DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Raiffeisen-Präsident Guy Lachappelle tritt per Ende Juli zurück – wegen Anzeigen?

15.07.2021, 17:4116.07.2021, 12:55
Guy Lachappelle.
Guy Lachappelle.
Bild: KEYSTONE

Bei der Raiffeisen-Gruppe kommt es zu einem überraschenden Wechsel an der Spitze. VR-Präsident Guy Lachappelle tritt per Ende Juli 2021 zurück, wie die Bankengruppe am Donnerstag mitteilte. Er stehe bis dahin dem Unternehmen aber noch zur Verfügung, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen.

Seine Amtsgeschäfte übernimmt per sofort Vizepräsident Pascal Gantenbein, der das Präsidium ad interim bis zur nächsten Generalversammlung führen wird. Gantenbein hatte den Verwaltungsrat bereits einmal nach dem Rücktritt von Johannes Rüegg-Stürm geleitet.

Lachappelle war während zweieinhalb Jahren Verwaltungsratspräsident bei Raiffeisen. Vorher war er jahrelang Chef der Basler Kantonalbank.

Rücktritt wegen Anzeigen?

Gegen Lachappelle seien zwei Strafanzeigen eingereicht worden, berichtete der «Tagesanzeiger» kurz bevor der Bankmanager in Basel vor die Medien trat. Die eine betreffe Vorwürfe im persönlichen Umgang und die andere Vorgänge im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Chef bei der Basler Kantonalbank und bei Raiffeisen. Für Lachappelle gilt bei beiden Anzeigen die Unschuldsvermutung.

Gemäss der zweiten Strafanzeige habe Lachappelle als Chef der Basler Kantonalbank «potentiell börsenrechtlich relevante vertrauliche» Informationen weitergegeben. Konkret gehe es um eine Präsentation zum digitalen Umbau der Bank. Lachappelle habe die Präsentation über eine private E-Mail-Adresse weitergeleitet. Das Mail liege dem «Tagesanzeiger» vor. (awp/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das Schweizer Fernsehen verliert das Millionenlos

Ende April 2022 wird in der SRF-Sendung «Happy Day» zum letzten Mal live eine Millionärin oder ein Millionär gekürt: Swisslos richtet das Losgeschäft neu aus - Gewinnerinnen und Gewinner sollen nicht mehr auf eine Samstagabend-Show warten müssen.

«Wer ein Los kauft, will heutzutage sofort wissen, ob ein Gewinn erzielt wird oder nicht», wird Rolf Kunz, Leiter Marketing und Distribution bei Swisslos, in einer Mitteilung vom Freitag zitiert. Deshalb sei künftig beim Aufreisslos auch der …

Artikel lesen
Link zum Artikel