Pakistan
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 15 Tote bei Anschlag im Südwesten Pakistans



Bei einem Anschlag vor einer Impfstation in Quetta im Südwesten Pakistans sind am Mittwochmorgen mindestens 15 Menschen getötet worden. Quetta ist die Hauptstadt der Provinz Balochistan, in der neben radikalen Islamisten auch mehrere Separatistengruppen aktiv sind.

epa05071189 Pakistani people light candles for the victims of Army Public School (APS) attack, during the first anniversary of school attack, in Quetta, Pakistan, 16 December 2015. Pakistan Prime Minister Nawaz Sharif on 16 December pledged to eliminate militancy as the country observed the first anniversary of a school massacre that sparked widespread outrage and prompted a crackdown on Islamic extremists. Sharif attended a ceremony under tight security at the army-run school in the north-western city of Peshawar, where about 150 people, mostly students, were killed on 16 December 2014 when it was stormed by Taliban militants.  EPA/FAYYAZ AHMED

Erst im Dezember mussten Angehörige in Quetta nach einen Anschlag auf ein Ausbildungscamp der Armee um Angehörige trauern.
Bild: FAYYAZ AHMED/EPA/KEYSTONE

Unter den Toten seien zwölf Polizisten sowie ein Mitarbeiter des Innenministeriums, sagte ein Polizeivertreter der Nachrichtenagentur AFP. Die beiden anderen Opfer seien Zivilisten. Auch seien mindestens zehn Menschen verletzt worden, darunter neun Polizisten. Die Polizisten hatten sich vor dem Zentrum versammelt, um Mitarbeiter einer Impfkampagne gegen Kinderlähmung zu begleiten.

Die Tat sei offensichtlich von einem Selbstmordattentäter ausgeführt worden, sagte der Innenminister der Provinz Balochistan, Mir Sarfaraz Bugti, in Fernsehinterviews.

In Pakistan gibt es immer wieder Angriffe auf Mitarbeiter von Impfkampagnen. Besonders radikale Islamisten behaupten, die Kampagnen seien ein Versuch zur Sterilisierung von Muslimen. Auch werden die Mitarbeiter verdächtigt, Spione der Regierung zu sein.

Hintergrund dieser Vorwürfe ist, dass ein Agent, der sich als Mitarbeiter einer Impfkampagne ausgegeben hatte, das Versteck des gesuchten al-Kaida-Führers Osama bin Laden in der nordpakistanischen Garnisonsstadt Abbottabad ausgekundschaftet hatte, bevor dieser dort im Mai 2011 von US-Soldaten getötet wurde. (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese Bilder zeigen die Heuschreckenplage in Afrika, die gerade Millionen Menschen bedroht

In Ostafrika und auch gewissen Teilen Asiens herrschen momentan apokalyptische Zustände. Der Grund dafür sind Wüstenheuschrecken. Sehr, sehr viele Wüstenheuschrecken.

Die UN-Welternährungsorganisation FAO sieht die Lebensmittelversorgung von 20 Millionen Menschen bedroht.

Denn die Heuschrecken bilden Schwärme von Hunderten Millionen Tieren und können laut der FAO bis zu 150 Kilometer am Tag zurücklegen.

Auf ihrem Weg zerstören sie ganze Landstriche. Gemäss der FAO könne ein Schwarm von einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel