Basel
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«Nazi-Terror»: Antifa stellt in Basel Neonazis an den Pranger

Die massive Belästigung einer Familie durch Rechtsradikale in Weil am Rhein verleitet die Antifa zu einer Entlarvung der Verantwortlichen. In Basel und Birsfelden tauchen Plakate auf, die Rechtsradikale aus der Dreiländerregion mit Foto und Namen anprangern.

Yannette Meshesha / bz basel



Anonyme antifaschistisch motivierte Plakatkleber warnen die Birsfelder Bevölkerung vor Rechtsextremen. Auch in Basel tauchen seit einiger Zeit Plakate auf, die Neonazis aus der Dreiländer-Region anprangern, wie der Tageswoche zu entnehmen ist. Unter dem Titel «Nazi-Terror in Weil am Rhein» sind die 21 mit Foto, Name und Wohnort aufgeführten Personen nun auch in Birsfelden ausgehängt.

Antifa Plakate Neonazis Basel

Antifa-Plakate in Birsfelden zeigen 21 Rechtsradikale aus Weil am Rhein und dem Elsass. Bild: Kenneth Nars

Gerichtliche Verhandlungen

Auslöser der Outing-Aktion ist die monatelange Belästigung und Bedrohung einer Familie in Weil am Rhein, deren Vater westafrikanische Wurzeln hat, durch eine Gruppe Rechtsextremer.

Gemäss der Badischen Zeitung kam es am Mittwoch vor dem Lörracher Amtsgericht zu mündlichen Verhandlungen mit Andreas Weigand, Gründer und Vorsitzer des Weiler Kreisverbands der Partei «die Rechte», treibende Kraft der rechtsextremen Szene in Lörrach und Mitverantwortlicher für die Belästigung der Familie. Im Gegensatz zu den meisten seiner Mittäter ging Weigand nicht auf mögliche Vereinbarungen ein, weshalb das vom Familiengericht verhängte Annäherungsverbot für ihn bis auf Weiteres bestehen bleibt. Ein Gang vor das Oberlandesgericht ist nicht auszuschliessen.

Antifaschistische Gegenwehr

Auf den Nazi-Terror-Plakaten ist ein QR-Code erfasst, der auf die antifaschistische Website «linksunten.indymedia» verlinkt. Dort wird verkündet, dass die gerichtlichen Erlasse «von den Nazis schlicht ignoriert» werden. «Aus besagtem Grund stellen sich hiermit die Verantwortlichen für rechtsradikale Hetze und Gewalt der Öffentlichkeit vor», lautet die sarkastische Erklärung für das öffentliche Anprangern der Rechtsextremen.

Dass die Plakate auch in Basel und Birsfelden auftauchen, lässt sich wohl kaum allein mit den Vorfällen in Weil am Rhein erklären. Wahrscheinlicher ist, dass antifaschistische Kreise auf weitere Aktivitäten der rechtsextremen Szene in der Dreiländer-Region aufmerksam machen wollen.

«Friedlicher Widerstand»

Die angeprangerten Personen werden nicht nur mit der Belästigung der Familie in Zusammenhang gebracht, sondern sind im Landkreis Lörrach durch diverse rechtsextreme Kundgebungen gegen Flüchtlinge unter dem Namen «Friedlicher Widerstand» bekannt. Mit der Pegida Schweiz verbündeten sie sich zwischenzeitlich zur Pegida Dreiländereck, bevor es zum Bruch kam.

«Die Rechte» plante ausserdem mit anderen Organisationen für den 24. September den «Ersten Tag der Europäischen Völker». Dieser wurde jedoch «aus organisatorischen und taktischen Gründen» auf November verschoben, berichtete die «Badische Zeitung».

Eine linke Gegendemo mit dem Titel «Menschen statt Völker» fand dennoch statt und wurde auf dem Portal «linksunten.indymedia» als antifaschistischer Erfolg gefeiert. Dennoch künden die Veranstalter an: «Sollten die Initiatoren des rechten Aufmarschs diesen tatsächlich auf November oder wann immer verschieben, müssen sie mit unserem vielfältigen Widerstand rechnen.»

Auch Basler und Birsfelder Linke sollen sich diesem Widerstand offenbar anschliessen, denn mit der Plakat-Betitelung «Rechtsradikale aus Ihrer Region» werden sie persönlich angesprochen.

