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Soll ich jetzt Ferien buchen? 12 Fragen und Antworten zur Reiseplanung

Der Bundesrat hat am Freitag die Test-Vorschriften für Einreisende wieder geändert. Die Situation für Ferienhungrige bleibt jedoch unübersichtlich.
19.12.2021, 05:54
Benjamin Weinmann und Stefan Ehrbar / ch media

Welche neuen Reiseregeln hat der Bundesrat am Freitag beschlossen?

Für Geimpfte und Genesene hat der Bundesrat am Freitag Lockerungen per 20. Dezember beschlossen. Sie müssen künftig nur noch ein Testresultat bei der Einreise vorlegen. Der bisher nötige zweite Test vier bis sieben Tage nach der Einreise entfällt. Zudem muss der erste Test nicht mehr zwingend ein PCR-Test sein, sondern kann auch ein nicht mehr als 24 Stunden alter Antigen-Test sein. PCR-Tests sind 72 Stunden lang gültig. Weiterhin muss bei der Einreise ein Formular ausgefüllt werden.

Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen neben dem Test vor der Einreise auch weiterhin einen zweiten Test vorlegen, den sie vier bis sieben Tage nach Einreise durchführen und dessen Resultat sie dem jeweiligen Kanton melden müssen. Dies kann ein PCR- oder ein Antigen-Test sein. Auch diese Personen müssen ein Einreiseformular ausfüllen.

Keine Test- und Formularpflicht gilt für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, Chauffeurinnen und Chauffeure sowie Einreisende aus Grenzregionen. Diese Ausnahmen gelten nicht bei Einreise mit Fernbus oder Flugzeug: In diesem Fall sind sowohl der Test als auch das Ausfüllen des Formulars vorgeschrieben. In jedem Fall von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter 16 Jahre, Personen mit einer Test-Dispens und medizinische Notfälle.

Eine Quarantänepflicht für Einreisende gibt es nicht. Ausländische Staatsangehörige aus bestimmten Ländern, in denen die Omikron-Variante stark zirkuliert, dürfen derzeit ungeachtet ihres Impfstatus nur in Ausnahmefällen einreisen. Betroffen davon sind etwa Südafrika, Namibia oder Mosambik. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) führt im Internet eine Liste.

Gibt es Länder, die komplett geschlossen sind?

Der australische Uluru ist für Schweizer Touristinnen und Touristen derzeit unerreichbar.
Der australische Uluru ist für Schweizer Touristinnen und Touristen derzeit unerreichbar.Bild: comments://797903296/2189984

Ja, und zwar einige besonders beliebte Destinationen von Schweizer Touristen, wie zum Beispiel Australien, Neuseeland, Israel, Japan, Philippinen oder China. Wer also den Uluru, die Altstadt von Jerusalem oder die Chinesische Mauer sehen will, muss bis auf weiteres mit Reise-Dokumentarfilmen vorliebnehmen.

Wie sieht es mit den Regeln in den Nachbarländern aus?

Alle Nachbarländer akzeptieren das Schweizer Covid-Zertifikat als Nachweis für eine Impfung, Genesung oder einen Test. Im Speziellen gelten folgende Regeln, die sich schnell ändern können. Vor einer Reise empfiehlt sich deshalb ein Blick auf die offiziellen Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder.

Italien hat seine Einreiseregeln diese Woche verschärft. Geimpfte und Genesene müssen nicht nur ein digitales Einreiseformular ausfüllen, sondern auch einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) oder einen Antigen-Test (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss zusätzlich fünf Tage in Quarantäne (Link zu den Informationen des italienischen Gesundheitsministeriums, englisch).

In Österreich gilt beinahe im ganzen Land 2G. Bei der Einreise aus der Schweiz muss ein PCR-Test, ein Impf- oder ein Genesungsnachweis oder ein ärztliches Zeugnis mitgeführt werden. Wer ohne Nachweis einreist, muss nach spätestens 24 Stunden einen PCR-Test durchführen und sich online registrieren (Link zu den Informationen des Sozialministeriums)

Weil die Schweiz von Deutschland als Hochrisikoland geführt wird, müssen nicht Geimpfte und nicht Genesene nach der Einreise für zehn Tage in Quarantäne. Nach fünf Tagen kann man sich freitesten. Für Geimpfte und Genesene gilt das nicht: Sie müssen sich lediglich online anmelden, aber nicht in Quarantäne und auch ein Test muss nicht vorgelegt werden (Link zu den Informationen des Auswärtigen Amtes). Ausnahmen gibt es für Aufenthalte während maximal 24 Stunden.

