Interview

SBB-Ticket-Revolution bahnt sich an: «Die Mobilität verändert sich gerade grundlegend»

Monika Ribar, Verwaltungsratspräsidentin der Bundesbahnen, verkündet im Interview das Ende stetiger Preiserhöhungen und General-Abo-Komfort für alle.

18.11.17, 07:34

Patrik Müller / Schweiz am Wochenende

Nicht am Hauptsitz in Bern, sondern im SBB-Verwaltungsgebäude in Zürich Altstetten empfängt uns Monika Ribar zum Interview. Als der Journalist und der Fotograf am Empfang sagen, wen sie treffen, fragt die Mitarbeiterin zweimal nach dem Namen: «Ribar, haben Sie gesagt?» Offenbar kennt sie die Verwaltungsratspräsidentin nicht.

Frau Ribar, Sie sind seit gut einem Jahr im Amt, aber bei den SBB wissen nicht alle, wer Sie sind.
Monika Ribar: Das macht gar nichts (lacht). Ich werde nicht immer erkannt. Ich bin auch nicht CEO. Das ist Andreas Meyer, und vor allem er steht in der Öffentlichkeit.

Dann kommt es auch selten vor, dass Sie im Zug von Passagieren angesprochen werden?
Sehr selten. Und wenn, dann positiv. Man schätzt, was die SBB Tag für Tag leisten. Kürzlich sass ich in einem Zug, der etwas verspätet war. Im Abteil nebenan sprachen zwei Frauen darüber, und die eine sagte: «Zum Glück passiert das nicht so häufig.»

Karriere in der Logistik-Branche

Monika Ribar (58) studierte in St. Gallen sowie an der Stanford-Universität Wirtschaftswissenschaften. Die Ostschweizerin ist verheiratet und wohnt in der Region Zürich. 23 Jahre lang war sie für den Logistik-Konzern Panalpina tätig, zuletzt als dessen Konzernchefin. Seit Juni 2016 ist sie Verwaltungsratspräsidentin der SBB. Dies ist ein 60-Prozent-Mandat. Zudem sitzt Ribar im Verwaltungsrat von Sika und im Aufsichtsrat des deutschen Lufthansa-Konzerns. In den vergangenen Tagen stand Ribar in den Schlagzeilen, weil sie während rund eines Jahres Verwaltungsrätin der Firma Capoinvest Limited war – einer Offshore-Firma, die in Angola ein Hafenprojekt finanziert. Dieses Mandat wurde durch die sogenannten
«Panama Papers» bekannt. Im vorliegenden Interview äusserte sich Ribar auch dazu; dieser Teil wurde aber aus Aktualitätsgründen bereits vorab publiziert und ist auf unserer Website abrufbar.

Welche Note gibt die SBB-Kundin Monika Ribar der Bahn – auf einer Skala von 1 bis 6?
Eine 6 würde ich grundsätzlich nicht geben. Ich bin kritisch. Aber eine 5 – diese Note haben die SBB schon verdient.

Wo können die SBB besser werden?
In den Hauptverkehrszeiten sind die Züge auf den wichtigen Linien oft voll. Damit bekunden einige Passagiere Mühe, und das verstehe ich. Wenn wir die neuen Doppelstockzüge haben, bringt das Entspannung. Was wir auch besser machen können, ist die Kundeninformation. Was die Sauberkeit betrifft, so muss man ehrlich sein: Sie ist gut, und wenn sie noch besser sein soll, hat das einen Preis, den irgendjemand bezahlen müsste.

400 Meter lang, 1300 Passagiere, 4 Jahre Verspätung: Der neue Intercity der SBB ist da

Aus Kundensicht würde etwas mehr Wettbewerb im öffentlichen Verkehr guttun. Warum wehren Sie sich dagegen, dass die BLS einige wenige Fernverkehrsstrecken von den SBB übernimmt?
Wir scheuen den Wettbewerb nicht, er muss aus Kunden-Sicht aber Sinn machen. In der Privatwirtschaft funktioniert der Wettbewerb über den Preis. Doch in unserem öffentlichen Verkehrssystem gibt es keinen Preis-Wettbewerb. Die Tarife werden von allen Anbietern im Verband öffentlicher Verkehr erarbeitet. Wenn wir Wettbewerb wollen, dann müssen wir unser System grundlegend verändern; dann wird es aber nicht mehr möglich sein, ein Abo für alle Bahnen und Busse anzubieten.

Wettbewerb hat nicht nur mit Preisen zu tun. Es kann auch um Ideen und Innovationen gehen, die durch Konkurrenz gefördert werden.
Dagegen ist nichts einzuwenden. Mit der Südostbahn SOB, die unter anderem die alte Gotthardlinie übernimmt, haben wir eine tolle Lösung gefunden: Wir tragen weiterhin das Risiko, aber die SOB hat die Möglichkeit, etwas zu verdienen, wenn sie die Kosten herunterfahren kann. Der BLS schlugen wir ein ähnliches Modell vor, aber sie will das nicht. Einfach komplette Linien aus dem Netz herauszulösen – dagegen wehren wir uns. Und dabei geht es mir nicht einmal primär um die SBB!

Gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsfrauen der Schweiz: Monika Ribar. Bild: Severin Bigler / Aargauer Zeitung

Worum denn sonst?
Um die Sicherung eines zuverlässigen Fernverkehrs. Wenn wir diesen nicht mehr aus einer Hand planen können, leidet die Zuverlässigkeit. Wir wollen nicht, dass durch einen vermeintlichen Wettbewerb am Ende der Kunde der Verlierer ist. Das macht vor allem keinen Sinn, weil damit alles teurer würde.

Offenbar hatten Sie auf Verwaltungsratsebene eine Lösung mit der BLS gefunden, doch CEO Andreas Meyer stellte sich dagegen. Hat am Ende er das Sagen?
Diese Darstellung ist falsch. Wir haben gemeinsam mit der BLS eine Projektgruppe eingesetzt und einen Lösungsansatz gefunden, den es zu vertiefen galt. Dies wurde in einer Gesprächsnotiz festgehalten. Es war aber keine Vereinbarung und kein Verwaltungsratsbeschluss. Der SBB-Verwaltungsrat hat anschliessend einen konkreten Vorgehensvorschlag gemacht, auf welchen die BLS nie einging. Mit Andreas Meyer hat das nichts zu tun.

SBB-CEO Andreas Meyer. Bild: KEYSTONE

Warum sind die grossen SBB angesichts des Vorstosses der kleinen BLS so nervös?
Wir sind nicht nervös. Schauen Sie: Die BLS will die von Deutschland her kommende Linie über Basel nach Bern und Interlaken übernehmen. Das ist internationaler Verkehr. Wir sind ein kleines Land. Nun sollten also zwei Schweizer Bahnen mit der Deutschen Bahn verhandeln.

Nach dieser Logik hiesse das: Es wäre besser, es gäbe nur noch eine Bahn – die SBB. Und keine Privatbahnen wie die BLS mehr.
Beim Begriff Privatbahn muss ich immer schmunzeln. Die BLS und andere sind ja, wie die SBB, im Besitz der öffentlichen Hand – der Kantone, der Gemeinden oder auch des Bundes. Auch das muss man wissen, wenn man von Wettbewerb spricht. Es ist schon so: Alle Bahnen sind steigenden Kosten ausgesetzt. Und je besser man diese auf den einzelnen Personenkilometer umlegen kann – also je mehr die Bahn fährt –, umso wirtschaftlicher. Insofern verstehe ich, wenn kleinere Bahnen mehr Strecken wollen. Sonst lohnt es sich irgendwann nicht mehr.

Also sollten die SBB die Kleinen übernehmen: Es käme günstiger!
Betriebswirtschaftlich schon. Aber es gibt andere Kriterien. Letztlich ist das eine politische Diskussion.

Ihre grösste Konkurrenz sind nicht andere Bahnen, sondern ist die Strasse. Bald starten die ersten inländischen Fernbusse.
Ja, wir rechnen mit der baldigen Zulassung inländischer Fernbusse. Diese werden zwischen den Zentren fahren – wie wir – und uns direkt konkurrenzieren. Wichtig ist uns einfach, dass alle gleich lange Spiesse haben und die Fernbusse dieselben Auflagen erfüllen müssen; allem voran bei den Arbeitsbedingungen wie Löhnen und Sozialleistungen, bei der Sicherheit der Passagiere oder beim Behindertengleichstellungsgesetz. Ist das sichergestellt, sind Fernbusse nicht einfach Konkurrenz für uns, sondern eine Ergänzung in der Mobilitätskette. Kunden wollen kombinierte Mobilität, und genau deshalb sind wir hier auch offen.

Werden die SBB eigene Fernbus-Angebote lancieren?
Selber werden wir keine Busse betreiben. Wir sind Schienen- und nicht Strassen-Spezialisten. Die Deutsche Bahn und die Österreichischen Bundesbahnen begannen mit eigenen Fernbussen – und stiegen wieder aus. Ob wir in Zusammenarbeit mit Busanbietern ein Fernbusangebot starten werden, das ist noch offen.

Ist vorstellbar, dass die SBB zwischen Schweizer Städten ein Billig-Angebot mit Bussen anbieten?
Ich sage nicht a priori Nein. Wir prüfen, was die Liberalisierung des Marktes für uns heisst.

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wurden die Billette und Abos immer teurer. Gilt dieses Naturgesetz in der neuen Welt mit Fernbussen, Uber und selbstfahrenden Autos noch immer?
Wahrscheinlich nicht. Wir müssen versuchen, eine Stabilisierung der Preise hinzubekommen. Dies gemeinsam mit der ganzen Branche. Denn die Mobilität verändert sich gerade grundlegend.