Rechtsradikaler Psychoterror

Die belästigte Familie in Weil am Rhein hat schwere Zeiten hinter sich. Was im Herbst 2013 als wüster Nachbarschaftsstreit mit Autobeschädigungen und Klingelstreichen begann, eskalierte mit dem gewaltsamen tätlichen Angriff auf die Mutter, dem Nachstellen der Kinder (6 und 15 Jahre alt) in der Schule und der konstanten Belagerung des Wohnhauses der Familie, wie die «Schweiz am Sonntag» anfangs Juli berichtete.

Die Familie traute sich kaum mehr aus dem Haus. Schon beim Betreten des Balkons rief man ihnen Morddrohungen zu. Ausserdem versuchten die Belagerer auch, sie zu fotografieren. Freiwillige organisierten bald einen Begleitschutz für die Kinder.

Das Lörracher Familiengericht erliess im vergangenen Juli ein Annäherungs- und Kontaktverbot für die rechtsradikalen Stalker, welches ihnen untersagt, sich den Familienmitgliedern auf weniger als 150 Meter zu nähern. Dies gilt auch für die Wohnung und die Schule der Kinder.

Obwohl sich Einzelne in den Verhandlungen nicht sehr kooperativ gezeigt haben, ist die Lage in Weil am Rhein inzwischen entspannter. Die betroffene Familie wird von der Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt «Leuchtlinie» betreut und hat von der Bevölkerung viel Solidarität erfahren.

Da die meisten der angeklagten Rechtsradikalen in den Verhandlungen ihren freiwilligen Verzicht auf weitere Belästigung der Familie verkündeten, wurden mehrere gerichtliche Verfügungen mittlerweile zurückgezogen. 

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maragia 21.10.2016 13:54
    Highlight Highlight Schon lustig, wie hier allen (vorallem den linken und faschos) jedes Rechtsgefühl fehlt!
    Öffentlich Leute anprangern ist verboten. Punkt!

    Sonst können wir ja gleich den Rechtsstaat inklusive Demokratie abschaffen, und jeder darf jeden überall anprangern (auch ohne Begründung, ist ja egal)!
    • Soli Dar 21.10.2016 22:14
      Highlight Highlight Hat da jemand allen Ernstes Mitleid mit den Neonazis, welche die Täter sind? Statt mit den afrikanischstämigen Opfer, welche schikaniert und bedroht werden.

      Aber Hallo, wenn jemand den Rechtstaat und die Demokratie gefährdet; dann Ja vor allem die Neonazis!
    • Maragia 22.10.2016 11:02
      Highlight Highlight Genau da hast du unrecht. Auch wenn jemand den Rechtsstaat gefährdet, gibts einen gerechnet Prozess. Das ist eben unser zivilisertes und demokratisches System! Sonst kannst du nach Saudi Arabien gehen, wo du einfach geköpft wirst!
    • Soli Dar 22.10.2016 23:44
      Highlight Highlight Es scheint ihnen extrem wichtig zu sein, dass die Täter, nähmlich die Neonazis durch Rechtsstaat und Demokratie geschützt werden. Würde mir wünschen, dass sie sich mind. genauso energisch für die Opferfamilie einsetzten. Oder gilt der Rechtstaat und die Demokratie für diese Menschen nicht?
  • lily.mcbean 21.10.2016 13:26
    Highlight Highlight Wenns denn so weit kommt das man seine Kinder nicht mal mehr guten Gewissens alleine rauslassen kann da ist für mich eindeutig die Grenze erreicht. Da schere ich mich einen Dreck um den Identitätsschutz von solchen Monstern. Recht so wie die Leute reagiert haben, in solchen Fällen ist die Justiz oftmals noch ein zusätzliches Hinderniss und keine Hilfe mit unseren lustigen Gesetzen. In solchen speziellen Fällen ist es wie schon D00A geschrieben hat mmn auch Zivilcourage, und als Mutter wäre ich diesen Menschen äussert dankbar!
    • Maragia 21.10.2016 14:56
      Highlight Highlight Ja, stell dir vor, jemand hätte so etwas gegen Islamisten gesagt..... hui hui hui, da wäre die Post los
  • AdiB 21.10.2016 12:29
    Highlight Highlight Erschrekend die kommentare bis jetzt. Entschuldigt aber für menschen die eine familie terrorisiert haben, kinder nachgestellt auf den schulweg und noch tätlicher angriff auf die mutter. Entschuldigt mal, die straffe mit den 150 m abstand ist zu milde. Und da gabs noch sachbeschädigungen und weil die familie sich nicht mehr raus getraute, nenne ich es freiheitsberaubung. Diese familie wurde in ihrer freiheit eingeschränkt weil sich ein par halbstarke für geile typen hielten. Es kann doch nicht sein das kinder geleitschutz brauchen.
    Dieses anpranger ist voll ok, den die justiz ist wohl unfähig.
  • pamayer 21.10.2016 11:50
    Highlight Highlight gut so! danke antifa!
  • zombie woof 21.10.2016 10:54
    Highlight Highlight Es fällt mir schwer so Aktionen gutzuheissen, andererseits verabscheue ich die Neonazis wie auch alle anderen, die, oftmals öffentlich, Hetzen und bis zu Mord aufrufen. In meinen Augen unternimmt der Staat zuwenig gegen diese Faschisten, ist es nun an uns diese Aufgabe zu übernehmen? Geht auch nicht, sonst bewegen wir uns in die genaue gleiche Richtung. Wie bringt man nun den Staat dazu, zu handeln? In einer Demokratie wie der unseren, wo es eine starke, Rechtspopulistische SVP gibt, wird das schwierig.
  • ElendesPack 21.10.2016 10:45
    Highlight Highlight Man kann einfach so Leute belästigen, stalken und terrorisieren und dann vor Gericht erklären, dass man darauf künftig verzichten wird, und dann ist gut? Ist ja ne lockere Sache...

