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Justiz

Fluchtversuch von U-Boot-Tüftler Madsen

Fluchtversuch von U-Boot-Tüftler und Mörder Madsen scheitert – er drohte mit einer Bombe

20.10.2020, 12:0420.10.2020, 16:35

Der verurteilte dänische Mörder Peter Madsen hat einem Medienbericht zufolge versucht, aus dem Gefängnis zu fliehen. Das berichtete die dänische Boulevardzeitung Ekstra Bladet am Dienstag.

Sie veröffentlichte dazu ein kurzes Video, das einen Mann dabei zeigt, wie er - von bewaffneten Polizisten gestellt - vor einem Zaun sitzt. Dabei soll es sich um Madsen handeln. Er soll demnach mit der Drohung, eine Bombe bei sich zu haben, aus der Haftanstalt westlich von Kopenhagen geflohen sein.

Die zuständige Polizei schrieb auf Twitter lediglich, dass ein Mann nach einem Fluchtversuch festgenommen worden sei. Ob es sich dabei um Madsen handelte, bestätigte sie zunächst nicht.

Madsen war 2018 wegen des Mordes an der jungen Journalistin Kim Wall auf einem von ihm gebauten U-Boot zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Laut Urteil hatte er die 30-jährige Schwedin im Inneren des U-Boots getötet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er sie mit sexuellem Motiv gefoltert und nach ihrem Tod zerstückelt über Bord geworfen hatte.

Eine Fernsehdoku über Madsen hatte in Dänemark zuletzt für Diskussionen gesorgt. Er soll in einem heimlich aufgezeichneten Telefoninterview angeblich zum ersten Mal den Mord an Wall gestanden haben - von offizieller Seite blieb das unbestätigt. (cma/meg/sda/dpa)

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Mord in U-Boot – Madsen zu lebenslanger Haft verurteilt
Video: srf
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