Früher wurden die Preise nach Streckenkilometer berechnet, inzwischen gibt es flexible Preise – etwa mit Spar-Billetten über die App. Wird die Preisdifferenzierung noch ausgeprägter werden?
Absolut. Wir hatten zu diesem Thema eine Klausurtagung des Verwaltungsrats. Technisch gibt es ganz neue Möglichkeiten der Preisdifferenzierung, doch weil wir uns in einem Verbund bewegen, ist die Umsetzung nicht einfach. Dennoch: Das Smartphone eröffnet neue Perspektiven. Dabei gibt uns der Kunde sein Bewegungsprofil. Deshalb ist seine Zustimmung dazu zwingend. Aus Gründen des Datenschutzes soll auch immer die Möglichkeit eines anonymen Reisens bestehen.

Was schwebt Ihnen vor?
Grundsätzlich können wir in Zukunft völlig neue preisliche Angebote machen. Ein Trumpf des General-Abos ist, dass ich einfach einsteigen und aussteigen kann, ohne ans Ticket zu denken. Andere Kunden möchten denselben Komfort haben, fahren aber nicht so oft. Denkbar ist eine Art individuelles GA mit einem Kosten-Dach, das man definieren kann.

Ein solches Angebot gibt es – ohne Kosten-Dach – mit der App «Fairtiq» bereits. Machen Sie da mit?
Wir machen einen Pilotversuch und sammeln Erfahrungen. Es gibt viele Ideen, kürzlich waren wir in London, um das dortige U-Bahn-Pricing zu studieren. Der Weg ist klar: BillettPreise und Angebote werden individueller werden, entsprechend den Kundenbedürfnissen.

Der Bund will in den nächsten 20 Jahren 11.5 Milliarden Franken in den Ausbau der Bahninfrastruktur stecken. Hat die Denkfabrik Avenir Suisse recht, wenn sie von «Infrastruktur-Gigantismus» spricht?
Es läuft ja nicht so, dass wir sagen: So, jetzt bauen wir mal wieder einen Tunnel. Hinter dem Ausbauschritt 2030/ 2035 steht ein klares Konzept. Wir müssen vorausschauen, weil die Planung extrem aufwendig und langfristig orientiert ist. Wichtig ist, dass wir möglichst bis Baubeginn flexibel bleiben und in zehn Jahren auch sagen können: Aus damaliger Sicht hat diese Investition Sinn gemacht, heute nicht mehr, also verzichten wir darauf.

Neue Schienen zu legen, ist das eine. Das andere: Auf der neuen Infrastruktur Züge fahren zu lassen.
Investitionen ziehen Folgekosten nach sich. Wir müssen neue Züge beschaffen, und die Betriebs- und Unterhaltskosten erhöhen sich.

Es heisst, dass 100 Millionen Infrastruktur-Investitionen für die SBB 4 Millionen Unterhaltskosten zur Folge haben. Bei 11.5 Milliarden Investitionen sind es also über 400 Millionen Franken pro Jahr!
Ja. Für die öffentliche Hand stellt sich die Frage, ob sie bereit ist, diese Folgekosten mitzutragen, wenn wir die unselige Preisspirale bei den Tickets stoppen wollen. Deshalb setzen sich die SBB dafür ein, den Ausbau kundenorientiert und wirtschaftlich zu machen.

Die Grossinvestition beruht auf der Annahme, dass die SBB im Jahr 2040 täglich zwei Millionen Passagiere befördern statt wie heute eine Million. Was, wenn es wegen Uber, selbstfahrenden Autos oder anderen Innovationen anders kommt?
Die Prognose berücksichtigt solche technologischen Veränderungen nicht. Darum ist es eben wichtig, dass wir wie erwähnt in der Planung möglichst lange flexibel bleiben. «Stranded Investments» müssen wir verhindern. Dennoch: Dass das Passagieraufkommen stark steigt, davon ist auszugehen.

Die SBB wollen etwa auf den Strecken Bern–Zürich oder Zürich–Zug den Viertelstundentakt einführen. Schön und gut – aber das führt dazu, dass die Züge durchschnittlich noch weniger gut ausgelastet sind.
Das darf nicht passieren. Der Viertelstundentakt macht zu den Stosszeiten Sinn. Aber wir brauchen die Infrastruktur-Voraussetzungen auch dafür, um den Viertelstundentakt in der «Rush Hour» einzuführen.

Wie gross der Einfluss der Politik auf die SBB ist, zeigt ein Bericht des Bundesrats, in dem dieser verlangt, dass das Verwaltungsratspräsidium Ihrer Güterbahn SBB Cargo durch einen externen Vertreter besetzt werden soll – und nicht mehr durch Andreas Meyer. Stört Sie das?
Nein. Es ging hier primär um den Zeitpunkt. Wir wollen Cargo für zusätzliche Partner öffnen und externe Firmen am Aktionariat beteiligen. Wenn das kommt, war für uns immer klar, dass SBB Cargo verselbstständigt werden muss und einen externen Präsidenten braucht.

Sie hätten Andreas Meyer also noch länger im Präsidium halten wollen?
Der Bericht des Bundesrats sieht eine Veränderung in den nächsten Jahren vor. Andreas Meyer wird den Prozess also begleiten, bis eine gute Partnerlösung gefunden wurde. Inzwischen werden wir die Governance-Strukturen überarbeiten und danach findet die Ablösung im Präsidium statt. Die Vorgaben des Bundes setzen wir selbstverständlich um.

