DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erleichterte Einbürgerung: Wer weniger als 8 Punkte schafft, darf nicht abstimmen gehen

Badge Quiz

Bild: KEYSTONE

Die Schweiz stimmt über die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration ab. Heisst das, sie bekommen jetzt automatisch den roten Pass? Dürfen dann plötzlich Hunderttausende mehr abstimmen gehen? Was passiert, wenn sie keine Landessprache beherrschen? Teste dein Wissen – und ob du am 12. Februar mit gutem Gewissen an die Urne darfst.



Quiz
1.Was passiert, wenn du auf dem Stimmzettel «Ja» schreibst?
Du lehnst die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration ab.
Du nimmst die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration an.
2.Wieviele Personen der dritten Ausländergeneration in der Schweiz könnten theoretisch die erleichterte Einbürgerungen beantragen?
110'000
25'000
9000
230'000
3.Warum dürfen Antragsteller nicht älter als 25 sein?
Weil viele Staaten Gesetze kennen, die doppelte Staatsbürgerschaften ab 25 ausschliessen.
Damit Männer auf diesem Weg nicht die Militärdienstpflicht umgehen können.
Weil der Wille zur Integration erfahrungsgemäss ab 30 rapide abnimmt.
Reine Willkür.
4.Wer wäre bei Annahme der Vorlage verantwortlich für die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration?
Die Gemeinde
Der Kanton
Der Bund
Der Friedensrichter
5.Dieses Abstimmungsplakat ist auf Kritik gestossen. Warum?
People walk past a poster of the Swiss Komitee gegen erleichterte Einbuergerung (Committee against an easier path to citizenship) seen on a display at the Hauptbahnhof central railway station in Zurich, Switzerland, January 11, 2017. The poster reads,
X90184
Weil 99 Prozent der Menschen, die bei Annahme der Vorlage eine erleichterte Einbürgerung beantragen könnten, aus Europa stammen. Burkaträgerinnen dürfte es darunter keine haben.
Weil es von der SVP stammt, dies auf dem Plakat aber nicht ersichtlich ist.
Weil das Gesetz die erleichterte Einbürgerung von Burkaträgerinnen explizit ausschliesst.
Weil die darauf abgebildete Frau nicht um Erlaubnis gefragt wurde.
6.In welchem Fall kommen Antragsteller in den Genuss einer automatischen Einbürgerung?
Wenn sie sich in der Wohngemeinde in mindestens drei Vereinen engagieren.
Wenn sie alle vier Landessprachen beherrschen.
Wenn sie ein jährliches Einkommen von mindestens 500'000 versteuern.
Es gibt auch mit dem neuen Gesetz keine automatischen Einbürgerungen.
7.Welcher der folgenden Faktoren zeigt den Behörden, dass ein Antragssteller nicht ausreichend integriert ist?
Er bezieht Sozialhilfe.
Er geht nie abstimmen.
Er spricht kein Deutsch.
Er wechselt ständig seinen Wohnort.
8.Was kostet den Anttragssteller die erleichterte Einbürgerung?
Sie ist gratis.
0.5 Prozent des steuerbaren Jahreseinkommens.
100 Franken.
Minderjährige Antragsteller zahlen 250, volljährige 500 Franken.
9.2004 lehnte das Schweizer Stimmvolk erleichterte Einbürgerungen an der Urne klar ab. Worum ging es damals?
Ebenfalls um die dritte Ausländergeneration.
Ebenfalls um die dritte Ausländergeneration, aber nur aus EU-Ländern.
Um die erleichterte Einbürgerung von ausländischen Ehegatten.
Die zweite Generation sollte erleichtert, die dritte automatisch eingebürgert werden.
10.Welche Parteien haben die Nein-Parole ausgegeben?
SVP, FDP
SVP, SD, EDU
SVP, BDP
Keine
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Botschafterin Schraner Burgener wird neue Migrations-Chefin

Christine Schraner Burgener, die frühere Schweizer Botschafterin in Berlin und Thailand, wird neue Chefin des Staatsekretariats für Migration (SEM). Der Bundesrat hat die 57-Jährige zur Nachfolgerin von Mario Gattiker ernannt, der in den Ruhestand tritt.

Schraner Burgener, seit 2018 Uno-Sondergesandte für Myanmar, wird ihre Stelle wegen des noch laufenden Mandats erst am 1. Januar 2022 antreten, wie das Justizdepartement (EJPD) am Donnerstag mitteilte. Gleichzeitig sei das Arbeitsverhältnis mit …

Artikel lesen
Link zum Artikel