Interview
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Aktion von Klimaaktivisten zum Ferienstart auf dem Flughafen Zuerich in Kloten am Samstag, 13. Juli 2019.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Junge Klimaaktivisten protestierten zum Auftakt der Sommerferien am Flughafen Zürich. Bild: KEYSTONE

Interview

«Man müsste morgen die Abschaffung aller Kurzstreckenflüge beschliessen»

Die Fliegerei steht in der Klimadebatte besonders in der Kritik. Die deutsche Aktivistin Anne Kretzschmar erklärt im Interview, warum wir das Fliegen einschränken müssen und Kompensationsprogramme nichts taugen.



Wann sind Sie das letzte Mal geflogen?
Anne Kretzschmar:
Ich fliege seit Jahren nicht mehr, aber darum geht es nicht. Natürlich spielen die Individuen eine Rolle, die vorleben, dass es anders geht, oder die Vielfliegerei in Frage stellen. Aber in erster Linie müssen wir an den politischen Rahmenbedingungen und den systemischen Veränderungen arbeiten.

Ich bin in diesem Sommer mit Zug und Fähre nach Barcelona gefahren. War das besser, als mit dem Flugzeug zu reisen?
Natürlich. Wir haben im Juli eine Konferenz von Stay Grounded in Barcelona organisiert, die flugfrei war. Allen Eingeladenen wurde klar gesagt, dass sie mit dem Zug reisen sollten. Wer weiter weg wohnte, war per Videokonferenz zugeschaltet. Gerade in Europa kann man mit der Bahn überall hinkommen, auch wenn es teilweise länger dauert. Viele Menschen müssen sich bewusst werden, dass man in Zukunft weniger reisen wird, dafür vielleicht ausführlicher.

Anne Kretzschmar, Campaignerin und Koordinatorin des Netzwerks Stay Grounded

Anne Kretzschmar ist Campaignerin und Koordinatorin beim Netzwerk Stay Grounded. Am Freitag nahm sie an einer Tagung in Zürich teil. Bild: Peter Blunschi

Wer das Flugzeug nimmt, verweist gerne darauf, dass die Fliegerei nur für drei Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich ist. Wo liegt das Problem?
Das ist ein absolutes Kleinrechnen. Im Bezug auf den CO2-Ausstoss mag dies zutreffen, aber es gibt weitere Emissionen und Erwärmungseffekte, die systematisch vernachlässigt werden. Sie machen mindestens den Faktor zwei aus, wenn nicht mehr. Damit sind wir bei sechs oder acht Prozent des globalen Klimaeffekts. Dabei ist das Fliegen sehr ungerecht verteilt. Mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung sass noch nie in einem Flugzeug. Hinzu kommt das massive Wachstum im Flugverkehr, mit dem auch die Emissionen weiter zunehmen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Deshalb müsste eine zukunftsweisende Klimapolitik genau hier ansetzen, bevor das Problem noch grösser wird.

«Wir haben so viele gut ausgebildete Menschen, dass wir innerhalb weniger Jahre ein Super-Schienensystem auf die Beine stellen könnten, wenn wir es wirklich wollen.»

Sollen wir gar nicht mehr fliegen?
Ich würde diese Frage umdrehen: Können wir es uns leisten, so weiterzufliegen wie heute? Das können wir nicht, vor allem wenn wir eine global gerechte Mobilität wollen, bei der die Menschen auf der ganzen Welt das gleiche Recht darauf haben. Dann muss ein Grossteil der Leute im globalen Norden die Fliegerei massiv reduzieren. Darum werden wir nicht herumkommen.

Eine Million Passagiere fliegt jährlich von Genf nach Paris, auf einer Strecke, die mit der Bahn sehr gut erschlossen ist.
Wenn es nach mir ginge, müsste man schon morgen die Abschaffung aller Kurzstreckenflüge unter 1000 Kilometer beschliessen und in ein Bahnstreckensystem investieren, das bis 2025 dafür sorgt, dass wir innereuropäische Flüge nur noch in absoluten Ausnahmefällen oder Notsituationen brauchen werden. Oder vielleicht für Regionen, die nicht an das Netz angebunden sind.

Das hört sich utopisch an.
Es wird in der subventionierten Auto- und Flugindustrie so viel Geld in Bereiche gesteckt, die absolut schädlich sind, etwa die Manipulation von Dieselmotoren oder die Entwicklung neuer Überschallflugzeuge. Und wir haben so viele gut ausgebildete Menschen, dass wir innerhalb weniger Jahre ein Super-Schienensystem auf die Beine stellen könnten, wenn wir es wirklich wollen. In Notlagen sind wir zu so vielem fähig. Warum nutzen wir das nicht, um eine wirkliche Alternative zu schaffen, statt ständig in zerstörerische Industrien zu investieren oder sie zu subventionieren?

This Thursday, Jan. 17, 2019 photo, provided by the Interuniversity Institute for Marine Sciences, IUI, shows corals at the institute's coral farm in the Red Sea city of Eilat, southern Israel. As the outlook for coral reefs across our warming planet grows grimmer than ever, scientists have discovered a rare glimmer of hope: the corals of the northern Red Sea may survive, and even thrive, into the next century. The coral reefs at the northernmost tip of the Red Sea are exhibiting remarkable resistance to the rising water temperatures and acidification facing the region, according recent research conducted by IUI. (Interuniversity Institute for Marine Sciences/Dror Komet via AP)

Viele Menschen fliegen ans Rote Meer, um die Korallenriffe zu sehen, bevor sie durch den Klimawandel verschwinden. Bild: AP/Interuniversity Institute for Marine Sciences

Fliegen hat auch Vorteile, es bringt uns einander näher und lässt uns andere Kulturen entdecken.
Ich finde dieses Argument relativ schwierig. Es beschreibt den hypermobilen Lebensstil weniger, der meistens auf Kosten anderer geht. Andere Kulturen zu entdecken hat historisch auch nicht immer positive Effekte gehabt. Sie haben meistens nicht so viel davon, sondern leiden im Gegenteil unter den Folgen der Klimakrise, die viele von uns durch das Fliegen mitverursachen.

«Es braucht die Einzelnen, die auf das Fliegen verzichten und zeigen, dass es anders geht. Aber es braucht auch klare Lenkungsmechanismen, die ein solches Reisen nicht mehr so leicht machen.»

Was meinen Sie konkret?
Ein Beispiel sind die Leute, die noch schnell ans Rote Meer fliegen, um die Korallenriffe zu sehen, bevor sie durch den Klimawandel verschwinden. Solche Absurditäten kann ich gar nicht verstehen. Und wenn man einen Langstreckenflug nach Bali unternimmt, um zwei Wochen in einem Hotel zu verbringen, entdeckt man nicht besonders viel von der Kultur. Ein Sabbatical, bei dem man es langsam angehen lässt und ein Land mit dem Zug bereist, trägt wesentlich mehr zum Kulturaustausch und zur Verständigung bei als irgendwelche Kurztrips auf die Malediven.

Tourismus kann aber helfen, Natur und Tiere zu schützen, etwa im Amazonasgebiet.
Da bin ich sehr skeptisch. Oft ist das Gegenteil der Fall. Es häufen sich die Beispiele, bei denen der Massen- oder Übertourismus zerstörerisch wirkt, etwa in Metropolen wie Barcelona. Und gerade hochsensible Ökosystemen werden überhaupt nicht geschützt, wenn Massen von Deutschen oder Schweizern einfallen. Wir zerstören durch den Tourismus genau das, was wir eigentlich suchen, und tun gut daran, etwas weniger in exotische Gebiete zu fliegen.

Eine Trendwende ist aber nicht in Sicht. Trotz Klimastreiks wächst die Fliegerei weiter. Auch in diesem Sommer wurden am Flughafen Zürich wieder mehr Passagiere gezählt.
Am Ende werden nur politische Massnahmen helfen. Es braucht die Einzelnen, die auf das Fliegen verzichten und zeigen, dass es anders geht. Aber es braucht auch klare Lenkungsmechanismen, die ein solches Reisen nicht mehr so leicht machen. Bonusprogramme, die Vielflieger auch noch belohnen, sind politische Entscheidungen, die man rückgängig machen und abschaffen kann.

Eine Boeing 777-300 von Swiss Airlines startet auf der Piste 16 am Flughafen Zuerich, am Dienstag, den 14. November 2017, in Kloten. (KEYSTONE/Christian Merz)

Jahr für Jahr wird weltweit mehr geflogen. Bild: KEYSTONE

Ausgerechnet progressive, gebildete Menschen sind aber die fleissigsten Flieger.
Das liegt daran, dass sie am meisten Geld haben. Sie können sich das Fliegen leisten. Wir brauchen deshalb Veränderungen in der Arbeitszeit, die es uns erlauben, länger zu reisen, damit wir ökologischere Verkehrsmittel nehmen können. Es gibt viele Steuerungsmassnahmen, die dies ermöglichen und dazu führen können, dass das Fliegen nicht mehr als Möglichkeit angeboten wird.

«Alternative Treibstoffe sind ein Ausdruck des ewigen Technikglaubens, dem wir verfallen sind. Er lenkt von der notwendigen Diskussion ab und verschiebt den Handlungsbedarf in die Zukunft.»

Darf man der grossen Mehrheit der Menschen, die noch nie geflogen sind, das Fliegen verbieten?
Eine kleine Zahl von Menschen fliegt extrem viel. Wenn wir diese wie erwähnt angehen, haben wir viel gewonnen. Dann müssen wir nicht darüber diskutieren, ob wir der Mehrheit das Fliegen verbieten wollen. Es geht um einige wenige reiche Ultravielflieger vor allem aus dem globalen Norden, bei denen man ansetzen muss. Es gibt Menschen und Firmen, die heute schon sagen, sie würden ihr Verhalten ändern, wenn man das Fliegen verteuert. Teilweise fordern sie das sogar.

Die Airline-Branche wehrt sich vehement eine Kerosinsteuer oder eine Flugticket-Abgabe. Sie verweist auf sparsamere Triebwerke und alternative Treibstoffe.
Die Effizienzeinsparungen in der Flugbranche liegen bei rund 1,5 Prozent. Wenn man das globale Wachstum der Fliegerei um sieben Prozent dagegen stellt, kann man selber ausrechnen, dass dieser Effekt sofort weggefressen wird. Alternative Treibstoffe sind ein Ausdruck des ewigen Technikglaubens, dem wir verfallen sind. Er lenkt von der notwendigen Diskussion ab und verschiebt den Handlungsbedarf in die Zukunft. Die Klimakrise aber ist jetzt, wir müssen sofort etwas verändern, um noch ansatzweise rauszukommen. Es bringt nichts, auf alternative Treibstoffe oder Solartriebwerke zu verweisen, die in 30 Jahren verfügbar sind. Die können wir dann für die paar Flüge nutzen, die vielleicht noch notwendig sind. Da habe ich nichts dagegen.

Was halten Sie vom Emissionshandel oder Programmen wie Corsia, mit dem die Airline-Branche den CO2-Ausstoss ab 2020 stabilisieren will?
Corsia ist eine Scheinlösung und extrem gefährlich. Es beruht hauptsächlich auf Offsetting, das die Reduktion der Emissionen in neokolonialer Weise in andere Länder verlagert. Die meisten Projekte sind hoch problematisch, weil sie die Rechte der lokalen Bevölkerung ignorieren und häufig gar nicht zu einer Einsparung führen. Corsia ist ohnehin nicht auf Reduktion gemünzt, man will die künftigen Emissionen kompensieren.

Das ist immerhin etwas.
Die für Corsia verantwortliche UNO-Organisation ICAO ist extrem intransparent. Sie ist sehr industrienah und will mit Corsia verhindern, dass andere Massnahmen durchgebracht werden, etwa die Einbindung des Flugverkehrs in den EU-Emissionshandel, oder nationale Kerosin- oder Ticketsteuern. Ich bin kein Fan des EU-Emissionshandels, er ist unzureichend und in vielen Fällen problematisch, aber Corsia ist noch deutlich schlimmer.

«Ich glaube nicht an Preismechanismen als einzige Lösung für das globale Klimaproblem.»

Die Klimadebatte führt immerhin dazu, dass viel mehr Leute ihre Flüge kompensieren.
Das ist wieder eine Verlagerung des Problems. Das CO2, das wir heute produzieren, bleibt bis 10 Millionen Jahre in der Atmosphäre. Ich möchte das Kompensationsprojekt sehen, dessen Chefin mir verifiziert, dass die Einsparung ähnlich lange wirkt. Ein Baum, der gepflanzt und in 80 Jahren gefällt wird, trägt sicher nicht dazu bei. Die Idee hinter der Kompensation ist ein Ablasshandel und dient oft nur dazu, das Fliegen oder andere klimaschädliche Aktivitäten zu legitimieren.

Diesen Vorwurf hört man oft.
Wir versuchen, uns ein reines Gewissen zu kaufen, indem andere Menschen, die ohnehin einen viel niedrigeren CO2-Fussabdruck haben, ihre Emissionen einsparen, etwa indem man Frauen in Indien Solarkocher liefert. Ich finde es absurd bis gefährlich, dass sich so etwas als Idee durchsetzen kann. Man schiebt systematisch die Verantwortung weg.

Dann sollte die Schweiz also eine Flugticket-Abgabe im CO2-Gesetz integrieren?
Sie kann Teil einer Lösung sein, aber man muss offen sein für radikalere Massnahmen und tatsächliche Einschränkungen. Ich glaube nicht an Preismechanismen als einzige Lösung für das globale Klimaproblem. Die Ticketabgabe muss schon sehr hoch sein, dass sie wirklich einen Effekt hat, und sie muss zurück verteilt werden an die ärmeren Bevölkerungsschichten, damit sie nicht darunter leiden. Und man soll sich nicht an Ländern wir Deutschland orientieren.

Dort hat sie nichts bewirkt.
Sie wurde nicht als Lenkungsmechanismus eingeführt, sondern als Instrument zur Haushaltkonsolidierung, das bei einer Milliarde Euro gedeckelt wurde. Gleichzeitig entgehen dem Staat jährlich elf Milliarden durch das Fehlen einer Kerosinsteuer und einer Mehrwertsteuer auf internationale Flüge. Das ist absolut lächerlich, also nicht daran orientieren. Es wäre gut, wenn die Schweiz für einmal voranschreitet und eine wirklich sinnvolle Abgabe einführt. Die ewige Diskussion um Wettbewerb und die Drohung mit Abwanderung auf andere Flughäfen ist ein Industrie- und Profitargument, das vollkommen ausblendet, dass wir eine Reduktion brauchen.

Glauben Sie, dass es gelingen wird, die Leute vom Fliegen wegzubringen?
Ich hoffe, dass es uns gelingen wird, unseren imperialen Lebensstil zu verändern. Sonst zerstören wir die Welt. Ob es gelingen wird, weiss ich nicht, aber wenn ich die Hoffnung nicht hätte, würde ich diese Arbeit nicht machen. Ich glaube auch nicht, dass damit ein Verlust an Lebensqualität einhergeht. Wir können im Gegenteil Lebensqualität gewinnen, jetzt, aber vor allem auch in der Zukunft und für alle Menschen auf diesem Planeten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 10.09.2019 01:09
    Highlight Highlight Ich nehme den Klimawandel ernst und bin für eine C02-Abgabe. Aber was die Frau da zusammenphanatisert schadet dem Klima.

    Da sind zum Beispiel die 8 Prozent, die doch so ziemlich grossgerechnet sind. Denn bei der oft genannten Zahl von drei Prozent sind bereits die anderen Klimaeffekte miteinberechnet.

    Ebenfalls muss man Kurzstreckenverbote sehr kritisch betrachten. Es ist irrig zu glauben, dass bei so einem Verbot der Zug von Basel nach Wien die schnellste und günstigste Option wäre. Nein, es würde dabb vor allem Sinn machen via Moskau zu fliegen. Dem Klima würde das nicht helfen.
  • DomKi 09.09.2019 21:48
    Highlight Highlight Jemand hat einmal gesagt dass Meinungsfreiheit sehr wichtig ist, aber wichtiger wäre noch frei im Denken zu sein und erst dann kann man ja richtig überlegen was man da wirklich frei ausdrücken möchte und ob es Sinn macht.
  • Chrisiboy 09.09.2019 21:17
    Highlight Highlight Von der EMPA gibt es eine super Studie, wie Elektromobilität unser Problem mit dem CO2 Ausstoss masdiv mildern könnte. Doof ist nur, eswird auch klar aufzeigt, dass die Reichweite/Ladekapazität der Autobatterien zu klein ist, das Stromnetz die Leistung nicht zu den Verbrauchern bringen kann, europaweit mit der alternativen Stromerzeugung zur gleichen Zeit zuviel bzw. zuwenig Strom zur Verfügung steht, da die Überkapazität nicht gespeichert werden kann.

    Wir sind in keiner Weise bereit, die Stromwende zu vollziehen und diskutieren über Flugverbote.
  • Dr Chütlybuur 09.09.2019 20:06
    Highlight Highlight Ich mag keinen Stau auf der Autobahn, Haupt- und Nebenstrassen oder Waldwegen... auch nicht im E-, Solar- oder Wasserstoffauto. 🤔
    Zudem ist mein Urlaub beendet bevor ich in Singapur mit dem Ruderboot ankomme. 😊
  • Stambuoch 09.09.2019 12:48
    Highlight Highlight Technologieverbote haben die Menschheit selten weitergebracht.

    Die Zukunft gehört unter anderem einem Mix aus synthetischen Treibstoffen (Wo die ETH in der Forschung und Entwicklung führend ist), Brennstofzelle, Elektromotoren etc.

    Dass neue Technologien Energie und damit CO2 einsparen können, beweist gerade 5G: 5G verursacht 1000x weniger CO2!

    Die Linke unterscheidet sich da kaum von der Rechten: Passt etwas nicht, so soll es verboten werden. Diese Wissenschaftsfeindlichkeit ist kaum zu verstehen.
  • Josh Ho 09.09.2019 09:49
    Highlight Highlight Ein Solarpanel (330 Watt)
    Iiefert bei uns ca330 KWh/Jahr.
    Ein Panel liefert, wenn man eine realistische Lebensdauer von 30 Jahren annimmt, bei einer jährlichen Leistungs Abnahme von minus 0.8Prozent
    eine Energie Produktion 9 000 KWh.
    Ein kleineres E- Auto fährt mit 15KWh
    100 Km.
    Mit einer Lebensdauer Produktion
    eines Solarpanels fährt dieses E-Auto
    60 000 km.
    Solarenergie gepaart mit E-Mobilität ist die Zukunft und bringt schon jetzt eine viel bessere Kapitalrendite als auf dem Konto bei der Bank.
    Obendrauf habe ich auch weniger Fahrscham, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin.
    • Aglaya 09.09.2019 16:26
      Highlight Highlight 60'000 km innert 30 Jahren? Die rund 5.5 km pro Tag könnte man auch mit dem Velo oder zu Fuss zurücklegen.
    • Raphael Stein 09.09.2019 18:45
      Highlight Highlight tja, Josh Ho,
      den Blitzern nach zu urteilen, ist dein Beitrag für einige Sofaleser leider nicht erhellend genug.

  • Dr no 09.09.2019 08:04
    Highlight Highlight "Das können wir nicht, vor allem wenn wir eine global gerechte Mobilität wollen, bei der die Menschen auf der ganzen Welt das gleiche Recht darauf haben. " Will das irgendjemand ? Ich glaube nicht. Reisen ist kein Menschenrecht. Man muss es einfach über den Preis lösen, ist ganz einfach. Fliegen ist zu billig. Und die ewige "dann verlieren wir Arbeitsplätze-Keule" mag ich nicht mehr hören. Es gibt immer mehr Selfscanning Schalter und Self checking was weiss ich. Die würden lieber das Ticket teurer machen und die Arbeit von Menschen statt Maschinen machen lassen...
    • Josh Ho 09.09.2019 16:11
      Highlight Highlight Was wollen Sie denn, das Auto fahren verbieten?
      Solarenergie hat die graue Energie des Produktions Prozesses schon in zwei Jahren wettgemacht.
      Solar Panels haben eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahren und kosten für Grosseinkäufer ( Containerpreis um 100 Fr. ) je Stück.
      Mit 7 Panels auf dem Dach produziert man die die Energie für ein kleineres E- Auto für eine Jahresleistung von 15 000 Km.
      17 Panels decken den Strom eines durchschnittlichen Schweizer Haushalts von 2 Erwachsenen mit zwei Kindern (5500 KWh)
      Solarenergie in Kombination mit E- Mobilität ist ein Schlüssel der Energie Zukunft
    • Skip Bo 09.09.2019 18:24
      Highlight Highlight Josh, ob all der Euphorie darf die saisonale Schwankung nicht ausser acht gelassen werden.
      Meine Anlage (24kWp) bringt im Winterhalbjahr ca. 1/4 des Gesamtertrages (24'000 kWh). An vielen Wintertagen beträgt die Leistung weniger als 100W.
      Derzeit ist es nicht möglich den Sommerüberschuss für den Winter zu speichern. Die Speicherseen sind zu klein.
      Der Schlüssel funktioniert erst, wenn neue Langzeitspeichertechnologien zu vernünftigen Preisen zur Verfügung stehen.

  • Thomas G. 09.09.2019 04:53
    Highlight Highlight Was will man ob so viel Naivität noch sagen?
    • Albert Stpeck 09.09.2019 08:45
      Highlight Highlight Ich denke, du willst sagen: „ändern wir doch einfach NICHTS.“
  • TRL 09.09.2019 04:48
    Highlight Highlight (Künstliche) Ressourcenverknappung wird in Krieg enden, auch wenn sie dem heeren Zweck dienen soll, den Planeten zu retten. Und Überbevölkerung mit Kinderlosigkeit anstatt Zweikindpolitik bekämpfen zu wollen, zeigt exemplarisch, warum unsere ignoranten, verhärteten Sichtweisen nur zu Extremismus, Krieg und Tod führen. Fossile mit nachhaltigen Ressourcen ersetzen zu wollen, gilt da schon als naiv... man könnte auf Flügen unter (willkürlich gewählten) 1000km auch einfach fossile Brennstoffe verbieten, oder sie gehörig besteuern.
  • Don Tom 09.09.2019 04:32
    Highlight Highlight Herzlich Willkommen KameradInnen des internationalen Öko-Bolschewismus :) Ich fordere eine CO2 Steuer aufs Atmen, denn mit jedem Atemzug trägt JedeR EinzelneR von uns zum Klimawandel bei....habt Panik, fühlt euch schuldig, zahlt Ablass-Steuern..
    • Ritiker K. 09.09.2019 13:52
      Highlight Highlight Googeln Sie doch mal 'fossiles CO2' bevor Sie Vorschläge für die Bekämpfung des Klimawandels machen.
  • malu 64 09.09.2019 00:09
    Highlight Highlight Es ist zu spät um das Ruder herumzureißen. Die Menschen sind dem Komfort und Konsum zu stark verfallen. Immer mehr und schneller lässt sich nicht einfach stoppen, ohne Alternativen. Zu viele Jobs und Firmen sind von der Fliegerei abhängig. Aber auch die Schiffahrt vergiftet unsere Umwelt ähnlich schlimm wie die Fliegerei. Jeder schiebt dem anderen die Schuld in die Schuhe. Alle haben Angst vor politischen und persönlichen Folgen. Deshalb brauchen wir Aktivisten, welche mit zum Teil extremen Forderungen zum Nachdenken anregen und neue Ideen bringen.
  • Adam Smith 08.09.2019 23:52
    Highlight Highlight Warum versuchen Linke immer den Klimaschutz mit dem sozialismus zu verknüpfen? Kapiert doch endlich, dass der Sozialismus ein gescheitertes System ist und von einer grossen Mehrheit in der Schweiz abgelehnt wird. Wenn ihr das Klima schützen wollt, müsst ihr das unabhängig von euren Idealen machen. Meiner Ansicht nach wäre eher das Gegenteil von Sozialismus die Lösung. Arme Menschen sollten sich keinen Flug leisten können, oder weshalb sollte jeder Mensch in die USA, nach bali oder sonst wo hin fliegen können?
    • Evan 09.09.2019 00:27
      Highlight Highlight Und warum sollen es sich dann Reiche leisten können, jeden zweiten Tag zu fliegen?
    • Rabbi Jussuf 09.09.2019 01:07
      Highlight Highlight Der Klimaschutz ist das ideale Gefährt um den Kommunismus zur Hintertür wieder einzuführen. Sobald sich so etwas ähnliches wie Kommunismus oder Sozialismus etabliert haben wird, ist es sofort fertig mit Klimaschutz. Und das nicht nur weil dann der Wohlstand weg ist, sondern weil es diese verkappten Ideologisten nie interessiert hat.
    • Matti_St 09.09.2019 02:32
      Highlight Highlight Ich denke es Speichen die meisten von einer sozialeren Wirtschaft. Nicht Sozialismus. Kleiner aber feiner Unterschied. Denn was spricht dagegen, wenn man vom Lohn leben und ohne Geldsorgen alt werden kann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chihirovocale 08.09.2019 23:52
    Highlight Highlight Ich persönlich versuche weitestgehend auf Flugreisen zu verzichten und fahre weder Auto noch Motorrad. Aber manchmal kann man für eine berufliche Verpflichtung nicht den Zug nehmen weil es auf der Strecke keine Nachtzugverbindung (mehr) gibt und es sonst zeitlich nicht passt. In solchen Fällen gibt's dann leider doch mal einen Flug. 🤷‍♀️
  • Statler 08.09.2019 23:07
    Highlight Highlight Wieder mal interessante Kommentare, von Leuten, die man vorher noch nie auf Watson gesehen hat.
    Man fragt sich, ob die dafür bezahlt werden, ob es schiere Ignoranz oder missionarischer Eifer ist.

