DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Über ein Siebentel der Bienenvölker überlebten den Winter nicht

31.05.2021, 09:3331.05.2021, 13:01
Bild: Shutterstock

14,2 Prozent der Bienenvölker in der Schweiz haben den Winter 2020/2021 nicht überlebt. Das ist ein Anstieg des Winterverlusts um rund einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr. Die Verluste fielen kantonal sehr unterschiedlich aus.

Asiatische Riesenhornissen killen unsere Bienen

Video: srf/Roberto Krone

Die Monate Juli und August waren mit Höchsttemperaturen von über 30 Grad sehr heiss, wie der Imkerverband Apisuisse am Montag mitteilte. Das erschwerte den Imkerinnen und Imkern die Bekämpfung der parasitären Varroa-Milben. In diesen beiden Monaten liegt der optimale Zeitpunkt für die Behandlung der Bienen mit Ameisensäure. Nach seit dem Winter 2016/2017 ständig sinkenden Winterverlusten rechneten die Imker deshalb mit dem Anstieg im vergangenen Winter.

Eine Umfrage unter 1633 Bienenhaltern ergab einen Winterverlust von 14,2 Prozent nach 13,2 Prozent im Vorjahr. Hinzu kamen 10,9 Prozent der Völker, die sich nach der Auswinterung nicht zu einem Wirtschaftsvolk entwickelten, womit ein Gesamtverlust von 25,1 Prozent der Bienenvölker zustande kam.

Auffallend gross waren gemäss Apisuisse die Unterschiede zwischen den Kantonen. Die nördlichen Kantone Basel-Stadt und -Landschaft, Jura, Schaffhausen, Neuenburg sowie der Solothurner Jurabogen verzeichneten deutlich geringere Verluste als das Mittelland, die Ostschweiz oder das Tessin. Besonders im Tessin verdoppelten sich die Winterverluste praktisch.

Ob der Anstieg der Winterverluste eine Trendumkehr bedeutet, wird sich erst in nach den kommenden Wintern zeigen, wie Apisuisse weiter mitteilte. Die Gründe für den aktuellen Winterverlust könnten das erstmals gehäufte Auftreten des Bienenparalyse-Virus in der Schweiz sein. Auch die zunehmend heisseren Monate Juli und August mit der erschwerten Behandlung der Varroa-Milbe spielten eine Rolle. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So funktioniert die Wildbienenzucht zuhause

1 / 9
So funktioniert die Wildbienenzucht zuhause
quelle: wildbiene + partner
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Den Bienen stehen noch immer schwere Zeiten bevor

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Cute News

So viele lustige Bilder und GIFs in einer Story gab es noch nie

Cute news everyone!

Nur als kleine Vorwarnung: Die heutige Cute News ist lange. Sehr lange. Gerüchte besagen, dass sie so lange ist, dass selbst hartgesottene Cute Newser und Cute Newserinnen an die Grenzen der Belastbarkeit kommen.

Am besten nimmst du dir eine Stunde Zeit, organisierst dir etwas zu trinken, vielleicht noch einen Snack. Nicht, dass du mir dann auf halber Strecke mangels Hydration zusammenklappst.

Damit du die Möglichkeit hast, zwischendurch eine Pause einzulegen, gibt es dieses …

Artikel lesen
Link zum Artikel