Die Einreise nach Frankreich ist für Geimpfte aus der Schweiz ohne Tests möglich. Es muss ein Dokument mitgeführt werden, in dem man beglaubigt, dass man keine Symptome zeigt und nicht mit positiv getesteten Menschen in Kontakt war. Es kann online heruntergeladen werden. Genesene müssen einen Nachweis vorlegen, der älter als 11 Tage und maximal sechs Monate alt ist. Alle anderen müssen zusätzlich einen maximal 24 Stunden alten PCR-Test vorweisen können. Es gibt Ausnahmen für Grenzgänger und Kinder unter 12 Jahren (zu den Informationen des französischen Innenministeriums, englisch).

Soll ich in dieser unsicheren Phase eine Auslandreise buchen?

Wer beim Reisen leicht nervös wird, dürfte derzeit mit Auslandferien seinen Nerven wohl keinen Gefallen tun. Denn die oftmals unübersichtlichen Vorschriften ändern sich angesichts der Omikron-Entwicklung immer wieder, sowohl im In- als auch im Ausland. Hinzu kommen die Test-Vorschriften, welche die Pläne verteuern, selbst wenn der Bundesrat für die Einreise nun nur noch einen Test verlangt.

Hotelplan-Sprecherin Bianca Gähweiler sagt, man könne grundsätzlich sämtliche Länder bereisen, deren Grenzen für den Tourismus wieder geöffnet haben. Angesichts der volatilen Situation empfehle es sich aber, für die Beratung und Buchung der nächsten Ferien ein Reisebüro aufzusuchen.

Eine etwas sonderbare Begründung für Auslandferien liefert Tui Suisse: Während die Fallzahlen in der Schweiz relativ hoch seien und eine Infektion hierzulande schnell möglich sei, seien in vielen Ferienländern die Fallzahlen gering. Deshalb empfehle man allen Reisehungrigen zu verreisen. Also ganz nach dem Motto: Raus aus dem Seuchenherd Schweiz!

Auch Kuoni möchte den Kopf nicht in den Sand stecken: «Die Voraussetzungen für unbeschwerte Ferienerlebnisse sind, auch dank Schutzmassnahmen während der gesamten Reise, grundsätzlich gegeben», sagt Sprecher Markus Flick. Mehraufwände und Unwägbarkeiten versuche man so gut wie möglich zu minimieren - beispielsweise mit der Vermittlung einer Reiseversicherung, welche die durch eine Corona-Infektion notwendige Reiseabsage oder Quarantäne in der Feriendestination abdecke.

Kann ich meinen Flug einfach umbuchen?

Darauf gibt es keine einfache Antwort. Dies hängt von den Regeln in der Zieldestination, der Art der Buchung oder von der Reiseversicherung ab. Generell ist die Gefahr des Geldverlusts bei Pauschalreisen und Buchungen bei Reisebüros am tiefsten. Wer seinen Flug direkt bei der Airline oder auf einem Onlineportal bucht, ist von den jeweiligen Annullationsbedingungen abhängig. Viele Airlines geben sich diesbezüglich kulant, jedoch kann es - wie in der Vergangenheit gesehen - bei plötzlichen, grossen Regeländerungen zu langen Staus bei Hotlines kommen. Und wer auf eine Rückerstattung pocht, muss eventuell lange warten.

Hotelplan-Sprecherin Bianca Gähweiler sagt: «Wird der Kunde vor Abreise positiv getestet und kann seine Reise nicht antreten, ist dies ein Fall für die Reiseversicherung.» Entscheide ein Land seine Grenzen für Schweizerinnen und Schweizer zu schliessen, könne eine Pauschalreise bis 24 Stunden vor Abreise kostenlos annulliert oder umgebucht werden.

