Afrika
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Völkermord in Ruanda

Ex-Geheimdienstchef muss 25 Jahre ins Gefängnis



FILE - This undated photo provided by Interpol Tuesday, Feb. 4, 2014 shows Pascal Simbikangwa, 54, Rwanda's former intelligence chief. After 5-1/2 weeks of hearings, a jury of three magistrates and six civilian jurors retired to discuss accusations of genocide, complicity in genocide and complicity in war crimes against 54-year-old Pascal Simbikangwa over the 1994 genocide that left at least 500,000 dead, mostly ethnic Tutsis and moderate Hutus. A verdict is expected later Friday, March 14, 2014. (AP Photo/Interpol, File)

Pascal Simbikangwa Bild: AP Interpol

Knapp zwei Jahrzehnte nach dem Völkermord in Ruanda ist einer der Verantwortlichen in Frankreich zu einer 25 Jahre langen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Ein Pariser Geschworengericht sprach am Freitag den früheren Geheimdienstchef Pascal Simbikangwa schuldig.

Die Anklage hatte ihm Beihilfe zu Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Simbikangwa war 2008 auf der französischen Insel Mayotte im Indischen Ozean festgenommen worden, wo er mit falscher Identität lebte. Der Angeklagte bestritt in der mehr als fünfwöchigen Gerichtsverhandlung bis zuletzt jede Verantwortung.

Im ostafrikanischen Ruanda waren 1994 Spannungen zwischen den Volksgruppen der Hutu und Tutsi zu einem Völkermord eskaliert. Rund 800'000 Menschen - meist Tutsi - wurden von Hutu-Milizen ermordet, mehr als eine Viertelmillion Frauen wurden vergewaltigt. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Referendum steht: Verschärftes Anti-Terror-Gesetz kommt vors Volk

Das PMT-Gesetz kommt vors Volk. Das Komitee hinter dem Referendum meldet am Montag, dass es die notwendigen 50'000 Unterschriften gesammelt hat.

Das sogenannte Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT) dürfte vors Volk kommen. Das Referendumskomitee meldete am Montag kurz nach Mitternacht auf Twitter, dass es die benötigten 50'000 Unterschriften für eine Volksabstimmung gesammelt hat.

Das Gesetz – gelegentlich auch als «Anti-Terror-Gesetz» bezeichnet – wurde Ende September von National- und Ständerat beschlossen. Es sieht einen Katalog an neuen Mitteln vor, mit denen die Schweizer Behörden auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel