Tennis
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kirsten Flipkens, of Belgium, returns to Katerina Siniakova, of the Czech Republic, at the Western & Southern Open tennis tournament, Sunday, Aug. 23, 2020, in New York. (AP Photo/Frank Franklin II)
Kirsten Flipkens

Kirsten Flipkens ist bereits ausgeschieden – muss aber in der Bubble bleiben. Bild: keystone

Wie die Tennis-Bubble am US Open die Pläne der ausgeschiedenen Kirsten Flipkens zerstört

Kirsten Flipkens hatte in der Tennis-Blase von New York Kontakt mit dem positiv auf das Coronavirus getesteten Benoit Paire. Obwohl sie an den US Open bereits ausgeschieden ist, droht der Belgierin deshalb ein Zwangsaufenthalt – mit sportlich mühsamen Folgen.



Kirsten Flipkens ist die Tennis-Weltnummer 72. Es ist deshalb wenig überraschend, dass die Belgierin am US Open in der zweiten Runde ausgeschieden ist. Auch im Doppel ist die 34-Jährige bereits draussen. Zeit also, sich auf die nächsten Turniere vorzubereiten. So einfach ist das allerdings nicht.

«Ich bin bei den US Open sowohl im Einzel als auch im Doppel ausgeschieden. Die normale Routine? Heimflug buchen, Pause machen, auf Sand vorbereiten, nach Rom reisen. Nun sieht es allerdings so aus, als ob die elf Profis, die mit Benoit Paire näher zu tun hatten, zwei Wochen lang hierbleiben müssen, gerechnet ab dem letzten Kontakt mit Benoit», schreibt Flipkens auf Instagram. Für sie würde es bedeuten, bis am 11. September nicht ausreisen zu dürfen.

Bild

Die Instagram-Story von Kirsten Flipkens. screenshot: Instagram

Die Belgierin erklärt zwar, dass sie dankbar sei, dass sie überhaupt am US Open spielen konnte und befürwortet die verschärften Massnahmen. Sie zeigt aber auch die Folgen für ihren Turnier-Kalender auf.

Die Qualifikation für das Turnier in Rom beginnt bereits am 12. September – das reicht für die Belgierin zeitlich nicht. «Und es gibt dann nur noch einen WTA-Wettbewerb vor den French Open – und der hat ein Feld von 28 direkt qualifizierten Spielerinnen für das Hauptfeld und nur sechs Qualifikantinnen.» Flipkens befürchtet deshalb, dass sie ohne ein Vorbereitungsturnier an das French Open gehen muss. Desweiteren betont sie, dass all ihre Coronatests bisher negativ ausfielen.

Flipkens ist nicht die erste Spielerin, die sich über das Leben in der Blase von Flushing Meadows beklagt. Kiristina Mladenovic sagte nach ihrem Out, dass sie einen Albtraum erlebe und auch der positiv getestete Paire hielt sich mit Kritik nicht zurück. (zap)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Schweizer Grossveranstaltungen von Corona betroffen

Dieser Maskentyp schützt dich besser vor einer Ansteckung mit Coronaviren

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

20. Januar 2013: Stan Wawrinka dümpelt in der Weltrangliste am Rand der Top 20 herum, Novak Djokovic ist die Weltnummer 1 und Titelverteidiger beim Australian Open. Der Achtelfinal der beiden scheint eine klare Sache zu werden. Doch es wird ein Drama. Und was für eins ...

2013 ist Novak Djokovic im Melbourne Park seit drei Jahren das Mass aller Dinge. Er hat die letzten drei Austragungen gewonnen, ist beim Australian Open seit 18 Partien unbesiegt und scheint mit 25 Jahren nur noch besser zu werden. Der Titelverteidiger fliegt regelrecht durch die ersten Runden. In neun Sätzen gibt er seinen Aufschlag nie ab. Und jetzt wartet Stan Wawrinka. Nicht viel spricht für den Schweizer, schon gar nicht das damalige Head-to-Head von 0:11.

Stan Wawrinka dümpelt in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel