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Streit um Riesen-Tulpen von US-Künstler Koons in Paris beigelegt



Der monatelange Streit um einen Standort für die Riesen-Tulpen des US-Künstlers Jeff Koons in Paris ist vorerst beigelegt.

Die Stadt teilte am Freitag mit, die zehn Meter hohe und 33 Tonnen schwere Skulptur werde auf dem Gelände des Petit Palais aufgestellt, der das Museum für Schöne Künste beherbergt.

Koons habe darauf bestanden, dass sein Werk «Bouquet of Tulips» (Tulpenstrauss) im Pariser Zentrum nahe der Anschlagsorte vom November 2015 gezeigt werde, sagte der stellvertretende Kulturbeauftragte der Stadt, Christophe Girard, dem Sender France Inter. Das Werk wird nun in der Nähe der Champs Elysées stehen.

Mit der Skulptur einer ausgestreckten Hand mit bunten Tulpen will der US-Künstler nach eigenen Angaben an die 130 Todesopfer und hunderten Verletzen der islamistischen Anschlagsserie im Fussballstadion Stade de France, dem Musikclub Bataclan und auf den Terrassen von Restaurants und Cafés erinnern.

Viele Pariser sehen allerdings keinen Zusammenhang zwischen den Anschlägen und dem bunten Blumenstrauss und unterstellen Koons einen Hang zur Selbstdarstellung. Für das 3.5 Millionen Euro teure Werk ist zwar inzwischen ein Mäzen gefunden, aber die Stadt fürchtet hohe Kosten für den Bau des Sockels.

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hatte die Annahme von Koons' Werk mit den Worten verteidigt: «Können Sie sich den internationalen Streit vorstellen, wenn die Stadt den Amerikanern gesagt hätte: 'Wir wollen Euer Geschenk nicht'?» (sda/afp)

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