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Die Rettungskräfte auf dem Weg zu einem Einsatz in einem Einkaufszentrum in Basel. bild: srf

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Warum das SRF den sterbenden Mann nie hätte zeigen dürfen

Das SRF zeigt in der jüngsten Folge von «Mona mittendrin» eine Szene, in der ein Mann stirbt. Das ist medienethisch bedenklich – und zieht einen Rattenschwanz an pietätloser Berichterstattung nach sich.



SRF-Reporterin Mona Vetsch begleitet in der jüngsten Folge von Mona mittendrin die Basler Berufsfeuerwehr. Nach einem Alarm in einem Einkaufszentrum müssen die Einsatzkräfte einen Mann aus einer WC-Kabine befreien. Der Mann erlitt einen Herz-Kreislauf-Kollaps. Zwölf Minuten lang versuchen Sanitäter den Mann zu reanimieren. Ohne Erfolg. Der Mann stirbt vor Ort – aufgezeichnet von den SRF-Kameras.

Die Szenen sind stark verpixelt, sie schockieren aber dennoch. Und sie sind medienethisch höchst bedenklich.

Der Tod ist einer der intimsten Momente in einem Menschenleben und gehört nur in absoluten Ausnahmefällen veröffentlicht – und auch dann gibt es Argumente, die dagegen sprechen.

Die Publikation eines Bildes des toten Terroristen Osama Bin Laden hätte damit gerechtfertigt werden können, dass er eine Person des öffentlichen Interesses war und sein Ableben historische Relevanz hat. Der damalige US-Präsident Barack Obama entschied sich dagegen.

Auf den toten Mann in der WC-Kabine in Basel trifft weder das eine noch das andere zu. Bei seinem Tod handelt es sich weder um ein relevantes Ereignis der Zeitgeschichte noch besteht ein öffentliches Interesse daran, seinen Tod zu zeigen.

Gegenüber dem «Blick» begründete SRF-Produzent Markus Storrer die Ausstrahlung der Szene damit, dass der Tod zum Berufsalltag von Feuerwehr und Sanität gehört. Das mag sein. Doch der Zuschauer begreift auch ohne solch explizite Szenen ziemlich genau, wie oft Sekunden zwischen Leben und Tod entscheiden – und welch wichtige Aufgabe Rettungskräfte tagtäglich leisten.

Dass es auch anders geht, zeigt ein SRF-Beitrag vom Oktober. In der Sendung «SRF bi de Lüt» versuchen Bergretter einen Verunfallten aus einer Gletscherspalte zu bergen. Als die Retter realisieren, dass die Person nicht mehr lebt, schalten sie direkt die Helmkamera aus.

Die erwähnte Stelle beginnt ab Minute 18:02. Video: SRF

Genau so hätte auch das Kamerateam bei «Mona mittendrin» reagieren müssen. In einer solchen Situation haben die Zuständigen einzig und allein den Auftrag, die Privatsphäre und Menschenwürde der Person zu respektieren – und die Kameras auszuschalten. Stattdessen wurde voll draufgehalten und danach ausgestrahlt.

Der «Blick» setzt dem Ganzen noch einen drauf. Erst veröffentlicht die Zeitung noch vor deren Ausstrahlung Screenshots der Szene – und prangert das SRF für sein Handeln an. Knapp zwei Tage später publiziert das Blatt den Namen und das Bild des verstorbenen Mannes auf einer Doppelseite.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 17.11.2019 14:40
    Highlight Highlight Hier schreiben viele, dass der Tod zur Arbeit der Feuerwehr gehört und dass wir alle einmal sterben. Deswegen sei es okay.

    Ich finde aber, dass das nicht das eigentliche Problem ist. Bei der Sendung handelt es sich um das Produkt einer gewinnorientierten Firma. Mona und Co Leben von der Quote.

    Besonders deutlich wird das daran, dass der Vorfall schon zu einem "Skandal" wurde, bevor die Sendung ausgestrahlt wurde. Dies "Indiskretion" kam bestimmt von der Marketingabteilung.

    Dass auf Kosten des Toten und der Angehörigen Geld gemacht wird, das finde ich das eigentliche Problem.
  • Oxymora 16.11.2019 17:38
    Highlight Highlight Also, so Holocaustleugner und der Gleichen würden es wahrscheinlich Begrüssen, wenn Medien auf das Abbilden von Sterbenden und Leichen verzichten müssten. Ich hoffe es kommt nicht dazu.
  • Albu 16.11.2019 13:59
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Es heisst ja "Mona, mittendrin"! Was gibt es da rumzueiern? Abgesehen davon sieht man ja so gut wie gar nix, irgend einen anonymen Umriss, nun ja, könnte ev. sogar ein Mensch sein...Aber ist er nun tot oder lebendig? Keine Ahnung. Was heute so alles dramatisiert wird, unglaublich! Und bei den wirklichen Dramen im täglichen Leben wird...weggeschaut! Oder aus sicherer Entfernung gegafft (Stichwort: Gafferstau). Das nenn' ich mal eine astreine Doppelmoral. Igitt!
  • drüber Nachgedacht 16.11.2019 11:50
    Highlight Highlight Das Schokierende an diesem Fall finde ich,
    dass die Feuerwehr kommen muss, um eine WC Türe zu öffnen.
    Wo sind die Menschen die einem in einem Notfall helfen.



  • Der Soziale 16.11.2019 11:07
    Highlight Highlight Habe die Doku gesehen und finde es kein Problem, dass diese Aufnahmen gezeigt wurden.
    Der Tod gehört zum Leben und zu den Einsätzen von Rettungskräften.
    Die Person wurde ja stark verpixelt.
    Alles halb so wild.
    Was ich hingegen pietätlos finde, ist das der Blick Foto + Name des Verstorbenen veröffentlicht.
  • firefighter13 16.11.2019 10:58
    Highlight Highlight Ich finde diese Diskussion sehr abgehoben. Ich arbeite selbst im Rettungsdienst. Solche Bilder gehören zum Beruf. Wenn diese Sendung den Beruf in seiner Vielseitigkeit zeigen soll, gehören Bilder wie diese einfach dazu. Sonst erhält man ein verklärtes Bild vom Beruf und verliert den Bezug zur Realität. Mit der Verpixelung sieht man nichts, was man nicht sehen darf. Wenn man nichts zeigen darf, was unsere Hemmschwelle übersteigt, können wir uns auch kein genaues Bild davon machen. Der Beruf des Feuerwehrmannes ist streng und belastbar. Das zeigt dieser Film und so sollte es sein.
  • In vino veritas 16.11.2019 10:36
    Highlight Highlight Ich persönlich finde es würdelos, überhaupt zu filmen, bevor die beteiligten Personen um Erlaubnis gebeten wurden. Hier konnte der sterbende sich nicht mehr dazu äussern, ausserdem hält er das Recht am Bild, bis er für tot erklärt wird! Auch wenn es verspielt wurde, ist es für die Angehörigen schwierig zu ertragen, dass ihr Sohn, Vater, Bruder oder Freund dabei gefilmt wurde nur um es medial auszuschlachten. Schliesslich wurden die Angehörigen nicht um Erlaubnis gefragt. Man hätte besser die Kamera abgestellt und einfach erklärt, was passiert ist.
  • Tabula23 16.11.2019 08:08
    Highlight Highlight Angehörige sollten entscheiden
  • AngelitosHE 16.11.2019 03:18
    Highlight Highlight Die Reportage Feuer & Flamme aus dem deutschen Fernsehen zeigt sowas auch.

    Es gehört einfach zum Beruf dazu. Somit soll es auch in der Doku vorkommen.
  • malu 64 15.11.2019 23:35
    Highlight Highlight Der Tod gehört nun mal zum Leben. Unsere Gesellschaft hat eine seltsame Ansicht dazu. Jeder meint, er lebe ewig, aber eines Tages ist fertig. Geburten werden am TV gezeigt, warum nicht auch der Tod.
    • Vecchia 16.11.2019 08:18
      Highlight Highlight Geburten werden unverpixelt auch nur mit der Einwilligung der Gefilmten (oder ihrer Angehörigen) gezeigt.
      Das Recht am eigenen Bild gilt auch postmortal.

      Es geht hier nicht um die Darstellung vom Lebensende sondern um die Verletzung des Persönlichkeitsschutzes, die aber eigentlich erst durch die Veröffentlichung der Personendaten zu den verpixelten Bildern erfolgt ist.
  • Gubbe 15.11.2019 23:33
    Highlight Highlight Leider habe ich Mona verpasst. Darum 1. Hat der Mann noch gelebt, als die TV-Leute in der Toilette eintrafen? 2. War er tot, als die TV-Leute zu filmen begannen?
    Wenn bei 1. gefilmt wurde, hat man einen sterbenden gefilmt. Wenn bei 2. gefilmt wurde, hat man gesehen wie ein Toter reanimiert wird. Das sind zwei ganz unterschiedliche ethische Gegebenheiten.
    Zudem, wenn jemand Tod ist, wieso seinen Namen geheim halten. Die Meisten werden sowieso publiziert.
  • kdeana 15.11.2019 23:17
    Highlight Highlight wenn man einen Bericht über den Alltag der Feuerwehr zeigen will, dann muss man auch denn Alltag der Feuerwehr zeigen. Unzensiert. Punkt. Todesfälle gehören dazu und dass es gezeigt wird, ist richtig.
  • Chili5000 15.11.2019 23:10
    Highlight Highlight Wir müssen aufhören den Tod zu tabuisieren! Das gehört zum Leben dazu.
  • Gaskaidjabeaivváš 15.11.2019 23:03
    Highlight Highlight Ich hab vor kurzem auf NRK (norwegisches Fernsehen) eine Folge der Dokuserie 113 gesehen, in welcher es um die Ambulanz in Nordnorwegen ging.
    Dort starb auch jemand. Das Kamerateam hat es aus einer Perspektive gefilmt, dass man sieht wie die Rettungskräfte um das Leben der Person kämpfen, aber die Sterbende nicht erkennbar war. Fand ich dort sehr gut gelöst.

