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Migros testet Zusatzschale für Avocados – sie soll Food Waste verringern



epa07866954 A woman organizes some avocados during the 9th World Avocado Congress, in Medellin, Colombia, 24 September 2019.  EPA/Luis Eduardo Noriega

Bild: EPA

Die Migros testet in der Genossenschaft Ostschweiz Avocados mit einer zweiten Haut: Die vom US-Unternehmen Apeel Sciences entwickelte pflanzliche Zusatzschicht soll die Frucht länger frisch halten. Sie hält die eigene Feuchtigkeit der Lebensmittel drinnen und den Sauerstoff draussen.

Dadurch verlängere sich die Zeit, in der das Produkt konsumiert werden könne, was wiederum Food Waste verringere, schrieb die Migros in einer Mitteilung vom Dienstag.

Nach dem Start in den Filialen der Genossenschaften Ostschweiz will die Migros bei «erfolgreichem Verlauf» eine Ausweitung auf weitere Genossenschaften und weitere Früchte und Gemüse prüfen. Gleichzeitig nehme auch die Migros-Tochter Denner die Avocados von Apeel testweise in ihr Sortiment auf.

Laut Mitteilung ist die Migros die erste Schweizer Partnerin von Apeel. Rivalin Coop will bald nachziehen: Coop stehe mit Apeel in Kontakt und arbeite an der Einführung natürlicher Schutzhüllen, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Die Lancierung eines ersten solchen Produkts sei noch für dieses Jahr geplant.

Zuvor hat bereits der deutsche Lebensmittelhändler Edeka Früchte und Gemüse mit dem Apeel-Schutzmantel ins Sortiment aufgenommen. Ähnliche Schutzhüllen wie Apeel Sciences stellen zudem auch die Firmen Agricoat Natureseal aus Grossbritannien und Liquidseal aus den Niederlanden her. (aeg/awp/sda)

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Ninio 05.08.2020 12:18
    Highlight Highlight Die Lebensmittel sind allgemein zu billig. Wenn sie mehr kosten würden, würde weniger gekauft und dadurch weniger vortgeworfen. Aber leider sehen die meisten in unserer westlichen überfluss Gesellschaft nicht wieviel Arbeit in al diesen Produkten steckt. Ferien auf dem Bauernhof würde hier vielen gut tun. Oder noch besser ein Praktikum in Spanien auf den Erdbeerfeldern.
  • Phö 05.08.2020 07:35
    Highlight Highlight Foodwaste ist beim Avacadoanbau nicht das grösste Problem. In Mexiko haben inzwischen fast in allen Anbaugebieten die Kartelle das Geschäft an sich gerissen. Aber eine Kartell freie Avacado lässt sich halt nicht vermarkten.. 🤷
  • Rosi 1 05.08.2020 07:20
    Highlight Highlight Ich kaufe Früchte und Gemüse auf dem Markt und das Saisonal. Dafür habe ich Qualität, Geschmack und wenig zum abrüsten. Legt mal einen gekauften Apfel von den Verteilern in warmes Wasser und ihr werdet sehen, wieviel Wachs die Frucht umgibt.
    • Autokorrektur 06.08.2020 11:00
      Highlight Highlight Heute die Erfahrung mit Heidelbeeren gemacht; Bio werden die schwarz, wenn man sie heiss abspült. Die "aus der Region" bleiben hellblau, egal wie lange man heiss spült. 😳🤢
  • 獅鳥 lionbird 05.08.2020 05:06
    Highlight Highlight Bitte gar keine Avocados kaufen, denkt an die Umwelt..
  • Master Chief 04.08.2020 23:09
    Highlight Highlight Anderer Vorschlag. Avocado‘s in einem Automaten verkaufen. Mann muss geld einwerfen & kann nicht an allen Früchten herum drücken & wieder zurücklegen. Die Kunden die alles begrabschen sind das Problem
  • Autokorrektur 04.08.2020 18:45
    Highlight Highlight Mich würde mehr interessieren was jetzt mit dem Plastik-Recycling-Sack ist. Wann kommt der? Wieso wurde das Projekt auf Eis gelegt? Wurde der Versuch abgebrochen?
  • Waldorf 04.08.2020 17:38
    Highlight Highlight Wie wäre es mit keine Avocados kaufen ihr greenwasher?!
  • Randy Orton 04.08.2020 16:35
    Highlight Highlight Toll, nun gibt es bald auch hier Äpfel etc mit einer riesen Wachs- und Plastikschicht drum. Gibt tolle Videos dazu, wie das in den USA aussieht...
    • Autokorrektur 04.08.2020 18:47
      Highlight Highlight Apeel hat nichts, aber auch gar nichts, mit Platsik zu tun! Hauptsache motzen, was? Sehr schade dass im Artikel nichtmdarauf eingegangen wird; Apeel ist eine Lösung, die aus Planzenresten (Schalen, etc) hergestellt wird. Diese Lösung wird auf das Produkt aufgetragen und nimmt seine natürliche Funktion wieder auf.
  • Roro Hobbyrocker 04.08.2020 12:58
    Highlight Highlight Liebe Migros
    Es gibt eine Einfache Lösung. Geht mal in die Discounter schauen, dort verkaufen sie die Avocados unreif im Netz (Unreife Avocados sind resistent gegen Druckflecken). Diese kann nach ca. 4 Tagen bei Zimmertemperatur essen. Wir haben sie immer im Kühlschrank und nehmen sie im Vorfeld zum Reifen raus.
  • H. Fröhlich 04.08.2020 12:42
    Highlight Highlight Ist zu hoffen, dass diese Schutzhülle keine Probleme bei der Kompostierung macht.