    Die Antifa-Aktion mit den Plakaten bzw. solche Aktionen allgemein find ich schwach. Die sollen doch den Bretzelbuben dort draussen einfach ein paar aufs Maul geben, anstatt mit solchen Plakaten darum zu betteln, dass das ein anonymer Mob für sie übernimmt.
    • Fumo 21.10.2016 14:57
      Highlight Highlight "Die sollen doch den Bretzelbuben dort draussen einfach ein paar aufs Maul geben"

      Glaubst du denn dass auch nur einer dieser Antifa Leute den Mut hätte jemandem gegenüber zu treten?
      Die können nur wenn vermummt Flaschen und Steine werfen, das auch nur wenn die Ziele Polizisten sind die sich aus Angst vor Querelen lieber zurückhalten.
    • ElendesPack 21.10.2016 16:24
      Highlight Highlight Nein, glaub ich nicht, sonst würden sie ja nicht so eine laue Plakataktion machen, die uns zwar auf die grenzenlose Dummheit der Weiler NN's hinweist, gleichzeitig aber auch die Hilflosigkeit und Schwäche der Antifa aufzeigt.
      Aber ich dachte mir einfach, ich geb mal lebenspraktische Tipps, falls einer von denen hier mal reinschauen sollte....
    • Soli Dar 22.10.2016 09:50
      Highlight Highlight Ja ja mit Gewalt gegen Gewalt und das soll die Lösung sein? Dass scheint aber jemand im Geschichtsunterricht ein Fensterplatz gehabt zu haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ShadowSoul 21.10.2016 10:33
    Highlight Highlight Das ist doch einfach gemein, was die machen. Diese armen Personen :( Wie kann man nur so sein....
  • Walter Sahli 21.10.2016 10:26
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach handelt es sich hier nicht um Selbtsjustiz der Antifa, sondern um eine Bekanntmachung illegalen Verhaltens. Wenn jemand in einem Bus laut auf die sexuelle Belästigung einer Frau aufmerksam macht, ist das auch nicht Selbstjustiz!
    • ostpol76 21.10.2016 11:20
      Highlight Highlight Sie haben ein lustiges Rechtsverständnis.