    Im Fall von SRF, finde ich die Aktion vom Blick viel bedenklicher. SRF hat die Bilder verpixelt, der Blick kritisiert die Aufnahmen und veröffentlicht dann die Identität des Toten.. Das geht meiner Meinung nach wirklich überhaupt nicht.
  • Elmas Lento 15.11.2019 22:54
    Highlight Highlight Die relevante Frage wird in dem Artikel leider nicht beantwortet: Wussten die Angehörigen davon und waren damit einverstanden? Wenn ja sehe ich kein Problem. Wenn sie nicht auffindbar waren höchstens anonymisiert zeigen, wenn sie sich nicht äussern wollen gar nicht zeigen. In dem Kontext sehe ich den Toten selbst nicht problematisch, es könnte aber auch ohne Probleme darauf verzichtet werden.
    Was der Blick tat... Manchmal frage ich mich wie ein Blick Journalist am morgen in den Spiegel schauen kann ohne sich zu übergeben...
  • thi 15.11.2019 22:03
    Highlight Highlight In meinem Berufsalltag erlebe ich oft wie das Thema Tod ein Leben lang missachtet, gar ignoriert wird und viele Menschen anschliessend überfordert sind. Eine Doku über die Berufsfeuerwehr hat eben nicht nur mit vermeintlich verletzten Storchen zu tun sondern auch mit Leben und Tod. Wenn ich so was schaue muss ich mit Bildern rechnen die Persönlich sind denn eine Notfallsituation ist immer persönlich. Zudem fand ich die Einstellungen angebracht. Anstatt die Energie in einen solchen Artikel zu stecken sollte viel mehr Schulung in Erster Hilfe und der Rettungsgasse stattfinden. Meiner Meinung
  • Beasty 15.11.2019 21:13
    Highlight Highlight Das sehe ich nicht so. Wir blenden den Tod in den Medien fast vollständig aus. Auch bei der Flüchtlingskrise oder Kriege bleibt das Elend immer sehr abstrakt. Gerade BBC zeigt wahnsinnig spannende Ambulanz-Dokumentation mit teils harten Schicksalen. Aber es ist wichtig und BBC vermittelt dabei auch wissen, wie man im Notfall Leben retten kann. Was mich mehr erstaunt ist, weshalb nur 12 Minuten reanimiert worden ist, das ist wahnsinnig kurz.
    • Oxymora 15.11.2019 21:47
      Highlight Highlight Beasty

      Sehr abstrakt ist auch das Wort “umgekommen“.

      Planmässig Ermordete, sind im Konflikt oder im Lager umgekommen. Das tönt nach Lawine und empört einige offenbar etwas weniger, als verständlicher klar Text.
  • Spooky 15.11.2019 19:58
    Highlight Highlight "Der Tod ist einer der intimsten Momente in einem Menschenleben..."

    Der Tod ist nicht ein intimer Moment. Der Tod ist ein Tabu.

    Es ist Zeit, dass dieses Tabu gebrochen wird.
    • RicoH 15.11.2019 20:44
      Highlight Highlight Genau, jeder Sterbende sollte das ab jetzt live tun, damit die Allgemeinheit daran teilhaben kann. Ansonsten haben wir ja keine Möglichkeit, den Tod zu erleben – was ja neuerdings enorm wichtig sein soll. 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
    • Oxymora 15.11.2019 22:01
      Highlight Highlight @Spooky

      Ungefakte Reportagen über Rettungsdienste werden am besten vermieden, damit sich niemand empört.
      Hingegen Figürchen von antiken Folteropfern an öffentliche Wände zu nageln ist in Ordnung.
    • Spooky 15.11.2019 23:03
      Highlight Highlight Vom Leben dürfen massenhaft bewegte und unbewegte Bilder gezeigt werden.

      Wieso nicht vom Tod?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 15.11.2019 19:19
    Highlight Highlight Ganz schlimm Journalistin macht Reportage über Berufsfeuerwehr und teilt das gesehene mit dem Medienkonsument. Was fällt der Frau eigentlich ein, einfach ihre Beobachtungen und Sinneswahrnehmungen zu zeigen.

    Reportagen sind gefälligst zu faken und zu verfälschen, sonst könnte sich jemand empören!
    • RicoH 15.11.2019 20:46
      Highlight Highlight Man muss ja nicht gleich alles zeigen...
      Hast du schon mal eine Reportage über die Feuerwehr gesehen, wo sie zerquetschte Körper aus dem Autowrack schneiden? Gehört auch zum Beruf, wird aber nicht gezeigt. Warum wohl?
    • Helios 15.11.2019 20:51
      Highlight Highlight So ein Bullshit.

      Es geht darum das der Mann und die Angehörigen entscheiden sollten ob dies so veröffentlicht wird.
    • Oxymora 15.11.2019 21:26
      Highlight Highlight @RicoH
      Und von der Kriegsindustrie bitte nur Börsenkurse, Cashflow und schöne Arbeitsplätze zeigen. Bitte die Folgen, Tote, Verstümmelte, Vertriebene, Umweltschäden und weitere Kollateralschäden ausblenden.

      Das würde Ihnen wohl so passen RicoH?

      Gerade Bilder von Unfällen dürften machen dazu bringen es nicht gleich zu tun.

      @Helios
      Der verstorbene war verpixelt, anonymisiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ROBERTO_SO 15.11.2019 18:57
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass eine zensierte Ausstrahlung, ohne den Namen preiszugeben, veröffentlicht werden kann. Dennoch ist es ein unvorstellbarer Schmerz, da die Angehörigen es nicht nur Gehört, sondern jetzt auch visuelle gesehen haben. Das wünsche ich natürlich keinem.. Dies wird sich auf den Trauerprozess auswirken, da gewisse Menschen, die in einer solchen Phase sind, sich selber immer wieder wehtun, in dem sie das Video immer wieder mal anschauen...
    • RicoH 15.11.2019 20:48
      Highlight Highlight Das ist ein wichtiger Grund, warum man solche Szenen nicht veröffentlichen sollte.
  • Murky 15.11.2019 18:43
    Highlight Highlight Right. Medienethisch kann man das bedenklich finden. Sehe ich auch ein. Aber wenn der Kontext eine Doku zur Arbeit der Rettungskräfte ist dann gehört es dazu. Bei den letzten Notruf Staffeln gabs jeweils auch Tote, und bedeutend heftigere Fälle. Weil es thematisch dazugehört.
    Sonst bin ich auch der Meinung dass man nicht zu viel zeigen soll, aber hier bin ich anderer Meinung.
    • RicoH 15.11.2019 20:49
      Highlight Highlight Nun ja, du schreibst von Toten. Haben sie auch Sterbende gezeigt? Mit Sicherheit nicht.
    • BlueEyes 15.11.2019 23:22
      Highlight Highlight @ricoh wenn ich Ihre Kommentare so lese, scheint es mir als hätten Sie die Sendung überhaupt nicht gesehen. Der Mann war bereits Bewusstlos am Boden. Die Reanimation war komplett verpixelt und bis zum Beitrag von Blick konnten keine Rückschlüsse auf die Identität des Mannes gezogen werden, sofern man ihn nicht bereits kannte...
      Täglich sterben leider unzählige Menschen, wenn die Medien öfter Fotos von Verletzten oder Unfällen zeigen würden, dann würde dies vllt. einige sensibilisieren und vllt. gäbe es sogar weniger Unfallgaffer...who knows...
      PEACE ☮️
    • Murky 15.11.2019 23:36
      Highlight Highlight Ja. Offiziell ist der Tod erst wenn der Notarzt dies entscheidet. Und es gab auch Reanimations-Szenen. Ich finde die Sequenz gut. Auch weil man die Anspannung und das Grauen in Monas Gesicht sieht. Ich kann es nachfühlen, bin gerade erst in einer Praktikumsschicht beim Rettungsdienst an eine Reanimation geraten. Und viel sieht man zum Glück nicht.
  • Trouble 15.11.2019 18:27
    Highlight Highlight Es gibt mittlerweile an mehreren Orten in der Schweiz First Responder Projekte (z.B. eben auch in Basel). Zum Teil sind sie im Aufbau. Es wäre toll, wenn da möglichst viele mitmachen würden, denn eine rasche, effiziente Laienreanimation ist ein entscheidender Punkt, der sich positiv aufs Outcome nach Herzkreislaufstillstand auswirkt (oft der Hauptgrund für eine erfolgreiche Reanimation). Informiert euch und werdet First Responder, wenn ihr euch das zutraut.
    • RicoH 15.11.2019 20:50
      Highlight Highlight Ist ein guter Input. Hat aber mit dem Thema nichts zu tun.
    • Trouble 15.11.2019 21:02
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach schon: Hätte man eine effiziente Laienrea gehabt, hätte der Mann vielleicht überlebt und es müsste diesen Artikel nicht geben.
    • Pr0di 15.11.2019 23:42
      Highlight Highlight @Trouble wenn ich das richtig verstanden habe, war der Mann in der Toilette eingeschlossen. Ein First responder hätte in diesem Fall wohl nicht allzu viel ausrichten können. Trotzdem super Sache mit den First Respondern.
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 15.11.2019 18:23
    Highlight Highlight Anstatt SRF anzuprangern (für etwas was ich nicht schlimm finde), solltet ihr mal ein Branchenmeeting abhalten oder im Medienrat mal das Vorgehen vom Blick thematisieren und sanktionieren. Die zeigen auf Facebook seit Wochen ganz üble Sachen. Kürzlich posteten sie ein Video von einem Inder, der in eine Industriemaschine gerät und von dieser übelst zerquetscht wird. Blick hat es unverpixelt gezeigt. Sry aber was soll das?

    Zwar ist der Blick 60 geworden, aber kein bisschen Weise. Eher noch schamloser und ohne jegliches Gewissen.
    • flamingmops666 15.11.2019 20:05
      Highlight Highlight Stimmt, Blick bedient sich gerne mal bei LiveLeak, was wirklich unschön ist.
    • RicoH 15.11.2019 20:53
      Highlight Highlight Hätte SRF das nicht gesendet, wäre der Blick nicht aktiv geworden. Das soll keine Entschuldigung für Blick sein, aber bei SRF hat in diesem Fall der (Durch)Blick gefehlt.
  • Don Alejandro 15.11.2019 18:02
    Highlight Highlight Ich bin zweigeteilt. Einerseits soll so eine Reportage die Realität zeigen, andererseits hätte man durchaus aus Pietätsgrunden die Kamera zumindest bei den Wiederbelebungsmassnahmen abstellen können.
    • RicoH 15.11.2019 20:54
      Highlight Highlight Richtig. Man kann die Reportage auch so (ohne an Qualität einzubüssen) machen, ohne das man bis zum bitteren Ende draufhalten muss.
  • Vecchia 15.11.2019 17:56
    Highlight Highlight Da hätte ich SRF schon ein bisschen mehr Gschpüri zugetraut. Man hätte auch ohne (verpixelte) Bilder erklären können, was passiert ist. Hat der Zuschauer Empathie, erfasst er die Tragik auch wenn ohne Bilder kommentiert wird.

    Sie haben sich dann für die Bilder entschieden und die Person gesetzeskonform unkenntlich gemacht. Jetzt hat Blick die "Legende" zu den Bildern mit Personenangaben geliefert.

    Somit ist der Verstoss gegen den Persönlichkeitsschutz eindeutig auf widerliche Art erfolgt. Fragt sich nur, wer die Verantwortung dafür übernehmen wird.
    • RicoH 15.11.2019 20:58
      Highlight Highlight Leider niemand. SRF hat zwar draufgehalten, verpixelt und gesendet, Blick hat dann das Thema ausgeschlachtet.

