Brasilien
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Waldbrände im Amazonas auf Rekordhoch: In Sao Paulo kommt es zu gespenstischen Szenen



Im brasilianischen Sao Paulo wurde es am Montagnachmittag stockdunkel. Schwarzer Rauch färbte den Himmel.

Auch in den benachbarten südamerikanischen Staaten Paraguay und Bolivien brennt es – insgesamt sollen mehrere hundert Quadratkilometer des grössten Regenwaldes der Welt in diesen Tagen in Flammen stehen.

Der Rauch ist bereits so stark, dass man ihn aus dem Weltraum sehen kann: In der vergangenen Woche veröffentlichte die Wetterbehörde der USA Satellitenbilder, die den Flickenteppich aus Feuer und Rauch in Brasilien zeigen.

Bild

bild: noaa

Ein Meteorologe des brasilianischen Wetterdienstes Inmet sagte dem brasilianischen Sender Globo, dass die Verdunkelung des Himmels in der brasilianischen Metropole Sao Paolo Folge einer Reihe von Faktoren sei: Dazu würden Kälte, feuchte Luft und eben auch der Rauch der beispiellosen Brände, die im Amazonas-Regenwald lodern, gehören. Ursprung der Brände sollen Menschen sein, die die Feuer teils absichtlich – um Land zu schaffen – ausgelöst hatten.

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) twitterte am Dienstag eine grafische Darstellung der massiven Rauchfahne, die sich – ausgehend von den Bränden im Regenwald – mittlerweile über Brasilien und den Küstenbereich ausgebreitet hat.

Die Brände in Brasilien haben in diesem Jahr rekordverdächtige Ausmasse erreicht: Laut der Nachrichtenagentur Reuters konnte das brasilianische Institut für Weltraumforschung in diesem Jahr 72'843 Waldbrände in Brasilien registrieren – der höchste Stand seit Beginn der Messungen des Instituts im Jahr 2013.

Der rechtsextreme Präsident des Landes, Jair Bolsonaro, sieht in den Daten der Regierungsorganisation vor allem «Fake News». Kürzlich feuerte er den Chef der Behörde. Er meint: «Nachrichten wie diese, die nicht der Wahrheit entsprechen, verursachen grossen Schaden für das Image Brasiliens.» Bolsonaro steht bei Umweltschützern in der Kritik. Seit seinem Amtsantritt sind die Rodungen im brasilianischen Regenwald rapide angestiegen.

Währenddessen brennt der grösste Regenwald der Welt weiter.

(pb)

Waldbrand in Sibirien

Brasiliens indigene Völker kämpfen um ihren Lebensraum

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63
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    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 22.08.2019 13:27
    Highlight Highlight Würde sich die Menschheit nicht so explosionsartig vermehren, wäre niemand an zusätzlichem Landwirtschaftsland interessiert
  • Genesis23 22.08.2019 10:59
    Highlight Highlight was meint ihr, wie lange bleibt uns als Spezies noch? 20 Jahre? 30?

    Zum Glück kann ich mir Kinder ohnehin nicht leisten, ich fände es furchtbar ein Kind zu haben im Wissen, dass es keine Zukunft haben kann.
  • Quecksalber 22.08.2019 10:43
    Highlight Highlight Wie wärs mit Soja und Fleisch aus Brasilien boykottieren?
  • Basswow 21.08.2019 17:24
    Highlight Highlight Sehr traurig ☹️
    Sprachlos...
  • Arts 21.08.2019 17:10
    Highlight Highlight Mich schockiert das im Wahljahr des Klimas sich kaum ein Politiker dafür interessiert.
    • hiob 21.08.2019 17:32
      Highlight Highlight mich schockiert, aber verwundert es nicht. zu viele milliardäre und lobbyisten auf der welt, die mit geld dagegen halten. man kann sich halt die meisten relevanten politiker erkaufen. und wenn nicht, dann investiert man ins gegenlager. so einfach geht das. und wir machen dieses drecksspiel seit eh und je mit. im prinzip ist der grossteil der menscheit auf der guten seite. aber eben..
    • Gopfridsenkel 21.08.2019 18:56
      Highlight Highlight Ist dann wohl doch ein zu heisses Eisen, sich mit Bolsonaro und den anderen Hirnis anzulegen. Lieber warten bis jemand den ersten Schritt macht und dann, bei positiver Resonanz, sich des Trittbrettfahrens bedienen.
    • blueberry muffin 21.08.2019 19:27
      Highlight Highlight Auch kaum ein Medium. Watson ist es auch keine Titelstory wert.
  • hiob 21.08.2019 16:35
    Highlight Highlight apokalypse jetzt.
  • julian12 21.08.2019 15:09
    Highlight Highlight Was sagt eigentlich unsere Regierung respektive der Bundesrat dazu? @watson: Könnt ihr da mal nachfragen?
    Brav Kaffeetrinken mit dem Bolsonaro und Neutral bleiben bis uns irgendwann die Luft zum Atmen wegbleibt?
    • TingelTangel 21.08.2019 17:14
      Highlight Highlight Was Kä Luscht darüber Denkt - Bolsonaro Grossartiger Typ, wie all jene die Klimaschutz Lächerlich machen und Menschenrechte mit denn Füssen Treten. So sind Rechtsnationale je mehr Kaputt gemacht wird auf der Welt, desto Besser fühlen sie sich.
    • KOHL 21.08.2019 19:33
      Highlight Highlight Nene sicher nicht, die Chance nutzen und noch ein paar Waffen nach Brasilien liefern!
  • Hummingbird 21.08.2019 14:58
    Highlight Highlight Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.
  • Korrektiv 21.08.2019 14:56
    Highlight Highlight Das heisst im Fall São Paulo, also mit Tilde.
  • HAL9000 21.08.2019 14:54
    Highlight Highlight Yes! Die Erde brennt und wir sind Live mit dabei =D

