Powerplay für die Winnipeg Jets im Duell gegen die Boston Bruins: Die Kanadier bringen sich im Offensiv-Drittel in Stellung und Center Mark Scheifele sorgt vor dem Tor für Unruhe, bereit für einen Ablenker. Doch dazu kommt es nicht: Denn Bostons 2,06-Meter-Hüne Zdeno Chara schlägt dem Jets-Assistenzcaptain von unten gegen den Stock. Schwups und weg! Das Arbeitsgerät von Scheifele fliegt Meter hoch ins Fangnetz oder ins «Weltall», wie CBS später kommentieren wird.
Chara kommt ungestraft davon, zumindest wird er von den Schiedsrichtern nicht in die Kühlbox geschickt. Scheifeles Rache folgt aber wenig später. Nur Sekunden nachdem Chara seinen Stock weggeballert hat, trifft der Winnipeg-Toptorschütze zum 2:0 für die Jets. Mit zwei zusätzlichen Assists krönte sich der 26-jährige Kanadier beim 4:3-Sieg der Jets ausserdem zum «First Star of the Game». (pre)
Eigentlich passt Christian Dubé mit seinem Doppelmandat Trainer/Sportchef nicht mehr in die Zeit. Aber Gottéron ist Tabellenführer. Der ewige Traum vom Meistertitel wird wieder farbig.
Er ist der Letzte seiner Art. Seit dem 4. Oktober 2019 führt Christian Dubé (44) Gottéron als Sportchef und als Cheftrainer. Er ist der Einzige mit diesem eigentlich antiquierten Doppelmandat. Sozusagen der letzte Saurier. Geht nicht! Unmöglich! Das Modell Sportchef und Trainer in Personalunion gilt als so überholt wie einst das Modell Spielertrainer.
Das ist die Meinung der Experten. SCB-Obersportchef Raëto Raffainer sagt beispielsweise: «Das Hockey-Geschäft von heute ist viel zu komplex. Es …