Der Güterverkehr ist seit langem das Sorgenkind der SBB. Schreibt er auch 2017 tiefrote Zahlen?
Leider ja. Im ersten Halbjahr stieg der Verlust auf 25 Millionen Franken, und SBB Cargo dürfte das Jahr in dieser Grössenordnung abschliessen. Der Markt ist insbesondere innerhalb der Schweiz eingebrochen. Etwas besser läuft der Transitverkehr. Wir unternehmen grosse Anstrengungen, um SBB Cargo wieder in die schwarzen Zahlen zu führen. So sind wir daran, den Güterverkehr weiter zu automatisieren.

Bringt es überhaupt noch etwas, im Binnenverkehr eine Güterbahn zu betreiben?
Cargo muss sich innerhalb der Schweiz neu aufstellen. Wir müssen die Strukturen und Prozesse anschauen. Möglicherweise ist der Betrieb mit Partnern die Lösung, die ein anderes Interesse haben, wenn sie an unserem Schweizer Geschäft beteiligt sind. Ich denke da an private Transportunternehmen, aber auch an wichtige Kunden.

Die Lastwagen werden sauberer und effizienter. Ist SBB Cargo noch überlebensfähig? Warum schliessen Sie diese Sparte nicht einfach?
Es stimmt: Cargo ist im Moment in einer ganz schwierigen Situation – kostenmässig, aber auch, weil die Lastwagen sauberer und ruhiger werden. Die Bahn hat den Vorteil, dass sie in der Nacht und auch am Wochenende fahren darf. Ich bin klar der Meinung, der Güterverkehr auf der Schiene hat in der Schweiz nach wie vor eine zentrale Rolle, insbesondere, weil dies noch lange die umweltfreundlichste Transportvariante sein wird. Wir arbeiten daran, Cargo in die Zukunft zu führen. (aargauerzeitung.ch)

SBB will in Zukunft mehr Luxuswohnungen bauen

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Brikne, 20.7.2017
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58
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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hirnwaschtrockner 18.11.2017 15:57
    Highlight Bei all den versprochenen grundlegenden Veränderungen, verändert sich womöglich auch mein Leben bald grundlegend. 🐒
    14 1 Melden
  • Vorname Nachname 18.11.2017 14:53
    Highlight Ich gebe nur Note 4! In der Sache "Pünktlichkeit" gibts da schon noch Verbesserungsmöglichkeiten 😏

    Ich möchte da mal auf andere Länder hinweisen:

    https://jalopnik.com/tokyo-train-company-issues-apology-for-20-second-early-1820504346/amp
    8 10 Melden
    • jk8 18.11.2017 16:24
      Highlight Zu früh abfahren kann jeder, pünktlich ankommen ist die Herausforderung
      7 0 Melden
    • Hierundjetzt 18.11.2017 16:33
      Highlight Du sprichst im Plural, nennst aber nur Japan als Beispiel. Gerne hätte ich von Dir mehr als ein Land als Referenz.

      Und ganz ehrlich unsere Züge kommen zu 95% zurzeit bzw. mit einer Verspätung von max 3min an. Das zu bemängeln ist ein 1st world Problem
      24 4 Melden
    • grumpy_af 18.11.2017 18:13
      Highlight Das Netz der Schweiz ist eh kaum zu vergleichen. Es ist extremst dicht, und da häufen sich Ausfälle logischerweise. Trotzdem ist es im Rahmen und das ist ziemlich gut.
      8 2 Melden
    • Vorname Nachname 20.11.2017 22:18
      Highlight Da hast du absolut recht mit dem Plural... Sorry mein Fehler
      War auch mehr ironisch gemeint 😏
      0 1 Melden
  • 2sel 18.11.2017 14:42
    Highlight Die App "fairtiq" geht den richtigen Weg für Gelegenheitsfahrer. Einfach beim Einsteigen einloggen und beim Ausseigen wieder ausloggen. Der beste Preis wird automatisch berechnet. Leider funktioniert die App (noch) nicht in allen Tarifverbunden der Schweiz sowie nicht Tarifzonenübergreifend.
    3 3 Melden
  • bullygoal45 18.11.2017 14:14
    Highlight Ich steige in der momentanen Lage sicher nicht auf ÖV um. Im super vernetzten Züri Oberland (keine Ironie!) brauche ich zur Arbeit von Station zu Station 47min, mit dem Auto 15min! Da kann das Ticket auch halb so Teuer sein wie meine alte Schrottkiste ‚Lancer‘...

