Schweiz
Armee

Schweiz kippt Russenflieger aus Airshow

Die «Russian Knights» dürfen nicht an der AIR14 teilnehmen.
Die «Russian Knights» dürfen nicht an der AIR14 teilnehmen.Bild: AP
Wegen Ukraine-Krise

Schweiz kippt Russenflieger aus Airshow

12.08.2014, 17:3312.08.2014, 18:09

Die «Russian Knights» und ihre Flugzeuge dürfen nicht an der AIR14 in Payerne teilnehmen. Das hat das Verteidigungsdepartement (VBS) in Absprache mit dem Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) entschieden, wie es am Dienstag mitteilte.

Ein Auftritt der «Russian Knights» an der Flugschau sei angesichts der Krise in der Ostukraine nicht angemessen, hiess es in der Mitteilung. Die Ausladung entspreche der bisherigen Linie, im Bereich der militärischen Kontakte mit Russland Zurückhaltung zu üben, auch wenn die Kontaktpflege in Krisenzeiten wichtig sei.

Bild
Bild: AP
Die Kunststaffel ist bekannt für ihre Rauch- und Lichteffekte.
Die Kunststaffel ist bekannt für ihre Rauch- und Lichteffekte.Bild: EPA

Eine Staffel der «Russian Knights» hätte mit Su-27-Kampfflugzeugen an der Flugshow Ende August und Anfang September im waadtländischen Payerne teilnehmen sollen. Anlass für die Flugschau ist das 100-Jahr-Jubiläum der Schweizer Luftwaffe, das 50-Jahr-Jubiläum der Patrouille Suisse und das 25-Jahr-Jubiläums des PC-7-Teams.

An den beiden Wochenenden werden in Payerne unter anderen die Patrouille de France, die Kunstflugstaffel Frecce Tricolori aus Italien, die britischen «Red Arrows» und die saudiarabischen Al-Fursan erwartet. Die Verantwortlichen rechnen mit rund 100'000 Besuchern und haben ein Budget von 10 Millionen Franken. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Duc
12.08.2014 17:49registriert Januar 2014
Dann schauen wir halt den Saudis zu. Dort werden zwar Frauen gesteinigt und Menschen öffentlich hingerichtet. Aber da sie zu den Handlangern der USA zählen, ist dagegen nichts einzuwenden. Einmal mehr wird also nach den Pfeifen der selbsternannten Guten getanzt...
00
Melden
Zum Kommentar
10
Schweiz setzt Rückführungen in den Iran vorläufig aus – wegen Protesten
Das Staatssekretariat für Migration stellt Asylgesuche von iranischen Staatsangehörigen vorübergehend zurück, wenn ein negativer Entscheid mit Wegweisung zu erwarten ist. Grund sind die anhaltenden Proteste und die unsichere Lage im Iran.
In den vergangenen Monaten kam es wiederholt zu Kundgebungen vor dem Staatssekretariat für Migration (SEM) in Bern. Exiliranerinnen und Exiliraner kritisierten dabei die Schweizer Asylpraxis und warfen den Behörden vor, Asylsuchende trotz der angespannten Lage in den Iran zurückzuschicken.
Zur Story