    (klar, dass Watson diesen Kommentar warscheinlich wieder zensiert)
    • blueberry muffin 21.08.2019 19:29
      Highlight Highlight Waren ja die Bösen Linken Schuld .. ah nein.
    • Juliet Bravo 21.08.2019 20:02
      Highlight Highlight Was willst du sagen?

      Ausserdem steht dein Kommentar ja da...🙄
  • Köbi Löwe 21.08.2019 13:43
    Highlight Highlight Was jetzt in Brasilien in Angelegenheit Regenwälder abgeht, sind Verbrechen an der Menschheit. Eine Hektare Regenwald vermag p.a. bis 18 Tonnen CO2 in Holzmasse umzuwandeln.
    Ach, es ist ein Elend:
    Der Intelligenz Homo Sapiens sind Grenzen gesetzt. Nun; der Anteil des Spurengases CO2 in der Erdatmosphäre wird weiter ansteigen. Die Funktion der CO2 Moleküle in der Erdatmosphäre sind hinlänglich bekannt. Wikipedia weiss weiter. Wer will, informiert sich.
  • PrinzVince 21.08.2019 12:44
    Highlight Highlight Ja liebe Karnivoren, da seid ihr dafür mitverantwortlich. Und das ist erst der Anfang. Wenn die Felder mal da sind folgen die Gifte und Krankheiten. Mensch und Umwelt verkrüppelt - Hauptsache günstiges Fleisch zu jeder Mahlzeit.
    • Darki 21.08.2019 14:32
      Highlight Highlight This!
      Benutzer Bild
    • Menel 21.08.2019 16:51
      Highlight Highlight Wieso man an der Stelle immer die Schuld Katzen und Hunden in die Schuhe schiebt, werde ich nie verstehen.
    • blueberry muffin 21.08.2019 19:32
      Highlight Highlight @Menel vermutlich weil die meisten Veganer im Kommunikationsunti schliefen.

      Wahr ists leider trotzdem, die Brandrodung im Regenwald ist meist für Tierfutter Soja.
  • banda69 21.08.2019 12:32
    Highlight Highlight Jair Bolsonaro, Rechtspopulist. What else?
    • Puki 21.08.2019 14:03
      Highlight Highlight Evo Morales, Linkspopulist. What else?
      500'000 Hektaren in den letzten 5 Tagen, 17'000 Brandherde seit Anfang August
    • blueberry muffin 21.08.2019 19:33
      Highlight Highlight @Puki also deutlich weniger?
    • Puki 21.08.2019 23:46
      Highlight Highlight @blueberry, ja, weniger Brandherde in Bolivien dieses Jahr, insgesamt 31000 und Brasilien 72000. Jedoch hat Bolivien 11 Millionen Einwohner, Brasilien über 200 Mio ca. 19 x mehr also... und Brasilien ist fast 8 x grösser... was denkst du nun, ist nur der Rechtspopulist sch...e oder macht auch der Linkspopuliste einen schlechten Job?
    Weitere Antworten anzeigen
  • LibConTheo 21.08.2019 12:21
    Highlight Highlight Nicht dass ich der Fan von der CO²-Hysterie bin, aber:

    Wenn man sieht, wieviel Wald hier verbrennt, kann man daraus 2 Folgen schliessen und zwar, dass der Ausstoss an CO² massiv ansteigen wird (pro Tonne Holz ca. 1,8 Tonnen entstehendes CO²) und nebenbei der (wahrscheinlich) wichtigste vegetative Raum für die Erhaltung unserer Spezies flöten geht.

