Grossbritannien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08769507 Chief Negotiator Michel Barnier walks from his hotel to a meeting in Westminster ahead for Brexit talks in London, Britain, 24 October 2020. British and EU negotiators are holding talks this week to try thrash out a Brexit deal before the looming October deadline.  EPA/VICKIE FLORES

Eigentlich hätte das Verhandlungsteam der Europäischen Union am Sonntag nach Brüssel zurückreisen sollen. Bild: keystone

Vorsichtiger Optimismus bei Brexit-Gesprächen



EU-Verhandlungsführer Michel Barnier plant einem Zeitungsbericht zufolge, seinen Aufenthalt in London bis Mittwoch zu verlängern. Grund sei sein vorsichtiger Optimismus bei den Brexit-Verhandlungen, schrieb der «Sunday Telegraph».

Eigentlich hätte das Verhandlungsteam der Europäischen Union am Sonntag nach Brüssel zurückreisen sollen. Am Donnerstag werde eine britische Gruppe nach Brüssel reisen, um weitere Gespräche zu führen, berichtete die Zeitung weiter.

Der kommende Samstag sei dann der Tag, an dem endgültig entschieden werde, ob beide Seiten zu einer Einigung kommen können. Bisher waren Grossbritannien und die EU in den jüngsten Gesprächen gut vorangekommen.

Zum Jahresende läuft die Übergangsphase aus, in der Grossbritannien noch freien Zugang zum EU-Binnenmarkt hat und Exporte aus der EU ins Vereinigte Königreich keinen Beschränkungen unterliegen. Falls kein Handelsvertrag zustande kommt, würden Zölle und Gebühren den Handel schwer belasten. Experten gehen davon aus, dass die Wirtschaft auf der Insel am stärksten unter einem harten Brexit leiden würde – aber auch die exportstarke Industrieländer, wie etwa Deutschland, ausgebremst würden. (viw/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Diese 20 Cartoons fassen das Brexit-Chaos perfekt zusammen

Das sagen die Briten zum Brexit-Chaos

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweizer brauchen bald Reisepass für Grossbritannien

Schweizer und EU-Bürger brauchen von Oktober 2021 an für die Einreise nach Grossbritannien einen Reisepass. Das geht aus einem Modell der britischen Regierung für die künftigen Abläufe im europäischen Grenzverkehr hervor, das am Donnerstag in London veröffentlicht wurde. Identitätskarten sollen nicht mehr akzeptiert werden. Die Neuregelung gilt auch für Besucher aus Island, Norwegen und Liechtenstein.

Identitätskarten gehörten zu den «am wenigsten sicheren Dokumenten», hiess es zur …

Artikel lesen
Link zum Artikel