      Für mich ist klar: hätte SRF das nicht gesendet, hätte Blick keine Geschichte daraus gemacht.
  • Garp 15.11.2019 17:47
    Highlight Highlight Sterbende und Tote können sich nicht mehr äussern, ob sie in Medien gezeigt werden sollen. Bald braucht man noch eine Vefügung um so etwas verhindern zu können und muss die immer bei sich tragen. Wie weit Medien gehen zeigt der Blick. Es verletzt in beide nicht Fällen die Persönlichkeitsrechte und kann bei Angehörigen ein Trauma auslösen.
    Wer sich mit dem Sterben auseinandersetzen will, soll seine Nachbarn, Freunde, Familienangehörigen begleiten.
  • Mutbürgerin 15.11.2019 17:45
    Highlight Highlight Diese Sendung hat ja absolut keine journalistische Relevanz, geschweige denn einen Service Public Berechtigung. Mona kopiert "Sara macht's" und macht eine reine Quoten- und Unterhaltungssendung. Das SRF bedient hier reine Gafferbedürfnisse, um Geld zu verdienen. Daher ist es auch nicht zulässig, dass man Menschen verpixelt zeigt, ohne sie vorher zu fragen, da man vom Kontext her leicht auf die Person schliessen kann. Es braucht ein neues Persönlichkeitsschutz- und Mediengesetz.
    • RicoH 15.11.2019 21:01
      Highlight Highlight Ich staune, dass ich dir bei diesem Kommentar nur beipflichten kann.
      Bin diesmal voll auf deiner Linie und kann dem nichts beifügen.
    • adam gretener 15.11.2019 21:21
      Highlight Highlight Doch hat sie, nämlich dass sie den Alltag von Feuerwehr und Rettungssanitätern zeigen. Aber Du kannst ja weiterhin 3+ schauen.
  • Lexxus0025 15.11.2019 17:31
    Highlight Highlight „Doch der Zuschauer begreift auch ohne solch explizite Szenen ziemlich genau, wie oft Sekunden zwischen Leben und Tod entscheiden“
    —> Unsinn, kaum ein mensch der nicht jobmässig mit dem
    Tod zu tun hat, kann sich vorstellen, was da passiert. Der tod muss platz in unserer gesellschaft haben. Nicht nur damit man ein bewusstes, selbstbestimmtes leben anstrebt, sondern auch um die zeit die man hat mehr schätzen zu lernen. Solange die persönlichkeitsrechte und würde gewahrt werden hätte ich nichts dagegen da gezeigt zu werden. Den tod wegzuzensieren ist auch keine lösung.
    • RicoH 15.11.2019 21:10
      Highlight Highlight Und warum ist jetzt der Tod, abgesehen vom Gaffen, plötzlich so wichtig?

      Solange ich lebe, setze ich mich mit meinem Leben auseinander.
      Wenn ich tot bin, muss ich mich mit dem Tod nicht auseinander setzen, weil ich dann ja tot bin.
  • ursus3000 15.11.2019 17:30
    Highlight Highlight Und der hier über den BLICK schimpft hat den Artikel gelesen ? Und wieso ? Doch vielleicht Sensationsgeilheit aber nicht dazu stehen ? Oder nur schreiben vom Hörensagen ? Ich weiss ich bin soo böse...
  • Barracuda 15.11.2019 17:22
    Highlight Highlight Anscheinend haben viele die Sendung gar nicht gesehen. Da gab es absolut nichts zu sehen, über das man sich künstlich empören müsste. Das sich ausgerechnet watson über journalistische Qualität beschwert, ist Heuchelei. Klar, Blick hat es auf die Spitze getrieben, aber die Kritik an SRF ist lächerlich.
  • Rock (1) 15.11.2019 17:18
    Highlight Highlight Ich gebe der Autorin recht, sehe aber auch eine gewisse Ironie dahinter, von der Sache durch eine Pushmeldung erfahren zu haben, die mir im Titel verspricht, jetzt zu erfahren, was ich nicht sehen sollte weil es mich nicht zu interessieren habe.
  • Lucas29 15.11.2019 17:18
    Highlight Highlight tut doch nicht so als hättet ihr noch nie jemanden sterben sehen...
    • Helios 15.11.2019 20:57
      Highlight Highlight Genau, sag das doch am besten den Hinterbliebenen direkt ins Gesicht!

      Die werden bestimmt sehr erfreut darüber sein das sein Tot ohne ohne Erlaubnis öffentlich ausgestrahlt wird.
    • DanielaK 15.11.2019 21:29
      Highlight Highlight Ich bin jetzt bald 35ig und habe zum Glück noch niemanden sterben gesehen. Bereits tote Menschen zum Glück auch sehr wenige. Also ja, für mich wäre das ziemlich neu. Ich verstehe absolut, wieso man das nicht gut findet, wenn man sowas ausstrahlt. Für mich gehört es jedoch schon auch etwas dazu. Vielleicht hätte man es anders lösen können und die selbe Wirkung erreicht? Für mich hat der Blick den wesentlich gröberen Fehler gemacht.
    • RicoH 15.11.2019 21:30
      Highlight Highlight Was willst du damit sagen? Ist es erstrebenswert, oder gar lebensnotwendig, jemanden sterben zu sehen?

      Abgesehen davon, hat der hier gezeigte sterbende
      a) eine Familie, die in den Medien davon lesen muss
      b) sein Einverständnis nicht dazu gegeben, beim Sterben gefilmt zu werden.

      Ein wenig Mitgefühl und Pietät wäre daher durchaus angebracht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sverige 15.11.2019 17:18
    Highlight Highlight Er wurde ja auch nicht gezeigt, er wurde verpixelt. Also ich konnte ihn so nicht erkennen, und ihr?
    Dass es gleich so ein "Prominenter" sein könnte, wusste wohl zu diesem Zeitpunkt niemand, nicht mal Mona Vetsch.
    Was soll also dieser überflüssige Artikel? Mona Vetsch hat eine harte Schale, auch wenn der Kern drinnen sehr weich ist. Man hat es ihr angesehen dass sie nicht geschockt, aber mit einer solchen Situation nicht rechnete.
    • RicoH 15.11.2019 21:31
      Highlight Highlight Und darum muss man es dennoch zeigen?
      Die Reaktion von Mona hätte durchaus gereicht, die Situation zu dokumentieren.
  • Neruda 15.11.2019 17:10
    Highlight Highlight Der eigentliche Skandal ist, wie der Blick wieder einmal alle Grenzen des Guten Anstands überschreitet nur um persönlichen Profit daraus zu ziehen! SRF probiert die Privatsphäre zu schützen und dem Blick fällt natürlich nichts besseres ein, als den Namen und Bild zu veröffentlichen. Und nun ist auch noch das SRF schuld daran 🙈 Von Journalisten erwarte ich mehr Weitsicht Frau Obrist! Und nein Blick-"Journalist", du machsch nid nur din Job:
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    • RicoH 15.11.2019 21:32
      Highlight Highlight Wenn die SRF ernsthaft versucht, die Privatsphäre zu schützen, dann zeigt sie solche Sequenzen nicht.
  • fabsli 15.11.2019 17:10
    Highlight Highlight Der Tod ist einer der intimsten Momente im Leben? Kann mir bitte jemand erklären wieso man so einen Moment als Intim bezeichnet und wieso sowas nicht gefilmt werden kann?
    • Helios 15.11.2019 17:23
      Highlight Highlight Irgendwann wirst auch du Menschen verlieren die du über alles geliebt hast, vielleich wirst du es dann verstehen.
    • Osti 15.11.2019 17:28
      Highlight Highlight Weil man in diesem Moment machtlos ist und sich nicht wehren kann. Auch in den Minuten vor dem Tod, als sie den Mann retten wollten, war es nicht in seiner Hand ob er gefilmt wird oder nicht. Und das geht nicht. Da er sich in diesem Moment nicht persönlich äussern kann, ist das ein sehr intimer Moment. Finde ich ganz schlimm, dass man so einen moment Filmt. Schrecklich.
    • Wander Kern 15.11.2019 17:32
      Highlight Highlight Wichsen ist einer der intimsten Momente im Leben? Kann mir bitte jemand erklären wieso man so einen Moment als Intim bezeichnet und wieso sowas nicht gefilmt werden kann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • slash 15.11.2019 17:09
    Highlight Highlight @Blick:

    Schade, dass Ihr Euch zu Eurem 60-jährigen Jubiläum einen solchen Fauxpas leistet. Mit der unzensierten Veröffentlichung stellt ihr die Pietät- und Geschmacklosigkeit vom SRF in den Schatten.
  • theshark 15.11.2019 17:08
    Highlight Highlight Hier ist eine Meinung, die des Verfassers des Artikels. Ich habe eine andere Meinung.
    • RicoH 15.11.2019 21:40
      Highlight Highlight Kannst du haben. Stell dir nur mal vor, du siehst im Fernsehen, wie dein Sohn stirbt. Wirst du in diesem Moment dem SRF ein Dankesschreiben schicken, dass alle zusehen und du so nah dabei sein durftest?
  • slash 15.11.2019 16:58
    Highlight Highlight Sehr geehrte Helene Obrist. Jeden Satz den Sie hier schreiben, könnte von mir stammen.

    Ausserdem bin ich enttäuscht, wie viele Kommentarschreiber die Ausstrahlung dieser Sendung befürworten.

    Sorry, aber ich kann Euch nicht verstehen.
  • Randalf 15.11.2019 16:58
    Highlight Highlight
    Es hätte meiner Meinung nach gar nie gefilmt werden dürfen.

    Im Blick stand dass die Migros die Zustimmung dafür gegeben hat, es abe im nachhinein bedauere.

    Die Zuschauer können pro oder contra sein, doch wie sieht es für den Menschen aus der da da in mitten Kamerateam und Feuerwehr starb?

    • theshark 15.11.2019 17:12
      Highlight Highlight Migros, eine Firma die laufend A sagt dann B will. Vor 3 Monaten die Umstrukturierungs Ansage. Auf die Frage sind Frühpensionen angesagt, sagen sie Nein. Heute ist es Realität.
    • Nkoch 15.11.2019 19:06
      Highlight Highlight Das mag jetzt pietätlos klingen, aber dem Toten selber dürfte das jetzt egal sein.
    • RicoH 15.11.2019 21:43
      Highlight Highlight Nkoch

      Aber der Tote ist nicht allein. Hast du auch nur eine Sekunde daran gedacht, wie es seiner Familie zumute sein muss?