    Hier noch ein <°)))>< für Euch, damit die Mühe nicht umsonst war…
    • ninolino 09.09.2019 01:26
      Highlight Highlight @Statler: Heute bist du mein Held! Danke für deine Kommentare. 👍
    • 7immi 09.09.2019 09:44
      Highlight Highlight Spannend, hat es andere, kritische Kommentare sind es immer Leute, die mobilisiert werden. Gibt es viele Blitze sind es Bots. Es liegt aber sicher NIE an der eigenen Meinung oder Ideologie, denn die stimmt ohne Zweifel, gell?
    • Statler 09.09.2019 09:48
      Highlight Highlight @7immi: es ist bei diesem Artikel einfach auffällig, dass Nicknames erscheinen, die man vorher nie auf Watson gesehen hat. Das riecht schon etwas nach konzertierter Aktion.
      Vielleicht sollte Watson bei den Nicknames noch das Registrierungsdatum anzeigen. Wäre eine interessante Info...
  • Flexon 08.09.2019 22:47
    Highlight Highlight Die Kommentare zeigen: auf Eigeninitiative und Selbstverantwortung zu setzen ist naiv. Dem Klimawandel ist nur mit griffigen Gesetzen beizukommen. Alles andere ist Kindergarten, der in einer Katastrophe mündet. Fliegt solange ihr noch könnt. Aber wenn der Spass vorbei ist bitte nicht jammern. Es ist zu eurem Besten.
    • Grohenloh 09.09.2019 06:16
      Highlight Highlight Ds kommt gut! Wenn Leute wie Du wissen, was zu unserem Besten ist. Momol.
      Google mal Pol Pot, Lenin, Stalin, Mao.
    • Grohenloh 09.09.2019 06:19
      Highlight Highlight Ich hoffe für Dich, dass nie jemand weiss, was zu Deinem Besten ist
    • Flexon 09.09.2019 08:14
      Highlight Highlight @Grohenloh
      Du bist in der Lage diesen Kommentar zu schreiben, weil du einst per Gesetz in die Schule gezwungen wurdest. Und ich muss Pol Pot, Lenin, Stalin oder Mao nicht googeln. Aus demselben Grund. Deine Freiheit wird durch solide Gesetze ermöglicht, sie schützen dich vor Autokraten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 08.09.2019 21:34
    Highlight Highlight Ich denke, die Option technischer Fortschritt ablehnen ist enorm naiv. Wenn man es zu Ende denkt, heisst das, alles bleibt wie es ist oder wir gehen zurück auf die Agrargesellschaft. Dann müssen 3/4 aller Menschen zuerst sterben, weil wir mit einer Agrargesellschaft so viele nicht ernähren können. Gehen wir auf die Nomadengesellschaft zurück, müssen analog 9/10 der Menschen sterben. Das ist doch zynisch und brutal. Oder heillos dumm.
    Nicht?
    • loplop717 09.09.2019 12:42
      Highlight Highlight Technologischer vortschritt ist der einzige weg den Klimawandel zu stoppen. Wir werden nicht unseren Wolstand für das Klima aufgeben da bin ich mir sicher.
  • willi22 08.09.2019 18:51
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • bebby 08.09.2019 18:43
    Highlight Highlight "Wenn es nach mir ginge, müsste man schon morgen die Abschaffung aller Kurzstreckenflüge unter 1000 Kilometer beschliessen und in ein Bahnstreckensystem investieren, das bis 2025 dafür sorgt, dass wir innereuropäische Flüge nur noch in absoluten Ausnahmefällen oder Notsituationen brauchen werden."
    Da wir es nicht mal mehr hinbringen, einen Flughafen fertigzustellen (ber) und die SBB am Anschlag ist, wie sollen wir dann innert 6 Jahren das Bahnstreckensystem umbauen? Mir gefällt aber dieser jugendliche Optimismus.
  • Maranothar 08.09.2019 17:51
    Highlight Highlight Einige Kommentare hier führen zu einem einfachen Schluss: Weiter fliegen, Amazonas abfackeln und Auto fahren.

    Dann kommt die verantwortliche Spezies endlich weg.
    • 7immi 08.09.2019 20:06
      Highlight Highlight @maranothar
      Du schliesst genauso falsch wie Kretzschmar. Beide Folgerungen bilden Extreme ab. Stattdessen muss man mit realisierbaren Schritten sich dem Ziel nähern. Es braucht Zeit, das System weiter zu entwickeln, alternative Antriebe umzusetzen. Unbesonnene Hauruckaktionen bringen nichts. Einfach mal gegen die Luftfahrt zu hetzen ist etwas zu einfach. Will sie nur Aufmerksamkeit macht sie alles richtig. Will sie das Problem lösen ist sie auf dem Holzweg...
  • COLD AS ICE 08.09.2019 17:21
    Highlight Highlight liebes watson team. wieso publiziert ihr meine links nicht?
  • John Carter 08.09.2019 17:15
    Highlight Highlight Redet doch endlich über die Ursache des ganzen Problems; dem Bevölkerungswachstum. Jährlich kommen rund 80 Mio. Menschen auf die Welt. Die Wollen, Essen, Wohnen, Reisen.

    Solange der Hebel nicht dort angesetzt wird, werden die oben genannten Massnahmen nichts nützen. Es wird nur noch enger, voller und die Menschen werden vor lauter Verbote nur noch aggressiver.

    Und es nützt auch nicht, wenn die CH das super, super Musterland ist/wird, während die grossen Verschmutzer nichts tun. Dann besteuern wir uns selber immer mehr und beim Klima ändert sich nichts.
    • odie 08.09.2019 18:44
      Highlight Highlight Absolut richtig.
    • m. benedetti 08.09.2019 19:08
      Highlight Highlight Und wie willst du das ändern? Mit Euthanasie etwa?
    • bebby 08.09.2019 19:42
      Highlight Highlight Da die Bevölkerung in Europa schrumpft, wo der Energieverbrauch viel höher ist als in Afrika, sollte das weniger ein Problem sein.
      Es ist wie beim Essen: es hat mehr als genug Nahrung auf dieser Welt, es ist nur eine Frage der Verteilung.
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  • Ohniznachtisbett 08.09.2019 17:15
    Highlight Highlight Ich muss es wieder und wieder sagen: Die Klimastreiker würden bis tief ins bürgerliche Lager, bei Industrie und Bauern Gehör finden für ihre Anliegen. Nur dazu müssen die Klimastreiker ihre Symbolfrucht ändern. Weg von Melone (aussen grün, innen tiefrot) hin zur Gurke (aussen grün, innen immernoch grün). Man darf die Klimadiskussion nicht mit der sozialen Frage verknüpfen. An dieser Verknüpfung wird vieles scheitern, weil diese Klimakommunisten sich nicht kompromissbereit zeigen werden. Lasst uns das Klima retten, aber ohne soziale Tagtraum-Utopien. Die Herausforderung ist genug gross...
    • Statler 08.09.2019 17:47
      Highlight Highlight Die Klimaproblematik ist nunmal aber untrennbar mit einer sozialen Komponente verbunden.
      Die Massnahmen, die nötig sind, um den Klimawandel zu stoppen haben unweigerlich auch soziale Auswirkungen.
      Wenn sich nur noch die Reichen Mobilität leisten können, wir das einen Aufstand geben.
      Ganz zu schweigen von der Nahrungsmittelproduktion, die für eine Vielzahl von Schäden an unserer Umwelt verantwortlich ist.
      Das kapitalistische System, das auf unbegrenztem Wachstum aufbaut, ist einer der Hauptgründe für die Misere. Aber das wollen dessen Profiteure natürlich nicht hören.
    • Ludwig.Van 08.09.2019 18:26
      Highlight Highlight Die Gurken, die ich esse, sind innen weiss^^

      Danke Statler für die treffende Antwort auf diesen Kommentar!
    • odie 08.09.2019 18:46
      Highlight Highlight @Statler: Die Reichen werden sich immer mehr leisten können, als die Armen. Das ist nun mal so.
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  • Saraina 08.09.2019 17:08
    Highlight Highlight Ok, wenn ich alle 7 Jahre ein voll bezahltes Sabbatical zwecks langsamem und schonendem Reisen bekomme, verzichte ich ab sofort auf Europaflüge.
  • Hans12 08.09.2019 17:04
    Highlight Highlight Solange wir nicht bereit sind, ernsthaft über das einzig relevante Klimaproblem zu sprechen, ist die Welt nicht zu retten. Die Überbevölkerung ist die Ursache fast sämtlicher Übel dieser Welt. Klimawandel, Landverbrauch, Plastikmüll im Ozean, Überfischung, Krankheiten, Extremismus, Krieg, Flüchtlingsströme.Wenn ihr wirklich was für die Umwelt tun wollt, hört auf Kinder zu machen und verbreitet diese Nachricht. Lasst mit meinen Flieger und mein Plastiksack. Ablasshandel bringt nur dem Portemonnaie der Predigern etwas.
    • bebby 08.09.2019 19:46
      Highlight Highlight Das ist in etwa gleichbedeutend mit der Aussage, dass der Mensch das Problem ist. Kein anderes Lebewesen würde auf so eine Idee kommen.
    • m. benedetti 08.09.2019 20:13
      Highlight Highlight Sag das den Afrikanern. Sie werden dich lieben.
    • Nick Name 08.09.2019 22:54
      Highlight Highlight Dieses ewige Überbevölkerungsargument sollte langsam aber sicher definitiv kompostiert werden.
      Das Praktische daran: Man kann es bei restlos sämtlichen Problemen bringen, die mit dem Menschen verbunden sind.
      Immer mehr Krebstote? Macht keine Kinder, dann gibt es weniger! Immer mehr Neophyten? Macht keine Kinder, dann ... etc, usw.

      Es hat mehrere Kommentare dieser Sorte hier. Ich antworte auf diesen, weil er explizit zeigt, was hinter dem «Argument» steckt:
      «Lasst mir meinen Flieger und mein Plastiksack».

      Oder anders gesagt: einfach eine stink- und denkfaule Ausrede.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dede7 08.09.2019 17:03
    Highlight Highlight Anne ist ein Bestandteil der Veränderung. Der Treibstoff der die Gesellschaft verändert. Rückschritte oder Verzicht sind aber kaum die Lösung. Die Lösung wird aber der Wille und die Entwicklung der Technologie sein. War schon immer so. Wenn es nicht lichterloh brennt, passiert nichts.
    • Statler 08.09.2019 17:49
      Highlight Highlight Ohne Verzicht wird's aber nicht gehen. Wir leben massiv über unsere Verhältnisse. Nur durch Technologie werden wir den Wandel nicht schaffen.
    • Dede7 08.09.2019 21:52
      Highlight Highlight Das wirst du politisch nur durchbringen, wenn es zu spät ist.
      Verzicht ohne Rückschritt wird sehr schwierig sein.
  • Cocalero 08.09.2019 17:02
    Highlight Highlight https://www.theeuropean.de/klaus-miehling/zehn-gruende-die-gegen-einen-klimawandel-sprechen/


    Interessant!
    • fant 08.09.2019 20:12
      Highlight Highlight Also den einen oder anderen Punkt hat er schon. Aber lies mal den Wikipedia-Artikel zum Autor.

      Ausgerechnet in seinem eigenen Fachgebiet (Musik) 'veröffentlichte [er] mehrere Publikationen in denen er alle Stile der Popmusik (von ihm konsequent als Gewaltmusik bezeichnet) als Ursache für Kriminalität, Sittenverfall und Drogenmissbrauch bezeichnet'.

      Macht es jetzt für mich nicht wirklich einfach, den Herrn ernst zu nehmen...
    • Nick Name 08.09.2019 22:48
      Highlight Highlight Was ist daran interessant? Auf mich wirkt es eher ignorant.
  • Safuhr 08.09.2019 16:44
    Highlight Highlight Anhand von den Kommentaren hier, denke ich es ist besser wir machen weiter wie bisher. Nur so können wir dem Elend baldmöglichst ein Ende setzen. Guten Flug und immer mit vollgas durchs Leben. Achja das konsumieren nicht vergessen.
  • neutrino 08.09.2019 16:22
    Highlight Highlight Mit vielen Ideen liegt sie völlig richtig - aber das Problem ist die Umsetzung. ZB. zwei Wirtschaftsmetropolen, München und Zürich, 300 km auseinander und man schaffts auch nach 100 Jahren nicht, eine Zugverbindung unter 4h zu bauen. Zum Vergleich: Osaka - Tokyo, 500km, rund 2h Zugfahrt.
    • Seth 09.09.2019 08:07
      Highlight Highlight Die liegen im gleichen Land, das vereinfacht es enorm...
    • neutrino 09.09.2019 09:33
      Highlight Highlight Gut, BE-SG sind auch 2h Zug für 200km.
    • bebby 09.09.2019 14:00
      Highlight Highlight Wenn die Magnetschwebebahn fertiggestellt sein wird, dann dauert es sogar nur noch 67 min von Tokyo nach Osaka!
  • wolge 08.09.2019 16:03
    • wolge 08.09.2019 21:52
      Highlight Highlight @Chrigu BE: Keine Ahnung was genau ihre Aussage ist?

      Fakt ist doch, dass jemand der Kinder hat auch eine grössere Wohnung, mehr Autos, Fahrräder, Kleider, Konsum etc. hat / verursacht...

      Pro Kopf mögen Singles und Kinderlose mehr Konsumieren / Energie verschwenden als Familien. In Total sind es jedoch die Familien. Nicht zu vergessen das exponentielle Wachstum mit Kindeskindern. Dies betrifft auch Konsum, Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung
    • Evan 09.09.2019 00:33
      Highlight Highlight Das grosse totgeschwiegene Taboothema wenns ums Klima geht. Wie sehr Taboo zeigen die hitzigen Kommentare die man von Leuten wie Chrigu erntet.
    • ninolino 09.09.2019 01:23
      Highlight Highlight Wer ist Taboo?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat-Galli 08.09.2019 15:32
    Highlight Highlight Und ein weiteres Mal schreibe ich:

    Zusätzliche Gesetzte sind nicht nötig.
    Flugbenzin genau gleich besteuern wie Diesel und Normales Benzin.