    12 7 Melden
  • satyros 18.11.2017 13:23
    Highlight Liebes watson-Team, ich weiss, es ist schwer, den richtigen Numerus für die SBB zu wählen. Selbst in vorstehendem Satz ist nicht klar, ob ich jetzt von der SBB oder von den SBB rede. Ich weiss auch, dass dieses Interview nicht von Euch geschrieben wurde. Trotzdem fände ich es schön, wenn auf der ganzen Seite der gleiche Numerus angewandt würde. Im Interview stehen die SBB - meines Erachtens korrekt, denn es sind ja die Bundesbahnen - im Plural. Die Bildstrecke hingegen verwendet den Singular. Bitte einigt Euch in der Redaktion auf eine Schreibweise und verwendet diese dann konsequent. Danke.
    5 4 Melden
  • atomschlaf 18.11.2017 12:39
    Highlight Wir führen hier lächerliche Kleinkriege über das im Verkehrsbereich unglaublich perfektionistisch und kostentreibend umgesetzte Behindertengleichstellungsgesetz oder die immergleichen alten Strasse vs. Schiene-Schlachten - während andernorts die Zukunft geplant und vorangetrieben wird:
    https://futurism.com/denver-hyperloop-transportation/

    Adieu, Pionier-Schweiz! Es war schön mit Dir!
    12 20 Melden
    • Hierundjetzt 18.11.2017 14:14
      Highlight Wow 1 Hyperloop. Aber Landesweit (!) kein funktionierendes ÖV, keine regelmässiger Linienverkehr den Tag durch, keine Busse, Postautos oder S-Bahnen. Klar an der Ostküste gibts die U-Bahn. Aber sonst?

      Was bringt es mir in St. Louis, wenn im flotten Kalifornien etwas neues, aber nicht bezahlbares steht? Weil voll Fiutschr?

      Genau: nichts

      Sorry das löst das Problem nicht. Da ist Europa kilometerweit voraus.
      19 4 Melden
    • atomschlaf 18.11.2017 16:13
      Highlight Der heutige ÖV beruht immer noch auf einem Konzept aus der Postkutschenzeit, das aufgrund der technischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten in sehr vielen Bereichen obsolet werden wird.
      5 8 Melden
    • Stachanowist 18.11.2017 17:29
      Highlight @ atomschlaf

      Der Schweizer ÖV zeichnete sich nie durch Hochgeschwindigkeitszüge oder ähnliches aus, sondern brilliert mit geografischer Dichte und Anschluss. Man kommt praktisch in jedes Kaff mit dem ÖV. Bus, Zug, Tram, Schiff bilden eine Einheit und sind aufeinander abgestimmt. Darin liegt die Spitzenleistung unseres Systems.

      Hier in den USA gibt es vielleicht bald einen Hyperloop. Toll. Dafür kann ich auch weiterhin nur mit dem Auto einkaufen fahren, weil meine Stadt kaum ÖV hat. Fernreisen mit dem Zug dauern ewig. Da ändern auch 10 Hyperloops in den nächsten 20 Jahren nichts dran.
      9 3 Melden
    • atomschlaf 19.11.2017 09:45
      Highlight Stachanowist, stimmt ja, was Du im ersten Absatz schreibst. Bloss ist klassischer ÖV eben ausserhalb von Grossstädten und Hochgeschwindigkeitsstrecken auch sehr ineffizient, was mittlerweile in einem ruinösen Gesamt-Kostendeckungsgrad von unter 50 Prozent resultiert.
      Dazu kommte noch das im Regionalverkehr oft unterirdische Komfortniveau.
      Daher gilt es nun, die Augen offen zu halten, auf die technologische Entwicklung zu achten und ggfls. die Pläne zu ändern statt aus reiner Gewohnheit Milliarden in bald einmal obsolote Infrastruktur zu versenken.
      1 0 Melden
  • Markus Kappeler 18.11.2017 11:58
    Highlight Natürliche Monopole zu privatisieren ist das dümmste was man machen kann. Die grössten Kosten bei der Bahn entstehen durch die exorbitant teure Infrastruktur, nur dort könnte viel Geld eingespart werden, aber die will niemand privatisieren. Wer nur den Bahnbetrieb privatisieren will, sorgt dafür das die (Infrastruktur-) Kosten verstaatlicht sind und die Gewinne privatisiert werden. Sowas wie echte Konkurrenz kann es bei der Bahn systembedingt nicht geben.
    82 5 Melden
    • dan2016 18.11.2017 13:49
      Highlight sorry, aber da hast Du nun wirklich keine Ahnung. Schon heute fahren viele verschiedene Unternehmungen auf der Infrastruktur. Im Güterverkehr ist die Zahl sogar extrem hoch. Im Personenverkehr wird die Infrastruktur auch völlig selbstverständlich geteilt. Die SBB verkehren nach Interlaken, nach Brig, zwischen Biel und Basel auf BLS strecken und die BLS auf den SBB Geleisen um Bern. Und die BLS betreibt keinen separaten Bahnhof in Bern, und die SBB keinen in Spiez.... Du lässt dir hier von den SBB-Interessen einen Bären aufbinden....
      6 14 Melden
  • Bonzino 18.11.2017 09:58
    Highlight Mich, als wenig fahrender SBB-Gast nervt, dass ich ein gelöstes Billet nur genau an diesem Tag brauchen kann. Die Tickets sind ja nicht Fahrplanrelevant. Auch wenn ich mal vor einem Ticketautomaten stehen sollte und auch noch Zonen vorkommen, lasse ich das lieber sein. Weil der Zug schon weg ist, bevor ich das richtige Ticket habe. Wieviel kostet so ein Automat, wieviel ein besetzter Schalter?
    19 65 Melden
    • Oban 18.11.2017 10:58
      Highlight Fahren sie mal im Ausland, da gibt es Zugbindung, nichts mit 24 Stunden Zeit um eine Strecke zu fahren.
      55 5 Melden
    • jk8 18.11.2017 11:33
      Highlight Wenn die Strecke länger als 115 Kilometer ist, ist das Ticket 10 Tage gültig.
      38 2 Melden
    • jk8 18.11.2017 11:37
      Highlight * sofern es ein Retour Billett ist
      28 0 Melden
    • Aglaya 18.11.2017 11:49
      Highlight Man kann die Ticket am Automaten auch für einen späteren Tag lösen.
      19 2 Melden
    • leu84 18.11.2017 12:18
      Highlight Es gibt auch keine Einzeltickets für irgendein Fussballspiel oder Kinobesuch. Man kauft jenes Ticket für ein bestimmtes Spiel oder bestimmten Film. Wer dies nicht tun will, der kauft sich ein Abonnement oder man lässt es sein
      21 5 Melden
    • Hierundjetzt 18.11.2017 12:41
      Highlight Soviel Zeit muss sein: das chaos am SBB Automaten haben wir dem Kassensturz zu verdanken. Weil Sie, in guter Absicht aber ohne Wissen, verlangten, dass dem Kunden sämtlich möglichen Strecken anzuzeigen seien. Nicht nur der direkteste Weg