      Und ja, dein Kommentar ist pietätlos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rmsb 15.11.2019 16:54
    Highlight Highlight Lächerlich von euch watson. SRF hat nichts falsch gemacht. Die Person war nie sichtbar, immer zensiert. Wieso sollte man dies nie zeigen?! Dies ist die Realität bei der Feuerwehr. Wieso sollte man nur das Schöne zeigen?! Dadurch wird gezeigt was die Feuerwehrmänner durchmachen.
    • RicoH 15.11.2019 21:47
      Highlight Highlight Warum zeigt man nicht gleich live, wie die Feuerwehrmänner zerstückelte Körper aus Unfallautos herausschneiden? Ist ja auch deren Aufgabe.

      Lächerlich finde ich nur deine Haltung zu einem Thema, das Respekt mit dem Opfer und deren Angehörigen verdient.
  • outdoorch 15.11.2019 16:48
    Highlight Highlight Habe diese Story nur am Rande mitbekommen und halte mich auch bewusst von solchem Voyeurismus fern.

    Danke @heleneobrist für den Artikel; ich hoffe, Watson bleibt dieser Linie treu.

    Was mich befremdet, sind die Kommentare, die ihrem eigenen, subjektiven Umgang zum Thema Tod hier einen repräsentativen Charakter beimessen und dann Aussagen wie:“Mir würde dies nichts ausmachen“ absetzen.

    Relevant ist einzig und alleine die Sichtweise der Angehörigen und dem Verstorbenen, der sich hierzu jedoch nicht mehr äussern kann.

    Schaltet doch bitte den Empathie-Modus an, Leute!
  • LooTerror 15.11.2019 16:42
    Highlight Highlight Einfach nur Traurig!
    Stell dir vor du kämpfst um dein leben und da stehen ein Kamara Team vor dir!
    Respektlos!
  • 3klang 15.11.2019 16:39
    Highlight Highlight Ich erkenne schon eine gewisse Doppelmoral im Artikel als auch in den Kommentaren. Wenn Opfer aus Kriegsgebieten gezeigt werden entrüstet sich niemand so sehr. Ist es ok, Tote zu zeigen, wenn sie weiter weg sind oder wir nicht davon betroffen sein können?
    • RicoH 15.11.2019 21:49
      Highlight Highlight Es ist ein Unterschied, ob Tote gezeigt werden oder ob man jemanden beim sterben filmt.
      Ist das so schwer zu verstehen?
    • rmsb 15.11.2019 22:42
      Highlight Highlight Heul doch. Du hast die Sendung nicht gesehen. Die Person wird nicht beim sterben gefilmt. Sie war schon tot.
  • friedlidaenu 15.11.2019 16:36
    Highlight Highlight Es geht doch schon lange nicht mehr um Berichterstattung. Quoten- und Auflagezahlen um jeden Preis. Sonst nichts. Einen Vorteil hat das Ganze ja: Bei Magenproblemen muss man nur noch den Fernbedienungsknopf des Fernseher drücken, oder den Blick und/oder die Pendlerverdummungszeitung lesen. Es ist zum K..... und armseelig.
  • speedy_86 15.11.2019 16:35
    Highlight Highlight Aha, und es ist nicht ein trauriger Teil des Lebens der Berufsfeuerwehrleute, dass der Tod einem jederzeit begegnen kann. Ich denke es ist eine gute Art das oftmals romantische Bild der Feuerwehr zurecht zu rücken. Und es täte der Gesellschaft auch gut sich vor Augen zu führen, dass zwar beinahe jede Gemeinde eine Feuerwehr hat, in der Schweiz aber nur 16 Gemeinden (Städte) eine Berufsfeuerwehr haben...der ganze Rest sind Freiwillige. Ich frage mich wie die Betriebe, die ihren Mitarbeitern das ausrücken verbieten, reagieren würden, wenn ihr Geschäft oder ihr Haus brennen und niemand kommt.
    • Cmo 15.11.2019 16:55
      Highlight Highlight ach das ist doch alles versichert...

      Nein Spass, du hast natürlich Recht mit deinem Statement. Die Blaulichtorganisationen inkl. den normalen Ortsfeuerwehren werden leider viel zu wenig geschätzt.
    • RicoH 15.11.2019 21:51
      Highlight Highlight Man kann die Berufe auch vernünftig darstellen, ohne dass ein sterbender gefilmt wird.
    • Cmo 15.11.2019 23:53
      Highlight Highlight Nein RicoH, das kan man nicht. Sonst sieht man nicht wie nah die Retter den anderen Menschen sind.
  • Ricardo Tubbs 15.11.2019 16:33
    Highlight Highlight komplett daneben, wundert mich aber bei SRF/blick auch überhaupt nicht.

    aber eben, die billag zahlt man offensichtlich gern für sowas....man hatte die chance dies zu ändern, aber lässt lieber alles wie es ist und blecht schön bünzlimässig weiter.
  • Str ant (Darkling) 15.11.2019 16:32
    Highlight Highlight Der Tod ist fester Bestandteil des Lebens.
    Und sollte auch nicht tabuisiert werden

    Das SRF hat es sachlich gehalten
    • RicoH 15.11.2019 21:56
      Highlight Highlight Sachlich, aber nicht menschlich.

      Möchtest du denn, dass die ganze Welt deinem Sohn beim Sterben in einem öffentlichen WC zusehen kann?

      Warum in aller Welt muss man sowas zeigen und die Würde des Menschen dermassen in den Boden stampfen.
    • rmsb 15.11.2019 22:44
      Highlight Highlight Ich glaube in dem Moment hat man andere Sorgen als sich darüber Gedanken zu machen, dass die Person stark zensiert im TV gezeigt wurde.
  • ursus3000 15.11.2019 16:27
    Highlight Highlight an alle die auf den BLICK schimpfen . Wer hat denn den informiert um die Einschaltquoten zu erhöhen ?
    • Sverige 15.11.2019 17:20
      Highlight Highlight Amen, aber das will man nicht wahrhaben.
    • adam gretener 15.11.2019 17:38
      Highlight Highlight Blick hat überall seine U-Boote und Informanten.

      Darum werden Ringier-Journalisten auch "Wittwenschüttler" genannt.
  • Kari Baldi 15.11.2019 16:26
    Highlight Highlight Im Nachhinein habe ich mich gefragt, weshalb kein Defibrillator zum Einsatz kam? Hätten Angestellte nicht vorher eingreifen müssen? Sicher ist dafür jemand in der Migros ausgebildet. Bis Feuerwehr und Sanität eintrafen, vergingen wertvolle Minuten. Migros ist da - aus meiner Sicht - noch eine Antwort schuldig.
    • TingelTangel 15.11.2019 16:52
      Highlight Highlight Das man die Feuerwehr Ruft um eine WC Türe aufzumachen ? Bin da zu wenig informiert, aber sollte nicht der Hausdienst in der Lage sein eine WC Türe mit einem Ersatz Schlüssen aufzumachen ?
    • adam gretener 15.11.2019 17:00
      Highlight Highlight Was Defibrillatoren anbelangt sind wir ein absolutes Entwicklungsland. In Deutschland oder England hängen solche Teile überall, Schulen, Firmen, Bahnhöfen, U-Bahn-Haltestellen. Selbsterklärend und man wird über eingebauten Funk von Rettungsdiensten unterstützt, was genau zu tun ist.

      Viel Glück bei einem Herzstillstand in der Schweiz.
    • ursus3000 15.11.2019 17:13
      Highlight Highlight Dir?
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  • DrFreeze 15.11.2019 16:23
    Highlight Highlight Quote - es geht nur um die Quote und dabei sind Inhalte oder Moral nebensächlich.
  • Inanna 15.11.2019 16:12
    Highlight Highlight Weiss jemand wie das Datenschutz technisch aussieht? ein lebender muss ja seine Zustimmung geben dass Videos und Fotos von ihm veröffentlicht werden... wie sieht das bei einem Toten aus? Müssen da die Hinterbliebenen entscheiden?
    • Selbst-Verantwortin 15.11.2019 17:14
      Highlight Highlight Der Mann gab keine Zustimmung zum filmen. Damit sind für mich alle Beteiligten Verbrecher (Kameraleute, SRF, Mona Fetsch, Blick).
    • Snowdrum 15.11.2019 17:35
      Highlight Highlight Soweit ich weis gibts das für tote nicht aber falls dem nicht so ist bitte ich um Verbesserungen.
    • #teacherlife 15.11.2019 18:35
      Highlight Highlight https://de.m.wikipedia.org/wiki/Recht_am_eigenen_Bild_(Schweiz)

      Auszug: "Da es sich beim Recht am eigenen Bild um ein Persönlichkeitsrecht handelt, erlischt es mit dem Tod des Abgebildeten. Erben können dieses Recht nicht im Namen des Verstorbenen einklagen."

      Keine Ahnung, warum das so ist, könnte man politisch sicher mal diskutieren. Stellt euch mal vor, dass nach eurem Tod JEDES Bild veröffentlicht werden darf. Ein krasser Missstand. Oder kann hier ein Jurist erklären, ob das irgendeinen sinnvollen Grund hat?
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  • Marcipedia 15.11.2019 16:07
    Highlight Highlight Mir persönlich geht der Kommentar zu weit in die Richtung, sowas darf nicht gezeigt werden weil der BLICK es sonst in seiner Pietätlosigkeit ausschlachtet und Namen und Foto veröffentlicht. Aber genau das ist die Falsche denke! Es darf nicht sein, dass die Realität nicht mehr, wohlgemerkt anonymisiert, gezeigt werden darf, nur weil jemand DANACH und durch eigene Recherche die Grenzen massiv überschreitet.