    Ich wäre ja dafür, dass sich die Menschheit mit der Thematik auseinandersetzt, wie man zusammen solche Wälder effektiv vor Feuer beschützen kann und nicht ob es Sinn machen würde, den Ausstoss an CO² durch Autos mit Steuern zu regulieren.
    • TingelTangel 21.08.2019 12:28
      Highlight Highlight Mann muss die Menschheit schützen vor Nationalisten wie Bolsonaro und co. die machen die Welt kaputt mit ihren Kapitalistischen Kollegen die nur das Verlangen nach noch mehr Geld kennen.
    • LibConTheo 21.08.2019 13:22
      Highlight Highlight @TingelTangel:

      Hätten diese Menschen kein Staatsinstrument um ihre Bedürfnisse in Wirtschaft zum eigenen Vorteil zu erzielen, wären diese Leute auch kein Problem.
      Mit Kapitalismus hat das nichts zu tun.
  • MAS123 21.08.2019 12:10
    Highlight Highlight @Watson: Wäre toll wenn das zu oberst steht.
    Das ist einfach schlimm was hier geschieht. Die Schweiz sollte auch Druck auf Brasilien ausüben.
    Das betrifft die ganze Welt und nicht nur Brasilien...
    • hiob 21.08.2019 16:31
      Highlight Highlight total! das sind die echten news! bitte ganz oben auf watson.
  • Cillit Bang 21.08.2019 11:49
    Highlight Highlight Die Sojafelder werden prächtig gedeihen.



    Kann Spuren von Ironie enthalten.
    • TingelTangel 21.08.2019 17:20
      Highlight Highlight Solange werden die nicht prächtig gedeihen - solange man Wissenschaft Leugnet. Genug Abgeholzt wird der Regen ausbleiben und es wird zur Bodenermüdung und stetig fortschreitende Verwüstung/Verstepperung der Kulturflächen kommen - alles bekannt nur die Rechtnationalen Wissen es Besser.
  • Arts 21.08.2019 09:57
    Highlight Highlight Danke für den Bericht, ich habe mich schon gewundert warum in den europäische Medien nichts darüber berichtet wird.

    Warum wird hier die Politik nicht aktiv und verhängt für sowas Sanktionen? Man schaut einfach zu was der Herr Bolsonaro anrichtet und schweigt.
    • Beggride 21.08.2019 10:15
      Highlight Highlight Naja man schaut halt, was für uns auch negative finanzielle Einwirkungen haben könnte und, auch noch wichtig, was der orange Clown im weissen Haus so treibt.
    • jimknopf 21.08.2019 11:34
      Highlight Highlight @Arts
      Deutschland & Norwegen haben Zahlungen an Brasilien gestoppt. Es müssten noch sehr viel Länder folgen!
  • Rockola 21.08.2019 09:35
    Highlight Highlight Das ist doch sicher Brandstiftung
    Der President würde doch am liebsten alles abholzen oder abbrennen lassen damit ein paar reiche noch reicher werden und die ganze Tierwelt und Fauna ist denen schei.... egal es ist zum Kotzen 🤮
  • My Senf 21.08.2019 09:32
    Highlight Highlight Damit wäre die CO2 Diskussion „erledigt“
    Um das zu kompensieren müssten ab jetzt alle Treibstoff angetriebenen Transportmittel bis Ende Jahr stillgelegt werden
    Aber vielleicht langt es auch bizeli an die Organisation zu spenden an die Elton spendet nachdem er nach Nizza fliegt...
    • lilas 21.08.2019 14:51
      Highlight Highlight Heyo klar! Da brennt der Amazonas, isch doch prima,eh alles kaputt. Jetzt können wir tun und lassen was wir wollen...oder wie soll man deinen Senf verstehen?
    • My Senf 21.08.2019 19:51
      Highlight Highlight Eh alles kaputt, stimmt genau!

      Soll jeder selber wissen (weiss ja eh jeder alles besser, Du ja auch oder?)

