Quiz
Wissen

Mondfinsternis: Um diese Uhrzeit musst du in den Himmel schauen

Die Kombo zeigt die verschiedenen Phasen der Mondfinsternis am Montag, 21. Januar 2019, ueber der Sophienalpe in Wien. (KEYSTONE/APA/GEORG HOCHMUTH)
Die Phasen einer Mondfinsternis.Bild: APA/APA

Heute gibt's eine partielle Mondfinsternis – doch wie gross ist der Mond eigentlich?

Wenn das Wetter mitspielt, wird der Mond heute gegen 23.30 Uhr zu zwei Dritteln rostrot leuchten. Doch weisst du eigentlich, wie gross der Mond im Vergleich zu Europa ist?
16.07.2019, 13:5916.07.2019, 13:59

Wir haben vier Abbildungen vorbereitet, die das Grössenverhältnis zwischen Mond und Erde – beziehungsweise Europa – zeigen. Welche ist korrekt?

Bild
Auf welcher Abbildung stimmt das Grössenverhältnis zwischen Mond und Erde?
An dieser Umfrage haben insgesamt 7492 Personen teilgenommen

Hier findest du die Auflösung:

Surprise
Richtig ist Abbildung 4. Der Durchmesser des Mondes ist rund 3470 Kilometer – also fast die ganze Breite Europas! Er ist auch fast genauso breit wie Australien.

Diese Grafik erklärt dir, wie eine Mondfinsternis entsteht

Das Spektakel beginnt heute Dienstag um 20.43 Uhr. Dann tritt der Mond in den Halbschatten der Erde. Um 22.01 Uhr wird er komplett im Halbschatten sein. Ab dann wandert er in den Erdkernschatten, welcher für die aussergewöhnliche Färbung verantwortlich ist. Die maximale Bedeckung von zwei Dritteln steht um 23.30 Uhr an.

Fans von Events solcher Art sollten den heutigen Abend geniessen. Die nächste über Mitteleuropa sichtbare Mondfinsternis findet nämlich erst am 16. Mai 2022 statt.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So nah war der Mond seit 68 Jahren nicht mehr – die besten Bilder des «Supermonds» 2016
1 / 31
So nah war der Mond seit 68 Jahren nicht mehr – die besten Bilder des «Supermonds» 2016
Wie im Märchen: Die Kaiserburg in Nürnberg, Deutschland, am 14. November 2016.
quelle: epa/dpa / timm schamberger
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wir machen uns bald sesshaft auf dem Mond
Video: srf
Unter den Apenninen treibt ein «tektonischer Reissverschluss» Erdbeben an
Geologische Analysen zeigen, dass sich unter dem Apennin-Gebirgszug die Erdkruste spaltet. Dieser Prozess ist der entscheidende Motor für die Erdbeben in Italien.
Erdbeben sind eine Geissel Italiens – im Schnitt kommt es in unserem südlichen Nachbarland alle vier Jahre zu einem Erdbeben mit einer Magnitude von 5,5 oder höher. Der italienische Stiefel liegt auf einem tektonischen Pulverfass – hier stossen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Im Süden der Halbinsel schiebt sich die Afrikanische Platte unter die Europäische, während im Osten der Adriatische Sporn gegen Norden drückt.
Zur Story