Fleisch
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Veganer wollen Fleischwerbung stoppen



Konzerne wie Coop, Migros und Bell werben während der Grillsaison mit riesigen Kampagnen für Fleisch. Das missfällt Swissveg, der grössten Interessenvertretung vegetarisch und vegan lebender Menschen in der Schweiz. Sprecherin Danielle Cotten sagt gegenüber dem «SonntagsBlick»: «Dass für Fleisch Werbung gemacht wird, finden wir mehr als problematisch.»

Besonders stossend sei, dass Proviande, die für Werbung zuständige Organisation der Schweizer Fleischwirtschaft, vom Bund auch noch subventioniert werde – und zwar mit rund sechs Millionen Franken pro Jahr. Cotten: «Ein Produkt, das so klimaschädlich ist wie Fleisch, sollte sicher nicht noch mit Steuergeldern gefördert werden.» Am 3. Juli 2019 hat Swissveg der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats einen Brief mit der entsprechenden Forderung geschrieben: Keine öffentlichen Gelder für Fleischwerbung!

«Dass für Fleisch Werbung gemacht wird, finden wir mehr als problematisch.»

Danielle Cotten

Doch nicht nur auf politischer Ebene sagt Swissveg der Fleischlobby den Kampf an. Auch die Werbeflächen überlässt die Organisation nicht kampflos den Detailhändlern. An Bahnhöfen wirbt sie derzeit mit riesigen Plakaten für einen gänzlichen Verzicht auf tierische Erzeugnisse. «Es ist die bisher grösste und ressourcenintensivste Kampagne von Swissveg», so Cotten. Die Gesamtkosten beliefen sich auf über 100’000 Franken. Auf einem Plakat ist etwa zu lesen: «Verantwortungsvolle Eltern ernähren sich vegan.»

Swissveg kämpft auch gegen den Konsum von Fisch

(ohe)

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