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Iran

US-Kreise: Iran-Einigung erzielt – Trump muss noch zustimmen

President Donald Trump speaks at Rockland Community College, Friday, May 22, 2026, in Suffern, N.Y. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Der US-Präsident muss nur noch zustimmen.Bild: keystone

US-Kreise: Iran-Einigung erzielt – Trump muss noch zustimmen

28.05.2026, 20:0428.05.2026, 20:04

Unterhändler aus den USA und dem Iran haben laut US-Kreisen eine vorläufige Einigung zu einem Rahmenabkommen zum Iran-Krieg erzielt. US-Präsident Donald Trump muss aber noch seine Zustimmung geben, wie «Axios» unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtete. US-Kreise bestätigten auf Nachfrage den Inhalt des Medienberichts. Es blieb unklar, wie lange sich der US-Präsident Zeit nehmen wird, um über den jüngsten Vorschlag zu entscheiden.

Laut dem Medienbericht würden – falls Trump zustimmen sollte – mit dem Rahmenabkommen die Waffenruhe verlängert und Verhandlungen über Irans Atomprogramm aufgenommen werden. Das Rahmenabkommen umfasse einen Zeitraum von 60 Tagen. Teil der Einigung ist demnach auch ein uneingeschränkter Schiffsverkehr ohne Gebühren durch die Strasse von Hormus.

Laut «Axios» waren die Bedingungen des Abkommens bis Dienstag weitgehend ausgearbeitet gewesen, beide Seiten müssten aber noch die Zustimmung der politischen Führung einholen.

US-Seeblockade soll aufgehoben werden

Laut dem «Axios»-Bericht soll die Einigung neben dem uneingeschränkten Schiffsverkehr ohne Gebühren auch beinhalten, dass die US-Seeblockade von iranischen Häfen aufgehoben wird. Zudem soll Iran innerhalb von 30 Tagen Minen in der Meerenge entfernen.

Nach Kriegsbeginn am 28. Februar war der für den Ölhandel wichtige Schiffsverkehr durch die Meerenge vor Iran weitgehend zum Erliegen gekommen. Iran blockierte die Durchfahrt, daraufhin schossen die Preise für Öl und Gas an den weltweiten Energiemärkten nach oben. Die USA blockierten in der Folge iranische Häfen. Dem Bericht zufolge soll Teil der Einigung auch sein, dass die USA einige Ausnahmen bei Sanktionen gegen den Iran gewähren, damit das Land Öl verkaufen kann.

In der Absichtserklärung soll laut dem Medienbericht auch stehen, dass sich Iran dazu verpflichtet, keine Atomwaffen anzustreben. Und die USA würden sich dazu bereiterklären, im Rahmen der Verhandlungen über eine Lockerung der Sanktionen und der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte zu sprechen. In den Verhandlungen soll es auch um die Entsorgung von Irans hochangereichertem Uran gehen.

Seit dem 8. April herrscht in dem Krieg eine Waffenruhe. Trotzdem gab es rund um die Strasse von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe. In dem Rahmenabkommen soll laut dem Medienbericht auch festgehalten werden, dass der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon enden solle. (sda/dpa)

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Gurgelhals
28.05.2026 20:13registriert Mai 2015
Natürlich wieder Axios. Auch hier zur allgemeinen Information: Axios resp. der dort für das Dossier Irankrieg zuständige Reporter Barak Ravid ist nicht "gut informiert", sondern bekommt bloss regelmässig vom Weissen Haus deren aktuellste Wunschliste bzw. Trömp-Fan Fiction gesteckt, die er dann als brandheisse Insider-Reportage verkauft. Das macht er etwa 2-3x pro Woche. Eintreten davon tut i.d.R. gar nichts und trotzdem lassen sich jedes mal die Börsen und die Nachrichtenwelt schwer davon beeindrucken. Langsam aber sicher sollte sich diese Masche doch herumgesprochen haben, oder?
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Reinhard51
28.05.2026 21:18registriert November 2025
Wenn das so stimmt ist der unfähige Trump genau da wo Obama schon 2015 war. Präsident Obama hat dazu nicht weltweit so viele Tote und Verletzte gebraucht und nicht solche Kosten verursacht und auch die Weltwirtschaft nicht geschädigt. Es gibt halt Präsidenten und Präsidenten.
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