Sektenblog
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sektenblog

Judenhass und Antisemitismus nehmen in der Schweiz zu

Studien zeigen, dass vermehrt in den sozialen Medien gegen Juden gehetzt wird. Es hat auch mit der Coronapandemie zu tun.



epa06232622 Ultra-Orthodox Jews perform a Jewish prayer named Tashlich a day ahead of Yom Kippur, on a hill overlooking the Mediterranean Sea, next to the Israeli city of Herzeliya, Israel, 28 September 2017. Yom Kippur begins at sunset of 29 September 2017 when the entire country comes to a standstill as people fast and spend much of the day in prayer till the evening of 30 September 2017. EPA/ATEF SAFADI

Orthodoxe Juden beim Gebet. Bild: EPA

Die Welt entwickelt sich in fast allen Lebensbereichen rasant. Das Wissen ist in den letzten 20, 30 Jahren exponentiell gewachsen, nicht zuletzt dank Wissenschaften und Internet.

Und was ist mit uns, den Menschen? Nutzen wir die Erkenntnisse aus den Geisteswissenschaften, der Geschichte, der Politik, der Kultur? Schaffen wir es, die Welt wirtlicher und menschlicher zu machen? Werden wir toleranter, sorgen wir für mehr Gerechtigkeit?

abspielen

Kurze Geschichte des langen Antisemitismus. Video: YouTube/Addendum

Ein Blick auf den aktuellen Zustand der Welt und die Menschheit lässt Zweifel aufkommen. Eine neue Untersuchung in Sachen Antisemitismus nährt diese Zweifel.

Das hauptsächliche Resultat: Die Diskriminierung von Juden nimmt in der Schweiz zu. Viele fühlen sich bedroht. Bei uns offenbar sogar mehr als in anderen europäischen Staaten. Was läuft hier schief?

Konkret: Rund die Hälfte der befragten Jüdinnen und Juden gaben an, in den letzten fünf Jahren im Alltag oder online auf Grund ihres Glaubens belästigt oder diskriminiert worden zu sein. Fast drei Viertel von ihnen sagten, dass der Antisemitismus ein zunehmendes Problem darstelle.

Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft

Dirk Baier, Leiter des ZHAW-Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention, dazu: «Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Antisemitismus in der Schweiz existiert und den Alltag der hier lebenden Jüdinnen und Juden prägt». Sein Institut hat die Studie durchgeführt und befragte 487 Personen.

Der Antisemitismus grassiert vor allem im Internet wie nie zuvor. Fast 90% der befragten Juden gaben an, dass vorwiegend in den sozialen Medien gegen sie gehetzt werde. Es geht vor allem um Bedrohungen und Beleidigungen. Physische Gewalt erlebten aber die wenigsten. Tätliche Übergriffe bekamen ausschliesslich Vertreter des strengen orthodoxen Glaubens zu spüren, die anhand ihrer Kleider zu erkennen sind.

«Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Antisemitismus in der Schweiz existiert und den Alltag der hier lebenden Jüdinnen und Juden prägt».

Diskriminierung erfuhren die befragten Personen besonders an Schulen und Hochschulen, am Arbeitsplatz und bei der Wohnungssuche. «Der Antisemitismus kommt offenbar aus der Mitte der Gesellschaft», sagt Kriminologe Baier laut Tages-Anzeiger. Das sei anders als in Deutschland oder Frankreich, wo viele Täter einen muslimischen beziehungsweise rechts- oder linksextremen Hintergrund hätten.

Eine andere Studie, die kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt diese Resultate indirekt. Sie ergab, dass während der Corona-Pandemie eine Welle des Antisemitismus über die Welt hereingebrochen ist.

Die Studie des Kantor-Zentrums für das Studium zeitgenössischen europäischen Judentums der Universität Tel Aviv stützt sich auf Hunderte von Berichten aus aller Welt, wie das Onlineportals Audiatur schreibt. Die Untersuchung zeigt ebenfalls, dass die Coronapandemie den Antisemitismus vor allem in sozialen Mediennetzwerken verschärft hat.

Stereotyp: Juden haben Jesus gekreuzigt

Der Tenor dabei: Juden hätten die Krankheit entweder verursacht oder profitierten davon. In christlich geprägten Milieus kursiert dagegen die antisemitische Ansicht, Juden hätten sich mit dem Virus infiziert, weil sie Jesus nicht als Sohn Gottes anerkennen würden und ihn gekreuzigt hätten. Ein weiteres Stereotyp: Sie würden das Virus verbreiten und damit versuchen, die Welt zu erobern.

Der Antisemitismus hat vor allem religiöse Wurzeln und geht unter anderem auf Paulus zurück: «Die Juden haben sogar Jesus, den Herrn, und die Propheten getötet; auch uns haben sie verfolgt. Sie missfallen Gott und sind Feinde aller Menschen; sie hindern uns daran, den Heiden das Evangelium zu verkünden und ihnen das Heil zu bringen. Dadurch machen sie unablässig das Mass ihrer Sünden voll. Aber der ganze Zorn ist schon über sie gekommen.» (1 Thess. 2; 14-16).

Im Lauf der Geschichte lösten aber politische Motive die religiösen weitgehend ab. In den letzten rund 100 Jahren nährten und nutzten Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker den Antisemitismus, um Juden zu stigmatisieren und attackieren.

Juden als angebliche Drahtzieher der geheimen Weltregierung

Diese behaupten, Juden wären Drahtzieher bei der Bildung einer geheimen Weltregierung, um die Menschheit zu unterjochen. Höhepunkt dieser hirnrissigen Behauptung war die Ermordung von sechs Millionen Juden im Zweiten Weltkrieg.

Der Antisemitis blüht regelmässig in Krisenzeiten auf. Wenn die Leute verunsichert sind und Angst haben, kriechen die Antisemiten aus den braunen Löchern, wittern Morgenluft und starten den Propaganda-Feldzug.

Dass dieses Phänomen auch heute noch so reibungslos funktioniert, ist ein trauriges Zeichen für den geistigen Zustand breiter Bevölkerungskreise. Nicht nur in der Schweiz.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
662
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
662Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • what's on? 07.07.2020 23:18
    Highlight Highlight Kein Wort von Judenhass im ganzen Text. Was soll der Titel?
    • Kolo 08.07.2020 00:13
      Highlight Highlight Echt? Und 6 Herzen dafür. Du weisst schon was Antisemitismus heisst? Synonym: Judenhass.
  • Oxymora 07.07.2020 22:30
    Highlight Highlight Ich glaube,
    dass es Antisemitismus aus der Mitte der Gesellschaft gibt
    und ich glaube, dass es auch antisemitische Atheisten gibt.

    Ich glaube aber nicht,
    dass die Christümer und die Islame nichts mit Antisemitismus zu tun haben, weil die Faktenlage eindeutig ist.

    Schutzbehauptungen, für die Religion der Liebe und die Religion des Friedens aufzustellen, ändert nichts an überprüfbaren Fakten.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 08.07.2020 08:52
      Highlight Highlight Immer wieder sehe ich in diesem Blog D. Tr. u. unter seinem Verhalten, u. seine Verschwörung nicht nicht mehr nur eine Theorie ist, sondern schon bestialisch.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 08.07.2020 09:02
      Highlight Highlight Trump lässt tausende an Pandemie sterben, tausende an der Südgrenze zu Mexiko verhungern, lässt Amerika u. die ganze Welt hungern und sterben, wegen seinem arroganten Wirtschaftsembargo.
  • Swen Goldpreis 07.07.2020 15:47
    Highlight Highlight Wenn man eine Personengruppe fragt, ob sie sich stärker diskriminiert fühlt, dann kann ein steigendes Resultat sowohl auf eine tatsächlich zunehmende Diskriminierung hinweisen wie auch drauf, dass die Gruppe empfindlicher geworden ist.

    Ich fühle mich als weisser Heteromann auch zunehmend diskriminiert. Zum Beispiel wenn mir Quotenfrauen die Stelle wegnehmen. Aber ob mein subjektives Gefühl sich objektiv messen lässt, ist da eine andere Frage.
    • baba1906 07.07.2020 17:20
      Highlight Highlight Immer spannend von den armen weissen Männern zu hören. Bin ja selber einer, aber ernsthaft? Ich gehe mal davon aus, dass sie sicherlich bisher in der Schweiz nicht einen Job verloren haben, weil eine Quotenfrau eingestellt wurde. Das kaufe ich Ihnen irgendwie nicht ab. :-)
    • Anam.Cara 07.07.2020 17:31
      Highlight Highlight Wenn Übergriffe und Beschimpfungen signifikant zunehmen (ich gehe mal davon aus, dass solche Vorfälle seit mindestens 70 Jahren gesammelt werden), dann hat sich die Stimmung wohl tatsächlich verschlechtert.

      Aber ich gebe dir recht: Menschengruppen suchen immer eine Zielgruppe, die sie diskriminieren können. Und es kann letztlich jeden treffen.

      Es wäre schön, wenn die Menschheit mal einen Schritt in Richtung "leben und leben lassen" tun würde.
  • Lumpirr01 07.07.2020 11:34
    Highlight Highlight Die Diskrimminierung der älteren Bevölkerung hat auch stark zugenommen, hier ein paar Beispiele:

    --- beim kleinsten Vergehen im Strassenverkehr wird ihnen der Ausweis abgenommen mit der Begründung, dass man als Rentner kein Auto mehr zur Arbeit braucht

    --- wenn man als zur Covid-19 Risikogruppe zählend um etwas Abstand bittet, kommt meist der Spruch: "Wenn Sie krank sind, dann bleiben sie besser zuhause"

    --- müssen Sie unbedingt am Samstag einkaufen oder die Strassen verstopfen, wenn Sie doch unter der Woche auch Zeit hätten?
    • Maracuja 07.07.2020 17:47
      Highlight Highlight @Lumpirr01: Die Diskrimminierung der älteren Bevölkerung hat auch stark zugenommen

      Gab es Anschläge auf Alterseinrichtungen? Brauchen Seniorenzentren, Alters- und Pflegeheime Polizeischutz? Hab ich was verpasst?
      Ich finde die zunehmenden Generationenkonflikte auch daneben, Ihr deplatzierter Vergleich entspringt aber offensichtlich nur dem Bedürfnis Antisemitismus zu verharmlosen.
    • Michael Bamberger 07.07.2020 19:57
      Highlight Highlight @ Maracuja

      Deine pointierten Bemerkungen zu irrationalen Rundumschlägen sind immer wieder ein wahrer Genuss.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 08.07.2020 07:23
      Highlight Highlight Was u. wie u. wo, den andern die Senioren früher verurteilt haben, diese Zeit holt sich die Senioren später wieder ein, mit Erschrecken dass diesmal diejenigen selbst, die zurückgedrängt sind u. abgewiesen werden.

      Wenn vorher Rücksicht u. Verständnis andern gegenüber geübt worden ist, würde sein Verhalten kein schlechtes Vorbild sein, dass als selbstverständlich übernommen werden würde, sondern Rücksicht u. Verständnis.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 07.07.2020 08:10
    Highlight Highlight Wow - schnell ist ein Schuldiger gefunden! Die Muslime, die zugewanderten, sind schuld!

    Das heute nach wie vor Menschen glauben, die Juden wären Teil einer Weltverschwörung und würden Geld horten, davon spricht in den Kommentaren niemand.

    Bestes Beispiel: Attila Hildmann. Er ist übrigens KEIN Muslim!
    • Alienus 07.07.2020 09:07
      Highlight Highlight Folgt man der üblichen Diktion von Atilla, den Hunnenkoch, so würde man im national-sozialistischen Sinne bei ihm sicher nicht als einen Mohammedaner, jedoch als Abkömmling vom „artfremden Blute“ sprechen können.

      PS: es ist schlimm, dass man bei solchen Atilla-Typen automatisch zur NS-Diktion greifen tut.
    • Baccaralette 07.07.2020 10:49
      Highlight Highlight Alienus - zum Glück müssen wir das nicht. Er ist weder Mohamedaner noch sonstwas, sondern Deutscher. Und Antisemit.
    • Rabbi Jussuf 07.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Bacca
      "Das heute nach wie vor Menschen glauben, die Juden wären Teil einer Weltverschwörung und würden Geld horten, davon spricht in den Kommentaren niemand."
      Das ist ein Narrativ, das in islamischen Ländern bis in die Schulen hinein verbreitet wird. Nicht umsonst sind dort "Mein Kampf" und die "Protokolle von Zion" Bestseller.
      Und da wunderst du dich, dass man den neuen Antisemitismus bei den Muslimen verortet?
      Das ist dort Mainstream. Dagegen sind Hillmann und seine Anhänger (hat der überhaupt welche?) nur arme Würstchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 07.07.2020 05:07
    Highlight Highlight Die Religion ist nun mal der Vater des Rassismus, wo der Beginn zwischen Kain u. Abel beginnt, den einen der Getreide anbaut, u. der andere der ein Jäger ist.

    Einer empfindet sich benachteiligt zu sein, u. steigt in ihm den Missgunst auf, der es ihm rechtfertigt den andern auszulöschen, in der Meinung dass der andere sonst ihm alles weggenommen hätte, was eigentlich ihm gehörte, >denn der andere sein Bruder, war anders in der Gestalt, dürfe deshalb nichts haben,< so die Ausrede eines Rassisten!
    • Anam.Cara 07.07.2020 17:33
      Highlight Highlight Menschen brauchen keine Religion, um andere zu diskriminieren.
      Sondern nur eine Gruppe mit gemeinsamen Gedanken.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 08.07.2020 05:17
      Highlight Highlight Anam.Cara,
      Die Religion ist eine Gruppe mit gemeinsamen Gedanken u. Ziele, ja sogar eine Seelenverwandtschaft, von Gleichgesinnten, die ausgrenzen + abgrenzen aus der Gesellschaft,


      Stigmatisieren u. diskriminieren, werden wegen niederen Bewegründen gemacht, auch unter Diffamie verstanden, aus diffamierten Motiven.

      anders Aussehenden, von anderer Herkunft, fremden Glaubens, u. unbekannter Kultur, werden gemobbt u. gestalkt.

      Rassismus kommen aus niederen Beweggründen, einer Gruppendynamik, wo das Alfa-Tier aus niederen Bewegründen, frisch von der Seele, immer wiederkehrend, je nach seiner Eingabe neu Interpretiert.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 08.07.2020 05:52
      Highlight Highlight Nennen wir das Wegschaffen an einen sicheren Ort wo man gut aufgehoben ist, u. gut versorgt ist, u. auch um sie kümmert, u. bestimmt gutes tun wird.

      Das war das Holokaust im extra erstellten Judenviertel, bis zum ausreisen In ein Konzentrationslager, u. von da weiter in Güterzügen, ins Endlager von Auschwitz Birkenau

      Das zynische Eingang-Schild, ARBEIT MACHT FREI beim Arbeit u. Vernichtungslager, erahnt man schon was da, mit den der Nation Behinderten geschehen wird, -geschehen ist, weil die Krematorien kräftig rauchten.

      Dort wurden die KZ Arbeiter ohne Lohn u. nur eine Handvoll Tagesration gefuttert, u. mussten bei jede Witterung harte Arbeit verrichten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 06.07.2020 18:52
    Highlight Highlight Ebenfalls gibt es Glaubensgemeinschaften, die meinen vor den Juden in den Himmel zu kommen, doch komischer-weise verehren die zionistisch gesinnten Freikirchen die Juden, und andernfalls brüllen die von der Kanzel, dass Juden ihren Jesus umgebracht haben, und Verräter gleich Judas sind, und deshalb der Fluch Gottes über die Juden steht, die deshalb von den Christen gestraft werden, von den Ungläubigen, die nicht bekehrt sind.