Tui-Suisse-Sprecherin Milica Vujcic verweist auf die Möglichkeit, Buchungsflexiblität dazuzukaufen. Zudem seien alle Tui-Gäste im Falle einer Corona-Erkrankung geschützt. In diesem Fall übernehme die Firma die anfallenden Stornierungs- oder Umbuchungskosten bis zu 2000 Franken pro Person vor der Anreise, sofern die Kosten nicht durch eine Versicherung gedeckt seien. Und während der Reise übernimmt Tui zusätzliche Unterbringungskosten im Falle einer behördlich angeordneten individuellen Quarantäne bei Infektion oder bei Verdacht auf eine Infektion für bis zu 14 Tage.

Welche Länder sind besonders gefragt?

Gefragte Winterdestination: Die Malediven.
Gefragte Winterdestination: Die Malediven.Bild: conradhotels3.hilton.com

Populär sind vor allem warme Ziele wie Kuoni, Hotelplan und Tui bestätigen. Auf der Kurz- und Mittelstrecke nennen die Reiseveranstalter Destinationen wie die Kanarischen Inseln, die Kapverden, Ägypten und Dubai. In der Ferne locken vor allem die Malediven, die Dominikanische Republik, die Seychellen, Costa Rica und Mexiko. Bei Hotelplan sind die Malediven und Costa Rica bereits sehr gut gebucht, während es in Dubai, der Karibik und auf den Kanaren und auf Mauritius noch Verfügbarkeiten gibt.

Allerdings: Während der Hochsaison über Weihnachten und Neujahr dürften die Kapazitäten vielerorts bereits ausgeschöpft sein, sagt Tui-Suisse-Sprecherin Milica Vujcic. Deshalb sei Flexibilität bei der Planung gefragt. Letzte Plätze seien etwa für Städtereisen, die Emirate, Ägypten oder die Malediven erhältlich, sagt Kuoni-Sprecher Markus Flick. Ab Januar sei das Angebot aber wieder grösser «und in der Regel signifikant günstiger».

Was ist mit den USA?

Seit dem 8. November sind die Vereinigten Staaten von Amerika auch für Nicht-Amerikanerinnen und -Amerikaner offen. Weihnachtsshopping in New York oder Rundreisen in Kalifornien sind also für geimpfte Touristen wieder möglich. Allerdings ist für die Einreise auf jeden Fall ein negativer Covid-Test nötig. Auf den Webseiten der Airlines, wie zum Beispiel jener der Swiss, ist oft nicht sofort ersichtlich, ob ein günstiger Antigen-Test reicht, oder ob ein PCR-Test nötig ist.

Auch bleibt unklar, welche Anbieter akzeptiert werden, oder ob es zum Beispiel ein internationales Test-Reisezertifikat benötigt, wie es von Firmen wie Ender Diagnostics oder Viselio am Flughafen Zürich gegen einen Aufpreis angeboten wird. Ein Blick auf die Webseite der US-Regierungsbehörde CDC zeigt: Ein Antigen-Test reicht. Allerdings hat US-Präsident Joe Biden zuletzt die Gültigkeitsdauer des Testresultats wegen der Omikron-Unsicherheiten von 72 Stunden auf 24 Stunden verkürzt.

US-Präsident Joe Biden hat die Test-Vorschriften für Touristen zuletzt verschärft.
US-Präsident Joe Biden hat die Test-Vorschriften für Touristen zuletzt verschärft.Bild: keystone

Ein weiteres Problem: Das Esta-Formular, das für die USA-Reise seit vielen Jahren Pflicht und normalerweise reine Formsache ist. Daniel Steffen, Chef der Sicherheitsfirma Checkport, die für Airlines wie die Swiss die Dokumentenkontrolle vor der Abreise übernimmt, sagte kürzlich gegenüber CH Media, dass bei jedem zweiten oder dritten Passagier am Tag des Abflugs das Esta-Formular von den US-Behörden ohne jegliche Begründung storniert wird. Diese Zeitung hatte über die verschärften, willkürlichen US-Kontrollen bereits Ende Oktober berichtet. Die zusätzlichen Esta-Checks beim Check-in können zum Teil mehrere Stunden dauern - mit der Folge, dass die Passagiere ihren Flug verpassen, selbst wenn sie alle Dokumente korrekt vorbereitet haben.

Wie teuer sind die nötigen Covid-Tests für meine Reise?