    Wehret den Anfängen der Selbstzensur und Unterdrückung der Realität durch Angst vor den Bullevard-Medien!
    • Helios 15.11.2019 16:40
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass deine Eltern deinen Tod auf einer Toilette am Fernseher öffentlich sehen wollen würde, ohne dass irgendwer aus deiner Familie je die Erlaubnis dazu gegeben hat.
    • Neruda 15.11.2019 17:05
      Highlight Highlight Genau richtig! Wenn wir uns einschränken, nur weil wir wissen, dass der Blick dann wieder einmal zu weit geht, ist genau zu kurz gedacht! Der Blick hat den Bericht schamlos für eigene Zwecke missbraucht, nur um Klicks zu haschen. Dort muss eingeschritten werden und dort ist Empörung angebracht. Der Kommentar von Frau Obrist zeugt von keiner Weitsicht.
    • ursus3000 15.11.2019 17:16
      Highlight Highlight Ja los! stell alle Gaffervideos Online . es ist schliesslich Realität und ich habe AUCH Anspruch darauf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 15.11.2019 16:07
    Highlight Highlight Ich finde wenn man Einverstanden ist und danach nicht wie der Blick diese Person fast ins lächerliche gezogen wird, es soll mehr solche Situationen gezeigt werden. Die Leute müssen verstehen was in Notfällen gemacht wird. Ein häufiges Problem bei erster Hilfe ist, dass sich die Helfer nicht getrauen etwas zu tun. Ich denke je mehr die Leute sehen wie es funktioniert, desto eher getraut man sich und fängt mit CPR an. Somit können Folgeschäden verhindert werden. Natürlich darf es nicht ins lächerliche gezogen werden aber der Tod gehört nun mal zu unserem Leben und er soll wieder normal werden.
    • RicoH 15.11.2019 22:11
      Highlight Highlight Um zu sehen, wie es funktioniert, braucht es keine live Übertragung von Sterbenden. Damit befriedigst du nur den Voyeurismus der Zuschauer. Der Lerneffekt ist daher gleich null.
  • Else 15.11.2019 16:02
    Highlight Highlight Ich (freiw. Feuerwehrmann) habe die Sendung gestern mit meiner Frau (Pflegefachfrau auf der Intensivstation) gesehen. Wir waren uns spontan einig, dass die Szene, so wie sie gezeigt wurde zwar sehr traurig war und genau deshalb gezeigt werden sollte. Es ist hart: Bei Notfalleinsätzen sind Leben und Sterben so nahe beieinander. Für die Rettungskräfte können solche Situationen traumatisch sein, auch wenn sich die Feuerwehrmänner stark gaben hat man gemerkt dass ihnen das nahe geht. Deshalb war im Film auch die Nachbesprechung so zentral.
    Erst die Berichterstattung durch den Blick ist pietätslos
    • Selbst-Verantwortin 15.11.2019 17:16
      Highlight Highlight Es ist sicher super für die Angehörigen den Verlust ihres Freundes veröffentlicht zu sehen, egal on anonymisiert oder nicht.
      Und der Mann hat auch das Recht postum nicht ohne seine Zustimmung medial ausgeschlachtet zu werden.
    • Deckardcain 15.11.2019 17:55
      Highlight Highlight Ich bin deiner Meinung aber nur solange die Angehörigen damit einverstanden sind.
  • Kaishakunin 15.11.2019 15:58
    Highlight Highlight Die Frage ist doch die selbe wie überall: was ist die Absicht dahinter? Reisserische mediale Aufmerksamkeit ist sicher fehl am Platz.
    Aber: Unsere Gesellschaft will sich partout nicht mit dem Tod auseinandersetzen, wobei das so wichtig wäre. Ich denke, wir alle sollten langsam realisieren, dass die Polarität vom Tod eben NICHT 'Leben' ist, sondern die Geburt. Warum sollen Geburten gezeigt werden und Sterbeprozesse nicht? Das eine ist bloss die Kehrseite des anderen und weder verwerflich noch traurig. Keine Melodie entstünde, wenn man nur hohe Töne wollte. Die tiefen gehören genau so dazu.
    • Green Eyes 15.11.2019 18:16
      Highlight Highlight Toller Komentar, danke.
      Was ich festgestellt habe, ist, dass die Gesellschaft sich vor dem Tod fürchtet. Es wird ausgeblendet, dass wir alle einmal sterben müssen. Ob wir nun wollen oder nicht, wann und wie ist vielfach auch unbekannt.
      Vielleicht ist genau das Unbekannte, wovor gerne die Augen verschlossen werden.
    • stolca 15.11.2019 19:27
      Highlight Highlight So etwas in dieser Richtung wollte ich auch schreiben! Indem wir das Sterben an Heime, Spitäler und Profiorganisationen delegiert haben, ist die Beziehung zum Tod verloren gegangen. Dieser Realitätsverlust sollte in der Kritik analysiert werden. Medienethik ist allenfalls ein Nebenkriegsschauplatz weil der Verstorbene offenbar stark anonymisiert war.
      Gerade wegen der Hightech Medizin wo alles möglich scheint müssen wir den Umgang mit Tod und Trauer wieder lernen.
    • RicoH 15.11.2019 22:18
      Highlight Highlight Ihr verwechselt hier etwas. Wenn man einen Film dreht, bei dem ein Mensch sein Einverständnis dazu gegeben hat, ihn auch beim Sterben zu filmen, dann ist es ok.
      Ist hier ja ganz klar nicht der Fall. Von da her hat in diesem Fall die SRF eine Grenze überschritten.
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  • PlayaGua 15.11.2019 15:57
    Highlight Highlight Solange die Person nicht erkennbar ist, kann eine solche meiner Ansicht nach gezeigt werden.
    Was der Blick macht ist natürlich unter aller Sau, aber was will man von denen anderes erwarten?
    • RicoH 15.11.2019 22:20
      Highlight Highlight Dass man das nicht bedenkenlos machen kann, zeigt ja gerade dieses Beispiel.
      Hätte SRF die Passage nicht gezeigt, wäre auch kein Medienrummel darum entstanden. Dem Blick die alleinig Schuld in die Schuhe zu schieben, greift daher ein wenig zu kurz.
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 15.11.2019 15:56
    Highlight Highlight Das SRF hat alles richtig gemacht. Die Szene wurde im richtigen Kontext und anonymisierten Personen ausgestrahlt. Des Weiteren ist sie ein realistischer Einblick in den Berufsalltag der Feuerwehr. Wer gar nichts richtig gemacht hat ist der Blick. Diese sogenannte „Zeitung“ hat es (mal wieder) fertig gebracht mit fragwürdigen Methoden aus einer Mücke einen Elefanten zu machen.
    • Selbst-Verantwortin 15.11.2019 17:19
      Highlight Highlight Für die Angehörigen, Freunde, Bekannte, damit für das halbe Dorf ist das nicht anonym. Die erfahren alle, wer das war und sehen die Szenen. Ohne Zustimmung des Manns und aller Angehörigen und Freunde.
      Pietätlos!!!!!!!!!!! 🤮
  • THEOne 15.11.2019 15:53
    Highlight Highlight in den nachrichten gibts krieg, tote, gemetzel, fleischsalat und literweise blut, live. keinen intressierts.
    1 toter bei srf sendung live, schweizweiter aufruhr....
    🤔
    • ursus3000 15.11.2019 17:20
      Highlight Highlight der Aufruhr hier ist ja nur weil Jemand geschrieben hat dass man das nicht hätte Ausstrahlen sollen und alle das Gefühl haben sie hätten ein Recht dazu es zu sehen
  • Sonnenbankflavor 15.11.2019 15:47
    Highlight Highlight An all die Schlaumeier mit den „der Tod gehört zum Leben“ Sprüchen: würdet ihr das auch schreiben wenn das euer Sohn gewesen wäre der tot im TV gezeigt wird???!!
    • Krise 15.11.2019 16:57
      Highlight Highlight Ja
    • fuegy 15.11.2019 16:59
      Highlight Highlight Der Unfalltod meines Bruders wurde im regionalen Fernsehen gezeigt, auch verpixelt, und ich hatte damals wie auch heute kein Problem damit. Der Tod gehört zum Leben und kann jeden Menschen jederzeit auf verschiedene Weise treffen, nur verdrängen die meissten Menschen diese Tatsache.
    • Regeschirm 15.11.2019 18:26
      Highlight Highlight Ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 15.11.2019 15:31
    Highlight Highlight Das ist reiner Effekthascherei der SRG - SRG hat das Gefühl, dass diese Dinge identisch seien und alle Leute interessierten. Aber dies ist einfach nur pietätslos und falsch am Platz.
  • Follower 15.11.2019 15:29
    Highlight Highlight Das geht eben nicht! Der sterbende Mann kann nicht mehr gefragt werden, ob er es wollte oder nicht. Die Angehörigen des Verstorbenen müssen sich damit abfinden, dass sensationslustige Leute des grössten öffentlichen Fernsehens der Schweiz seinen Todeskampf gefilmt und der Blick dann auch noch Name des Verstorbenen publiziert. Habe ich das Recht zu sagen, was über mich publiziert wird oder haben die Medien das Recht alles zu veröffentlichen, was ihnen zwischen die Finger kommt? Sonst kann man ja künftig im OP eine Kamera aufhängen, damit alle sehen können, welche Operation Spital XY durchführt.
    • Krise 15.11.2019 16:58
      Highlight Highlight Sein Todeskampf wurde nicht gezeigt soweit ich das weiss, lediglich die Reanimationsversuche. Ja, das ist ein Unterschied.
    • RicoH 15.11.2019 22:35
      Highlight Highlight Krise

      Woher willst du wissen, ob der Mann bereits tot war? Ein heute allgemein gültiges Indiz für den Tod ist das Fehlen einer Gehirnaktivität. Wie willst du das vor Ort beurteilen?
    • Krise 15.11.2019 23:22
      Highlight Highlight @Rico Wiederbeleben macht man normalerweise nicht bei Lebenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amberli 15.11.2019 15:29
    Highlight Highlight Wenn die Szene verpixelt war, verstehe ich die Aufregung nicht. Die Realität, dass Menschen sterben und dass das Teil der täglichen Arbeit der Rettungskräfte ist, darf gezeigt werden. Durch die Verpixelung (und ich gehe davon aus, die Zustimmung der Angehörigen und anderen Beteiligten) ist die Anonymität und Würde gewahrt.
    Bzw. sie wäre es, hätte der Blick sie nicht (einmal mehr) missachtet. Verstehe das Fass nicht, Helene Obrist.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.11.2019 16:06
      Highlight Highlight Die Angehörigen wussten offenbar vorher nicht von der Ausstrahlung.
    • Helios 15.11.2019 16:28
      Highlight Highlight Fände es deine Mutter denn auch ok, wenn dein Vater elends auf einer Toillette verreckt, dass gefilmt wird und veröffentlicht, ohne dass er oder irgendjemand aus der Familie dem je zugestimmt hätte?
    • rmsb 15.11.2019 17:09
      Highlight Highlight Man hat ihn ja gar nicht gesehen. Wo ist denn das Problem?!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 15.11.2019 15:25
    Highlight Highlight Beim Blick wissen sie ganz genau, dass die lächerlich niedrigen Bussen, die ihnen im allerschlimmsten Fall drohen, von den Einnahmen durch mehr Verkäufe und Klicks um ein vielfaches wettgemacht werden.
    • Manuel Schild 15.11.2019 15:37
      Highlight Highlight Achwas das gibt nur eine Rüge vom Presserat und dann weiter im Text.
  • Butschina 15.11.2019 15:23
    Highlight Highlight Sofern die Angehörigen der Ausstrahlung zustimmen sehe ich kein Problem. Die Identität würde beim SRF geschützt. Beim Blick hingegen sieht es anders aus. Dessen Berichterstattung ziehlt nur darauf ab gegen das SRF zu wettern. Für den Blick war es ja auch kein Problem den Mann mit Namen und Foto zu identifizieren. Eigentlich empört sich der Blick an etwas, und macht dann was schlimmeres.
    • speedy_86 15.11.2019 16:37
      Highlight Highlight Ernsthaft? Der Blick hat die Daten dieses Verstorbenen veröffentlicht?
    • Butschina 16.11.2019 12:11
      Highlight Highlight Genau darum ist die Reaktion vom Blick ja scheisse.