    So sehen es die Freikirchen ihr Dogma ihres Glaubens, wo nur gestraft wird, wenn jemand das Ziel nicht erreicht hat, u. dann wird man gemieden, da zu man wenig gehorsam war, u. die Pflicht nicht erfüllt hat.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 08.07.2020 06:19
      Highlight Highlight Im dritten Reich, unter dem Regime der Faschisten, wurde aus der Bibel eine Überzeugung für Ad. Hi., an die christl. Gemeinde, der Pastoren angefertigt, um das Volk für seinen Kampf zu gewinnen, die nun aus Sicht der Kirche übernommen wurde, die vorher ein Hindernis war, u. zu einem Werkzeug gemacht wurde, u. die Pastoren mussten für das Reich propagieren, u. die Pastoren die weiterhin für ein Evangelium der Gerechtigkeit predigten, wurden gelyncht. Schlussendlich wollte man sogar den Gottesnahmen herausnehmen, u. eine Fortsetzung des Hit. Buch daraus zu machen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 08.07.2020 06:44
      Highlight Highlight Ad. Hi. hat es fertig gebracht während seiner Verschwörungs-Regimes, als ein Diktator u. Mentor einer indoktrinierten gruppendynamischen Gesellschaft, so ein Machtverhältnis aufzubauen, das zuerst andere Ethnischen Gruppierungen, u. dann schlussendlich seine Nation in den Abgrund stürzte, u. zuletzt sich selbst in den Tot schickte, weil er seine *Satanisches erkannt hat, doch leider auch nicht.
    • Kolo 08.07.2020 08:55
      Highlight Highlight Holy sh.. Ich hoffe ehrlich, dass es dir gut geht und du die Kurve kriegst. Meistens gehen so,Phasen vorbei, vielleicht mit etwas Hilfe von aussen. Wünsche dir, dass es dir bald besser geht!
  • Manzge 06.07.2020 16:46
    Highlight Highlight "Höhepunkt dieser hirnrissigen Behauptung war die Ermordung von sechs Millionen Juden..." Ich finde, das war eher der Tiefpunkt, nicht der Höhepunkt.
  • murrayB 06.07.2020 16:42
    Highlight Highlight @kruk

    So wie du den israelischen Staat verneinst, verneinst du ebenso die UNO, welche 1947 klar ja gesagt hat zu einem Staat Israel und Palästina inkl. Teilungsplan...

    Nun was geschah? Israel akzeptierte diesen - Die arabischen Nachbarländer begonnen aber den ersten Krieg mit Israel, da sie die gleiche Meinung hatten wie du...

    Was erwartest du nun? Dass sich Israel an den Teilungsplan hält?

    Weiter: Sprichst du Israel das Existenzrecht ab, negierst du ganz einfach die Realität... Und bist auf derselben Schiene wie die der Hamas - einer Terrororganisation...
    • Bran_don 06.07.2020 17:56
      Highlight Highlight Sie vergessen die streng Orthodoxen Juden. Die extrem Gläubigen. Was machen diese? Sind diese so Fromm wie es im Alten Testament steht? Da stehen Worte und Sätze drin, wo überhaupt nicht umgesetzt werden von vielen. Ich sage immer, Glauben darf man aber man kann es übertreiben. Was viele Glaubensrichtungen haben. Alleine wegen solchen sterben Menschen auf dieser Welt. Fanatismus wo fängt dieser an oder wo endet es?
    • Kruk 06.07.2020 18:21
      Highlight Highlight MurrayB, in dem Fall verneint Israel die UNO doch auch, sie akzeptieren auch nicht jeden Entscheid dieser.
    • Kruk 06.07.2020 18:36
      Highlight Highlight Ich verstehe sehr Wohl dass Juden das Verlangen nach einem eigenen Staat haben.

      Diese Abstimmung aber war ein Kurzschluss-Entscheid. die Welt hatte ein schlechtes gewissen nach dem unsäglichen Leid des Holocausts, Israel ist ein Versuch der wiedergutmachung und dies auf dem Buckel dritter. Damit wurde nur neues Leid geschaffen und eine gesamte Region nachhaltig destabilisiert.

      Auch zu sagen ist das zum Zeitpunkt der Abstimmung viele Länder noch unter dem Joch des Kolonialismus litten und nichts dazu sagen konnten, schon gar nicht die direkt betroffenen. Heute wäre das Resultat ein anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HerbertKappel 06.07.2020 16:08
    Highlight Highlight Glaub ich nicht ?
    Eher von Zugereisten Moslems die Juden nicht mögen als Einheimischen !
    • Mutzli 06.07.2020 18:18
      Highlight Highlight @HerbertKappel 1

      Aha. Wie genau helfen Sie gegen Antisemitismus, indem Sie einfach mal pauschal bestreiten, dass unsere Gesellschaft da ein Problem haben könnten und einfach mal alles "zugereisten Moslems" in die Schuhe schieben?

      Der Artikel hängt ja auch nicht in der Luft, sondern verweist ausdrücklich auf eine eben erst erschienene Studie zu diesem Thema aus der Schweiz, welche eben aufzeigt, dass das keineswegs alles "zugereiste Moslems" sind.
    • Mutzli 06.07.2020 18:18
      Highlight Highlight 2
      Aussage des Studienleiters der ZHAW:"Ein spezifischer Tätertypus kann nicht identifiziert werden, teilweise ist die Täterschaft den Opfern auch unbekannt. «Anhand der Befunde kann nicht gefolgert werden, dass nur Muslime oder politisch rechtsgesinnte Personen Antisemitismus ausführen. Dieser scheint stattdessen eher aus der Mitte der Gesellschaft zu kommen», sagt Dirk" Baier.https://www.zhaw.ch/de/medien/medienmitteilungen/detailansicht-medienmitteilung/event-news/schweizer-juedinnen-und-juden-fuehlen-sich-zunehmend-bedroht/
    • Rabbi Jussuf 07.07.2020 00:16
      Highlight Highlight Meine Aussage: Durch die Immigration so vieler Muslime nach Europa mit ihrem genuinen Antisemitismus, vor dem man einfach die Augen zu macht, wundert es nicht, dass latenter einheimischer Antisemitismus sich wieder Bahn bricht. Ich wundere mich, dass er sich von der extrem rechten Seite nicht stärker äussert.

      Nun, vielleicht ist die "Mitte der Gesellschaft" nicht ganz so doof und weiss wenigstens teilweise, wo die tatsächlichen Probleme herkommen.

      "Mitte der Gesellschaft"? Hat die nicht längst eine linke Schlagseite?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 06.07.2020 15:26
    Highlight Highlight Gesetzliche Verhaltungsregeln u. Richtlinien verlangen einhalten von Vorschriften, der Namensbestimmung, die Vorteile verschaffen, auch bevorzugen die Körpergrösse, das Aussehen vom Gesicht, u. den Teint, so wie Haarschnitt das Leben in der Gemeinschaft in einer Glaubensgemeinschaft.

    Diese biblischen Gottes schwammige Phrasen, haben keinen Inhalt, noch vermitteln keinen Sinn, die nur vertrösten, u. bestehen nur aus Parabeln, die keinen Halt geben, sondern alles nur leeres Geschwätz und Kritzle ist.

    Die Bibel-Zitate sind nichts Wert, dass mir helfen soll, den Sinn des Geschriebenen besser zu verstehen.

    Haltet mir von leeren Vertröstungen fern.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 06.07.2020 16:12
      Highlight Highlight Das Gottes Wort, ist in welcher ursprünglichen Sprache geschrieben worden,> als die sogenannte Ursprache des neuen Testament!?

      Die einen meinen das Latein, andern das Griechisch, u. wiederum die vermeintliche Urübersetzung des Hebräischen, aus dem nur das alte Testament in ihrer Ursprache besteht!

      Als ich über das Ethnische in der Sprache u. Kultur der Syrer nachforschte, las ich dass ihnen die aramäische Sprache vor allen zu ihrer Bibel ihr Stolz ist.

    • Ein Biss~~chen vom Tiger 06.07.2020 16:19
      Highlight Highlight Die Reaktion,

      nachdem habe ich das ins Blog gestellt, dass nicht das Griechisch die Ursprache des neuen Testament ist, sondern das Aramäisch der Syrer.

      Folgende Antwort war dann zu lesen;

      Die Syrer sind Wilde, die nicht schreiben können, u. keine Bibel haben, u. dass Aramäisch die Ursprache der Bibel ist, das ist eine Lüge!

      Das nennt man den religiösen Rassismus!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 06.07.2020 16:38
      Highlight Highlight Dieser Jesus aus Nazareth könnte auch nur 160 cm gross gewesen sein, oder den Teint eines Libanesen, die Haare eines Hippie, oder die eines Brüdervereins, doch auf jedenfalls Gedanken über ihre Vorstellungen wie Jesus aussehen soll, haben sich viele gemacht, und so verhält sich es auch mit dem Mann mit dem weissen Bart, den man Gott nennt, denn hatte er wirklich einen weissen Bart, oder weisse kruselige Haare am Kopf, denn keiner weiss es, denn niemand hat ihn gesehen, auch nicht Michel Angelo sein Maler nicht!