    Und dann käme es gut.
    • 7immi 08.09.2019 15:59
      Highlight Highlight Und damit gegen internationale Abkommen verstossen? Wenn dann müssten alle mitmachen, aber es dürfte relativ schwierig werden, da es einen ziemlichen Verwaltungsaufwand bedeutet.

      Flugbenzin, wie es vor allem in der allgemeinen Luftfahrt verwendet wird wird bereits besteuert. Alle nicht kommerziellen Flüge nutzen also versteuerten Treibstoff. Das Geld fliesst seit ca. 2014 (bin mir nicht mehr sicher, wann genau) wieder in die Luftfahrt zurück indem man Treibstoffsparende Massnahmen (neue Motoren zb) unterstützt und freiwillige, umweltschützende Massnahmen subventioniert.
  • Paddiesli 08.09.2019 15:23
    Highlight Highlight Mit sträuben sich echt die Nackenhaare, wenn ich die Kommentare lese.
    Null Einsicht, null Wille. Man greift einfach mal an, klaubt sich einen Begriff aus dem Interview und bastelt sich seine Unschuldstheorie. Oder schiebt es gleich ganz auf Andere, oder macht sich lustig darüber.
    Je länger wir nichts tun und wir den Konsum nicht drosseln, desto teurer werden die Folgen und desto einschneidender werden die Massnahmen sein müssen.
    Mit der Einstellung der Kommentatoren hier haben wir den Kampf längst verloren.
    • fcsg 08.09.2019 15:44
      Highlight Highlight Der Kampf ist bei realistischer Betrachtung längst verloren. Wir wissen es seit Jahrzehnten und haben absolut nichts erreicht. Nur ein technologisches Wunder kann den Klimawandel noch stoppen.
    • Paddiesli 08.09.2019 16:09
      Highlight Highlight @fcsg, ja,dann beten wir doch alle den Technologie-Gott an, auf dass er uns ein Wunder bringe. Amen.
    • DerewigeSchweizer 08.09.2019 18:17
      Highlight Highlight @Paddiesli
      fcsg meint z.B. den Fusionsreaktor.
      Dann gäbe es schon mal Elektrizität bis zum Abwinken. Immerhin.
      Dass da dann ein Technologiegott dahintersteckt, glaube ich weniger. Eher ganz menschliche Wissenschaftler.
  • Hyperventilator 08.09.2019 15:14
    Highlight Highlight Eigentlich muss man sich bei watson bedanken, dass sie solch linksgrünen Ökospinnern eine Plattform geben. So kann man sich dann nicht herausreden, wenn nach den Wahlen vermehrt solch abstruse Forderungen postuliert werden. Umweltschutz darf nicht rotgrün überlassen werden!
    • Statler 08.09.2019 17:56
      Highlight Highlight Vollkommen richtig. Man sollte das den konservativen und den wirtschaftsnahen Parteien überlassen. Deren Lösungen für Umwelt- und Naturschutz haben schon immer bestens funktioniert. [/sarcasm]

  • ghawdex 08.09.2019 15:13
    Highlight Highlight Eigentlich hat sie ja recht mit Europaflügen.
    Andererseits, nehmen wir mal die seit 150 Jahren bestehende Oberrheinstrecke (Basel-Waldshut-Schaffhausen-Singen-Konstanz) auf der DE Rhein-Seite. Da gibt es immer noch Dieselbetrieb! Die Politik diskutiert immer noch über die durchgehende Elektrifizierung, bez wer was bezahlt. Auch CH wird mitzahlen. Fertigstellung angedacht bis 2028(!) für ca 250 Mio EUR.
    Und bis 2025 will man Europaflüge komplett auf die Bahn verlagert haben...
    https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/mehr-basler-planungsmittel-fuer-elektrifizierung-der-hochrheinbahn-134575036
  • Goldjunge Krater 08.09.2019 15:02
    Highlight Highlight „Im Bezug auf den CO2-Ausstoss mag dies zutreffen, aber es gibt weitere Emissionen und Erwärmungseffekte, die systematisch vernachlässigt werden. Sie machen mindestens den Faktor zwei aus, wenn nicht mehr. Damit sind wir bei sechs oder acht Prozent des globalen Klimaeffekts.“

    Gibt es Quellen? Wo kann man diese Aussage überprüfen?

    Ich befürchte weiterhin, dass die ganze Flug-Debatte auf Neid basiert. Darum werden dann trotz Fakten (3%) solche abstruse Theorien wie oben herbeigelogen..

    Ein Fall für den Sektenblog?
    • Alphonse Graf Zwickmühle 08.09.2019 15:20
      Highlight Highlight Flugneid, ernst jetzt? Ich bin schon sehr oft geflogen auch paar mal Business. Fliegen ist Scheisse, und macht wirklich sehr wenig Spass, wo siehst du da ein Neidpotenzial, das Gefühl hatte ich beim fliegen niemals, etwas Besseres zu sein, wenn ich in einem fliegenden Schlauch sitze und die Minuten zähle bis zur baldigen Landung um dem Flugzeug schnellstmöglich zu entsteigen.
    • Hans Franz 08.09.2019 16:02
      Highlight Highlight sie erhöht den Effekt auf 6 oder 8%. Quellen Angaben sind keine zu finden. Wie hier zu entnehmen beträgt der Emissions Austoss durch das Flugzeug 2.69%. Durch neue Technologien (Triebwerke/Aerodynamik etc.) verringert sich die Emissionen im Flugzeug jährlich.
      Quelle: https://www.klimaschutz-portal.aero/klimakiller-nr-1/
    • Paddiesli 08.09.2019 16:33
      Highlight Highlight @Hans Franz, was nützen sparsamere Motoren, wenn die Zunahme an Flügen die Einsparungen wieder wegpulverisiert?
      Einfach wieder mal einen Fakt losgelöst vom Ganzen hergeben. Grh mal nachlesen, wie stark der globale Flugverkehr zunimmt, und sag nochmal, dass effizientere Flugzeuge die Lösung sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mirko Timm 08.09.2019 14:54
    Highlight Highlight Das entscheidende was sie sagt ist doch das man überall im Europa mit den Zug hinkommt. Auch wenn es länger dauert. Das ist genau der Punkt. Viele haben nicht ewig freien um Anreise mit den Zug zu planen das dauert einfach zu lange
    • Statler 08.09.2019 18:06
      Highlight Highlight Kommt immer drauf an, wie man rechnet.

      Wenn ich von Zürich nach Paris mit dem Flugzeug reise, brauche ich zusätzlich Zeit, um von der Stadt nach Kloten zu fahren, plus Sicherheitskontrolle, eventuelle Verspätungen, etc. Danach lande ich am CDG und benötige erneut ungefähr eine Stunde, bis ich im Zentrum von Paris ankomme.
      Mit dem Zug fahre ich vom HB in 4 Stunden zum Gare de Lyon (mitten in der Stadt). Mit einem Sparbillett sogar für um die 30.-.
      Zumindest die Flüge von Zürich nach Paris könnten sofort ersatzlos gestrichen werden. Und das sind sicher nicht die einzigen.
    • Matti_St 09.09.2019 02:52
      Highlight Highlight @Statler, ich habe mal nach einer Verbindung nach Bielefeld in Deutschland gesucht (sind rund 10 Jahre her).
      Mit dem Zug über 12 Stunden und die Kosten gegenüber einem Flug etwas teurer als ein Flug nach Hannover und dann mit dem Zug nach Bielefeld.
      Und damals gab es noch nicht die billigen Flüge wie heute.
      Aber Paris ist ein einfaches Beispiel wo die Rechnung aufgeht. Aber fast nur bei Paris.
    • Statler 09.09.2019 08:01
      Highlight Highlight @Matti: Deutschland hat - im Gegensatz zur Schweiz und Frankreich - den Ausbau des Bahnnetzes vollkommen verpennt.
      Das Beispiel Paris ist deshalb sehr wohl korrekt, weil es zeigt, dass die Bahn das Flugzeug durchaus als Alternative ablösen könnte, wenn man denn nur wollte.
      Warum die Deutschen das nicht auf die Reihe kriegen, ist eine andere Geschichte.
  • joevanbeeck 08.09.2019 14:51
    Highlight Highlight «Wir haben so viele gut ausgebildete Menschen, dass wir innerhalb weniger Jahre ein Super-Schienensystem auf die Beine stellen könnten, wenn wir es wirklich wollen.»

    Die Deutschen Ingenieure haben es ja auch fertiggebracht das der Flughafen BER bis heute weltweit der kimafreund-lichste Flughafen ist.
    • Saraina 08.09.2019 17:02
      Highlight Highlight ...und ein Super-Schienensystem hat Deutschland ja auch 🙄.
    • John Carter 08.09.2019 17:23
      Highlight Highlight .....das super Schienensystem ist jetzt schon an seine Grenzen angekommen. Und wo die gute Frau die neuen Schienen verlegen will, hat sie uns in dieser Aussage nicht verraten. Und wenn dann wirklich in Zukunft alle von Auto und Flugi auf die Schiene wechseln, dann bricht das ganze garantiert in sich zusammen.

      Oder ist Euch Zürich - Bern am Morgen noch nicht voll genug...
  • TheRealSnakePlissken 08.09.2019 14:35
    Highlight Highlight Mick Jagger dieser Tage zu den Klima-Protestlern beim Filmfestival in Venedig „Ich find‘s super!” Aber sich nur per Videokonferenz zuschalten, kei Luscht! Die Bürohengste der Verwaltung der Stadt Zürich: Innerhalb weniger Jahre die Zahl der Flüge VERVIERFACHT. „Partnerstädte“ müssen mindestens in China (Kunming, FDP-Stapi Wagner) oder in den USA (San Francisco, SP-Stapi Ledergerber) liegen, sonst ist es umspannend. - Fazit des Hobbypsychiaters: Schwerer Fall von Suchtverhalten. - Können die Süchtigen zur Einsicht UND zur Therapieteilnahme bewegt werden? Schwierig. Muss KI übernehmen😬?
  • oculus.occur 08.09.2019 14:21
    Highlight Highlight Wieder eine öko-kommunistische Stimme, die der kleinen Frau sämtliche Freuden verbieten will. Ohne mich! Die «heilige» Bahn zerschneidet Biosphären (Trassen), produziert Feinstaub (Bremsen), produziert auf der gesamten Stecke Lärm und braucht notabene auch Energie (aus Kohle- & Atomstrom oder fährt mit Diesel). Dieses Flug-Bashing ist unangebracht und zeigt nur die Ambitionen der Öko-Kommunisten alles zu verbieten und eine Entdemokratisierung der mobilen Errungenschaften herbeizuführen.
    • DerewigeSchweizer 08.09.2019 14:53
      Highlight Highlight Will mal dazu was sagen:

      Man liest in diesen Kommentaren immer wieder

      "kommunistisch" "Kommunismus" o.ä.

      Da äussert also jemand fundierte Ängste und Meinungen,
      demokratisch, in unserer freien kapitalistischen Gesellschaft,
      ... und wird dafür sofort als Anhänger eines totalitären, unfreien, unterdrückenden Systems - Kommunismus - gebrandmarkt.

      Wenn man aber hier jemand als Faschisten oder Nazi bezeichnet,
      der seine absurden übertriebenen "Ängste" (Bevölkerungsaustausch) vor Flüchtlingen, Randgruppen, Gutmenschen etc. äussert, mit brutalen "Lösungen",
      ... ist die Empörung ganz gross.
    • wasylon 08.09.2019 14:55
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die SBB versprühen jährlich 5500 Liter Glyphosat. Sie ist damit der grösste einzelne Verbraucher von Glyphosat in der Schweiz.
  • Locutus70 08.09.2019 14:18
    Highlight Highlight Einige Strecken gehörten auf den Prüfstand. Z. B. München - Nürnberg, München - Stuttgart oder Hamburg - Hannover sind vollkommen unsinnig.
    Ich warte allerdings immer noch auf Initiativen für die globalen Klimahotspots wie die Regenwälder oder die CO2-Emmissionen der Frachtschifffahrt.
  • Miicha 08.09.2019 13:37
    Highlight Highlight Fliegen ist einfach zu günstig im Vergleich zum Zug. Züge günstiger machen, dann fliegen auch weniger Leute.
    • RAZZORBACK 08.09.2019 13:53
      Highlight Highlight ... oder fliegen teurer machen!
    • AngelitosHE 08.09.2019 15:00
      Highlight Highlight Oder Züge schneller machen!
    • Schreihals 08.09.2019 15:07
      Highlight Highlight Ja genau, Mobilität günstiger zu machen, ist bestimmt der richtige Ansatz, um den CO2-Ausstoss zu verringern🤦‍♀️
  • fcsg 08.09.2019 13:36
    Highlight Highlight Die SBB bringt es nicht einmal fertig in einem der reichsten Länder Europas ihr Schienennetz zu unterhalten. Wir könne froh sein, wenn bis 2025 die jetzigen Anlagen noch funktionieren. Zudem ist es ein absoluter Verhältnisblödsinn hunderte Milliarden wenn nicht Billionen zu investieren um vielleicht ein paar Promille CO2 einzusparen. Ein Anfang, wesentlich günstiger und effektiver wäre es die riesigen Kohlekraftwerke weltweit zu ersetzen, das Abfackeln des Regenwaldes zu stoppen und das Bevölkerungswachstum einzuschränken.
    • trio 08.09.2019 14:39
      Highlight Highlight Soso, Promille 😒
    • fcsg 08.09.2019 15:01
      Highlight Highlight Mehr als ein paar Promille wird nicht drin sein, ausser man verbietet das Fliegen komplett. Da in Asien der Flugmarkt aber jährlich mit fast 10% wächst, wäre die Einsparung in Europa kaum der Rede wert. Klar müssen auch in Europa Lösungen getroffen werden wie bspw. mit Lenkungsabgaben. Allerdings spielt das global kaum eine Rolle. Wenn wir wirklich etwas bewegen wollen, müssten massive Investitionen in Schwellenländern getätigt werden.
  • DerewigeSchweizer 08.09.2019 13:35
    Highlight Highlight Beispiel:
    In den 80ern und 90ern wurden die Leute aufgerufen, die Aludeckel der Yoghurts zu sammeln und separat zu entsorgen.