  • djohhny 15.11.2019 15:20
    Highlight Highlight Wieso Privatsphäre verletzt, wenn es anonymisiert war?Wir müssen aufhöhren den Tod so zu tabuisieren. Er gehört nun mal zum leben, da kann man das in diesem kontext schon mal zeigen.
    • Sonnenbankflavor 15.11.2019 15:45
      Highlight Highlight Würdest du das gleiche sagen wenn das dein Sohn gewesen wäre????
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 15.11.2019 16:11
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass der Betroffene dazu nichts mehr sagen kann. Und sein Tod ist kein "öffentliches Konsumgut".

      Manche werden sich sagen, spielt ja keine Rolle mehr. Für andere ist es doch wichtig, dass man nach dem Ableben nicht als Objekt irgendwelcher Tv-Formate verwendet wird.
    • Neruda 15.11.2019 17:18
      Highlight Highlight @Troll: So lange sich niemand daran aufgeilt wie beim Blick oder RTL könnte ich damit leben. Als Angehöriger dieses Mannes hätte der Blick jetzt aber ein ernsthaftes Problem...
  • Thomas_v_Meier 15.11.2019 15:19
    Highlight Highlight Bei Sendungen einen Tag mit der Polizei/Feuerwehr/Sanität und ähnliches, gehören solche Szenen zwingend dazu. Es gehört zum Alltag dieser Menschen.

    ABER

    Es muss mit Anstand gehandhabt werden, nicht auf Sensation gemacht, nicht "aufgeilen".
    Stellen einer solcher Szene geht gar nicht, so ein Tag kann unspektakulär sein.

    Dies ist dem Team von Mona gelungen.
    • RicoH 15.11.2019 22:39
      Highlight Highlight Ist es eben nicht. Ansonsten würden wir hier nicht darüber diskutieren.
  • Helios 15.11.2019 15:19
    Highlight Highlight Es gibt kaum einen intimeren Moment im Leben eines Menschen, als das Sterben.

    Auch wenn der Tod zum Leben gehört und auch im Fernsehen thematisiert werden soll, so ist es völlig daneben diesen Moment einer Person zu veröffentlichen ohne das diese jemals ihr Einverständnis dazu geben konnte.

    Einigen schreiben hier, es würde ihnen nichts ausmachen wenn es mit ihnen so geschehen würde. Nur sollte man nicht von sich auf andere schliessen, den für viele wäre es eben nicht in Ordnung.
    • Follower 15.11.2019 16:13
      Highlight Highlight Und es ist einfach zu sagen, dass man sicher einverstanden wäre, wenn man gesund und munter am Handy in der warmen Stube sitzt.
    • 3klang 15.11.2019 16:34
      Highlight Highlight Und wie siehts mit Nachrichtensendungen aus Kriegsgebieten aus?
    • Helios 15.11.2019 20:41
      Highlight Highlight @3klang

      Du willst also ein Unrecht mit einem anderen Unrecht rechtfertigen?

      Was denkst du, wie es sich anfühlt seinen Partner/Vater/Sohn sterbend/tot im Fernsehen zu sehen ohne dass man auch nur irgend jemand darum gebittet hätte?

      Spielt es eine Rolle ob das auf einer Toilette in der Schweiz oder in einem Kriegsgebiet irgendwo sonst passiert ist?

      Gott, regne Demut und Empathie!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bidens 15.11.2019 15:10
    Highlight Highlight Liebe Frau Obrist.
    Tut mir ja leid, dass das Bild des sterbenden Mannes offensichtlich nicht in ihr Ponyhofleben passt. Aber das ist unser Alltag und das sollen ruhig alle sehen.
    • Helios 15.11.2019 15:21
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um irgendjemands Ponyhofleben, sondern um die Würde der Person die gestorben ist und ihrer Angehörigen.
    • RicoH 15.11.2019 15:26
      Highlight Highlight Da kann man geteilter Ansicht sein.

      Mit dem Tod werden wir alle früher oder später konfrontiert. Aber Bilder von sterbenden Männern sind nun mal nicht unser Alltag und wird es auch glücklicherweise nicht sein.

      Wenn du unbedingt sterbende Menschen sehen willst, und es auch als notwendig erachtest, das zu sehen, empfehle ich dir einen Urlaub in einen der zahlreichen Kriegsgebieten.
    • Astrogator 15.11.2019 15:39
      Highlight Highlight "Aber Bilder von sterbenden Männern sind nun mal nicht unser Alltag und wird es auch glücklicherweise nicht sein."

      Memento Mori...

      Es ist noch nicht lange her da fand das Sterben mehrheitlich zu Hause statt.
      Deine Reaktion zeigt exemplarisch wie man den Tod weit wegrückt und damit nichts zu tun haben will.

      Und es ist falsch meiner Meinung nach. Denn sich des Todes bewusst sein, bedeutet auch das Leben entsprechend zu schätzen - und sich daran erfreuen 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • michu159159 15.11.2019 15:05
    Highlight Highlight Folgendes Gedankenspiel: EUER Bruder/Vater/Onkel stirbt auf einer Toilette.

    Monate später zappt ihr bei SRF rein und – völlig unerwartet – sehr ihr da Papa live beim Sterben. Natürlich erkennt ihr ihn, auch wenn das Gesicht nicht sichtbar ist.

    Kontaktiert hat euch zuvor auch niemand.

    Na, immernoch alles so easy und völlig normal?
    • Helios 15.11.2019 16:23
      Highlight Highlight @michu159159

      Danke. Echt unglaublich die Kommentare hier. Demut und so.
    • 3klang 15.11.2019 16:36
      Highlight Highlight Und wie siehts mit Nachrichtensendungen aus Kriegsgebieten aus?
    • Helios 15.11.2019 19:05
      Highlight Highlight @3klang

      Genauso entwürdigend für direkt Betroffenen und daher kein Stück besser.
  • no-Name 15.11.2019 15:05
    Highlight Highlight Ich seh das anders.

    Viel problematischer finde ich aus einer eigenen (ebenfalls intimen) Ansicht eine allgemeine Regel ableiten zu wollen.

    Und gut konnte die Allgemeinheit mal den Menschen ansehen was es mit einem macht wenn einem jemand unter der Hand wegstirbt. Auch beim 1000 mal.
  • AgentNAVI 15.11.2019 15:04
    Highlight Highlight Ohne diese "Newsplattform" mit den fünf fetten Buchstaben namens BLICK, wäre dieses Theman nie sogross thematisiert worden. Der Tod gehört nunmal dazu, dass darf man ruhig auch zeigen. Ohne den BLICK wüsste niemand um wen es sich handelt. Ich sehe das Problem nicht beim SRF sondern ganz klar beim BLICK.
    Im WDR gibt es eine Sendung namens Feuer und Flamme, die Rettungskräfte begleitet, auch da wurden tote Leute und Reanimantions Szenen gezeigt. Und die Sendung wurde von vielen Seiten gelobt, da sie halt die bittere Realität ungeschminkt gezeigt hat!
    • RicoH 15.11.2019 15:30
      Highlight Highlight Dass mag schon sein. Ich habe die Sendung nicht gesehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass dort ausschliesslich erfolgreiche Reanimationen gezeigt wurden und keine sterbende Menschen.
    • speedy_86 15.11.2019 16:50
      Highlight Highlight @RicoH

      Nein, es werden auch erfolglose Reas gezeigt. Bei einer Folge brannte es bei einem Messie den sie leider nicht mehr retten konnten. Man sieht zwar den Leichnam nicht, aber sie stehen vor dem Todesort und sprechen etwas über ihre Gefühle darüber, es nicht geschafft zu haben.
    • RicoH 15.11.2019 22:59
      Highlight Highlight speedy_86

      Und siehst du, sie stehen vor dem Todesort und sprechen darüber. Den Leichnam sieht man nicht.
      Bei Mona Vetsch sieht man aber nicht nur den Todesort, man sieht auch den Sterbenden.

      Genau das macht den Unterschied.
  • egemek 15.11.2019 15:04
    Highlight Highlight Ich finde, dass SRF den Beitrag so senden darf. Natürlich ist es tragisch, dass eine Person stirbt, aber genau das ist Teil der Arbeit für einen Berufsfeuerwehrmann. Daher gibt diese Reportage einen wahrheitsgetreuen Einblick in das Leben eines Feuerwehrmannes.

    Was Blick gemacht hat, ist hingegen unterste Schublade und gehört bestraft.
    • RicoH 15.11.2019 15:33
      Highlight Highlight Zur Arbeit eines Berufsfeuerwehrmannes gehört unter anderem auch, zerquetschte Menschen aus Autowracks zu schneiden. Das zeigt man ja auch nicht.

      Es gibt halt nun mal eine Grenze der Pietät. Und diese ist meines Erachtens in dem Beitrag überschritten.
    • ursus3000 15.11.2019 15:33
      Highlight Highlight Same same but different?
    • speedy_86 15.11.2019 16:52
      Highlight Highlight @RicoH

      Das wäre auch gezeigt worden, wahrscheinlich aus der Ferne (Sicherheitsgründe falls beim Schneiden etwas schief läuft), wenn denn zu so einem Unfall hätte ausgerückt werden müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 15.11.2019 15:01
    Highlight Highlight Das ist doch nun wirklich sehr scheinheilig. Der Beitrag von SRF war korrekt und hat mich nicht schockiert, aber die Berichterstattung im Boulevardblatt umso mehr. Schon Tage vorher wurde sensationslüstern darauf hingewiesen, dass da ein Mensch stirbt. Nun wird breitgeschlagen um wen es sich handelt. Dabei ging es in der Sendung um den Alltag der Feuerwehr, ohne Show, aber auch ohne das traurige wegzuschneiden.
  • Steigeiss 15.11.2019 14:56
    Highlight Highlight Quote um jeden Preis. Das ist einfach nur erbärmlich! Was denken sich solche Journalisten eigentlich? Ist Ethik im Journalismusstudium überhaupt ein Thema?
    • Tschüse Üse 15.11.2019 15:16
      Highlight Highlight Im SRF wurde der tote Mensch anonym gezeigt, also ethisch voll ok in meinen Augen. Über die Aktion vom Blick denke ich jedoch anders...
    • Ueli dr knächt 15.11.2019 15:21
      Highlight Highlight Warum? Man soll über den Tod sprechen und berichten, das ist Wirklichkeit. Die Diskussionen über die Ethik sind nämlich die einzigen Quotenfänger
    • RicoH 15.11.2019 23:14
      Highlight Highlight Ueli dr knächt

      Lustig, wie du über Ethik schreibst.

      Würdest du im Fernsehen sehen wollen, wie dein Sohn in einem öffentlichen WC den Geist aufgibt?

