Tennis
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Roger Federer reacts as he defeats Mischa Zverev during the ATP Mercedes Cup tournament in Stuttgart, Germany, Wednesday, June 13, 2018. (Marijan Murat/dpa via AP)

Ging ja nochmals gut: Federer nach dem Startsieg erleichtert. Bild: AP/dpa

Federer korrigiert einen Fehlstart und schlägt Zverev in drei Sätzen

Nach einem Freilos gewinnt Roger Federer in der 2. Runde des Turniers in Stuttgart gegen den Deutschen Mischa Zverev (ATP 54) 3:6, 6:4, 6:2. Es war sein erstes Spiel nach einer Pause von zweieinhalb Monaten.



Roger Federer verhinderte eine Auftaktniederlage gegen einen Deutschen wie im Vorjahr gegen Tommy Haas. Der Schweizer wahrte damit die Chance, Rafael Nadal wieder an der Spitze der Weltrangliste abzulösen. Dafür muss er den Final erreichen.

«Ich bin sehr glücklich, mit einem Sieg zurück zu kehren. Ich war im zweiten Satz etwas glücklich bei Breakbällen, aber danach habe ich meinen Rhythmus gefunden.»

Roger Federer

Im Viertelfinal am Freitag trifft er auf den Argentinier Guido Pella (ATP 75) oder den indischen Qualifikanten Prajnesh Gunneswaran (ATP 169), der überraschend den als Nummer 6 gesetzten Jungstar Denis Shapovalov ausschaltete.

Durchzogene Leistung vor allem zu Beginn

Für Federer war es der erste Ernstkampf seit dem 24. März und der Auftaktniederlage gegen Thanasi Kokkinakis in Miami. Die fehlende Matchpraxis Federers zeigte sich insbesondere zu Beginn bei den entscheidenden Punkten. Im ersten Satz konnte er vier Breakbälle nicht nutzen, während der deutsche Linkshänder gleich seine erste Chance zum 5:3 packte. Es war der erste Satzgewinn Zverevs gegen Federer im sechsten Duell.

Und als dem Schweizer im zweiten Durchgang zum 4:2 endlich ein erster Aufschlagdurchbruch gelungen war, gab er seinen Service gleich im nächsten Game wieder ab. Ab dem 4:4 kam Federer aber immer besser in Fahrt und überliess dem älteren Bruder der Weltnummer 3 Alexander Zverev nur noch zwei Games. Der Linkshänder baute allerdings auch ein wenig ab. Im Entscheidungssatz gelangen Federer Breaks zum 3:1 und beim ersten Matchball zum 6:2 mit einem Returnwinner. (ram/sda)

Das war der Liveticker

Ticker: 13.06.2018 Federer – M.Zverev

Federers Niederlagen, bei denen er Matchbälle vergab

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«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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