    Hat seitdem irgendjemand mal ausgewertet, wieviel Alu im Verhältnis zum Gesamt-Aluverbrauch in der Schweiz, dank Yoghurtdeckeli sammeln, eingespart wurde?

    Will sagen: Hat jemand mal den positiven Einfluss des Aludeckelisammelns auf das Weltklima untersucht?

    Natürlich nicht, weil in der Menge total unerheblich, irrelevant.
    Aber wenigsten hatte man ein persönliches Hochgefühl als umweltbewusster Weltretter.
    "Wenigsten hat man "etwas" getan!"
    Schön. Aber was nützts?
    • 7immi 08.09.2019 15:15
      Highlight Highlight @derewigeSchweizer
      und dann fährt man immer drei Deckeli zusammen mit dem Auto zur Sammelstelle...
      Viele dieser gut gemeinten Massnahmen bringt nichts oder verschlimmert das ganze sogar. Nehmen wir den Offenverkauf von Fleisch mit dem eigenen behälter. Wäscht man diesen zuhause von Hand ab, weil man ihn ja gleich wieder braucht, ist der Kunststoffeinspareffekt futsch. Oder man wäscht Dosen etc. aus, da sie sonst stinken, ist der Effekt ebenfalls weg Oder die zentrale Kartonsammelstelle, die mit dem Auto bedient wird. Man fühlt sich gut und kann von wahren Problemen ablenken, weiter nichts.
    • Forest 08.09.2019 17:36
      Highlight Highlight 7immi

      Eigentlich geht es bei der Entsorgung/Trennung auch um Recycling. Glas und PET bringst du ja auch zur Sammelstellen.
    • 7immi 08.09.2019 20:00
      Highlight Highlight @forest
      natürlich, das Problem ist einfach, dass zum Teil das Recycling mehr Ressourcen verbraucht als die Neuproduktion, weil sich Leute falsch verhalten. Das PET-Recycling ist sehr effizient, da man die Enzorgung mit dem Einkauf verbindet und die LKWs Leerfahrten verringern können. Glas, Karton uvm sind aber häufig etwas ausserhalb in Recyclinghöfen. Fährt nun jeder wegen Kleinmengen dort hin, ist der Effekt sogar negativ. Eine Sammlung alle zwei Monate auf Gemeindeebene organisiert wäre hier sinnvoller.
  • DerewigeSchweizer 08.09.2019 13:29
    Highlight Highlight Was bez. Umwelt und Klima auf unseren Planeten zukommt, ist die Entwicklung hunderter millionen Chinesen und Inder zu einem modernen Leben.

    Dieser Faktor ist so gross, dass unserer Bemühungen wie z.B. Flugverbot Kurzstrecke oder "radikalere Massnahmen und tatsächliche Einschränkungen" bei uns in Europa, fürs Weltklima IRRELEVANT sind.

    Das kann man wissen.
    Aber unsere Umweltaktivisten reden nie davon, vermutlich weil sie sich ohnmächtig fühlen bez. China und Indien. Dann wird halt einfach bei uns so getan also ob.

    Das Weltklima entscheidet sich in Indien und China und nicht in der Schweiz.
    • trio 08.09.2019 14:41
      Highlight Highlight Und warum sollen die Millionen Chinesen und Inder aufs fliegen verzichten, wenn wir fröhlich weiterfliegen?
    • Kak Attack 08.09.2019 14:57
      Highlight Highlight hinter dem Argument kann sich jeder Mensch verstecken. Was bringts schon wenn ich was mache, ich bin ja eh nur einer von X Milliarden... lol
      Wenn wir uns schon mit anderen vergleichen, dann vergleicht doch euren Fussabdruck mit dem Abdruck eines Inders oder eines Chinesen. Da sehen unsere 2.5 Planeten/Person dann gar nicht mehr so cool aus neben dem halben Planeten, den ein Inder braucht.

      Ich finde, das kann man wissen ;-)
    • DerewigeSchweizer 08.09.2019 15:10
      Highlight Highlight ... heute fliegen oder nicht fliegen ...

      2020 - 2050:
      Eine milliarde Menschen stellen sich neu,
      vom Standard Hütte,
      kein fl.Wasser, feuerkochen, Rauchabzug dürch die Türe, kaum Medizin, sehr hartes Leben,
      auf ein besseres Leben,
      mit Haus (Herstellung), Elektrizität, fl.Wasser, sonst. Infrastrukturen, Mobilität und mehr Konsum,
      um.

      Das ist der globale Klima-Impact um den es geht.
      Gestern, heute, morgen. Wichtiges Thema. Braucht Lösungen. Grosse globale Lösungen.
      China, Indien, wir.

      Hier rumfliegen oder nicht, ist dagegen wie Aludeckeli sammeln.
      Irrelevant.
      Lifestyle-Klimaaktivismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fant 08.09.2019 13:23
    Highlight Highlight Ich bin ziemlich entsetzt über die grosse Anzahl von Voten, die sich über die zugegebenermassen etwas naiven Ansätze einfach lustig machen. Ein einziger sagt, dass es schlauer wäre, beim Fleischkonsum anzufangen. Ist einfach, so muss man sich nicht mal mehr wirklich als Klima-Ignorant outen.

    Glaubt ihr denn wirklich, dass alles in bester Ordnung sei und wir ruhig so weitermachen sollen wie bisher? Weiterhin fossile Brennstoffe verbrennen wie blöd, Plastik ins Meer wie blöd, weiterhin (im Westen) von allen Ressourcen mehr verbrauchen, als die Erde pro Jahr hergibt? Wirklich?
  • marmuel 08.09.2019 13:22
    Highlight Highlight Der Flugverkehr macht ca. 20% der Emissionen in der Schweiz aus (ähnlich in anderen Industriestaaten, Tendenz steigend). Ein Grossteil der Kommentare hier verweisen auf irgendwelchen Whataboutism der absolut nichts mit der Thematik des Fliegens zu tun hat. Ja, die Industrie macht ca. 30% der Emissionen aus. Aber die hat im Gegensatz zum Grossteil der Fliegerei ja auch einen Nutzen. Dasselbe gilt fürs Internet.

    Meiner Meinung nach sollte nach dem Verursacherprinzip pro Flugmeile Taxen erhoben werden. Jeder sollte jedoch eine Anzahl Flugmeilen jährlich ohne Taxen nutzen dürfen.
    • Sam Regarde 08.09.2019 13:53
      Highlight Highlight Wenn Verursacherprinzip - dann bitte auch die Kreuzfahrtschiffe und Tanker ins Visier nehmen!
    • marmuel 08.09.2019 14:46
      Highlight Highlight @Sam Regarde: Dein Gegenargument auf meine Kritik an Whataboutism ist... Whataboutism?

      Wieso kann man nicht einfach anerkennen dass insgesamt zu viel geflogen wird und dass solange wir keine schonendere Technologien haben, etwas gemacht werden muss? Die Leute verfallen einer Art knee-jerk Reaktion - ähnlich wie wenn es um den Fleischkonsum geht.
    • trio 08.09.2019 14:55
      Highlight Highlight @Sam Regarde
      Das eine schliesst das andere nicht aus. Oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • GraveDigger 08.09.2019 13:14
    Highlight Highlight Das Problem muss anders angegangen werden. Warum muss man in der ganzen Welt herumtingeln? Um einfach zu zeigen "seht her da war ich schon überall und hab meinen Müll auch da liegen lassen".. Nur einfach Bahn ausbauen ist Schwachsinn. Bahn braucht haufenweise Land und fährt auch nicht mit Segeln. Und CO2-Kompensation ist nur Augenwischerei mit Geld rettet man keine Umwelt und das Geld versickert sowieso in den falschen Taschen. Wenn ihr was für die Umwelt tun wollt, macht einfach weniger.
    • Statler 08.09.2019 18:13
      Highlight Highlight Ein Ferienflieger wirbt zur Zeit mit dem Slogan «been there, done that». Es scheint also tatsächlich erstrebenswert zu sein, so viele Reiseziele wie möglich auf seiner Bucket-List zu haben und diese dann abzuhaken.
      Was daran toll sein soll, verstehe ich nichtmal im Ansatz. Vermutlich geht's aber auch nur um's Instagram-Foto, das man dann posten kann.
  • No-no 08.09.2019 13:09
    Highlight Highlight Watson hat mittlerweile etwas von RTL. Und ja, es macht weh beim Lesen 😂
    • Statler 08.09.2019 18:14
      Highlight Highlight Wenn Du die Kommentare meinst, dann ja, die tun wirklich weh beim Lesen.
  • Supermonkey 08.09.2019 13:07
    Highlight Highlight "Wenn es nach mir ginge, müsste man schon morgen die Abschaffung aller Kurzstreckenflüge unter 1000 Kilometer beschliessen und in ein Bahnstreckensystem investieren, das bis 2025 dafür sorgt"

    Ejooo ok, dann lasst uns einfach ein paar neue Geleise durch die schützenswerte Landschaft bauen. Easy locker erreichbar bis 2025... 🤦‍♀️
    • Matti_St 09.09.2019 03:07
      Highlight Highlight Die Bahn der Zukunft ist unterirdisch. Der Vorteil, es wird kein Nutzland gebraucht. Es ermöglicht schnellere Strecken.
      Sehr das Problem nicht.
  • Blaubar 08.09.2019 13:05
    Highlight Highlight «Man müsste morgen die Abschaffung aller Kurzstreckenflüge beschliessen»

    Für wen?
  • 7000lt. 08.09.2019 13:01
    Highlight Highlight Mch interessierten Eure komischen Probleme überhaupt nicht. Werde so weiterleben wie bisher und wenn der Flug nach Lugano 6000.00 kostet.
    • Watcher 08.09.2019 13:43
      Highlight Highlight Bis es zu ihrem Problem wird. Wissen ist Macht, nichts Wissen macht nichts.
    • Lazy Turtle 08.09.2019 14:09
      Highlight Highlight Nur dass Du mit dem Zug viel schneller in Lugano bist!!!
    • Chanichang 09.09.2019 04:51
      Highlight Highlight 😂
  • PrivatePyle 08.09.2019 12:58
    Highlight Highlight "Im Bezug auf den CO2-Ausstoss mag dies zutreffen, aber es gibt weitere Emissionen und Erwärmungseffekte, die systematisch vernachlässigt werden. Sie machen mindestens den Faktor zwei aus, wenn nicht mehr."

    Diese sekundären Effekte lassen sich auch anderen Aktivitäten anrechnen, bei denen fossile Energien benötigt werden. Sogar auf erneuerbare Energien. Zb. bei der Herstellung von PV und Windräder. Dann wird die Gesamtrechnung relativiert und wir sind wieder bei den 2-3%.