      Es geht nicht immer nur um öffentliche Meinung und Quoten. Es gibt auch eine private Seite, die zu schützen ist.

      Und noch was: wer nur via TV mit dem Sterben und Tod konfrontiert wird, hat keine Ahnung, was das im wirklichen Leben bedeutet und welche Auswirkungen das haben kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clint Eastwood 15.11.2019 14:54
    Highlight Highlight Der Tod gehört eben auch zum Leben. Wir sollten die Angst davor verlieren und ihn stärker in unser Leben einbinden. Es mag nicht optimal gewesen sein, wie das SRF hier berichtet hat. Aber die Draufschlagteflexe stärken nur den Streit, anstatt einen gesunden Umgang mit dem Tod zu pflegen.
    • RicoH 15.11.2019 15:39
      Highlight Highlight Es sind nun mal zwei paar Schuhe, ob man mit dem Tod konfrontiert wird, oder ob man diesen konsumiert.

      Ich bin nicht überzeugt, dass die mediale Aufbereitung in diesem solchen Fall das Verständnis für den Tod fördert.

      Bedenklich finde ich, dass der Verstorbene keinen Einfluss auf die Veröffentlichung hatte und auch seine Zustimmung nicht dazu geben konnte.
    • Tschüse Üse 15.11.2019 23:30
      Highlight Highlight @Ricoh: Die Doku handelt über den Alltag von Rettungskräften, da ists nicht so wie bei Exit. Wenn hier Jmd stirbt, wissen das die Rettungskräfte nicht vorher. Ausserdem wurde die Person komplett unkenntlich gemacht.
  • Krise 15.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Nein, da bin ich entschieden anderer Meinung. Der Tod gehört zum Leben dazu, und gerade dass wir ihn so zensieren ist ein richtiges Problem. Wen es interessiert, es gibt eine Dok zum Thema öffentliches Sterben, die hiess "Tschau zäme". https://medien.srf.ch/-/-dok-tschau-zame
    • RicoH 15.11.2019 15:46
      Highlight Highlight Es ist ein Unterschied, ob du dein Leben und deinen Tod dokumentieren willst, oder ob du ungefragt beim Sterben gefilmt wirst.

      Der Dokumentarfilm erzählt auf seinen/ihren die Geschichte des Menschen bis und mit zum Tod. Das ist ein komplett anderer Ansatz und lässt sich mit der Reportage nicht vergleichen.
    • Baruch de Spinoza 15.11.2019 16:00
      Highlight Highlight Gerade weil der Tod zum Leben dazugehört, obliegt es einzig und alleine der verstorbenen Person, inwiefern eine allfällige Instrumentalisierung ihres Todes zulässig ist. Hat die verstorbene Person nicht ausdrücklich eingewilligt, so ist davon auszugehen, dass sie es auch nicht wollte. Es wäre ja grundsätzlich vorstellbar, dass die verstorbene Person nicht die selben Interessen hat, wie diejenige, die den Tod öffentlich darstellt. Das kann bspw. bei politischen oder religiösen Themen ziemlich relevant werden.
    • Krise 15.11.2019 16:52
      Highlight Highlight Instrumentalisierung ist nie ok. Aber stört es einen Verstorbenen wenn Aufnahmen seines Todes gezeigt werden? Nein, die Person ist dann schon tot. Die Person im Beitrag ist übrigens nicht vor der Kamera verstorben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RichiZueri 15.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Schändlich vom SRF, unterste Schublade vom Blick. Dass sie den Herren ausfindig gemacht haben und ihn nun samt Name und Bildern veröffentlichen, ist an Perversität nicht mehr zu überbieten. Niemand muss wissen, wer das ist.
  • Manuel Schild 15.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Der Blick veröffentlich bei so ziemlich jeder Tragödie in der Schweiz Bilder von Opfern und gibt ihnen auch noch so dumme, anonymisierte Namen. Beim Flugzeugabsturz der Ju mit 23 Toten veröffentlichte der Blick sogar das Video. Wenigstens hat sich Mona nicht am Leid der Angehörigen aufgegeilt wie der Blick dies immer tut.
  • Matungus Jones 15.11.2019 14:51
    Highlight Highlight Stark, dass ihr ein gutes Beispiel des Umgangs mit der Thematik aufzeigt, statt in BLICK-Manier den Tod eines Menschen für Clicks auszuschlachten.
    Darum lese ich Watson. 👍
    • Manuel Schild 15.11.2019 15:03
      Highlight Highlight Ich auch.
    • Thomas_v_Meier 15.11.2019 15:14
      Highlight Highlight Nun ja man könnte diesen Kommentar auch als "Ausschlachtung" des Todes, des Thema, der Sendung betrachten.....

      Ein totales nicht erwähnen wäre es nicht für den Click ausschlachten oder?
  • Donald 15.11.2019 14:51
    Highlight Highlight Ich habe die Sendung nicht gesehen. Vermisse hier aber einen Aspekt. Der Tod ist wohl Teil des Alltags von Rettungsdiensten. Daher sehe ich schon Gründe, warum man diesen Teil der Arbeit nicht der Allgemeinheit vorenthalten sollte.

    Dass der Blick es für nötig gehalten hat, die Identität ausfindig zu machen und zu publizieren verwundert leider niemanden. Keine Ahnung wer dieses Blatt noch liest...
    • make_love_not_war 15.11.2019 15:01
      Highlight Highlight wer dies blatt liest?
      geh mal bisserl aufs land.. wirst schon sehen....
      #dawoinzuchtinist
    • RicoH 15.11.2019 15:49
      Highlight Highlight Ich arbeite im Büro und finde es auch erbärmlich, dass der Teil, wo ich eine Tintenpatrone austausche, der Allgemeinheit vorenthalten wird.
    • Donald 15.11.2019 16:33
      Highlight Highlight @RicoH
      Gemäss diesen Informationen wäre eine Reportage über deinen Alltag sehr interessant für mich.
      Ihr druckt noch?
      Ihr druckt mit Tinte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • locheha1 15.11.2019 14:51
    Highlight Highlight Sehr guter Kommentar. Kann ich voll unterstützen. Der letzte Abschnitt trifft die Problematik im Kern.
  • Noblesse 15.11.2019 14:50
    Highlight Highlight Richtig! Ich finde es nicht korrekt, was hier auch Frau Vetsch daraus gemacht hat. Sie ist Hauptakteurin und müsste das Gespür haben, dass sie sich nicht in eine solche Berichterstattung verwickeln lässt. So jemand ist offenbar auch schlecht gecoacht. Das ist RTL- Niveau.
  • Caturix 15.11.2019 14:49
    Highlight Highlight Der Mann war ja schon Tod es war kein Sterbender. Gesehen hat man Ihn nicht. Erkennt hat ihn niemand ausser der Blick der es natürlich unbedingt herausfinden musste und dann noch allen mitteilen musste. Das Problem war Blick und nicht das SRF. Die Zeitung gehört gebüsst.
    • RicoH 15.11.2019 15:55
      Highlight Highlight Ach ja, du warst ja dabei.

      Meines Erachtens wir bei Toten nicht 12 Minuten lang versucht, sie wieder zu beleben. Oder haben die das nur so aus Jux oder wegen der Einschaltquoten getan?
    • Caturix 15.11.2019 16:06
      Highlight Highlight @RicoH Wenn man jemanden nicht mehr reanimieren kann. Ja dann ist man Tod und ist nicht mehr am sterben.
    • Frizy 15.11.2019 16:31
      Highlight Highlight Bei Reanimationen kann sich so etwas locker über 30 min bis 60 min hinziehen, in Ausnamefällen sogar länger. Und eine Reanimation ist per Definition der Versuch bei einem Menschen ohne Kreislauf das Herz wider zum schlagen zu bringen. Also bitte keine Halbwarheiten und Mutmassungen. Gruss aus dem Gesundheitssystem
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 15.11.2019 14:49
    Highlight Highlight Die Sendung hätte nicht darunter gelitten, wenn diese Szene rausgeschnitten worden wäre. Vor allem gegenüber den Angehörigen ist es sehr unsensibel, dass man sich dafür entschied diese Szene auszustrahlen. Eine plausible Begründung dafür gibt es jedenfalls nicht. Dass der Tod zum Berufsalltag der Feuerwehr gehört ist wohl den meisten klar, das muss nicht noch mit Kameras festgehalten werden.
    • Krise 15.11.2019 15:03
      Highlight Highlight Woher weisst du dass die Angehörigen dagegen waren? Und nein, die wenigstens verbinden Feuerwehr mit Tod, ausgenommen es geht um Feuer.
    • ursus3000 15.11.2019 15:38
      Highlight Highlight Na ja , wer schneidet Leute aus verunglückten Autos ? Vielleicht wird es nur Verdrängt sonst würde nicht soviel Auto gefahren
    • fidget 15.11.2019 15:41
      Highlight Highlight Wenn man dem BLICK glauben darf (was ich ungern tue), dann hat das SRF die Angehörigen nicht kontaktiert, bzw. sie wussten nicht wer die Angehörigen sind. da kommt dann die perverse Rolle des BLICKs zum tragen. Erst durch deren Nachforschung und Kontaktaufnahme mit der Familie und durch die anschliessende Publizierung des Namens des Verstorbenen wussten die Angehörigen überhaupt wer in dieser Szene verstarb.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andybelle 15.11.2019 14:48
    Highlight Highlight Nein falsch. Es weiß eben nicht jeder was zu den Aufgaben der verschiedenen Rettungsdienste gehört. Ich finde es gut dass die Sequenz gezeigt wurde (sofern die Angehörigen damit einverstanden waren) damit wieder etwas mehr Verständnis und Respekt gegenüber der Arbeit der Rettungsdienste gezollt wird. Auch wenn ich bezweifle, dass die Menschen die die Rettungsdienste bei einem Einsatz willentlich behindern Zuschauer dieser Sendung sind...
    • fandustic 15.11.2019 15:13
      Highlight Highlight Genau richtig. Sanität, Polizei und Feuerwehr haben täglich solche Einsätze. Es schadet der Allgemeinheit sicher nicht, wenn dies auch mal vor Augen geführt wird. Aufgebauscht wird das Thema einzig von den diversen Medien (bereits im Vorfeld) und der Blick hat den Vogel nun definitiv abgeschossen mit ihren Beitrag zur Identität des Verstorbenen. Sowas gehört sich ganz sicher nicht...alles andere aber ist ein normaler Tag der Rettungskräfte und darf/soll auch gezeigt werden.
    • andybelle 15.11.2019 15:36
      Highlight Highlight @fandustic Ich bin lese den Blick nicht, von daher weiß ich auch nicht was dieses peitätslose Käseblatt veröffentlicht hat. Aber da bin ich deiner Meinung; dies gehört sich absolut nicht!!
    • RicoH 15.11.2019 16:02
      Highlight Highlight Man kann die Aufgaben der Rettungsdienste auch so aufzeigen, ohne dass ein sterbender Mensch gezeigt wird.

      Warum werden denn andere Sachen, wie zum Beispiel verstümmelte Körper nicht gezeigt, obwohl die Rettungskräfte auch damit konfrontiert werden?

      Dafür gibt es Grenzen der Ethik. Die wurden meines Erachtens in dieser Reportage überschritten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marcipedia 15.11.2019 14:47
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist eine reine einseitige Meinung. Hier hätte ein ausgewogenes Pro- und Kontra besser getan.....
    • djohhny 15.11.2019 15:27
      Highlight Highlight Darum steht oben ja auch Kommentar. Ein Kommentar wiederspiegelt nun mal die Meinung des Schreibenden. Ich persönlich sehe die Sache auch anders als Frau Obrist
    • RicoH 15.11.2019 16:03
      Highlight Highlight Es gibt kein Pro in diesem Fall. Wenn es denn so wäre, würde ich gerne davon lesen. Also haut rein Leute und überzeugt mich.
  • Heinzbond 15.11.2019 14:46
    Highlight Highlight Frau Obrist, den Bericht im Fernsehen habe ich mir bewusst angeschaut, ja auch weil er bereits hier und anderswo reisserisch "beworben" wurde. Nicht aus Gründen der sensationsgier oder ähnliches. Ich arbeite selber zwanzig Jahre in der Medizin, ich habe meinen Teil an todesfällen gehabt. Mich interessierte mehr die Reaktion der Reporterin, die nun sehr ungefiltert zu sehen war. Die verpixelte Darstellung finde ich nicht so schlimm. Was ich jedoch finde das nicht geht, den Toten mit Namen auf Doppelseitigen Zeitungen zu sehen. Das ist ohne anstand und würde...
    • Bruuslii 15.11.2019 15:27
      Highlight Highlight der blick ist keine zeitung...
    • Heinzbond 15.11.2019 15:31
      Highlight Highlight Stimmt bruusli, wird aber als solche verkauft, und genau das meinte ich damit....
    • Bruuslii 15.11.2019 15:43
      Highlight Highlight heinz, da hast du recht! deshalb bemühe ich mich hier um aufklärung. 👍🏻
  • Cedi169 15.11.2019 14:46
    Highlight Highlight Ich finde der Blick hat hier die Grenze überschritten nicht das SRF!
    • RicoH 15.11.2019 16:06
      Highlight Highlight Auch das SRF.
      Das war ein Bärendienst am Toten und deren Familie.
      Hätte SRF das nicht gezeigt, wäre der Blick nicht auf die Story aufgesprungen.
    • Herr Noergler 15.11.2019 18:39
      Highlight Highlight @Rico: Unsinn! Dann könnte man beim SRF ja gleich auf die komplette Berichterstattung verzichten. Auf irgendwas könnte der Blick ja immer aufspringen.
    • RicoH 15.11.2019 23:51
      Highlight Highlight Und wäre Blick ohne diese Sendung aufgesprungen? Wohl kaum.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 15.11.2019 14:46
    Highlight Highlight Ich fand es nicht schlimm... vlt auch weil ich zuviel Tod in meinem Leben gesehen habe von der eigen Familie wie auch ausserhalb z.b ich wohne am Gleis.

    Ich gehöre wohl zu den Menschen die sich die Mauer aufgebaut haben und leicht kaltschnäuzig daher reden.

    In der Sendung hat man selbst ja denn Mann zensiert.
    • Astrogator 15.11.2019 15:47
      Highlight Highlight "wie auch ausserhalb z.b ich wohne am Gleis."
      Da schrillen bei mir als Lokführer die Alarmglocken. Ich weiss wie es danach aussieht und das ist eine Extremerfahrung über den "normalen" Tod eines Menschen hinaus. Ohne dir nahetreten zu wollen, hast du mal an ein Gespräch mit einem Psychologen gedacht?
    • RicoH 15.11.2019 16:08
      Highlight Highlight Nun, die Zensur hat ja nicht viel gebracht. SRF hat den Stein ins Rollen gebracht und der Blick hat das ausgeschlachtet.

      Hat irgend jemand bei SRF und Blick auch nur einen Augenblick an den Verstorbenen und dessen Familie gedacht?
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 15.11.2019 16:31
      Highlight Highlight Ja hab ich schon aufgesucht, vorallem nach dem Tod eines 16 jährigen Mädchens beim Überqueren der Gleise, als mich dies kalt liess habe ich mir hilfe aufgesucht, weil ich selbst dachte das ist nicht normal wenn ich nichts empfinde. Der Psychologr hat dann die richtigen Knöpde gedrückt und mich zum Nachdenken gebracht wie auch zum weinen. Nur hat er auch gesagt das ich zu den wenigen Menschen gehöre die das ausshalten können. Sowie ein Rechtsmediziner der eine Babyleiche oder klein Kind autopsieren muss, da muss man auch abschalten können. Danke für die Aufmerksamkeit.
  • techiesg 15.11.2019 14:46
    Highlight Highlight medienethisch oder einfach menschlich gesehen finde ich das vorgehen des BLICK noch viel verwerflicher. nicht nur bei dieser story. das ist des journalisten unterste schublade. da sind wir angelangt. traurig.
  • Fabio Haller 15.11.2019 14:46
    Highlight Highlight Wer den Blick ernsthaft liest. Tut mir sowieso schon genug leid.
    • Bruuslii 15.11.2019 15:28
      Highlight Highlight ach den liest man 🤷🏻‍♂️?
    • RicoH 15.11.2019 16:09
      Highlight Highlight Sorry, aber diese deine Ansicht hat nun gar nichts mit dem Thema zu tun.
  • desmond_der_mondbaer 15.11.2019 14:45
    Highlight Highlight Alle die sich jetzt über diese Dokureihe bzw. diese Szene aufregen sind die gleichen, die sich bei der Netflix Doku "Unser Planet" schon aufgeregt haben, weil die Natur so grausam ist. Wenns euch nicht passt, dann schauts doch einfach nicht. Keine anderen Probleme oder was?
  • COLD AS ICE 15.11.2019 14:45
    Highlight Highlight jeden tag kommen filme im tv wo leute umgebracht werden usw......
    dann kommt mal eine sendung aus dem realen leben und schon wird reklamiert wenn einer stirbt.
  • Magenta 15.11.2019 14:41
    Highlight Highlight Sorry, aber das ist Quatsch. Erstens wurde kein "sterbender Mann" gezeigt, sondern ein bereits verstorbener. Zweitens wurde der Mann in der Sendung unkenntlich gemacht. Der einzige Fehler liegt m.E. in der widerlich-schmierigen Berichterstattung des Blick, der die Identität des Mannes öffentlich gemacht hat und der die Story – inklusive erkennbarer Bilder des Mannes – noch immer genüsslich breittritt.
  • bullygoal45 15.11.2019 14:40
    Highlight Highlight Ich bin kein Medien und kein Ehtikexperte. Für mich persönlich wäre es absolut bedenkenlos meinen Tod respektvoll und anonym zu zeigen.

    Das Übeltäter ist für mich Blick! Der Name geht niemand was an. Auch wenn er ein D-Promi war.

    Diese Sendung an sich hat aufklärende Wirkung und somit würde ich auch mein Tod zeigen. Doch was ich denke ist in diesem Fall ziemlich unwichtig..
    • michu159159 15.11.2019 15:51
      Highlight Highlight Schön, dass das für dich ok wäre. Ob es für den Verstorbenen auch ok war, werden wir nie wissen. Weil weder er noch die Familie je gefragt wurden.

      Und das ist eben nicht ok.

      Eine solche Entscheidung kann man für sich selber treffen – aber nicht für jemand anders.
    • bullygoal45 15.11.2019 16:09
      Highlight Highlight Das ist jetzt eben die Frage. Die muss jetzt eine Ethikkommission klären (oder Richter, falls es schon genügend Gesetze gibt).
    • michu159159 15.11.2019 16:38
      Highlight Highlight Nein, das ist für mich eben keine Frage.

      Menschen, die sich nicht wehren können, gehören nicht einfach mal so in privaten Situationen an die Öffentlichkeit gezerrt.

      Nicht nur Tote, auch Kinder, Demente, etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 15.11.2019 14:40
    Highlight Highlight Der Blick hat sowieso jede Scham verloren. Er wird von Jahr zu Jahr schlimmer mit dieser Zeitung. Er zeigt z.B. auch seit Tagen das Bild eines mutmasslich des Kindsmissbrauchs angeklagten Mannes. Das Problem ist, auch solche Menschen dürfen nicht tagelang in der Zeitung durch den Dreck gezogen werden und haben ebenso Persönlichkeitsrechte. Ausserdem wurde dieser Mann nie rechtskräftig Verurteilt. Das ganze ist ein Skandal! Da wird auf Kosten von Menschen und deren Gesundheit Quote gemacht! Und für Bestrafung ist in der Schweiz immer noch die Justiz zuständig!
    • Bruuslii 15.11.2019 15:29
      Highlight Highlight "Der Blick hat sowieso jede Scham verloren. Er wird von Jahr zu Jahr schlimmer mit dieser Zeitung."

      der blick ist keine zeitung...
    • Rock (1) 15.11.2019 16:57
      Highlight Highlight Genug Leute in der Schweiz haben die Haltung, dass der Rechtsstaat bei Kindesmissbrauch ausnahmsweise abgeschafft gehört und die Angeklagten am besten gleich zu Tode gefoltert werden sollten - und das weiss auch der Blick.
    • Sverige 15.11.2019 17:19
      Highlight Highlight Doch darf man. Weil krankhafte .. hier nichts mehr verloren haben. Weg damit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basubonus 15.11.2019 14:35
    Highlight Highlight Blick baut Scheisse, SRF ist Schuld.

    Ernsthaft?
    • ursus3000 15.11.2019 15:40
      Highlight Highlight Und auf welchem Misthaufen ist die Scheisse gewachsen?
    • Spooky 15.11.2019 20:41
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.

Wie viele Fernseher DENN NOCH?! Der Black Friday in 11 verstörenden Szenen

Obwohl der Black Friday inzwischen auch in der Schweiz ein Begriff ist, können wir noch immer nicht fassen, wie Leute in anderen Ländern sich wie durchgedrehte Schmeissfliegen auf die heruntergesetzte Ware stürzen.

Und vor allem: Auf Fernseher! Wie viele Fernseher kann ein einzelner Mensch denn überhaupt gebrauchen?!

Auf die Antwort darauf warten wir noch. Die Bilder und Gifs vom Spektakel wollen wir euch aber ohnehin nicht vorenthalten!

Und wie viele Fernseher hast du dir gekauft? Oder wie sehr …

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