    Leider liegt das grosse Umweltproblem bei der Avocado bei der Aufzucht. Nämlich der extrem hohe Wasserverbrauch.

    D.h. Wer der Umwelt was gutes tun will, soll diese (leckere) Frucht möglichst wenig kaufen.
    • So oder so 05.08.2020 08:35
      Highlight Highlight Das ist ja der Witz an der Sache.
  • Hardy18 04.08.2020 12:41
    Highlight Highlight Damit man die noch länger im Regal des Verteilers lagern kann und wenn man sie nach Hause nimmt, gammeln sie genauso schnell. Nichts weiter als ein Lockprodukt um den Finanziellen Ertrag kurzfristig zu erhöhen.

    Lieber weniger bestellen und dafür frischer.

    Aber nee... man könnte paar Rappen nicht verdienen und erzählt was von Food Waste bla bla...
  • Emil Eugster 04.08.2020 12:39
    Highlight Highlight Avocado sind vor allem ein Land-, Water-, Oil-Waste.
    • Snowy 04.08.2020 15:12
      Highlight Highlight Verzichtest Du auf Fleisch?

      Falls Ja, lass ich Deine Aussage gelten, ansonsten... : Immer noch besser Avocados als Rindfleisch essen.
    • Snowy 04.08.2020 15:28
      Highlight Highlight https://www.peta.de/avocado-wasserverbrauch-umwelt
    • Emil Eugster 04.08.2020 16:41
      Highlight Highlight Nein, ich esse Fleisch aber nur sehr wenig und nicht solches, das aus Übersee hergebracht wird. Ich lasse auch gerne die andern Menschen Avocado essen, bin ja schliesslich kein Fundamentalist. Wie immer geht es um die Menge und der Umstand, dass bei uns Avocados und andere Erzeugnisse aus andern Kontinenten als Wegwerfware angeboten und deshalb auch so behandelt wird. Wie immer geht es um die Menge.
      In meiner Lieblingsbäckerei hat es am späten Nachmittag meist mein Lieblingsbrot nicht mehr, weil die nicht Berge davon Produzieren und Abends viel übrig haben. Hab ich Pech gehabt. Das ist gut so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 04.08.2020 12:38
    Highlight Highlight Oder einfach ein „Drück-Verbot“ einführen.

    Sehe regelmässig Menschen, die rund ein Dutzend Avocados zuerst eingehend und rundum eindrücken, bevor sie dann eine kaufen.

    DAS produziert Foodwaste und ist assozial.
    • Moglyy 04.08.2020 13:40
      Highlight Highlight Ach, alss dich do mal ganz doll sozial drücken ,,,
    • Madita 04.08.2020 16:34
      Highlight Highlight Ich kaufe oft am Frischemarkt ein. Das ist praktisch und ich weiss die frische und gute qualität zu schätzen. Da weiss ich auch, dass vorher niemand gross am Gemüse herumgedrückt hat.
    • Dingirsu, der Orcust des Abendsterns 04.08.2020 16:47
      Highlight Highlight man sollte für druckempfindliches Gemüse eine Theke mit Bedienung, wie mans von Fleisch oder Käse kennt, anbieten damit man dieses Problem direkt bei allen betroffenen Gemüsesorten lösen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geischtli 04.08.2020 11:41
    Highlight Highlight Vielleicht einfach mal die Regale nicht soo vollpacken und wenn es mal keine hat, ist es halt so?
    • Moglyy 04.08.2020 13:39
      Highlight Highlight Dann geht man halt zum Discounter der noch welche hat. So läuft das Leben, da kannst du noch so lange träumen von Zero-Waste, Low Impact, Planet-friendly, Just-made-up-words, und so ähnlich ..
    • Hans Jürg 04.08.2020 14:26
      Highlight Highlight War ja früher auch so.

      z.B. gab es Brot, so lange es Brot hatte. Nachher halt nicht mehr, wenn alles verkauft war, resp. nicht mehr jede Sorte.

      Irgenwann einmal begann z.B. Migros zu garantieren, dass sie Brot bis zum Ladenschluss anbeiten würden. Die Konsequenz: Viel unverkauftes Brot am Abend, das weggeschmissen wird.

      Auch bei Gemüse und Früchten: Da wird immer darauf geachtet, dass alles immer voll ist. Dabei müsste man ja nur den durchschnittlichen Tagesbedarf in die Gestelle packen.

      Es hat, so lange es hat.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 04.08.2020 16:02
      Highlight Highlight Und damit nicht ganz so viel weggeschmissen wird gibt es die App toogoodtogo
    Weitere Antworten anzeigen
  • RichiZueri 04.08.2020 11:29
    Highlight Highlight Bringt nicht viel, wenn die Früchte generell viel zu grob behandelt und von den Kunden verdrückt werden. Ich kaufe bei uns im Migros selten Früchte, welche nach 2 Tagen aufgrund Druckstellen nicht pelzig werden.
    • what_else? 04.08.2020 17:37
      Highlight Highlight Avocados kauft man unreif und reift sie zu Hause. Ebenso Melonen, Tomaten 7nd anderes, was nicht aus dem eigenen Garten kommt oder regional wächst. Die Wachsschicht wird da nix ändern.

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