      Darum bitte kein Rassismus mehr, sonst ist der da droben beleidigt, es könnte ein Schwarzer sein!
  • Bran_don 06.07.2020 14:52
    Highlight Highlight Jeder Glaube hat verschiedene Art der Ausführung. Es gibt diese, den Glauben haben und dann diese die extrem Gläubig sind. Die letzteren haben leider oft selbst null Toleranz aber wollen von allen anderen Toleranz. Wenn es diesen nicht passt, dann kommt gleich das Wort Antisemitismus und was in der Vergangenheit passierte. Aber selber handelt diese Gruppe nicht besser und missbraucht die Vergangenheit.
    • Bran_don 06.07.2020 17:46
      Highlight Highlight Weil diese die gemässigtes Verhältnis haben zu ihrem Glauben, die fallen auch nicht auf und finden auch schneller Akzeptanz. Was man von den meisten extrem Gläubigen nicht behaupten kann. Es sind auch diese, die in ihrem eigenen Land die Hardliner sind und null Toleranz durchsetzen wollen.
  • 1of8mio 06.07.2020 13:06
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, ist wieso man sich nicht wenigstens ein bisschen öffnet. Ich hatte in meiner Schulzeit mehrere jüdische Mitschüler und immer ein Interesse daran, mehr über das Judentum lernen zu wollen. Keine Chance da irgendwie mal reinschauen zu dürfen. Andererseits mussten wir aber akzeptieren, dass die Kollegen Samstags - im Gegensatz zum Rest der Klasse - frei hatten. Dass das irgendwann das Bild eines "komischen geheimen Paralleluniversums" auslöst ist irgendwie schon verständlich. Jede "Black-Box" wirkt suspekt - Sie öffnen können aber bloss die, die drin sitzen.
    • Kruk 06.07.2020 20:31
      Highlight Highlight Hast du sie denn freundlich gefragt?

      Ein Grund ist sicher auch dass sie nicht Missionieren, wenn du einen Christen oder Moslem frägst, dann packen sie dich sofort am Arm und erzählen dir alles, in der Hoffnung du könntest gefallen daran finden.

      Zudem ist wohl vieles recht kompliziert und die Möglichkeit auf Ablehnung zu stossen doch recht gross.

      Ich traf aber auch auf Juden die gerne von ihrer Religion erzählten.

      Wer es wirklich interessiert findet sicher sogar Zugang zu jüdischen Schriftgelehrten die ihr Wissen teilen wollen.
    • 1of8mio 07.07.2020 09:03
      Highlight Highlight @Kruk

      So freundlich, normal oder unaufgeregt, wie ein 13 jähriger, einen anderen fragt, mit dem er zur Schule geht, ja. Wir waren Klassenkameraden und kannten uns alle relativ gut.

      Ich war dann froh dass mir Wikipedia irgendwann die inhaltlichen Fragen zumindest teilweise beantworten konnte. Das war aber schon ein paar Jährchen später ;-).
    • Kruk 07.07.2020 12:31
      Highlight Highlight Danke für die Antwort.
      Manchmal schämen sich sehr gläubie Menschen auch ein bisschen dafür wenn sie es selber nicht so gensu wissen😁, oder es ist ihnen in diesem Alter einfach unangenehm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leed 06.07.2020 09:15
    Highlight Highlight Der jüdischen Gemeinschaft kann man zumindest zuschreiben, dass sie nicht - wie viele der heutigen Bewegungen - die Geschichtsbücher umschreiben möchten.

    Ansonsten sind die mir ziemlich egal. Ich finde Gewalt gegen sie geht gar nicht. Gleichzeitig muss man aber nicht über soziale Benachteiligungen klagen, wenn man in einer Orthodoxen Gemeinschaft lebt, die gar keinen Kontakt zu anderen Menschen pflegt.

    Jedem die gleichen Möglichkeiten, so wie auch jedem die Konsequenzen für den eigenen Lebensstil.
  • murrayB 05.07.2020 21:06
    Highlight Highlight Je mehr muslimische Mitbürger wir hier haben, desto grösser wird der Antisemitismus - der Konflikt wird zu uns, resp. ganz Westeuropa getragen...

    Perfektes Beispiel hierzu sind aktuell die Emmigrationsbewegungen von französischen Juden nach Israel...
    • Pasionaria 05.07.2020 23:04
      Highlight Highlight Quatsch mit Sauce -murrayB - (gehen Sie doch lieber Tennis spielen)!

      Der muslimische Antisemitismus ist dem christlichen völkischen (oft bis zur Vernichtung bereiten....) zu vergleichen.
      Daneben macht v.a. der Schuldabwehr- und israelbezogene Antisemitismus zu schaffen. Auch der im sog. ''kulturellen' Milieu > Fussballkreisen, in der Alltagskommunikation neuerdings hin bis zum Hip Hop, gelebte Antisemitismus ist ein grosses Problem und eine Schande.
      Bitte nicht vereinfachen, das führt zu Verschwörungstheorien hin.
      Merken Sie das nicht?


    • Oxymora 06.07.2020 00:51
      Highlight Highlight @Pasionaria

      "Die Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen. Die Muslime werden sie töten, bis sich der Jude hinter Stein und Baum verbirgt, und Stein und Baum dann sagen: Muslim, Oh Diener Gottes! Da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn!" erzählte der Prophet.

      Und die Worte des Propheten sind en vogue unter Muslimen.

      Wussten Sie das nicht?
    • Spooky 06.07.2020 09:05
      Highlight Highlight @Pasionaria
      @Alienus

      Hier eine entlarvende Passage:

      "Zu ihr gesellten sich vermehrt auch Esoteriker, Naturheilpraktiker, Anhänger der Alternativmedizin, Geistheiler, Gegner des Mobilfunknetzes 5G, Verschwörungstheoretiker und rechtsradikale Kreise."

      Und hier der ganze Artikel:
      [https://www.watson.ch/blogs/sektenblog/906391820-corona-pandemie-bringt-impfgegner-arg-ins-schwitzen]

      So, und jetzt rutscht mir den Buckel runter,
      ihr zwei! 😡
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peugeot 05.07.2020 19:39
    Highlight Highlight Wo kein Kläger da ist auch kein Richter. Die Richter war Pilatus und das Volk hat geschrien "Ans Kreuz mit ihm"
    Die Tatsache das HS Paulus UND uns Christen für den Antisemitismus verantwortlich machen will ist klar. Ich weiss das dies nur erfunden ist.
    Aber genau diejenigen die jedes Wort verdrehen, haben noch nie über die grausame Geisselung oder die Kreuzigung Jesu und dessen Tod als Antisemitismus (Jesus war Jude) angeprangert. WARUM WOHL????
  • Michael Bamberger 05.07.2020 13:55
    Highlight Highlight Peugeot: "Hat sich schon jemand hier im Forum je empört am Kreuzestode Jesus?"

    Aus welchem Grund sollte sich jemand über den unverkennbar beabsichtigten Exitus eines selbsternannten orientalischen Propheten aus der Eisenzeit empören?

    "Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen.“ (Lk 13,33)

    "Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald!“ (Joh 13,27)

    PS: Empört sich jemand über die Schachtelgeschichten in Tausendundeine Nacht?
    • Peugeot 05.07.2020 21:19
      Highlight Highlight würde mich auch nicht wundern wenn es anders wäre
    • Share 05.07.2020 21:27
      Highlight Highlight @Bambi
      A)Ich mag die Kreuze nicht, hatte ich auch schon zum besten gegeben. Es macht mich traurig. Ausserdem wirkt es abschreckend und dient nicht allzuoft als Drohgebärde.
      B)Jesus folgt der Erzähltradition ägyptischen Ursprungs und lebt nach der griechischer Philosophenschule in Sokrates‘ Sinn. Für mein Verständnis der erste Fall von ‚Self-fulfilling-Prophecy‘. Eigentlich ein Lehrstück: ‚ Jesus ist für mich gestorben‘, leider kultisch neu besetzt.
    • Share 05.07.2020 21:31
      Highlight Highlight @Bambi.
      C)Ein klassisches Lehrstück des Anti-Judaismus. Gegensteuer gibt dieses alte schweizerische Sprichwort:hinter jedem Reichen steht ein Teufel und hinter jedem Armen deren zwei‘.
      D)Die Erzählung von TausendundeineNacht kenne ich aus einer Lesung und hat zwiespältige Gefühle ausgelöst. Einerseits beeindruckt sie durch die Vielfältigkeit und ihre Fülle. Andererseits bedient wir das Klischee der List. Eine sehr subtile Art der Abwertung der Frau.
  • Dani B. 05.07.2020 13:29
    Highlight Highlight Ob Jude, oder nicht, ist mir gleichgültig, In Zürich (spezifisch) leben aber wirkliche "jüdisch-orthodoxe-Hardliner". Besser als ich beschreibt es ein Artikel aus der "Annabelle". Zu finden im Intertnet:

    "Jüdisch-Orthodox - Unter der Haube"
    • Kruk 05.07.2020 22:13
      Highlight Highlight Ich hab mir den Artikel angeschaut, ja es ist für viele ein anderer, völlig unbekannter Lebensstil.
      Warum in dem Text immer wieder die Kleidung erwähnt werden muss, seien es Roben oder Perücken, fand ich eher nervig und es geht wohl darum diese Gemeinschaft in einem skurrilen Licht darzustellen.
      Lachen musste ich am Anfang "Meine erste Wohnung in Zürich befand sich in einem jüdischen Haus." seit wann haben Häuser eine Religion?
    • Pasionaria 06.07.2020 00:03
      Highlight Highlight DaniB
      Es geht ja in diesem Artikel hier nicht um die Juden, sondern um Antisemitismus!!

