Sport kompakt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rad

Alberto Contador setzt sich grosse Ziele: Den Giro und die Tour gewinnen, dann aufhören



epa04167408 Spanish cyclist Alberto Contador of the Tinkoff-Saxo team is seen during a training session on the cobblestones between Ypres and Arenberg-Les Portes du Hainaut in northern France, 14 April 2014, in preparation of stage 5 of the 2014 Tour de France cycling race.  EPA/EDDY LEMAISTRE

Alberto Contador: 2016 soll schluss sein. Bild: EDDY LEMAISTRE/EPA/KEYSTONE

Ende 2016 soll Schluss sein. So sind die Planungen des zweifachen Tour-de-France-Siegers Alberto Contador.

«Es war schon immer mein Traum, mich auf dem Höhepunkt meiner Laufbahn und nach dem Gewinn wichtiger Rennen aus dem Profi-Sport zurückzuziehen», sagte der 32-Jährige der spanischen Zeitung «El Mundo» und betonte: «So wie ich es jetzt sehe, bleiben mir noch dieses und das nächste Jahr.»

Definitiv festlegen wolle er sich aber nicht. «Es können viele Dinge passieren. Man stelle sich vor, ich stürze bei der Tour 2016 und scheide aus. Dann möchte ich so nicht Abschied nehmen», ergänzte der Spanier, der am Mittwoch bei der Andalusien-Rundfahrt in die Saison startet.

Für dieses Jahr hat sich Contador grosse Ziele gesetzt. Als erster Fahrer seit dem Italiener Marco Pantani (1998) will der Bergspezialist den Giro d'Italia und die Tour de France in einem Jahr gewinnen. «So etwas ist heute ziemlich ungewöhnlich, aber für mich bedeutet es eine besondere Motivation», sagte er. Zugleich räumte Contador ein: «Wer sich nur auf die Tour vorbereitet, hat bessere Chancen zu gewinnen, denn die Zeit der Erholung nach dem Giro ist sehr kurz. Aber gerade diese besondere Schwierigkeit bewegt mich dazu, mich dieser Herausforderung zu stellen.» (si/cma)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Armstrong gesteht, schon mit 21 Jahren und vor der Krebserkrankung gedopt zu haben

Seine sieben Gesamtsiege an der Tour de France wurden ihm längst aberkannt. Nach Jahren des Lügens gab Lance Armstrong 2013 zu, dass er seine Triumphe auch dank Doping errungen hatte. Nun hat der Texaner verraten, dass er sich bereits als junger Radprofi und vor seiner Erkrankung an Hodenkrebs gedopt hatte.

Lance Armstrong flog so hoch wie nur wenige Sportler – und fiel ganz tief. Der 48-jährige Amerikaner dominierte um die Jahrtausendwende die Tour de France. Zwischen 1999 und 2005 gewann er das berühmteste Radrennen der Welt sieben Mal in Folge. Dopinggerüchte waren ein ständiger Begleiter, doch überführt wurde Armstrong erst Jahre später. Ein Abgrund tat sich auf: Lance Armstrong, das war klar, war der König aller Doper.

In einer neuen Dokumentation des TV-Senders ESPN, die nächste Woche in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel