International

Indischer Priester muss wegen Vergewaltigung einer Schülerin 40 Jahre ins Gefängnis

Indischer Priester muss wegen Vergewaltigung einer Schülerin 40 Jahre ins Gefängnis

02.03.2016, 16:2902.03.2016, 16:29

Ein christlicher Priester ist in Indien wegen der mehrfachen Vergewaltigung einer Schülerin zu 40 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte das zwölf Jahre alte Mädchen über einen Zeitraum von zwei Monaten immer wieder auf dem Grundstück der Kirche im südindischen Thrissur misshandelt.

Eine Kirche in Indien (in Bangalore).
Eine Kirche in Indien (in Bangalore).
Bild: Aijaz Rahi/AP/KEYSTONE

Das Gericht habe keine Gnade walten lassen gegen den 35 Jahre alten Mann, der seine Stellung als Vertrauensperson ausgenutzt habe, sagte Staatsanwalt Pious Mathew am Mittwoch. Der Mann stehe derzeit noch wegen einer Vergewaltigung eines weiteren Mädchens vor Gericht.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch ist Kindesmissbrauch in indischen Häusern, Schulen und Pflegeeinrichtungen «bestürzend weit verbreitet». Kinder, die sich über sexuelle Misshandlungen beschwerten, würden von der Polizei und anderen offiziellen Stellen oft ignoriert. Trotzdem wurden im Jahr 2014 in Indien 13'766 Vergewaltigungen von Kindern angezeigt.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Zustände wie in seiner Reality-Show: Trump feuert seinen nächsten Minister
Der US-Präsident hat mitten im Iran-Krieg John Phelan gefeuert, der für die US-Marine zuständig war. Damit setzt er einen beunruhigenden Trend fort.
Donald Trump liebt es, Menschen zu feuern. Als Protagonist seiner Reality-Sendung «The Apprentice» wurde der Satz «You're fired!» (deutsch: «Du bist gefeuert!») zum Markenzeichen des damaligen Unternehmers. Diesem bleibt er auch heute treu: Der US-Präsident hat am Mittwoch seinen Marineminister gefeuert– und das mitten im Iran-Krieg, bei dem die Blockade der Strasse von Hormus durch die US-Marine eine zentrale Rolle spielt.
Zur Story