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Von South Park bis zu Meerjungfrau Arielle: Witzige (Fake-)Plakate zu Frankreichs Wahlen

Künstler und Spassbolde haben die Plakate zu den Präsidentschaftskandidaten der Wahlen in Frankreich gepimpt. Ein Ausflug in die französischen Strassen.
23.04.2017, 05:0923.04.2017, 08:37
Eva Hirschi
Eva Hirschi
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Vielleicht kennt ihr diese lustigen Figuren von Monsieur Madame, das französische Pendant zu Mr. Man und Little Miss. Aber auch wenn nicht: Ihre neuen Präsidentschaftsnamen sind Programm. Zum Beispiel «Herr Traum», «Herr Unglaublich» oder «Frau Autorität».

In Anlehnung an Emmanuel Macrons gegründete Partei «En marche!» (etwa: Vorwärts!/In Bewegung!) wird der Slogan der kleinen Meerjungfrau Arielle zu «En nage!» (etwa: Schwimmend/Los, schwimmen wir!)

Auch South Park ist präsent und verkörpert den Präsidenten François Hollande: Aus Eric Cartmans Spruch «Leckt mich Leute, ich geh nach Hause» wird «Leckt mich doch, ich bleibe im Élysée-Palast».

Und aus Mélenchon wird Duckenchon. Inklusive unverständlichem Fluchen.

Auch François Fillons kriegt sein Fett weg. Aus seinem Slogan «Une volonté pour la France» (Ein Wille für Frankreich) wurde durch einen schwarzen Stift kurzerhand «Un vol pour la France» (ein Diebstahl für Frankreich).

Grund dafür ist die Scheinbeschäftigungsaffäre um seine Ehefrau und zwei seiner Kinder. Dieses Plakat ist übrigens nicht einfach ein lustiger Eintagsscherz, nein, unter dem Hashtag #CorrigeTonFIllon zeigen Leute aus ganz Frankreich auf Twitter und Instagram, wie sie die Wahlplakate von Fillon entsprechend «korrigieren».

Wer ein bisschen mehr Zeit (und Talent) hat, verwandelt Fillon sogar in Voldemort.

Dieses Plakat muss gar nicht verändert, sondern einfach an den richtigen Platz gebracht werden. Denn hier wird, gemäss dem Slogan von Front-National-Chefin Marine Le Pen, ganz einfach aufgeräumt («Remettre la France en ordre»).

Ein Beitrag geteilt von Rico (@tata_rico) am

Bonus: Zugegeben, dieses hier ist nur was für Kenner der französischen Filmkultur. Erklären kann man das Plakat nicht, ohne dass der Witz verloren geht – deshalb: Wer es nicht versteht, unbedingt den zeitlosen Klassiker «Le Dîner de cons» anschauen…

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