Tennis
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Maria Sharapova of Russia poses with the trophy during the ceremony after defeating Simona Halep of Romania during their women's singles final match to win the French Open tennis tournament at the Roland Garros stadium in Paris June 7, 2014.                              REUTERS/Vincent Kessler (FRANCE  - Tags: SPORT TENNIS)

Bild: VINCENT KESSLER/REUTERS

French Open, das Frauenfinale

Die Hierarchie ist (noch) die alte: Scharapowa schlägt Halep und sahnt über 2 Millionen Franken ab

Zweiter Titelgewinn nach 2012 und dazu ein nettes Preisgeld für die reichste Sportlerin der Welt: Maria Scharapowa hält sich Simona Halep in einem der besten Frauenmatches der letzten Jahr mit einigem Aufwand vom Leib. Und besteigt damit in Paris wieder den Damenthron.



Während es Maria Scharapowa im ersten Durchgang gelingt, den Aufschlag von Simona Halep einmal zu durchbrechen, muss im zweiten Satz das Tiebreak beim Stand von 6:6 über das Schicksal der beiden Kontrahentinnen entscheiden. Die Rumänin behält dabei den längeren Schnauf und setzt sich mit 7:5 durch.

Im dritten Satz dann wird die Russin beim Stand von 4:3 gebreakt, realisiert aber das postwendende Rebreak und bestätigt dieses: 5:4. Das Game zum Matchgewinn dann eine glasklare Angelegenheit für Scharapowa, Haleps Widerstand ist gebrochen.

Romania's Simona Halep returns the ball to Russia's Maria Sharapova during their French tennis Open final match at the Roland Garros stadium in Paris on June 7, 2014.  AFP PHOTO / PATRICK KOVARIK

Das Glas ist halbvoll: Simona Halep krönte ihr Glanzjahr mit dem Finaleinzug in Paris – ihren Namen sollte man sich merken. Bild: AFP

Roland Garros wird damit zum bedeutenden Markstein in der Karriere von Maria Scharapowa. Nicht nur, dass sie nach 2012 zum zweiten Mal die French Open gewinnt, es ist auch ihr einziger zweifacher Triumph bei einem der vier grossen Major-Turniere. 2013 hatte sie sich im Final Serena Williams geschlagen und vom Thron in Paris stossen lassen müssen. Nun ist die Russin zurück.

Nach dem Spiel adelt Scharapowa ihre Gegnerin: «Das mein bislang härtester Final. Allergrössten Respekt für Simona, die grossartig gespielt hat».

Unterlegen, aber stark

Mit Simona Halep stand eine Gegnerin auf der anderen Seite des Netzes, die sich als erwartet schwerer Brocken erwies und über weite Teile der Partie mächtig Gegensteuer gab. Die Rumänin, die erstmals in einem Grand-Slam-Finale stand, verkaufte ihre Haut so teuer wie möglich und brachte ihr Gegenüber – aller Erfahrung zum Trotz – mehrfach zur Verzweiflung.

Maria Sharapova of Russia climbs on the tribune as she celebrates after defeating Simona Halep of Romania during their women's singles final match to win the French Open tennis tournament at the Roland Garros stadium in Paris June 7, 2014.                           REUTERS/Gonzalo Fuentes (FRANCE  - Tags: SPORT TENNIS)

Nach ihrem Sieg erklimmt Scharapowa als erstes die Tribüne, sie will zu ihrem Trainerstab. Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Für Simona Halep sind die diesjährigen French Open demnach ein Erfolgserlebnis: Ab Montag darf sie sich Nummer 3 im WTA-Ranking schimpfen. Vor einem Jahr noch dümpelte sie auf Ranglistenplatz 64 herum und mauserte sich nun mit einem kometenhaften Aufstieg zur Vorreiterin einer neuen Generation von jungen Spielerinnen. Junge Spielerinnen, die sich anschicken, das Frauentennis gehörig aufzumischen.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

24. November 2009: Roger Federer müsste im Interview mit Pedro Pinto eigentlich nur ruhig da sitzen, doch der Journalist bringt ihn komplett aus der Fassung. Die Fragen auf spanisch scheinen Federers Lachmuskeln total an ihre Grenzen zu bringen.

Wer kennt es nicht: Dieses Gefühl, wenn man eigentlich nur ruhig da sitzen und zuhören müsste. Doch aus irgendeinem Grund findet man alles unglaublich witzig und muss auf einmal loslachen. Und je mehr man mit dem Lachen eigentlich aufhören müsste, desto schlimmer wird es. Genau so geht es an diesem Tag auch Roger Federer.

Im Rahmen eines Sponsoring-Termins darf der amerikanische Fernsehsender CNN mit Roger Federer ein Interview machen. Zunächst läuft das Gespräch auch ganz gut. Obschon die …

Artikel lesen
Link zum Artikel