      Auf der Titanic gab es solche die sich retten wollten, solche die die Chance sahen sich selber ein Upgrade in eine aussenkabine zu genehmigen-da ja die „dummen“ ihre Kabine verliessen um sich zu retten. Und dan gab es noch die, die der Live Musik zuhörten und an der Bar weiter tranken.
    • lilas 21.08.2019 23:52
      Highlight Highlight Na dann mal prost!
  • Quecksalber 21.08.2019 09:25
    Highlight Highlight Und unsere SVP meint man solle möglichst böse statt „nette“ Politiker wählen.
    • TingelTangel 21.08.2019 12:30
      Highlight Highlight Wenn es nach der SVP ginge, gäbte es nur noch Politiker wie Bolsonaro.
  • artyfrosh 21.08.2019 09:17
    Highlight Highlight Konsequenzen werden wir in der Schweiz kaum zu spüren bekommen. Hitzesommer und fehlender Schnee sind wir uns ja gewohnt und auch die regelmässigen News von brutalen, zerstörischen Stürmen in der Karibik und USA kümmern uns ja kaum. Also kann uns das ja egal sein...
    Achtung Ironie!
  • lilas 21.08.2019 09:16
    Highlight Highlight Wieviele Lebewesen nebst dem kostbaren Wald dabei umkommen, wieviel Lebensraum zerstört wird, man darf gar nicht daran denken. Aber alle schreien sie "fake news" diese Schwerverbrecher an der Spitze der Regierungen dieser kranken Welt.
    • Juliet Bravo 21.08.2019 11:44
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen: hunderte Indigene Völker.
  • Beggride 21.08.2019 09:07
    Highlight Highlight Gut, wenn Bolsonaro sagt, es stimmt nicht, dann vertrau ich ihm mal. Beruhigt euch mal, das sind alles Fake News! 🙈🙉🙊
  • Tita-Nina 21.08.2019 09:03
    Highlight Highlight Mister Bolsonaro sie sind eine Katastrophe für die Natur und eine Schande für Ihr Land.
    Ihr Kinder werden so keine Zukunft haben. Pfui....

    (Wenn möglich weiterleiten an den Verursacher dieser Misere)
    • DerHans 21.08.2019 09:44
      Highlight Highlight Also haben sie ihren Kommentar gleich an sich selbst gerichtet? Oder sind wieder nur alle Andern schuld an der Misere? Diese Heuchelei geht mir auf die Nerven. Gerade wir in der Schweiz haben durch unseren Wohlstand einen Ressourcenverbrauch, dass es nur so chlöpft und tätscht! Aber zeigen wir doch gerne mit dem Finger auf die, die uns die Ressourcen zur verfügung stellen. Ich versuche mein bestmögliches die Umwelt so wenig zu belasten wie möglich, aber bin mir bewusst dass ich immer noch zu viel Verbrauche. Renne aber nicht als Moralapostel rum nur damit ich mein Gewissen beruhigen kann.
    • bytheway 21.08.2019 11:27
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die indigene Bevölkerung, deren Lebensraum der Amazonas ist!
    • TingelTangel 21.08.2019 12:38
      Highlight Highlight @DerHans: Ach, dann darf man also nicht mehr Kritisieren ? Bolsonaro gehört genau zu dieser Class politique wie Trump und Köppel - die sich öffentlich dazu Bekennen unseren Planeten Kaput zu machen, ja Lachen über die sich sorgen. Mich Nerven diese Lächerlichen Argumente eher - Du sorgst dich, dann geht doch in einer Höhle Wohnen - der Hans, hats gar Nie aus der Höhle geschafft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 21.08.2019 08:59
    Highlight Highlight Wie praktisch, dann muss man das nicht mehr selbst machen. Lasst' uns gleich Soja anpflanzen!!
  • User03 21.08.2019 08:28
    Highlight Highlight Hier könnte man doch gut mal so ein paar Notre-Dame Millionen für die Aufforstung gebrauchen.

    Wir brauchen diese Wälder!
    • Mutzli 21.08.2019 10:00
      Highlight Highlight @User03

      Tjo, die tragische Paralelle dürfte sein, dass weder in diesem Fall noch in Notre Dame effektiv dann Geld fliesst.
      Von den gross angekündigten Riesenspenden von zig Superreichen zugunsten von Notre Dame kurz nach dem Brand ist ausser diesem kurzen PR-Schub nix geblieben und kein Geld geflossen.(https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/jul/18/ruins-notre-dame-billionaires-french-philanthropy)

      Bleibt noch internationaler Druck und Kooperation, aber in unserer Zeit von Bolsonarobegeisterten Rechtspopulisten bin ich da leider wenig optimistisch.
  • bytheway 21.08.2019 08:25
    Highlight Highlight Denn sie wissen nicht, was sie tun. 😱
    • *sharky* 21.08.2019 08:38
      Highlight Highlight Doch, sie wissen es!
      Es ist ihnen aber, man muss es so deutlich sagen, scheissegal!

      Was für eine traurige Nachricht...
      zuerst die Arktis und jetzt riesige Teile des Amazonas-Regenwaldes...
      die Welt steht buchstäblich in Flammen...
    • MarGo 21.08.2019 08:49
      Highlight Highlight Sie wissen leider ganz genau, was sie tun. :(
    • α Virginis 21.08.2019 09:03
      Highlight Highlight das sind einfach Idioten, inklusive dem Oberheini Bolsonaro...
    Weitere Antworten anzeigen

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …

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