      Ob orthodoxe Juden, Christenfundis alle Fanatiker sind zum.....Bogenhusten und kaum zum Aushalten.

      Aber darum geht es hier nicht!!
    • Kruk 06.07.2020 10:37
      Highlight Highlight Eigentlich darf man auch die Frage aufwerfen, und ich will niemandem einen Vorwurf machen, was den die Absicht dahinter ist oder was jemanden dazu veranlasst, einen solchen doch nicht wohl gesinnten Artikel unter einem über Antisemitismus zu vermerken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stefan reiser 05.07.2020 12:08
    Highlight Highlight Die Stadtregierung von Bern verzichtet auf
    Strafanzeige nach der Beschädigung eines
    Kunstwerks mit Darstellung rassischer Stereotypen .
    Was bedeutet das nun für die Mohrenskulptur
    beim Zunfthaus zum Mohren und den
    beliebten Chindlifresserbrunnen ?
    Verlieren diese Sehenswürdigkeiten
    den rechtlichen Schutz ?
    • Mutzli 05.07.2020 22:42
      Highlight Highlight 1/
      Einerseits wär dafür ein Link recht nett, da ich Stadtberner bin und davon nix mitgekriegt habe und zweitens: Die Statue der Zunft zum Mohren ne Sehenswürdigkeit? Da hat die Stadt Bern also einiges mehr zu bieten. Habe schon zig mal Stadtführungen gemacht und wär nie auf die Idee gekommen, dass das ne Sehenwürdigkeit sein soll.

      Wärs allerdings vielleicht wert, denn im Gegensatz zum Chindlifresser (der ne recht komplizierte Ikonographie hat), ist die Statue aus dem 18. Jhr. ein Repräsentant der Verwicklung der Zunft in den Sklavenhandel.

    • Mutzli 05.07.2020 22:47
      Highlight Highlight 2/
      Beim Zunftschild aus dem 19. Jhr. ist die Bildsprache der "Rassenkunde" auch ziemlich auffällig. Artikel zur Thematik: https://www.derbund.ch/bern/stadt/-vergessene-kolonialgeschichte/story/30775820

      Doch als Historiker brauch ich das nicht in der Kulisse meiner Stadt, die Erinnerung an die Vergangenheit kann mit anderen Methoden besser als mit alter rassister Ikonographie (welche den meisten Leuten eh nicht bewusst ist) am Leben erhalten werden.

      Beim Brunnen wäre es eher Schade, da seine Statue nicht mit Juden, sondern der Zytglogge verknüpft ist, aber in nem Museum würds auch gehen
    • stefan reiser 06.07.2020 00:58
      Highlight Highlight https://www.emilzbinden.ch/wandbild-schulhaus-wylergut
      *wahrlich keine Heldentat !
      Danke für Ihre Antwort .
      Ich habe kein Problem mit dem Begriff Mohr ,
      hingegen mit der Art seiner bildlichen
      Darstellung in Form einer Karrikatur - wobei
      nicht alle dargestellten Mohren ins Lächerliche
      gezogen werden .
      Beim Brunnen habe ich in der Figur einen Juden
      gesehen , so halt wie er, traurig aber wahr , im Mittelalter
      in Wellen verteufelt und verklärt worden ist :
      Judenpogrome sind auch für Bern belegt .
      Für Kinder und Touristen ist es nur eine
      schrecklich schöne Phantasiegestalt .








    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.07.2020 10:26
    Highlight Highlight Der Wage zu gering, dass Ausreden zu Gewicht fallen, die der Holokaust-Leugner.

    Selbst M. L. vor 500 Jh, hat im Buch beteuert; Die Juden und ihre Lügen.

    Wir Leben seit den ersten Christen in einer Lüge, dass Juden das Christentum zerstören wollen, u. ihn dafür gekreuzigt hat, jedoch die Elite hat das Volk aufwiegelt, um nicht als Aufständigen, von Rom ihre Güter als Strafe beraubt werden.

    Christen suchen für ihre Not einen Superman, der jegliches Ungemach verhütet, u. ihnen Reichtum beschert, doch wenn in Not, nicht erwartete Hilfe eintrifft, müssen Schuldige hinhalten, u. daran machen Christen sich schuldig.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.07.2020 11:13
      Highlight Highlight Wenn keine Hilfe eintrifft, die erwartet wurde, müssen Schuldige hinhalten, da war schon immer, u. hat sich daran nichts geändert, weil man sonst sein Versagen an dem Dritten zugeben muss, u. seine Schuld als Schwäche hinhalten muss, u. jeglichen eines einflussreichen Geschäftsmann verlieren könnte, u. den Erfolg verblassen würde.
    • Garp 05.07.2020 11:43
      Highlight Highlight Sorry, aber das ist ziemliches Geschwurbel. Feindbilder gibt es überall und es geht ja nicht immer um Religion. Wenn man ganze Gruppen für alles Übel verantwortlich macht oder für selber schuld an ihrem Elend, dann ist das immer rassistisch.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Warum braucht es denn die Feindbilder, um dann durch ablenken, vor andern sein Antlitz zu verbergen, und um vorzutäuschen, mit Lügen die Meinungen zu manipulieren.

      So hat es Ad-Hi für seine Ziele benutzt, um an Reichtum, Macht, und Einfluss und Rum zu gelangen, ganz wie zu Neros Zeit.

      Rassismus wird auch als den Zweck heiligt die Mittel, benutzt, um zum Reichtum zu gelangen, was dem Volk versprochen wird, doch für sich selbst bestimmt ist.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.07.2020 09:05
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.07.2020 10:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.07.2020 11:01
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 05.07.2020 11:32
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Georgia Byrd 05.07.2020 08:42
    Highlight Highlight Btw. Kritik kann auch als Hetze verstanden werden mE richtet sich diese vor allem gegen den Zionismus bzw.(politische) Zionisten, nicht gegen das Judentum und Juden (Orthodoxe sind gegen den Zionismus). Zitat: „Im Lauf der Geschichte lösten aber politische Motive die religiösen weitgehend ab.“ Zwischen den beiden Strömungen können oder wollen viele leider nicht unterscheiden, denn über Zionismus (ein Reizwort) zu schreiben ist in der heutigen Zeit nicht einfach u.a. weil es diverse Definitionen davon gibt. Ps: Jesus war Jude. Wann verlor Jesus so richtig die Fassung? Beim Thema Geld und Gier.
  • Peugeot 05.07.2020 07:00
    Highlight Highlight HS fällt immer auf mit seinen sehr einseitigen Berichten.
    Es braucht eigentlich keine grosse Erklärungen dazu nur eine. Hat HS jemals aufgezeigt warum Jesus gekreuzigt wurde und warum auch Paulus getötet wurde. Der Grund ist der Hass der Menschen. Hat sich schon jemand hier im Forum je empört am Kreuzestode Jesus?
    Folglich: Jesus und Paulus sind antisemitisch, weil sie solche Sache gesagt haben und sind somit der Ursprung des heutigen Judenhasses, aber Jesus foltern und ans Kreuz schlagen und Paulus köpfen das hingegen ....
    • Oxymora 05.07.2020 09:04
      Highlight Highlight @ Peugeot

      Hat Peugeot schon mal einen Beweis erbracht, dass es Jesus überhaupt mal real existiert hat?

      Wann kommt er wieder?



      Gab es Jesus wirklich?