Die Preise für Covid-Tests variieren stark. Apotheken verlangten zuletzt meist etwa 50 Franken für einen Antigen-Schnelltest. Mit dem Bundesratsentscheid vom Freitag sind diese Kosten allerdings unerheblich geworden: Der Bund finanziert Antigen-Schnelltests sowie Speichel-PCR-Pooltests wieder. Beide berechtigen bei negativem Resultat zum Erhalt eines Zertifikats.

Nicht bezahlt werden symptomlosen Personen die Einzel-PCR-Tests. Am Flughafen Zürich kostet der billigste PCR-Test 99 Franken, das Resultat trifft allerdings teilweise erst am nächsten Tag am Nachmittag ein. Je schneller das Resultat eintreffen soll, desto teurer wird es: Für einen PCR-Test mit Resultat innert 40 Minuten verlangt der Anbieter Test & Fly 380 Franken. Die Firma Ender Diagnostics bietet seit kurzem einen PCR-Test mit Resultat innert 45 Minuten für 299 Franken an. Diese Preise rufen selbst die Stiftung für Konsumentenschutz auf den Plan: «Der Verdacht liegt nahe, dass hier eine Notsituation schamlos ausgenutzt wird», sagt Geschäftsführerin Sara Stalder (CH Media berichtete).

Wer das Resultat seines PCR-Tests innert weniger Stunden erfahren möchte, muss bei den meisten Anbietern etwa 140 Franken berappen. Vereinzelt gibt es auch Anbieter, die das Resultat zumindest bei Testentnahme am Morgen am gleichen Tag und für unter 100 Franken versprechen.

Kuoni, Hotelplan und Tui Suisse beobachten derzeit keine Engpässe bei den Antigen-Tests: «Am Flughafen Zürich bestehen unserer Erfahrung nach die grössten Testkapazitäten, dortige Anbieter haben auch an den Festtagen geöffnet», sagt Kuoni-Sprecher Markus Flick. Das Einberechnen von Wartezeiten sei wichtig. Man empfehle, Termine unbedingt im Vorfeld zu vereinbaren. Allerdings: Dies ist nicht bei allen Anbietern möglich.

Welche Folgen haben die hohen Test-Preise für die Reisebüros?

Die Test-Vorschriften des Bundesrats, die nun bei der Einreise von zwei auf einen Test reduziert wurden, haben allen Veranstaltern einen Rückschlag verpasst, wie Kuoni, Tui und Hotelplan bestätigen. Hinzu kommt die allgemeine Verunsicherung aufgrund der Omikron-Verbreitung, was dazu führt, dass Ferien nun wieder kurzfristiger gebucht werden. Oder gar nicht.

Wie plant die Swiss zurzeit?

Versucht optimistisch zu bleiben: Swiss-Chef Dieter Vranckx.
Versucht optimistisch zu bleiben: Swiss-Chef Dieter Vranckx.Bild: keystone

Swiss-Chef Dieter Vranckx gibt sich zweckoptimistisch. Zwar habe die temporäre Quarantäneliste des Bundesrates, die mittlerweile wieder aufgehoben wurde, ein grosses Loch in die Airline-Kasse gerissen, weil vor allem britische Touristen ihre Skiferien in der Schweiz stornierten. Dennoch schaue er positiv in die Zukunft, sagte er kürzlich im Interview mit CH Media. «Ich glaube stark daran, dass ab März mit dem Frühlingswetter sich die Lage wieder beruhigt und die Buchungen wieder zunehmen.»

Tatsächlich ist intern zu hören, dass sich die Swiss sogar Gedanken über Neueinstellungen macht. Dies, nachdem sie im Juni eine Massenentlassung bekannt gab. Zum kolportierten Personalmangel sagt Vranckx: «Es haben uns in den vergangenen Monaten, unter anderem beim Kabinenpersonal, mehr Leute als geplant verlassen.» Komme hinzu, dass die Anzahl nicht geimpfter Flight Attendants etwas höher sei als angenommen. «Damit haben wir nicht gerechnet. Das kann zu einer gewissen Knappheit beim Personal im Sommerflugplan führen.»