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass es bei diesen Leuten mehr um Ideologie geht als um sachliche Argumente.
    • trio 08.09.2019 14:58
      Highlight Highlight Ach, gibt es bei Sonnenenergie etwa auch Kondensstreifen? Wusste ich gar nicht 🙄
    • Statler 08.09.2019 18:17
      Highlight Highlight @trio: Interessant ist ja, dass der Flugverkehr (und andere Emissionen) den Treibhauseffekt tatsächlich bremsen (Stichwort: Global Dimming).
      Als nach 9/11 in ganz Amerika ein Flugverbot herrschte, sind die Temperaturen an einigen Orten messbar (glaub's bis zu 2 Grad) gestiegen.
      Eigentlich müsste man den Fliegern ja dankbar sein. Ohne die wär's noch viel heisser ;)
  • trio 08.09.2019 12:53
    Highlight Highlight Unglaublich! So viele Fliegerei-Jünger...
    • PrivatePyle 08.09.2019 13:12
      Highlight Highlight Bleib doch einfach zu Hause während den Ferien und lass die anderen Leute mit deiner "Moral" in Ruhe.
    • PlayaGua 08.09.2019 13:28
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Jünger zu tun. Mein letzter Kurzstreckenflug war vor ca. 2 Jahren. Aber die Aussagen von Kretzschmar sind unüberlegt. Sie konzentriert sich auf einen Aspekt, der minim ist. Zudem beachtet sie die realen Auswirkungen nicht, die es gäbe, wenn morgen keine Kurzstrecken mehr geflogen würden.
    • trio 08.09.2019 15:01
      Highlight Highlight @PrivatePyle
      Man kann prima mit dem Zug in die Ferien. Ich war gerade diesen Sommer in Kroatien.
      Lass du lieber die Leute in Ruhe mit deinem Wutbürgertum 😂
  • weissauchnicht 08.09.2019 12:48
    Highlight Highlight Viele kennen leider die Alternativen zum Fliegen gar nicht, oder viel zu wenig. Ein paar Tipps gibt‘s hier: www.ohniflugi.ch
    • Oban 08.09.2019 13:39
      Highlight Highlight Als erstes kommt ein Beispiel wie man nach Teneriffa kommt in 4 Tagen, das Beste daran sind die 2x 1300 Km mit dem Schiff, sehr umweltfreundlich wenn man bedenkt das einer der grössten Umweltverschmutzer die Schifffahrt ist. Ist also nichts anderes als eine Alibiübung, denn verzichten müsste man, nicht einfach an einen anderen Ort verschieben.
    • weissauchnicht 08.09.2019 14:34
      Highlight Highlight @Oban, die schmutzigsten Schiffe nehmen keinen einzigen Passagier mit, obwohl sie alle bis zu 12 Passagiere mitnehmen dürften. Glaubst Du wirklich ein zusätzlicher Passagier auf einem Frachtschiff macht dieses massiv schmutziger?
      Ausserdem hat Norwegen erste Fähren auf vollelektrisch umgestellt, die Stenaline betreibt ein Fährschiff zwischen Kiel-Oslo mit Methanol, was sauberer als Diesel ist. Im Gegensatz zur Grossluftfahrt gibt es beim Schiffsverkehr bereits Lösungen, leider aber zuwenig Passagiere...
    • joevanbeeck 08.09.2019 14:58
      Highlight Highlight @weissauchnicht Nicht jeder Mensch hat so viel Zeit wie ein Berner SP-Stadtrat und Nationalrats Kandidat.
      Benutzer Bild
  • Pinco Pallino 08.09.2019 12:42
    Highlight Highlight Ein Verbot ist der falsche Weg. Richtige Anreize schaffen ist viel besser. In meiner Firma braucht man eine Sondergenehmigung, wenn man für Dienstreisen unter 800 km das Flugzeug nimmt. Dann überlege ich zweimal, ob ich nicht doch lieber eine Videokonferenz mache.
  • Tigger622 08.09.2019 12:41
    Highlight Highlight 2/2
    Denn manche Dinge, werden sich nur mit strikten Regeln anpacken lassen.
    Diese Regeln müssen von der Politik vorgegeben werden.
    Ein weiterer nicht zu verachtender Punkt, sind wir alle, als Konsumenten. Wir haben die Möglichkeit vieles zu beeinflussen. Her kann jeder tätig werden und es muss gar nicht mal der riesige Verzicht auf irgendetwas sein.Kleines Beispiel: Man kann auch Nussnougat Creme ohne Palmöl kaufen. Würden es viele tun, dann würden Hersteller was ändern müssen. Solange aber nur wenige darauf achten, ändert sich auch nichts. Wir müssen einfach allgemein umsichtiger werden.
  • Pisti 08.09.2019 12:41
    Highlight Highlight In Europa ist es schon ziemlich unrealistisch, alles auf die Schiene zu setzen.
    In Schwellenländern in Süd-Amerika, Asien etc., unmöglich. Dort besteigt jeder der es sich leisten kann sofort ein Flugzeug. Weil alternativ nur der Bus übrig bleibt. Die reisen damit sind lange, beschwerlich und ungemein gefährlich noch dazu.
  • Wormwood 08.09.2019 12:38
    Highlight Highlight Es wird immer nur über flankierende Massnahmen diskutiert. Eine Drosselung des Bevölkerungswachstums hätte den grössten Effekt. Aber dieses Thema ist für viele wohl zu emotional..
    • Neruda 08.09.2019 13:28
      Highlight Highlight ECOPOP wurde ja abgelehnt, obwohl es viel schlauer als die Annahne der MEI gewesen wäre. Man hat lieber gepoltert als reagiert.
    • Oban 08.09.2019 13:43
      Highlight Highlight Sag mal einem Schweizer das er den Traum vom EFH und den zwei Kindern aufgeben soll, das Thema ist schon beendet nach dem du diesen Satz ausgesprochen hast.
      Und denn Menschen denen der Pabst gerne mal die Gummis verbietet, die glauben noch immer das es Sinnvoll ist viele Kinder auf die Welt zu stellen, weil Gott das möchte und es denn Nebeneffekt hat versorgt im Alter zu sein.
    • Watcher 08.09.2019 13:47
      Highlight Highlight Unser System funktioniert so, dass die Wirtschaft vorgibt wie viele Menschen (Arbeiter / Sklaven) es benötigt (Wirtschaftswachstum), wir haben diesbezüglich nichts zu sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7000lt. 08.09.2019 12:38
    Highlight Highlight Mir ist das alles egal, werde weiter fliegen und grosse Autosfahren die mir spass machen und nicht den Ökoschrott von Heute
    • Statler 08.09.2019 18:20
      Highlight Highlight In den 80ern, als das Waldsterben aktuell war, gab's diese Aufkleber «mein Auto fährt auch ohne Wald» - hast Du zufällig noch so einen an Deiner Stossstange?
    • Statler 09.09.2019 08:04
      Highlight Highlight @E7#9: Das Waldsterben konnte dank rigoroser Massnahmen (Schwefelfilter, etc.) gestoppt werden. Hätte man damals nichts gemacht, wären unsere Wälder heute Wüsten.
      Dein Argument kommt mit schöner Regelmässigkeit - nur leider ist es völliger Unsinn.
  • SeineEminenz 08.09.2019 12:36
    Highlight Highlight Ich lebe einen imperialen Lebensstil soso
  • Tigger622 08.09.2019 12:35
    Highlight Highlight 1/2
    Ich bin ja auch für den einen besseren Umgang mit unserer Umwelt und befürworte dies sehr und versuche selber, darauf zu achten, so gut es geht.
    Was mich aber sehr stört, ist der Fakt, dass immer im "kleinem" daran gearbeitet wird aber nach wie vor, keiner und besonders die Politik nicht an die grossen Probleme dran geht. Sei es aus Feigheit oder Lobbyismus. Hierzu gehören besonders die Industrie und die weltweite Schifffahrt. Man betreibt leider nur Augenwischerei, mit z.B. Steuern auf irgendwas, statt die Probleme mal richtig anzugehen.So wird sich nie was ändern......
  • Topfuel 08.09.2019 12:32
    Highlight Highlight Es ist so eine Sache mit dem Umweltschutz(Klima).
    Verbote(Weltweit) für Autos, Flugzeuge, Kunststoffe, Nutztiere und der Mensch? Es ist eben immer eine Frage der Sichtweise.
    Man stelle sich vor wo der internationale Sport bleiben wird ohne die Fliegerei. Fussball, Tennis Formel 1 etc.
    • Watcher 08.09.2019 13:48
      Highlight Highlight Bracht es den internationalen Sport wirklich? Besser es würde jeder von den Zuschauern Sport machen und dies zuhause.
  • dmark 08.09.2019 12:16
    Highlight Highlight Ist es nicht irgendwie interessant, wenn man nun sieht wie viele Leute nun aus allen Löchern gekrochen kommen, um sich in irgend einer Art und Weise zum Klimawandel zu äussern. "Hey, wir schaffen jetzt einfach mal irgend etwas Umweltschädliches ab und schon wird alles besser..."

    Und es ist auch immer mal wieder interessant wie "kurz" dabei viele denken.
  • Politikinteressierter 08.09.2019 12:08
    Highlight Highlight Genau diese Kommentare und ich habe wirklich alle durchgelesen zeigen, warum es beim Fliegen nie Fortschritte geben wird. Es wird gerne aufs www verwiesen, ja aber wir reden hier und jetzt vom FLIEGEN.

    Jeder Gewerbler (egal ob Maler, Kleiderverkäufer oder Schreiner) muss Mwst erheben, aber die angeblich arme Flugindustrie ist davon ausgenommen. Ausserdem zahlen die Transportunternehmer LSVA, aber die Airlines müssen für die Verschmutzung der Umwelt keine Kerosinsteuer zahlen.

    Leute ihr seht doch selber, dass die Flugindustrie überprivilegiert ist!!
    • 7immi 08.09.2019 12:39
      Highlight Highlight @politikinteressierter
      Dir ist aber schon bewusst, dass auch die Luftfahrt Abgaben zahlt? Zb. Lärmabgaben, Anfluggebühren, Landegebühren, Passagiertaxen, Emissionsabgaben, uvm.
      Da die Luftfahrt sehr international ist, hat man sich seinerzeit auf ein Verzicht der Steuer von allen Seiten geeinigt, da solche Steuern von Land zu Land unterschiedlich sind. Der Verwaltungsuafwand wäre gigantisch. Die ganze Dutyfree-Geschichte läuft ähnlich.
    • Pinco Pallino 08.09.2019 12:58
      Highlight Highlight Danke. Immer brav vom Thema ablenken und Hauptsache nichts ändern müssen!
    • MAOAM 08.09.2019 14:32
      Highlight Highlight Vor jedem Landeanflug werden tonnenweise Kerosin abgelassen. Ja auch über Wohngebieten. Sicherheitshalber...
      Wie verdreht ist die Menschheit in unseren Breitengraden schon. Nachdenken
  • Do not lie to mE 08.09.2019 12:04
    Highlight Highlight "Das CO2, das wir heute produzieren, bleibt bis 10 Millionen Jahre in der Atmosphäre." Was ist das für eine Aussage? Warum hinterfragt man solche Statements nicht? Folglich müsste die Atmosphäre deutlich wärmer werden, ist sie aber nicht! Dass die Erde gemäss Max-Planck –Institut und Global Carbon Project mehr CO2 aufnimmt als gedacht und die Modelle diesbezüglich vollständig daneben lagen interessiert keinen
    https://kaltesonne.de/die-sonne-im-juli-2019-die-erde-wird-gruener-die-ausbleibende-katastrophe/
    • dorfne 08.09.2019 13:41
      Highlight Highlight Ja die Erde nimmt mehr CO2 auf, als sie selber ausstösst. Aber mit welchen Folgen? Saure Böden und Gewässer.
  • Kim Lugemwa 08.09.2019 11:43
    Highlight Highlight Mich würde interessieren wie die Emissionen bei den Ölheizungen aussehen?
    Da wird doch auch unendlich viel CO2 erzeugt.
    • 7000lt. 08.09.2019 12:34
      Highlight Highlight Willst Du nicht wissen wie dann die neuen Mieten aussehen!
    • Rabbi Jussuf 08.09.2019 13:07
      Highlight Highlight Die DE-Umweltministerin möchte ja Ölheizungen verbieten.
      War eben in den Nachrichten.
    • Matti_St 09.09.2019 03:24
      Highlight Highlight @7000lt. Die Mieten müssten mit einer Wärmepumpe eigentlich sinken, da diese nur in den Anschaffungskosten teurer ist. Aber sie kostet weniger im Unterhalt. Weniger Service, kein Kaminfeger und Feuerungskontrolle, kein Tankservice.
      Alle 5 Jahre ein Service und bei Anlagen über 3kg Kälzemitttel alle zwei Jahre eine Dichtheitskontrolle.
      Spätestens nach 10 Jahre hat man Geld gespart.
  • HerrMüller 08.09.2019 11:42
    Highlight Highlight Es gibt anstelle von „ewigen Technikglauben“ auch Technikwissen:
    https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2019/06/mm-solare-mini-raffinerie.html
    Bitte zuerst in Bildung investieren, anstatt immer nur protestieren.
  • Ichwillauchwassagen 08.09.2019 11:37
    Highlight Highlight So gesehen ist das Problem doch das Freizeit fliegen.
    Also Ferien abschaffen und wieder 7 Tage arbeiten, dann kann ein grosser Teil der Flüge abgeschafft werden.
    Dazu wird ein grosser Teil des Individuellen Freizeitverkehrs abgeschafft.
    Problem dann gelöst?
    Wahrscheinlich nicht aber he, in Kloten ist es dann viel ruhiger zum Wohnen
  • Eric Lang 08.09.2019 11:30
    Highlight Highlight Bitte zuerst das www ausschalten, schliesslich verursacht es deutlich mehr Emissionen, als der gesamte weltweite Flugverkehr.
    Früher funktionierte unsere Welt auch wunderbar ohne das Internet.
    • Zugriff 08.09.2019 11:54
      Highlight Highlight Aber du weisst schon, dass du das jetzt gerade auf dem www gepostet hast, oder?
    • Steven Hill 08.09.2019 11:56
      Highlight Highlight Hey lüt ich han grad dä gfunde wo sich absolut unironisch ufere website im internet über s internet beschwert :D
    • Serdena auf der Erbse 08.09.2019 12:02
      Highlight Highlight Bin Deiner Meinung: Denn mit 20 Google-Suchanfragen brennt eine Energiesparlampe 1 Stunde lang! Man rechne mal die globalen Abfrage pro Sekunde hoch....
  • Fairness 08.09.2019 11:21
    Highlight Highlight Wurde am Digitaltag thematisiert wieviel CO2 das Internet und Server verursachen? All die Handies der Klimaaktivisten? Wohl kaum.
    • Ryno 08.09.2019 12:00
      Highlight Highlight Wie heisst es so schön "man nehme und fordere", selber würden die meisten Klimastreiker aber auf gar nichts verzichten wollen.
    • Tjuck 08.09.2019 12:24
      Highlight Highlight Vielleicht nicht, aber generell wird der Ernergieverbrauch des Internets sehr wohl disktutiert. Wer aufmerksam ist, kennt das Problem.
  • Zeit_Genosse 08.09.2019 11:20
    Highlight Highlight Ihr geht es nicht ums Fliegen alleine, sondern um Eindämmung eines (wie sie sagt) „imperialen Lebensstils“. Am Beispiel des Fliegen macht sie das fest. Dabei kommen keine neue Ideen, ausser die Forderung einer weltumspannenden Gleichheit. Das ist sehr nahe an der Utopie und wird durch weniger Fliegen nicht erreicht, ist ihr lediglich ein Instrument zur medialen Aufmerksamkeit. Das heisst nicht, dass wir nicht weniger Fliegen sollten.
  • Gubbe 08.09.2019 11:20
    Highlight Highlight Die Frau hat ein leicht verzerrtes Bild des Energieverbrauchs. Sie sollte mal versuchen, das Eisen der Geleise, der tausenden von Zügen in ihr Heileweltbild reinzurechnen. Diese sind nämlich nicht einfach da. Auch mit ihrer Aussage, dass in die Auto - und Flugzeugindustrie Subventionen fliessen, ist frei erfunden. Das Flugzeuge 3%, oder vielleicht gar 8% des 'Klimaeffekts' (?) ausmachen, zeugt nur vom Vermuten. Frau Kretzschmar scheint auf der Hysteriewelle zu reiten. Klimaaktivistin ist hier ein Beruf geworden.
    • dmark 08.09.2019 11:51
      Highlight Highlight Und selbst, wenn man die ganzen Rohstoffe und Infrastruktur irgendwie zusammen gebastelt hat, dann brauchen Züge auch noch Energie, also noch mehr Rohstoffe z.B. für die Stromerzeugung, um sie bewegen zu können.
      Es sei denn man schiebt sie...
    • ostpol76 08.09.2019 12:07
      Highlight Highlight Diese graue Energie (Erhalt und Bau des Schienennetztes) wird von den Klimaaktivisten sehr gerne, oder wahrscheinlich extra, vergessen und nie erwähnt.
    • Walter Sahli 08.09.2019 12:17
      Highlight Highlight Ist denn der Bau der Flughäfen und der Verbrauch der Zuliefererindustrie (inkl. der ganzem Erdölindustrie) auch schon in den 3% drin? Nur damit Gleiches mit Gleichem verglichen wird, nicht wahr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 08.09.2019 11:15
    Highlight Highlight Bevor man wieder etwas verbietet sollte zuerst die Regierung von Deutschland bei dem Umsetzten von Bahnprojekten in die Gänge kommen.

