiziehen, sprayt ein Aktivist am Hauptbahnhof eine Parole ans Tramhäuschen.
11:52
Grünen-Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber im Interview
Die Zürcher Grünen-Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber nimmt ebenfalls an der bewilligten Demonstration teil. Sie fühle sich unter Gleichgesinnten, sagt sie im Interview. Und betont, dass die Forderungen eigentlich seit jeher die gleichen sind: Bessere – oder einfach gute – Arbeitsbedingungen.
11:38
Sprayereien entlang der Umzugsroute
Entlang der Umzugsstrecke sind immer wieder frische Sprayereien zu sehen, an Wänden oder diesem Bushäuschen.






11:35
Aufruf zum Care Streik 2027
Auch in der Gesundheitsbranche herrscht viel Unmut über die Arbeitsbedingungen. An der Demo wird bereits jetzt zum Streik 2027 aufgerufen.

11:25
Vermummte unter den Demonstrierenden
Im mittleren Teil des Umzugs sind linksextreme Aktivistengruppen dabei, darunter die «Revolutionäre Jugend». Bei dieser sind viele vermummt. Immer wieder zünden sie einzelne rote Rauchpetarden.
11:18
Viele Teilnehmende und Forderungen
Dank des sonnigen Wetters sind viele Menschen zur Demo in Zürich gekommen.



10:57
St.Galler Ex-Ständerat
Der ehemalige St.Galler Ständerat Paul Rechsteiner ist ebenfalls in Zürich. Er sieht in den Demonstrationen eine Möglichkeit für Arbeitnehmende, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren. Es sei zwar schon viel erreicht worden, sagt er im Interview mit watson. «Aber die Löhne der Boni-Reiter sind geradezu explodiert, die Vermögensverteilung ist geradezu obszön.»
10:48
Demo gegen 10-Millionen-Initiative
Klimawandel, bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne: Am 1. Mai-Umzug wird eine ganze Reihe an Anliegen hervorgebracht. Besonders auffällig ist dieses Mal, dass die Gewerkschaften den Umzug nutzen, um gegen die 10-Millionen-Initiative der SVP zu demonstrieren. Sie gefährde Jobs und Löhne, argumentierte ein Sprecher gegenüber watson.

10:24
Bald startet der Umzug in Zürich
Für den Umzug haben sich manche Demonstrierende einiges einfallen lassen. Hier soll es etwa gratis Kaffee geben.

10:22
Der Helvetiaplatz füllt sich immer mehr
Bei schönstem Wetter strömen viele Demonstrierende auf den Zürcher Helvetiaplatz.

10:19
Omas gegen Rechts für mehr Solidarität
Nicht nur die Jugend geht am 1. Mai in Zürich auf die Strasse. Auch ältere Generationen erheben ihre Stimme: Gegenüber watson fordern die «Omas gegen Rechts» mehr Solidarität im Alltag und dass man auch die Anliegen der älteren Leute berücksichtigt. Ausserdem gilt es aus ihrer Sicht zu verhindern, dass die Gesellschaft weiter nach rechts rückt.
9:55
Die Demonstranten in Zürich stehen bereit
Allmählich versammeln sich die Menschen auf dem Helvetiaplatz für den Umzug in Zürich. Sie haben Fahnen dabei und verteilen Flyer. Die vom 1.-Mai-Komitee Zürich organisierte Demonstration steht im Zeichen des Widerstands gegen den Kapitalismus, Neoliberalismus und Imperialismus. Auch Polizei und Dialogteams sind vor Ort. Der Start des Umzugs ist um 10.30 Uhr geplant.


9:37
Bundesräte an Kundgebungen in Solothurn, Biel und Liestal
Rund fünfzig Demonstrationen finden am heutigen Tag der Arbeit unter dem Motto «Jobs und Löhne verteidigen. Nein zur Abschottung» statt. Tiefe Reallöhne und hohe Lebenskosten würden Arbeitnehmende vielerorts auf die Strasse treiben, schreibt der Gewerkschaftsbund. Bundesrat Beat Jans wird in Solothurn und Biel BE erwartet. Seine Parteikollegin, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, wird in Liestal BL auftreten. In Unterseen BE unter anderem SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer auftreten. (sda)
Willkommen zum Tag der Arbeit
Am heutigen Freitag gehen Menschen in vielen Städten weltweit auf die Strassen, um für fairere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Auch in der Schweiz sind Kundgebungen geplant. In Bern wird gegen den Ausbau der Rüstungsindustrie und den Abbau des Sozialstaates demonstriert. In Basel richtet sich der Protest gegen tiefe Löhne und hohe Krankenkassenprämien. In Zürich rufen der Gewerkschaftsbund zur Demonstration gegen die 10-Millionen-Initiative und das 1.-Mai-Komitee zum Protest gegen den Niedergang der «regelbasierten internationalen Ordnung» auf. Dabei soll es auch um die Situation in Gaza gehen. In Olten SO fordert die Gewerkschaft des Verkehrspersonals mehr Schutz für die Menschen, die im öffentlichen und touristischen Verkehr arbeiten. Auch in anderen Deutschschweizer Städten sind Kundgebungen geplant. (vro)
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WEF-Demo Zürich
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WEF-Demo Zürich
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Tausende Bauarbeiter streiken in Zürich: «Es muss sich endlich etwas ändern»
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354 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Amateurschreiber
01.05.2026 10:31registriert August 2018
1. Mai - Kundgebung ist, wenn gutverdienende Leute aus dem Dienstleistungssektor und staatlich unterstützte Studenten gegen Kapitalismus und für mehr Solidarität demonstrieren.
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Esther R.
01.05.2026 11:22registriert November 2018
Frage zum ersten Bild auf dem Bericht. Sind das arabische Schriftzeichen auf dem Banner? Und falls ja, was steht denn da? Und weshalb auf arabisch? 🤔
11723
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Luders Pee
01.05.2026 11:31registriert Dezember 2024
Wenn man sich die Protagonisten auf dem Film- und Bildmaterial so betrachtet,.dann ist man.wieder dankbar, nicht in Zürich oder Basel leben zu müssen.
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354
Deutliches Plus an Börse nach Iran-Einigung erwartet
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Woche starten. Auslöser ist das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das Hoffnungen auf ein Ende des monatelangen Krieges und eine Entspannung im Nahen Osten weckt.
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