      Dann schlage ich ab jetzt bei allen Autofahrern die zu schnell waren den linken Autospiegel ab. Ist ja nicht illegal, mache nur darauf Aufmerksam dass sie zu schnell waren.
    • Walter Sahli 21.10.2016 12:51
      Highlight Highlight Nope, das ist nicht das Gleiche! Seitenspiegel abreissen ist kein anerkanntes Mittel, um auf einen Umstand aufmerksam zu machen. Plakate aufhängen hingegen schon.
    • AdiB 21.10.2016 13:06
      Highlight Highlight @ostpol was hat sachbeschädigung mit snprangern oder mit hinweis auf ein sachgehalt zu tun? Die antifa hat hier nichts beschädigt oder jemanden physisch verletzt. Im gegensagz zu den deppen die einer familie das leben zur hölle machten und so skrupellos waren sogar den kindern nachzustellen, das soweit ging das die kinder begleitschutz brauchten. Aber stellen sie sich den aufschrei der rechten vor wenn ausländer einer einheimischen familie sowas antun würden. Da würde man aofort von lebenslanger gewarsam, tötung und ausschaffung kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Too Scoop 21.10.2016 10:18
    Highlight Highlight Solche Maßnahmen sind Sache der Justiz und nicht der, der Antifa. Wir sind schließlich nicht im wilden Westen. Trotzdem finde ich es allgm. gut, wenn man der Radikalität entgegentritt. Die Frage ist nur, wir geht es am besten? Man will sich ja nicht auf gleicher Ebene mit den Hautkappen befinden.
    • Roterriese #DefendEurope 21.10.2016 12:35
      Highlight Highlight Die Antifa und andere Linksextreme, SIND auf gleicher Ebene mit den "Hauptkappen".
    • AdiB 21.10.2016 13:08
      Highlight Highlight Das anprangern ist weit weg von der ebene wo diese hohlköpfe stehen. Denn wenn ich lese was diese typen getan haben, hätte man sie ruhig härter bestraffen können un dem man noch die namen mit adresse angibt.
  • Neversober 21.10.2016 10:14
    Highlight Highlight Jetz habe ich gefühlt ein Jahr nichts von Neonazis gelesen/gehört und diese Woche werden mir dann wieder die Augen geöffnet!
    Wichtiger ist, dass der Staat die braune Masse nicht übersieht!
  • strudel 21.10.2016 10:08
    Highlight Highlight So sehr ich das Verhalten dieser Glatzen verabscheue, muss gesagt sein, dass Selbstjustiz egal in welcher Form und gegen wen selten vertretbar ist. Nazis hin oder her. Wir haben zum Glück einen relativ gut funktionierenden Rechtsstaat.
    • elmono 21.10.2016 10:23
      Highlight Highlight Funktioniert prima ja. Sogar die Polizei hat schon ''Angst'' zu intervenieren - siehe Unterwasser.
    • strudel 21.10.2016 12:40
      Highlight Highlight Gut dann auf zu den Mistgabeln! Hast du zufällig noch eine Fackel übrig? hab meine beim letzten wütenden Mob verloren...
    • elmono 21.10.2016 13:10
      Highlight Highlight Diese Menschen, welche ein solches Gedankengut vertreten und eine Familie terrorisiert haben, verdienen noch viel mehr als die Mistgabel und die Fackel. Wie willst du den freiwilligen Begleitschutz für die Kinder rechtfertigen? Wieso interveniert hier nicht die Polizei und die Behörden und machen einfach mal ihren Job? Wie gesagt, funktioniert prima.
  • UHauser 21.10.2016 09:53
    Highlight Highlight No brainers....wieso noch den Gesichtsbalken?
  • Chris_theOne 21.10.2016 09:28
    Highlight Highlight Super Aktion! Sollte es mehr geben!

    @watson könnt Ihr bitte ein Foto dieses Plakat veröffentlichen?
    • Fumo 21.10.2016 09:38
      Highlight Highlight Es ist eine illegale Aktion, nicht super. Und Watson darf es nicht genauer veröffentlichen.
      Ob die rechtliche Grundlage die es verbietet gut oder schlecht ist darf jeder für sich entscheiden. Fakt ist dass es sie gibt und dass jeder der dagegen verstösst genau so ein schlechter Mensch ist wie die darauf abgebildeten rechten Menschen.
    • ostpol76 21.10.2016 09:38
      Highlight Highlight @Chris
      Dann führen wird doch die Selbstjustiz für alle wieder ein.
    • UHauser 21.10.2016 10:34
      Highlight Highlight @Fumo: illegal sind auch Verstoesse gegen das Schweizerische Rassismusgesetz...z.Bsp.
      - wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,
      - wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt
      ...und was haben die nun genau in Unterwasser gemacht???!
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Und so sehen 400 Kilogramm Honig aus, wenn sie auf die Strasse kippen

Eine umgekippte Palette mit 400 kg Honig hat am Freitag in Birsfelden BL zu Verkehrsbehinderungen geführt. Verletzt wurde niemand, wie die Baselbieter Polizei am Freitag mitteilte.

Die Havarie ereignete sich kurz vor 13.30 Uhr an der Rheinstrasse. Beim Abladen von Honig von einem Lastwagen fiel aus unbekannten Gründen eine Palette mit rund 400 kg Honig zu Boden. Der Honig ergoss sich auf die Strasse. Während den Räumungsarbeiten kam es für rund eine Stunde zu Verkehrsbehinderungen. (sda)

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