      Weil natürlich 99,9999% der Zugreisenden extra umwege fahren möchten. Klar 🤦🏼‍♂️

      Bonzino: dann kauf das Billet zuhause. Ist jetzt im 2017 echt keine Geschichte mehr...
      20 5 Melden
    • Idrisi 18.11.2017 14:06
      Highlight Die Tickets sind nur ein Tag gültig, weil nicht jeder Passagier im Zug zwischen zwei Haltestellen kontrolliert werden kann (z.B. Züge mit sog. Selbstkontrolle). So etwertet sich das Ticket über die Zeit von selbst. Alles andere wäre sehr personalaufwendig.
      13 3 Melden
  • zweistein 18.11.2017 08:55
    Highlight Ebenerdiges einsteigen ist bei Fernbussen schwierig, da sich dort der Gepäckraum befindet. Es kann nicht sein, dass der internationale Fernbusverkehr fröhlich wächst, während im Inland dieses Angebot aufgrund des Behindertengleichstellungsgesetzes verunmöglicht wird. Das Gesetz muss präzisiert werden.
    32 49 Melden
    • Li La Launebär 18.11.2017 09:52
      Highlight Dass aber die SBB und die Fernbusse mit gleichen Gesetzen operieren müssen, finde ich selbstverständlich!
      Wenn man also das die Barrierefreiheit bei den Bussen kippt, muss sie auch bei den SBB fallen und das wäre eine Katastrophe!
      Deshalb:
      1. Die Mobilität der Menschen mit Handicap kostet etwas und das müssen wir solidarisch mitbezahlen und das ist auch gut so.
      2. Genau hier versagt die freie Marktwirtschaft! Wenn das Recht des (finanziell) stärkeren gilt, haben wir bald US-Verhältnisse!
      77 11 Melden
    • niklausb 18.11.2017 10:43
      Highlight Es gibt durchaus auch Busse bei denen es gehen würde aber die hat halt nicht jeder anbieter...
      21 2 Melden
    • zweistein 18.11.2017 11:25
      Highlight @Li La Launebär: ich verstehe ihren Punkt. Da bei Fernbussen aber immer ein Fahrer vor Ort ist, sollte es ausreichen dass er beim Einsteigen anpackt und hilft, falls erforderlich. Die Schweiz, die selber keine Busse herstellt, sollte keine teure Regulierungsinsel werden.
      8 19 Melden
    • leu84 18.11.2017 12:32
      Highlight Linienbusse kriegen es auch hin. Dann muss man Cars konzipieren, wo man ebenerdig einsteigen und Gepäck gut verstauen kann.
      15 1 Melden
    • leu84 18.11.2017 12:36
      Highlight Übrigens, es gibt Fahrzeugbauer in der Schweiz, die Busse herstellen (u.a. eine Firma im Raum Solothurn). Nur der Motor stammt vom Werk.
      12 1 Melden
    • undduso 18.11.2017 12:45
      Highlight In Kanada klappt das mit der Barrierefreiheit sogar bei Stadtbussen ohne Probleme. Da sollte das bei Fernbussen auch umsetzbar sein.
      14 1 Melden
  • Little Flip 18.11.2017 08:46
    Highlight Das Problem ist, dass ich mit dem Auto und dem Motorrad immer noch viel billiger und schneller bin als mit dem Zug. Ich pendle fast täglich zwischen Zug und Luzern und komme trotz Benzin und Parkgebühren günstiger weg als mit einem Streckenabo der SBB.
    Sollten die Tickets weiterhin so viel kosten, oder noch teurer werden ist die SBB einfach keine alternative als
    Transportmittel.
    34 100 Melden
    • Tobi-wan 18.11.2017 09:39
      Highlight Mit wie viel Rappen pro km Autofahrt rechnen Sie?
      Wenn ich 260 Arbeitstage pro Jahr rechne à 60km hin und zurück komme ich mit dem Auto bei 50Rp/km auf stolze 7800.- im Jahr.
      Das Streckenabo kostet knapp 2000.-
      68 8 Melden
    • 7immi 18.11.2017 10:16
      Highlight wenn du alleine pendelst ist das auto immer teurer. ich habe diese rechnung zu genüge gemacht. wie kommst du auf diesen schluss? die kmkosten eines pws liegen zwischen 50 und 70 rappen pro km...
      53 5 Melden
    • savon99 18.11.2017 10:38
      Highlight Dann rechne einmal die Anschaffungskosten, Strassensteuern, Reparaturen, Vignette und Versicherungen deines fahrbaren Untersatzes dazu. Dann wird deine Rechnung anders aussehen.
      55 6 Melden
    • niklausb 18.11.2017 10:45
      Highlight Aber mit Benzin und Parkgebühr ist es ja noch nicht getan... Materialverschleiss und service, versicherung und steuer kommen beim Auto noch dazu dann ist dann schnell mal die Bahn bzw. Der ÖV doch günstiger.
      39 4 Melden
    • SemperFi 18.11.2017 11:05
      Highlight Der Hund liegt darin begraben, dass sich der Mensch gerne selber belügt. Die Kosten für das Billet sind halt knallhart ausgewiesen, die Kosten für das Fahrzeug verteilen sich über das Jahr und werden oft verdrängt.
      61 6 Melden
    • Urs457 18.11.2017 11:24
      Highlight Tja, das ist halt so, die Verbrenner-Jünger sind ganz ganz schwach im Kopfrechnen.
      37 10 Melden
    • raphe qwe 18.11.2017 11:31
      Highlight Wenn du einen preiswerten Occasionswagen für 6000.- Franken kaufts, kann ich bereits ein GA für 3 Jahre kaufen. Dazu kommen Versicherung, Amortisation usw. Für Pendler ist der ÖV immernoch billiger. Komfort ist dabei natürlich etwas subjektives und mag es wert sein.
      26 8 Melden
    • Little Flip 18.11.2017 12:23
      Highlight @SemperFi
      Das die Kosten über das Jahr verteilt sind macht ja viel mehr den Nutzen aus als alles auf einen Schlag zu bezahlen. Weiss nicht wie Sie das sehen, jedoch kann und will ich lieber kleinere Beträge über das ganze Jahr verteilt zahlen als einmal ein sehr grosser.

