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Rousseff in Bedrängnis

Brasiliens Präsidentin räumt Korruption bei Petrobras ein



Brazil's President Dilma Rousseff, presidential candidate for re-election of the Workers Party,PT, left, greets Aecio Neves, presidential candidate of the Brazilian Social Democracy Party, PSDB, at the end of a presidential debate in Sao Paulo, Brazil, Tuesday, Oct. 14, 2014. Rousseff and Neves will face each other in a presidential runoff on Oct. 26. (AP Photo/Andre Penner)

Dilma Rousseff und Aécio Neves begrüssen sich zu Beginn einer TV-Debatte am Donnerstag. Bild: Andre Penner/AP/KEYSTONE

Eine Woche vor der zweiten Runde der Präsidentenwahl in Brasilien hat Staatschefin Dilma Rousseff erstmals Korruptionsfälle zugunsten ihrer Arbeiterpartei beim staatlichen Energiekonzern Petrobras eingeräumt.

«Ja, das ist vorgekommen. Ich werde alles tun, um das Land zu entschädigen», sagte die Präsidentin am Samstag. Bislang hatte Rousseff die Vorwürfe zurückgewiesen.

Ein ehemaliger Direktor von Petrobras hatte vor Gericht erklärt, bei überhöhten Vertragsabschlüssen des Unternehmens mit anderen Firmen seien zwei Prozent der Vertragssumme an Rousseffs Arbeiterpartei PT sowie ein Prozent an deren Bündnispartner, die Fortschrittspartei (PP), abgeführt worden.

Die Stichwahl am kommenden Sonntag dürfte in einem Kopf-an-Kopf-Rennen entschieden werden. Laut der jüngsten Umfrage kommt der bürgerliche Gegenkandidat Aécio Neves derzeit auf 51 Prozent der Stimmen, Rousseff auf 49 Prozent. (sda/dpa)

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