Diese Woche gab die Lufthansa-Tochter zudem ihre Planung für die Sommersaison bekannt, in der sie ihr Flugangebot weiter ausbauen möchte. Insgesamt sieht die Swiss vor, 119 Ziele ab Zürich und Genf zu bedienen, davon 93 Europa- und 26 Langstreckenziele. «Im Europaverkehr stehen Ziele für Freizeit- und Besuchsreisen sowie europäische Metropolen im Vordergrund, im Interkontinentalbereich liegt der Fokus auf Destinationen in Nordamerika», heisst es in der Medienmitteilung.

Insgesamt plane man im Laufe des dritten Quartals 2022 wieder rund 80 Prozent der Kapazitäten von 2019 anbieten zu können. «Trotz der nach wie vor angespannten pandemischen Lage gehen wir weiterhin fest davon aus, unser Flugprogramm zum Sommer 2022 mit dann verbesserten Rahmenbedingungen nochmals deutlich ausbauen zu können», sagt Swiss-Kommerzchef Tamur Goudarzi Pour.

Wie steht es um die Buchungen in der Schweiz?

Beliebte Schneedestination über die Festtage: Zermatt.
Beliebte Schneedestination über die Festtage: Zermatt.Bild: keystone

Hotelplan verzeichnet bei der Schwesterfirma Interhome gute Buchungszahlen über die Weihnachtstage im Wallis, im Berner Oberland sowie im Engadin. «Die Ferienwohnungen und Ferienhäuser sind über die Festtage bereits sehr gut gebucht sodass es schwierig wird, noch eine passende Unterkunft zu finden», sagt Sprecherin Bianca Gähweiler.

Tui-suisse-Sprecherin Milica Vujcic spricht ebenfalls von guten Zahlen im Heimatmarkt. Und laut Kuoni-Sprecher Markus Flick gibt es über die Festtage noch einige wenige Hotelbetten in Davos, Zermatt, Grindelwald, Adelboden, Andermatt, St. Moritz oder Scuol und Pontresina. «Kaum Engpässe verzeichnen wir hingegen im Tessin.» Ab der ersten Januarwoche seien auch in den Bergen wieder mehr Angebote verfügbar.

Wann erreichen die Buchungszahlen wieder das Vor-Covid-Niveau?

Hotelplan-Chefin Laura Meyer hofft bei den Buchungen 2023 das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen.
Hotelplan-Chefin Laura Meyer hofft bei den Buchungen 2023 das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen.Bild: keystone

Das ist so klar wie Floridas Sumpfgebiet: Gar nicht. Tui vermutet, bereits kommenden Sommer wieder Buchungszahlen wie 2019 verzeichnen zu können. Hotelplan-Chefin Laura Meyer hofft auf 2023. Und Flughafen-Zürich-Chef Stephan Widrig glaubt, erst 2025 das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen. Fakt ist: Solange unklar ist, wie sich Omikron weiterentwickelt und -verbreitet, befindet sich die Reiseindustrie im Blindflug. (aargauerzeitung.ch)

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Wegen schlechtem Service – Passagiere randalieren am Flughafen von São Paulo

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90 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
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Summerweid
19.12.2021 07:08registriert September 2016
Die grösste Pandemie mit ganz vielen Toten und was intressiert: Wohin kann Herr und und Frau Schweizer in die Ferien.
Autsch
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Haarspalter
19.12.2021 07:35registriert Oktober 2020
„Soll ich jetzt Ferien buchen? 1 Frage und 1 Antwort“

Nein.
11255
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Mackenzie McCarran
19.12.2021 07:27registriert August 2021
Ich hatte vor, dieses Jahr, zu Weihnachten, nach Hause, in die USA, zu fliegen. Nun, die Betonung liegt auf “hatte”.
😢
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Nordkorea meldet nach Corona-Ausbruch 21 neue Todesfälle

Vor dem Hintergrund des Corona-Ausbruchs im Land hat Nordkorea 21 neue Todesfälle gemeldet. Die Opfer hätten sich unter den bisher mehr als 520'000 Menschen befunden, die seit Ende April Fieber bekommen hätten. Am Freitag sei die Zahl der fieberbedingten Todesfälle auf 27 gestiegen, berichteten die staatlich kontrollierten Medien am Samstag. Wie viele von ihnen tatsächlich auf eine Corona-Erkrankung zurückzuführen sind, blieb aber unklar. Das weithin isolierte und autoritär geführte Land hatte am Donnerstag zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie offiziell Infektionen mit dem Krankheitserreger bestätigt.

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