      Dazu ist noch zu sagen: Ja kann sein das rein für das Pendeln der ÖV billiger wäre, jedoch bin ich mit dem Auto flexibler wenn ich mal weiter Weg muss. Generell ist der Individualverkehr immer noch billiger als der ÖV.
      5 30 Melden
    • niklausb 18.11.2017 13:23
      Highlight @little flop das mit dem kleinen betrag ist eine simple sache... Zahl einen betrag x pro monat auf ein separates konto und zack am ende des jahres ist es ein grosser betrag und die grosse rechnung ist auch bezahlt. Dass dee individualverkehr flexibler ist mag schon stimmen aber billiger ist er garantiert nicht.
      8 4 Melden
    • Lami23 18.11.2017 14:02
      Highlight Was ist den das Problem an einem grossen Betrag auf einmal zahlen, wenn es insgesamt viel günstiger kommt? Und wie oft müssen sie den "weiter weg"? Und warum geht das nicht mit ÖV und Mobility? Sorry das ist alles voller Denk- und Rechenfehler und günstiger kommt sie das auf keinen Fall.
      8 2 Melden
    • Ass 18.11.2017 14:06
      Highlight Ein Auto kostet im Durchschnitt 10000.- CHF im Jahr. Ein GA nicht ganz 4000.- CHF. Also kann ich immer noch Taxi fahren für 6000.- CHF im Jahr. Generell ist der MIV also klar teuerer. Alles andere ist Selbstbetrug.
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    • zettie94 18.11.2017 14:07
      Highlight @Little Flip: Wenn du mit dem ÖV pendelst, dann brauchst du aber kein eigenes Auto mehr. Wenn du dann 1-2x pro Monat doch ein Auto brauchst, dann tut es auch ein Mobility oder so, das ist dann deutlich günstiger.
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    • dan2016 18.11.2017 14:23
      Highlight wenn ich gleich rechne wie du, fahre ich mit meinem GA sogar gratis, weil ich habe im Gegensatz zu Dir GAR keine variablen Kosten:)
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    • Aglaya 18.11.2017 15:21
      Highlight Man kann Abonnemente (zumindest das GA) auch in Monatsraten zahlen.
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    • Pisti 18.11.2017 16:58
      Highlight Und ob du schneller bist wage ich auch noch zu bezweifeln. Ich pendle dieselbe Strecke, zu etwa 80% mit dem Zug. Schneller bin ich mit dem Auto nur wenns keinen stockenden Verkehr oder Stau gibt, das ist eher selten der Fall, vor allem bei der Ein-/Ausfahrt Buchrain stockt es praktisch immer da dauert die Fahrt dann schnell mal 3/4h+. Mit dem Zug ca. 20min.
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  • sawa 18.11.2017 08:09
    Highlight Kleines beispiel von vielen kleinen beispielen die sich häufen: bahnhof sulgen hat ein betonmäuerchen, so nützt kein einziger niederflurzug. Menschen mit einer gehbehinderung oder personen im rollstuhl haben keine chance alleine in den zug einzusteigen...
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    • Posersalami 18.11.2017 12:21
      Highlight Die Bahnhöfe werden ja noch umgebaut. Ich glaub bis 2020 oder 25 sollte jedes Bushaltestelle und jeder Bahnhof behindertengerecht sein. Dauert halt seine Zeit, die Versäumnise der letzten Generation aufzuarbeiten.
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    • spiox123 18.11.2017 12:50
      Highlight @Sawa: Die SBB ist dazu verpflichtet bis in einigen Jahren alles behindertengerecht zu gestalten. Das es nicht von heute auf morgen geht ist ja auch klar und es kostet halt viel. Ich denke aber, die SBB macht da einen guten Job. Falls du findest es gäbe Stellen wo es nicht erfüllt ist oder man etwas besser machen kann, kannst du dich an die SBB wenden und falls nichts passiert, gibt es dafür extra eine Stelle beim Bund!