    Wir haben zwar die NEAT, aber diese ist nur Stückwerk, weil die Deutschen für die Fertigstellung der 180km langen Rheintalstrecke sage und schreibe bis 2035 brauchen.
    Für die Verbindung nach Rotterdam sieht es auf deutscher Seite noch schlimmer aus. Um nur 2 Beispiele zu nennen.

    Aber ja, unsere Klimaaktivistin darf weiter davon träumen dass man über Nacht mal so schnell das Schienennetzt ausbaut damit keine Flüge mehr nötig sind.
    • dmark 08.09.2019 12:01
      Highlight Highlight Es sind mitunter auch wiederum diese (Umwelt-) Leute, welche solche Projekte aus bremsen. Weisst du wie viele Klagen alleine in D liefen, bzw. noch laufen, weil man die Rheintalstrecke ausbauen möchte und wie viele Bürgerinitiativen dagegen klagen?
      Die Planung selbst läuft seit 1970...
    • joevanbeeck 08.09.2019 14:47
      Highlight Highlight Ich habe mich auch schon auf die in diesem Jahr geplante Einweihung der Rheintalbahn gefreut. Staatsverträge mit Deutschland sind das Papier schon lange nicht mehr wert.

      https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/mobilitaet/schweizer-entwicklungshilfe-fuer-deutschland/
  • Coffey 08.09.2019 11:09
    Highlight Highlight Ja klar, prügelt weiter auf die Fliegerei ein. Ich bin zwar auch der Meinung, dass es nicht nötig ist, dass man für 500 Stutz nach New York fliegen kann. Aber die, die die Fliegerei einschränken oder verbieten wollen, sind dann die ersten, die weinen, dass man nirgends mehr Amranth, Quinoa, Ananas, Bananen etc. mehr kaufen kann, weil die Luftfracht eingeschränkt wurde. Briefe und Pakete an weit entfernte Ziele dauern plötzlich wieder mehrere Tage bis Wochen. Die Liste ist endlos.
    • Statler 08.09.2019 18:29
      Highlight Highlight Briefe kann man durch E-Mails ersetzen und wenn man, um 2 Franken zu sparen, nicht bei Amazon, Ali-Express oder Wish irgendwelchen unnützen Müll bestellt, verliert man glaub' auch nicht wahnsinnig viel Lebensqualität.
      Auf Ananas und Bananen könnte man ebenfalls gut verzichten, weil das Zeug bei uns nur nach Karton schmeckt und mit einer ausgereiften Frucht nicht viel gemeinsam hat. Dann lieber ein Apfel aus Mostindien.
    • Caligula 08.09.2019 22:59
      Highlight Highlight Bananen werden per Schiff und nicht per Flugzeug transportiert...
    • Coffey 08.09.2019 23:20
      Highlight Highlight Kann man. Dann brauchts Luftfracht um die Geräte, die Emails lesen und schreiben können durch die Welt zu transportieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hardy18 08.09.2019 11:04
    Highlight Highlight Mein Ökodiktat an dich...
    Die Bahnfahrt an sich ist auch nicht Klimafreundlich, wenn ich die Möglichkeit eines Videochat gegenüber stelle. Warum gucken den nicht alle Aktivisten in die Röhre? Weil es wohl langweilig ist und nur ein Vorwand ist sinnlos auf reisen zu gehen. So.

    Sollte das Kurzfliegen abgeschafft werden steige ich wieder um auf das Auto.

    Einmal im Leben soll man ja was "mitmachen", und ja es war eine Erzählung wert. Aber ich stehe mit meinem Kind keine 8-12h in einem Zuggang und warte bis ich ankomme. Nur weil es keine Sitzplätze mehr gab.
    • Shura 08.09.2019 13:43
      Highlight Highlight Äh für Fernreisen kannst du imfall auch Sitzplätze reservieren, gell. Oder den Nachtzug nehmen.
    • Hardy18 08.09.2019 17:00
      Highlight Highlight Ja das mag sein, wenn man Wochen davor dies machen kann. Aber spontan, kann man es vergessen.
    • Statler 08.09.2019 18:30
      Highlight Highlight @Hardy18: Du machst spontane Fernreisen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 08.09.2019 11:03
    Highlight Highlight Deshalb habe ich genau so Angst wenn die Politik linksextremistisch wird, man merkt richtig wie gewisse dieser Leute in einer tiefen Blase stecken. Wie die kommunistischen hohen Tiere von damals, die waren auch unfehlbar und nur sie hatten die richtige Lösung. Auch dieses Unwissen von wirtschaftlichen Zusammenhängen, Bonusprogramme für Vielflieger sind keine politischen Entscheidungen...
    • Matti_St 09.09.2019 03:40
      Highlight Highlight Also lieber von den bürgerlichen abzocken lassen? Ist halt besser verpackt. Übrigens spricht bei uns niemand von Kommunismus.
      Und die Führer damals waren Diktatoren.
      Aber mal als Beispiel, Seit Orban Staatschef ist, wurden sein engstes Umfeld zu Millionären. Das Geht mit der Vergabe von Staatsaufträge mit den Milliarden der EU. Es fragt sich schon vor wem man Angst haben sollte.
  • Wine Spectator 08.09.2019 10:56
    Highlight Highlight "Das CO2, das wir heute produzieren, bleibt bis 10 Millionen Jahre in der Atmosphäre". Das ist schlichtweg gelogen. Unser Planet geht schon seit Jahr Millionen mit CO2 um. Der Mensch verursacht gerade mal 3% wovon 3% von der Fliegerei Stammen, das ist lächerlich zu sagen 0.09% CO2 weniger machen einen Unterschied. Unser Planet ist im ständigen Wandel und kann nicht konserviert werden. Es gab immer mal wieder Zeiten mit mehr oder weniger CO2-Ausstoss. Mit Ressourcen sorgfältiger umzugehen ist richtig, aber bitte nicht Panik verbreiten und andere bevormunden.
    • Tjuck 08.09.2019 12:37
      Highlight Highlight CO2 entsteht zu grossen Teilen durch Verbrennung von Erdöl. Dadurch werden grosse Mengen an gebundenem CO2 aus der Erde in die Atmosphäre befördert. Es dauert 10'000 Jahre, bis die gleiche Menge Erdöl wieder entsteht, und damit 10'000 Jahre, bis die gleiche Menge CO2 wieder im Boden gebunden ist. Also ist es keine Lüge.
    • Wasmanvonhieraussehenkann 08.09.2019 13:00
      Highlight Highlight „Unser Planet“ hat gar kein Problem mit dem CO2. Die Frage ist wie wir Menschen mit dem sich schnell wandelnden Klima klar kommen...
  • 7immi 08.09.2019 10:53
    Highlight Highlight Sie schreibt vom Technikglauben, bringt gleichzeitig aber absolut utopische Lösungen.Ein grosses Schienennetz bis 2025 bauen? Wo?Sollen einfach Leute enteignet werden? Woher hat man das Fachpersonal,etc?
    Ich frage mich auch, was diese "Gerechtigkeit" hier zu suchen hat. Es geht um Umweltschutz und nicht um die Umverteilung. Diese Vermischung stört mich und lenkt ab. Wie die antikapitalistischen Parolen an Klimademos.
    Ich muss sie leider enttäuschen, ich bleibe Technikgläubig,da ich an der Front gerade sehe was läuft und lief. Es ging in den letzten 10 Jahren einiges und es geht immer weiter...
    • Tjuck 08.09.2019 12:38
      Highlight Highlight Das Schienennetz auszubauen ist aber keine technische Herausforderung, sondern eine wirtschaftliche.
    • 7immi 08.09.2019 12:44
      Highlight Highlight @tjuck
      würde ich jetzt nicht so sagen. Bin zwar kein Bauingenieur, nehme aber an, dass der Boden nicht überall gleich geeignet ist für eine Bahnlinie. Tunnels und Brücken müssen gebaut werden, Sümpfe trockengelegt werden, etc. Und dann noch die vielen Einsprachen von den Umweltverbänden...
    • Evan 09.09.2019 10:32
      Highlight Highlight Ich würde behaupten, das Problem liegt heute nicht mehr bei der Technologie, wenn es darum geht, Eisenbahnen zu bauen. Auch ist das Problem nicht wirtschaftlich. Viel eher ist es politisch. Die politischen Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, um Schienen zu verlegen. Die Wirtschaft profitiert danach enorm.
  • Ich_bin_ich 08.09.2019 10:52
    Highlight Highlight Vielleicht sind die Forderungen der Dame radikal. Aber in gewisser Hinsicht konsequent.
    Interessant wie viele aufschreien, wenn es um das Thema Verbot oder extreme Preiserhöhungen geht.
    Ich vermute, dass viele Menschen Klimaschutz nur solange befürworten, wie die Balance zwischen "ich kann es mir noch leisten" und "jetzt habe ich das Klima gerettet" bestehen bleibt.
    Finde ich unfair gegenüber ärmeren Schichten und leicht scheinheilig.
    • Matti_St 09.09.2019 03:50
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt ist mir die Preiserhöhung beim Fliegen so gut wie egal. Ich fliege viel zu selten.
      Aber das Problem ist folgendes. Heute ist die Lenkungsabgabe beim Fliegen, Morgen beim Fleisch, übermorgen bei Mieter, die in Wohnungen leben mit fossilen Brennstoffen.
      Die Liste wird immer länger. Politisch versucht man heute schon die Einkommensschwachen an der kurzen Leine zu halten. Übermorgen ist der Mittelstand in diesen Verhältnissen. Mir kommt es so vor, als ob die mit genug Geld ihr Leben auf Kosten der Geringverdiener weiter leben wollen. Ohne Verzicht. Den sie können es sich leisten.
  • Füdlifingerfritz 08.09.2019 10:51
    Highlight Highlight Und nach dem Flugverbot folgt das Fleischverbot, das Schiffsverbot, das Netflix-Verbot...
    • dmark 08.09.2019 12:04
      Highlight Highlight Stimmt. Wer braucht schon Netflix? ;)
    • ostpol76 08.09.2019 12:13
      Highlight Highlight ... und das Kindererzeugungsverbot 😉
    • Tjuck 08.09.2019 12:42
      Highlight Highlight Man kann auch nichts verbieten, die Klimaerwärmung zulassen, und darauf reagieren, indem man sich den höheren Temperaturen anpasst. Ist auch eine Entscheidung. Unter uns: genau so wird es auch laufen.
  • reaper54 08.09.2019 10:45
    Highlight Highlight “Und wir haben so viele gut ausgebildete Menschen, dass wir innerhalb weniger Jahre ein Super-Schienensystem auf die Beine stellen könnten, wenn wir es wirklich wollen.”