      Play Icon

    • Peugeot 05.07.2020 10:09
      Highlight Highlight @Oxymora
      die Beweise bringt HS bei jedem Artikel, weil er jedes mal und auch andere immer Zitat oder Bibelverse nehmen und Jesus und Paulus beschuldigen. Wenn es Jesus und somit auch Paulus nicht gegeben hätte, wieso kann dann die Bibel für den Rassismus und Antisemitismus verantwortlich sein.
    • Oxymora 05.07.2020 12:20
      Highlight Highlight @ Peugeot

      Ich bete dafür, dass Herr Stamm etwas Harald Töpfer Zitate bringt.

      Dann hätten wir endlich Beweise, dass Harald real existiert und es wäre auch geklärt wer die von Natur aus keusche Jugend so verdorben hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 05.07.2020 06:56
    Highlight Highlight Wie die meisten Journalisten hat auch Herr Stamm jene Virologen und Immunologen als Verschwörungstheoretiker beschimpft, die die drastischen Corona-Massnahmen kritisiert haben. Diese Massnahmen treiben ganze Bevölkerungsschichten, die schon in normalen Zeiten in prekären Verhältnissen gelebt haben, in den materiellen Ruin und ins psychische Elend. Leute, die in Angst und Panik versetzt werden, suchen für ihre Situation einen Schuldigen. Daran ist aber auch Herr Stamm nicht unschuldig.
    • Alienus 05.07.2020 10:06
      Highlight Highlight Spooky

      ???
    • Kruk 05.07.2020 13:49
      Highlight Highlight Und dann kommt man zufällig auf die Juden als schuldige, obwohl dies abwegiger kaum sein könnte?

      Das wäre der Beweis dass diese Leute bereits zuvor antisemitisch geprägt waren.

    • Pasionaria 05.07.2020 15:20
      Highlight Highlight Spooky
      Wieder einmal im falschen Blog angelangt oder besonders vollmondmässig drauf?
      1.- ist hier C-19 nicht das.Thema (wie kommst Du darauf?)
      2,- wenn schon bissig, bitte um den Wortlaut von HST, wo er "...jene Virologen und Immunologen als Verschwörungstheoretiker beschimpft, die die drastischen Corona-Massnahmen kritisiert haben..."
      Es muss der Vollmond sein, um so wirr zu schreiben...

    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucida Sans 05.07.2020 02:04
    Highlight Highlight Ich verstehe den Antisemitismus nicht. Bin schon Leuten begegnet, die irgendwas vom „Weltjudentum“ geschwurbelt haben. Dieser Müll hält keinem Faktencheck stand. „Die haben Jesus umgebracht“. Äxgpsi, wie soll jemand eine Märchenfigur umbringen? Hatte mal einen jüdischen Arbeitskollegen, das ging nicht gut. Nicht, weil er Jude war, tat nichts zur Sache, sondern weil wir uns nicht ausstehen konnten. Nein, der Sinn von dieser primitiven Art der Folklore namens Antisemitismus erschliesst sich mir nicht.
    • Share 05.07.2020 11:33
      Highlight Highlight Ich finde es ganz interessant was du nicht schreibst. Bekanntlich ist Nicht-Kommunikation auch Kommunikation.
  • irgendwie so: 04.07.2020 20:31
    Highlight Highlight Oft ist das Problem, dass eine Aussage 1:1 in die heutige Zeit übernommen wird, ohne ihren historischen Hintergrund zu bedenken.
    Jesus und Paulus waren Juden. Paulus hat als Jude Christen verfolgt. Nach seiner Bekehrung wird er nun seinerseits verfolgt. Er schreibt in einer Situation der Verfolgung, der Ohnmacht. Diese Texte der Ohnmacht dann als 'Anspruch' zu missbrauchen (Päpste, Luther etc.) ist verantwortungslos. Und sie unreflektiert Paulus als Machtanspruch unterzujubeln, ebenso.
    Bleibt: Die Wirkungsgeschichte dieser biblischen Texte ist himmeltraurig und Aufklärung tut immer noch Not.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 21:00
      Highlight Highlight Das ist schon irgend wie so, dass Selbstbemitleidung den Weg offen legt, sich als Opfer hinzustellen, um dann sich als Held, der Verfolgten hinzustellen, dass dazu noch von ihren Gläubigen, ihn als Star und Märtyrer hoch zu jubeln,

      doch ich glaubte, die Verehrung der Märtyrer gibt es nur im katholischen Sinn!?

      Wenn ich etwas schreibe finden sich auch oft einige als Märtyrer, weil ihnen thematisch angehalten wurden, bei diesem Blog mitzumachen, obwohl das freien willens ist!

      Ist denn die Märtyrerrolle dazu da, um vom wirklichsten abzulenken, die eigentlich durch den Rassismus bedroht werden.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 21:33
      Highlight Highlight Also wurde aus Selbstbemitleiden erfunden, sich selbst als Opfer hinzustellen, dem eine Ursache hinhalten musste, sonst hätte die Schuldzuweisung keinen Erfolg, u. nichts wäre daran Schuld, das was als Feigenblatt hätte dienen können, das als Deckblatt hinhalten sollte, um sich dahinter verbergen.

    • Share 04.07.2020 21:43
      Highlight Highlight Paulus ist auf seiner Pilgerung gen Westen verschollen, die Quellen gehen auseinander, einige meinen er sei in Spanien nie angekommen, andere haben eine Statue errichten lassen.
      Das Märtyrium ist von der Marter übernommen, da auf Bekenntnis oder Nicht-Bekenntnis hin gefoltert wird.
      Die moderne Märtyrerrolle orientiert sich an der Kamikaze und ist völkisch besetzt, sehr oft mit kultähnlichem Anstrich. Zuletzt vom Nationalsozialismus angeeignet. Heutzutage in einem Kult des Suizid fortgeführt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Talken 04.07.2020 20:18
    Highlight Highlight Erst kürzlich wurde die Frage „woher kommst du?“ als rassistisch bezeichnet. Und so ist es auch mit dem Antisemitismus. „Nie wieder“ ist eine Aussage über das was vor 75-80 Jahren passiert ist und trotzdem passiert das auch heute mit den Palästinensern, verursacht durch die Israelis. Wer das Heute zugunsten einer besseren Zukunft verändern will, muss sich gegen alle solchen Handlungen wehren. Sich jedes Jahr daran erinnern, schürt nur am Gewissen aber nicht an der Handlung.
    • Kruk 04.07.2020 21:16
      Highlight Highlight Ja, nur hat dies nicht im geringsten etwas mit antisemitismus in der Schweiz und den hier lebenden Juden zu tun.
      Und falls es als entschuldigung für Antisemitismus herhalten soll dann wurde das "nie wieder" schon wieder falsch verstanden!
    • Knacker 06.07.2020 23:33
      Highlight Highlight „passiert das auch heute mit den Palästinensern“ Ich war voriges Jahr im Westjordanland bei den Palästinensern und kann dir sagen es ist nicht fair was denen dort geschieht aber es findet dort KEIN industrieller Massenmord statt wie ihn die Nazis betrieben. Wer sowas sagt relativiert den Holocaust.
  • Pasionaria 04.07.2020 19:40
    Highlight Highlight Was für ein vielschichtiges Thema.
    Trotzdem, bis zu diesem Artikel war es mir nicht wirklich Bewusst, dass der abscheuliche Antisemitismus wieder aufsteigende Tendenzen zeigt. Absolut unbegreiflich. Dass er latent immer vorhanden war, nichts Neues, aber zunehmend? Horror.
    Ein Problem sehe ich schon: ist Israelkritik schon Antisemitismus? Dürfte nicht sein, man sollte doch durchwegs zwischen dem politischen und dem ideologischen Judentum unterscheiden. Wobei Antisemitismus niemals und nirgends seine Berechtigung hat und im Keime erstickt gehört. Wir wissen ja, was er ausgelöst hat.
    • Alienus 05.07.2020 14:22
      Highlight Highlight Pasionaria

      Da brauchst Du nicht erstaunt sein.

      Der Antisemitismus kann/hat sich niemals zurückgezogen haben oder ist gar eliminiert worden.

      Ein kleines Beispiel: nach 1945, als die dt. Ostgebiete von den Polen angeeignet wurden, hatten meine Eltern (d+a) mit Schrecken von den Polen erfahren, dass die deutschen an den Polen schlimmste Dinge durchführten, aber es sagten etliche Polen .…. die Sache mit den Juden war schon richtig.

      Eine Minderheit von Polen war „froh“ über diese furchbaren Verbrechen an der jüdischen (Mit)-Bevölkerung.

      Mich staunt nichts mehr!
    • Pasionaria 05.07.2020 16:40
      Highlight Highlight Alienus
      ....das bestätigt konkret, dass v.a. Osteuropa die Geschichte um den 2. WK alles andere als aufgearbeitet hat; bis heute nicht.
      Von einem polnischen Geschichtsprofessor las ich vor nicht allzu langer Zeit. Er traue der nationalkonservativen PiS - Partei zu, dass sie in ihrer Verblendung und Negierung der geschichtl. Tatsachen soweit gehen könnten, bis hin, die Schul-Geschichtsbücher zu fälschen....
      Dies von einem Gelehrten und Landsmann!

      So bist Du des NICHTS-mehr-erstaunen überhaupt nicht alleine!
  • Do not lie to mE 04.07.2020 18:55
    Highlight Highlight Rechte, Linke, Islamisten – Hauptsache gegen Israel die Schnittmenge ist beängstigend. Dass es auch linken Antisemitismus gibt, ist für viele hier in der Kommentarspalte immer noch neu. Es gibt jedoch auch im linken Spektrum eine Tradition des Antisemitismus. Ein Blick in die Geschichte zeigt den recht gut dokumentierten und erforschten Antisemitismus der Frühsozialisten, der europäischen Arbeiterbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts und der marxistischen Klassiker.
    • Rabbi Jussuf 06.07.2020 15:04
      Highlight Highlight Wen wunderts. Das "Judentum" ist das ideale Feindbild aller Linksaussen. Heute mehr denn je. Es kommt noch etwas dazu: Sozialisten haben langsam gemerkt, dass ihnen ihre Mündel, die Arbeiterklasse, davon gelaufen ist. Auf der Suche nach neuen Mündeln haben sie die Migranten auserkoren. Das passt, da diese, sofern sie aus dem islamischen Kulturkreis kommen, einen profunden Antisemitismus pflegen. So sieht es oberflächlich aus, als hätten sie eine ähnliche Ideologie. Über die offensichtlichen Unstimmigkeiten wird grosszügig hinweggeschaut oder den Rechten angelastet.
    • Knacker 06.07.2020 23:38
      Highlight Highlight es gibt zwischen Links- und Rechtsextremen erstaunlich viele Überschneidungen, Antisemitismus ist eine davon, andere wären zB Gewaltbereitschaft, Ablehnung von Freiheit und Individualität, das Ideal von einem „neuen besseren Menschen“ usw. die beiden Gruppen sind sich ähnlicher als ihnen lieb ist.
  • Oxymora 04.07.2020 18:49
    Highlight Highlight Wem glauben?

    Der ZHAW Untersuchung

    oder

    Dem SIG Antisemitismusbericht

    https://www.swissjews.ch/de/downloads/antisemitismus/antisemitismusbericht2019.pdf
  • Hypatia 04.07.2020 18:36
    Highlight Highlight Auch wenn der Antisemitismus unbestritten seine religiöse Wurzel hat, so erscheint sie mir heute abgestorben, was nicht heisst, diese Haltung wäre in den Seitentrieben dieser Wurzel nicht weiterhin virulent.
    Zum Einen ist da der Nationalismus und der pseudonaturwissenschaftliche rassentheoretische Sozialdarwinismus des 19.Jh. zu nennen, und zum Anderen die religiös bedingte Nötigung an die Juden, das Auskommen im Warenhandel und in Zinsgeschäften suchen zu müssen. Ein weiterer Wurzeltrieb finden wir aber auch in der atheistischen Aufklärung, man lese etwa Votaires Meinung über die Juden.
    • Hypatia 04.07.2020 21:33
      Highlight Highlight Wenn also nach Gründen für den aktuellen Antisemitismus gesucht wird, so scheint es wenig hilfreich, ja geradezu irrig, diese in religiösen Motiven finden zu wollen. Das scheint mir eher bei islamisch geprägten Gläubigen der Fall zu sein.
      Meiner Ansicht nach stammen die aktuellen antisemitischen Anwürfe vor allem einer, wortwörtlich verstandenen, national-sozialistischen Gesinnung, die mit antisemitischen Stereotypen verstören will. Der Sozialstaat wird nationalistisch vereinnahmt und der Antisemitismus dient nur noch als grelles Versatzstück gegen alles Fremde.

  • Fox on the Run 04.07.2020 18:31
    Highlight Highlight Jeder, der den Staat Israel kritisiert ist in meinen Augen ein Antisemit.
    • Kruk 04.07.2020 21:39
      Highlight Highlight Gehen Sie zum Augenarzt, etwas stimmt mit ihren Augen nicht.
    • bbelser 04.07.2020 22:03
      Highlight Highlight @Flo1914: Begründung?
    • Garp 04.07.2020 22:53
      Highlight Highlight Ich kritisiere den Staat Israel nicht, nur die Politik der bestehenden Regierung. Es gibt auch viele Israelis, die die Politik nicht unterstützen. Vielleicht meint Flo das so. Viele Palestinenser sind auch nicht einfach die Guten. Es ist schwer immer differenziert zu bleiben. Man quasselt dann ohne Ende und da viele nicht zuhören können und nicht nachdenken wollen, mögen sie kurze und knappe Vereinfachungen und vereinfachen auf unzulässige Weise. Auf allen Seiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knäckebrot 04.07.2020 18:19
    Highlight Highlight Finde den Artikel gebastelt, um die Sicht gegen Christen zu bestätigen. "In christlich geprägten Milieus kursiert dagegen die antisemitische Ansicht, Juden hätten sich mit dem Virus infiziert, weil sie Jesus nicht als Sohn Gottes anerkennen würden und ihn gekreuzigt hätten." Da wären Details dazu nötig.

    Vielen nehmen so Zeugs gerade in ihr Bild über Christen auf, obwohl dies garantiert in den meisten christlichen Milieus kein Gedanke ist.

    Dann noch das Zitatz von Paulus...

    Ich habe die Vermutung, dass es Herrn Stamm mehr um den Hieb gegen Christen, statt um den Schutz der Juden geht.
    • Pfefferkopf 04.07.2020 21:05
      Highlight Highlight @Knäckebrot
      Du hast teilweise recht. Es gibt einige Freikirchen in der Schweiz, die grosse Israel-Fans sind und auch das Judentum mögen und verteidigen. Der Antisemitismus gerade im Christentum darf man aber nicht unterschätzen. Gerade im Ostblock und im Balkan ist der Hass auf Juden bei den Christen SEHR gross - sowohl bei den katholischen, orthodoxen wie auf evangelischen Christen. Genauso in Brasilien und Argentinien - viele dieser Christen haben ja auch nicht ganz saubere Hände betreffend ihrem Werken während dem 3. Reich. Dort ist es auch mal normal das HK im Garten aufzuhängen.
    • Pfefferkopf 04.07.2020 21:09
      Highlight Highlight Sowieso nehmen die Rechsevangelikalen und Rechtskatholiken den Judenhass stillschweigend in Kauf, wenn sie sich (wie im Ostblock, Balkan, Südamerika) wiedermal mit den Rechtsradikalen verbrüdern. Figuren wie Orban, die zwar ein nicht ganz koscheres Verhältnis zu Netanjahu pflegen, befeuern den Judenhass in ihren Ländern. Feindbilder wie der jüdische Soros werden an die Wand gemalt - das Bild vom bösen, mächtigen Jude, der das weisse Volk unterdrückt. Nein die Rechtschristen sind definitiv nicht unschuldig am Antisemitismus.
    • Pfefferkopf 04.07.2020 21:21
      Highlight Highlight "Die schönen Worte können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Antisemitismus in Polens jüngerer Vergangenheit eine lange Tradition hat. Begünstigt wurde er durch den Antijudaismus der katholischen Kirche, der rund 90 Prozent der Polen angehören und die ein identitätsstiftendes Element der polnischen Nation ist. Verbrechen an Juden gab es nicht nur während der deutschen Besatzung, sondern auch danach. Das schlimmste dieser Nachkriegspogrome ist jenes von Kielce, als ein polnischer Mob über 40 Juden ermordete. " NZZ
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 04.07.2020 17:41
    Highlight Highlight Maracuja: "Wie erklärst du dir, dass der Antisemitismus weder nach der Aufklärung noch nach aktuellen Säkularisation abgenommen hat und im Moment sogar wieder zunimmt?"