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  • sawa 18.11.2017 08:09
    Highlight Frau ribar. Bevor die sbb von anderen verkehrsmitteln verlangt, dass sie das behindertengleichstellungsgesetz ( argh dieses wort, eigentlich müsste es selbstverständlich sein - die gleichstellung...) umsetzt, empfehle ich der sbb mal selbst vor den türen den dreck weg zu wischen. Da hat die sbb selbst nämlich noch ein gewaltiges potenzial, die gleichstellung von menschen mit einer beeinträchtigung umzusetzten.
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    • Knarzz 18.11.2017 09:44
      Highlight Wo zum Beispiel? (Ich meine das jetzt nicht sarkastisch oder so).
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    • sawa 18.11.2017 11:24
      Highlight Bahnhöfe mit betonsockel vorne dran - gibt es noch zur genüge in der ganzen schweiz verteilt -, wenige plätze für menschen mit handycap vorhanden, z.t. Sehr schlechter service der sbbangestellten beim bedienen des liftes - es gibt aber auch sehr freundliche sbb mitarbeiter :) -, gehen sie mal einen tag mit rollator oder rollstuhl zugfahren. Es ist sicher schon sehr gut ausgebaut, aber mit dem finger kann die sbb noch lange nicht auf andere zeigen...
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    • Posersalami 18.11.2017 12:22
      Highlight Die SBB sind ja gerade dabei das umzusetzen! Die können ja nicht alles aufs mal umbauen.
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    • zettie94 18.11.2017 12:34
      Highlight @sawa: Was du ansprichst sind vor allem bauliche Massnahmen (Betonsockel usw.). Das ist teuer und dauert lange, ABER man ist ständig dran.
      Freundlichkeit des Personals - gibt es wohl in jedem Unternehmen gute und schlechte Beispiele...
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  • Typu 18.11.2017 07:48
    Highlight Revolution heisst meistens teurer für die masse. Sonst würde es nicht gemacht werden.
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    • Karl33 18.11.2017 11:00
      Highlight Sehe ich auch so. Und nebenbei werden die Boni und Saläre in der Teppichetage immer grösser. Und derweil die Ribar ihren Maserati gratis am Bahnhof parkieren darf.
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    • DerTaran 19.11.2017 02:45
      Highlight Nein, Revolution heisst profitabler für die SBB. Teurer für die Massen ist eine Möglichkeit, aber nicht die Einzige. Bei Staatsbetrieben ohne Wettbewerb ist es allerdings die wahrscheinlichste Variante.
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Stecken geblieben im Schnee: Das Protokoll einer missratenen Zugfahrt

Mehr als 9 Stunden Verspätung: Das Protokoll der Zugfahrt von Sion nach Genf.

Wenn Schnee fällt und die Strassen und Schienen unter sich bedeckt, heisst dies für Zugpendler vielfach eins: Warten. Auch mein Zug hatte heute morgen über eine halbe Stunde Verspätung. Doch wer darüber jammern will, dem blieben die Klagelaute im Hals stecken, sobald er Nachrichten konsumierte.

Denn eine halbe Stunde Verspätung ist «Peanuts» im Vergleich zur Odyssee, die gestern Abend die Zugpassagiere von Sion nach Genf erlebten. Das Protokoll.

Der Interregio 96 von Sion nach Genf nimmt Fahrt …

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