    Wiso sind dann die Bahntrassen in Deutschland, welche die NEAT erschliessen sollten, noch immer nicht fertiggestellt?

    Scheint immerhin ein generelles Bauproblem zu sein, den BER bringen sie ja auch nicht fertig...
    • Wurst Hans 08.09.2019 11:36
      Highlight Highlight Danke für den Kommentar, das Selbe wollte ich auch schreiben.
      Wo bleibt Stuttgart 21?
      21 steht dafür, dass man es im 21 Jahrhundert fertig stellen soll 😂
      Dann haben die gut ausgebildeten Menschen noch 81 Jahre Zeit.
    • dmark 08.09.2019 12:09
      Highlight Highlight Zu viele Bürgerinitiativen und Klagen, welche alles erst mal blockieren, bis es die Gerichte durch gekaut haben.
    • Tjuck 08.09.2019 12:42
      Highlight Highlight @dmark

      Eine Folge des Rechtsstaats.
  • Matti_St 08.09.2019 10:43
    Highlight Highlight Der Verkehr allgemein ist gemäss WWF mit 26% der Verursacher von Treibhausgase. Davon 2-3% das Fliegen.
    Klar muss man was machen. Aber ich bekomme das Gefühl nicht weg, dass das so effektiv ist, wie in der Schweiz Trinkhalme zu verbieten während die Kosmetikbranche nach wie vor Plastik in ihren Produkten hat.
    Irgendwie schaffen es die Meschen sich immer auf etwas einzuschiessen, was nicht erste Priorität hat.
    Wie man zum Beispiel das Gewerbe und die Industrie von ihren 31% runter bekommt zum Beispiel. Ist es Bequemlichkeit?
    • Tjuck 08.09.2019 12:22
      Highlight Highlight Irgendwie schaffen es die Menschen immer wieder, von jedem Problem abzulenken, indem auf ein angeblich noch sclimmeres Problem verwiesen wird.
    • 7000lt. 08.09.2019 12:53
      Highlight Highlight Von welchen Problemen redet Ihr eigentlich, ich kenne keines von denen
    • Matti_St 08.09.2019 13:57
      Highlight Highlight @Tjuck, vielleicht lenkt man mit den kleine Probleme von den grossen ab? Ist in der Politik gerade "In".
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 08.09.2019 10:41
    Highlight Highlight Die Luftfahrt hat noch ein riesen Einsparpotential, nur wird dieses nicht genutzt. Eine global einheitliche Kerosinsteuer würde schon mal die richtigen Anreize schaffen

    Man sollte bedenken, dass einige Länder topographisch bedingt sehr von Kurzstreckenflügen profitieren.

    Wenn ich meine Familie ansehe wäre die wohl ohne Luftfahrt nicht so zustande gekommen.

    • 7immi 08.09.2019 10:56
      Highlight Highlight @maylander
      Und wo siehst du dieses Einsparpotential ohne die Sicherheit zu kompromittieren? Und was würde eine Kerosinsteuer genau ändern? Sehe den Link zwischen Effizienz und Steuer nicht ganz, es verbrät ja auch heute schon niemand Treibstoff einfach so, auch lohnen sich alte Flugzeug bereits heute nicht.
    • maylander 08.09.2019 11:23
      Highlight Highlight @7mmi
      Langsam fliegen würde Treibstoff sparen. Nur kostet das Personal und die Finanzierung des Flugzeugs gleich viel pro Stunde. Aus Kundensicht ist langsamerfluegen zudem unattraktiver.
      Langstrecken wären Effizienzter mit Zwischenlandung. Aber selbes problem wie oben.


      Für Kurzstreckenflüge bräuchte es ein Turboprop in der A320/B737 Klasse. Da könnte man viel Treibstoff einsparen aber Props sind laut und unsexy.
    • 7immi 08.09.2019 12:08
      Highlight Highlight @maylander
      ja, mit Turboprops könnte man einiges einsparen, allerdings würden dann die Lärmklagen massiv zunehmen. Auch in der Kabine sind Turboprops lauter und die Flugzeuge müssen mehr gewartet werden, wodurch es grössere Flotten bräuchte.

      Das mit der Zwischenlandung leuchtet mir nicht ganz ein. Start und Steigflug brauchen viel Treibstoff, weshalb sollen mehrere dieser Vorgänge besser sein?

      Das langsamer fliegen stimmt nur teilweise. Rumpf, Flügel und Triebwerk funktionieren mit den derzeit hohen Geschwindigkeiten am besten, trotz hohem Luftwiderstand wird dies kompensiert.
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  • S.Potter 08.09.2019 10:39
    Highlight Highlight Und schon ist sie da die Ökodiktatur. Erst keine Kurzstreckenflüge, dann keine Kurzstreckenfahrten dann Verbot des Fahrens in den Sädten usw. Wir sind eine freie Gesellschaft in der jeder frei wählen kann wie und wo er leben will. Verbote sind ein schlechter Ratgeber. Zudem die Bahn hat gar nicht die Kapazität all die Bedürfnisse abzudecken.
    • demian 08.09.2019 10:46
      Highlight Highlight Ja, da hast du recht. Wir sind eine freie Gesellschaft. Aber alles soll ruhig auch soviel kosten wie es Schaden verursacht.
    • Beat_ 08.09.2019 10:49
      Highlight Highlight Wenn wir eine freie Gesellschaft wären, würden die Kosten auch richtig verteilt und einiges teurer, zum Beispiel die Fliegerei. Die Mehreinnahmen gehen dann an die, die darunter leiden...
      Oder anders gesagt, die freie Wahl besteht, aber nicht von anderen finanziert. Denn die Belastung durch Lärm und Abgase zahlen wir alle, und nicht nur der Flugpassagier...
    • loquito 08.09.2019 10:56
      Highlight Highlight Wir haben eine Wirtschaftsdiktatur. Umweltkosten werden externiert zu gunsten der Aktionäre und Dividende....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bio Zitronensaft 08.09.2019 10:39
    Highlight Highlight Ich nehme an, die Klimaaktivisten die da am Flughafen am Boden liegen, haben alle kein Internet fähiges Smartphone in der Tasche.

    Weil die Tatsache, dass das Internet und seine Server und Endgeräte mit seinem Stromverbrauch für nicht gerade wenig Co2 Ausstoss verantwortlich ist, werden sie doch bestimmt auch berücksichtigen...
    • DerHans 08.09.2019 11:00
      Highlight Highlight Nö, Internet kommt doch wie Strom aus der Steckdose. Es wird doch immer nur das gerne verboten, was nur andere betrifft.
    • Safuhr 08.09.2019 17:11
      Highlight Highlight Achsooo... fals ein verbot eintritt darf ich trozdem weiterfliegen. Na dann verbietet es MICH trifft es nicht.
  • RootAuthority 08.09.2019 10:38
    Highlight Highlight Klimakompensation ist als würde man ein Kind zeugen um einen Mord zu kompensieren. </provokation>
  • Vorname Name 08.09.2019 10:37
    Highlight Highlight Hätte dieses Interview nicht unter der Kolumne Sektenblog von Hugo Stramm laufen können.
    Die Klimajünger.
  • frnrsch 08.09.2019 10:35
    Highlight Highlight https://kenfm.de/tagesdosis-30-8-2019-klimabetrug-gerichturteil-stuerzt-co2-papst-vom-thron/
    • Der Landvogt 08.09.2019 13:00
      Highlight Highlight KenFM wird hierzulande leider unterbewertet. Dabei bringen die jeden Tag highquality berichte👍🏼
    • grünergutmensch 08.09.2019 19:59
      Highlight Highlight Kenfm=identitäres weldfremdes geschwurbel
    • Der Landvogt 08.09.2019 22:00
      Highlight Highlight Grünergutmensch: inteligente Erklärungen sind nur für unterbelichtete naivinlige „Geschwurbel“ ...du kannst dir ja dein „wissen“ auf SRF Arena holen.
  • D.L. 08.09.2019 10:33
    Highlight Highlight Meine These: Fliegen ist schön und gut für die Psychohygiene. Würden mehr Leute fliegen, gäbe es mehr zufriedene Menschen.
  • Mari Huhn Ana 08.09.2019 10:32
    Highlight Highlight Die Dame hat gut lustwandeln und sinnieren in ihrer scheinbar so perfekt einfachen Welt. Nur draussen im Gegenwind wird alles um ein zehnfaches schwieriger, Europa ist keine 2.50 Franken Spiele App in der man schnell ein konkret geiles Schienennetz zusammenbastelt und alle Flugzeuge vom Himmel verschwinden.

    Ich kann diese Siebenmeilenstiefeltagräumer einfach nicht für voll nehmen. Die geilen sich abscheulich daran auf für etwas zu stehen was der einzig richtige Weg sein soll?
    • Peter R. 08.09.2019 11:05
      Highlight Highlight Es ist eine extrem einseitige Meinung von Frau Kretzschmar, die hier veröffentlicht wird.
      Naive Ideen die nicht realisiert werden können. Mit solchen extremen statements erreicht man genau das Gegenteil von dem was man anstrebt.
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 08.09.2019 11:22
      Highlight Highlight Deutschland und ein fortschrittliches Schienennetz passen nicht zusammen..
    • freifuchs 08.09.2019 11:42
      Highlight Highlight Das ist aber sehr peinlich für Europa, aber Sie haben recht. Europa wird genau daran zugrunde gehen. In fortschrittlichen Ländern wie China baut man Bahnstationen über Nacht und Schienennetze über wenige Monate. Während man in Berlin nicht mal mehr in 20 Jahren einen Flughafen hinbekommt. Es ist offensichtlich, dass dies nicht mehr lange gut geht und Europa inklusive Schweiz massiv überholt werden von Ländern die machen statt diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RAZZORBACK 08.09.2019 10:25
    Highlight Highlight «Man müsste morgen die Abschaffung aller Kurzstreckenflüge beschliessen»

    Ich persönlich denke das wäre der falsche Weg.

    Aber die Billigfliegerei müsste mindestens doppelt oder dreifach so teuer werden - dann wäre schon viel geschafft.
  • Loeffel 08.09.2019 10:23
    Highlight Highlight „Bonusprogramme, die Vielflieger auch noch belohnen, sind politische Entscheidungen, die man rückgängig machen...“

    Okay, Ökonomie war wohl nicht ihr stärkstes Fach im Studium.
  • reactor 08.09.2019 10:17
    Highlight Highlight Wieso braucht blunschi nebst Zug nov ne Fähre für nach Barcelona? Wirkt sehr glaubwürdig....
    • Loeffel 08.09.2019 10:47
      Highlight Highlight Er wohnt in Meilen und nahm die Fähre nach Horgen, dann auf Zug in Thalwil 😉
  • Max Dick 08.09.2019 10:14
    Highlight Highlight Und nach wie vor: fliegen macht knappe 3% des CO2 Ausstosses aus, und diese Zahl ist seit langem konstant.
    • demian 08.09.2019 10:36
      Highlight Highlight Aber am Ende wird es wohl auf jedes Prozent ankommen um das Klimeziel zu erreichen. Daher muss man über alles diskutieren.
      Aber ist klar, dass nicht nur der einzelne etwas beitragen muss. Sondern auch die Wirtschaft.
    • frog77 08.09.2019 10:41
      Highlight Highlight Und trozdem, es muss in allen Bereichen was getan werden. Sonst läuft es wie bei den Gesundheits kosten: jeder sagt der andere müsse, und schlussendlich ändert sich gar nichts. Alle müssen es ändern, und beim Fliegen bewegen wir uns sogar noch im Freizeit Bereich, also weitaus weniger notwendig als etwa Strom.
    • legis 08.09.2019 10:55
      Highlight Highlight 100% einverstanden, es wäre wirklich schlauer beim Fleischkonsum anzusetzen. Der ist für mehr Emissionen verantwortlich als der gesamte weltweite Transport.
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  • inmi 08.09.2019 10:09
    Highlight Highlight Nein. Was funktioniert hat man in Frankreich gesehen. Man baut Hochgeschwindigkeitszüge. Dann gibts automatisch weniger Flüge.

«Es ist alarmierend» – Insektensterben in der Schweiz ist viel schlimmer als angenommen

Der Insektenschwund hat dramatische Auswirkungen. Das ganze natürliche Gleichgewicht gerät durcheinander. Das bekommt auch der Mensch zu spüren.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt erstmals das ganze Ausmass des Insektenschwunds für Deutschland und die Schweiz auf. Die Erkenntnisse sind alarmierend: In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Rückgang der Artenvielfalt von 30 Prozent festgestellt.

Markus Fischer von der Uni Bern war an der Forschung beteiligt und hat uns die Studienerkenntnisse erläutert. Er sagt, warum die Studie so bahnbrechend ist, was die Ursachen für den Schwund sind und was jetzt zu tun ist.

Herr Fischer, …

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