    Der Bericht "Antisemitismus in der Schweiz" der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus datiert zwar aus dem Jahr 1998, hat aber m.E. nichts an Aktualität eingebüsst. Obwohl die Lektüre einiges an Geduld abverlangt, findest Du vermutlich eine Reihe von Antworten auf Deine obige Frage, jedenfalls was die Schweiz anbelangt.

    Hier ist er:

    https://www.ekr.admin.ch/pdf/118769_de_komplett178d.pdf
    • Peugeot 05.07.2020 13:12
      Highlight Highlight @MB
      Der Bericht AS und auch der Berchierb. sind von Kreis verfasst und die Mitglieder sind alle befangen und sind Spezialisten für historische böse Erfindungen.
      Bitte beantworten sie mir noch eine Frage oder auch Hugo Stamm.
      Warum dürfen sie Antichristliche Propaganda und Unwahrheiten verbreiten und im gleichen Satz klagen sie uns an als Antisemit wenn wir zum Bsp. geschichtliche Tatsachen aus der Bibel zitieren das Jesus von den Juden angeklagt wurde.
  • Erklärbart. 04.07.2020 17:17
    Highlight Highlight Danke für den Beitrag. Auch wenn ich kein Jude bin. Erstaunt mich dass so ein Beitrag von Stamm kommt. Dass er mal eine Weltreligion "in Schutz" nimmt. Respekt.

    Übrigens: man könnte auch mal für andere Religionen eine Lanze brechen. Moslems werden ja systematisch diskriminiert, weltweit. Hier dürfen sie offiziell keine Minarette bauen (indische oder buddhistische Tempel mit allem drum und dran sind aber erlaubt), man steckt alle in eine Schublade, IS sei Dank.

    Juden sind nicht geldgierig per se. Genauso wenig sind Moslems Terroristen per se.
  • Pfefferkopf 04.07.2020 15:48
    Highlight Highlight Nachdem ich wieder die ganzen verstörenden Kommentare der Rechtsevangelikalen gelesen habe, gönne ich mir Nafshi mit Shulem Lemmer und dem Yedidim Chor! אוי אוי
  • Steibocktschingg 04.07.2020 15:33
    Highlight Highlight "Sie ergab, dass während der Corona-Pandemie eine Welle des Antisemitismus über die Welt hereingebrochen ist."

    Verschwörungstheorien haben fast immer einen antisemitischen Kern. Sagt Dr. Michael Blume, Antisemitismus-Experte beim Land Baden-Württemberg. Und wie ich selbst schon feststellen konnte: Das hat definitiv was.

    Immer eine gute Quelle für Antisemitismus ist die sogenannte "Israelkritik", vor allem bei Linken. Problem dabei: Israel wird dabei gern mit den Juden gleichgesetzt und der Holocaust wird missbraucht.

    Dabei könnte man ganz normal das Handeln der Regierung kritisieren...
    • Inuit 04.07.2020 18:17
      Highlight Highlight Selbst das wir von vielen als Antisemitismus gesehen. Schau Dir mal die Kommentare an wenn das jemand wagt.
    • Garp 05.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Nein, Inuit das stimmt eben nicht. Die meisten reden vom Staat Israel, den guten Palestinensern und nicht von der israelischen Regierung.
      Und sehr viele weiten das aus, auf alle jüdische Menschen. Ich hatte schon so viele Diskussionen. Es ist ein Trauerspiel und viele wollen nicht differenzieren, sondern verallgemeinern, weil sie meinen das Leben wird dadurch einfacher. Wird es nicht, es wird beschränkter und feindselig, http://.
  • Nik G. 04.07.2020 15:18
    Highlight Highlight Spannend alle sprechen die Israelisch Poltik an und kommen mit ich bin nicht gegen Juden aber...... die Politik. In diesem Bericht geht es nur um den Hass gegen die Juden und dieser wird schon ewigs zelebriert. Dazu kommt noch Jesus war ein Jude und wurde von den Römer getötet.
  • Randy Orton 04.07.2020 14:55
    Highlight Highlight Ich glaube, in der Schweiz (und auch Deutschland teilweise, aber dort ist das Problem historisch weniger präsent), gibt es sowohl von links Antisemitismus, wie auch von rechts den „klassichen“ Antisemitismus. Hinzu kommt, dass muslimische Einwanderer nicht selten ebenfalls antisemitische Tendenzen haben und krude Verschwörungstheorien immer noch oft auf Juden als Strippenziehet hinter allem Bösen setzen. Und anstatt diese Probleme anzusprechen, schiebt sich jede Gruppe gegenseitig die Schuld zu: die Linken den Rechten, die Rechten den Muslimen etc.
  • Lisaleh 04.07.2020 14:29
    Highlight Highlight Antisemitismus ist nicht nur gegen den Jüdischen Glauben (wie hier oft geschrieben). Es sind die ganzen Stereotypen: Juden regieren die Welt, Chindlifresser (war auch mal sehr aktuell), Brunnenvergifter, etc. Sieht jetzt auf den ersten Blick lächerlich aus, leider sind viele Vorurteile noch verankert. Bei einer Promoaktion, als ich mich eine Dame angesprochen hat, ob sie das Gratispack haben kann (sie kannte die Aktion) meine eine andere Person: „So ein Jüdisches Verhalten“. Blöd nur, dass ich selber Jüdin bin. Hab ihm dann nett (nicht ironisch) erklärt, dass dies gerade seht uncool war.
  • Triple A 04.07.2020 14:24
    Highlight Highlight Das Problem tritt nicht nur in den genannten Gebieten auf. Generel nimmt das „Anti-„ zu! In unsicheren Zeiten ist man v.a. gegen etwas. Es sind harte Zeiten für „Pro-„ etwas und Visionen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 08.07.2020 08:05
      Highlight Highlight In einer Konjunktur zählt immer die Gewinnmarge, die einzuhalten gibt, u. was hinderlich ist wird aus dem Weg geräumt, so es auch bei den Juden als Endlösung der Wirtschaft verstanden wurde, und dessen Habgier des Deutschen Volkes sich darin niederschlug.
  • Maracuja 04.07.2020 13:57
    Highlight Highlight Im Artikel geht‘s um zunehmenden Hass auf Juden in unserer Gesellschaft. Erstaunlicherweise beschäftigen sich 2 der 3 beliebtesten Kommentare nicht mit dem aktuellen Antisemitismus, sondern beklagen, dass man als Israelkritiker in die Schublade Antisemit gesteckt werde. Irgendwie vielsagend.
    • bbelser 04.07.2020 15:23
      Highlight Highlight Hattest du wirklich geglaubt, diese Kommentarspalte sei vom unterschwelligen Alltags-Antisemitismus ausgenommen? Der übliche Abwehr- und Schuldzuweisungs-Reflex funktioniert wie auf Knopfdruck. Erschreckend ist, wie wenig wir unser eigenes Verhalten erkennen und verstehen (wollen oder können?). Und wie ungebildet wir in der Schweiz bezüglich Antisemitismus sind. Wie beim Rassismus gilt es, Abstand auch zu sich selbst zu nehmen, genau zu beobachten und zuzuhören, zu einfachen Erklärungen nicht zu vertrauen. Ich setze darauf, dass wir doch noch lernfähig sind...
    • Steibocktschingg 04.07.2020 15:39
      Highlight Highlight Damit begehen sie genau den Fehler, den man NICHT machen solllte: Implizit Israel mit allen Juden gleichsetzen. Manche gehen sogar noch weiter und bezeichnen das dann gerne noch als "typisch jüdisch" oder meinen "die sollten vom Holocaust her wissen, dass ihr Verhalten schlimm ist (in Bezug auf den Umgang mit Palästinensern)."

      Oder man schwafelt was von einer "Apartheid", weil man anscheinend weder weiss, was das Wort bedeutet, noch, dass beide Seiten dort unten einander gerne provozieren, attackieren und Scheisse bauen.
  • Goldjunge Krater 04.07.2020 13:53
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Izak 04.07.2020 14:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Kruk 04.07.2020 14:58
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Nik G. 04.07.2020 15:03
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 04.07.2020 13:43
    Highlight Highlight Das ist ein uraltes Thema, so alt wie die Menschheit:
    Um sich selbst zu erhöhen, bedarf es eines Nachbarn, den man erniedrigen kann. Das gleiche gilt auch bei ganzen Menschengruppen oder Volk gegen Volk oder die ganze Menschheit gegen ein Volk.
    Schon die Kinder üben sich darin. Wo gibt es nicht kleine Rädelsführer mit Gefolge und ein Kind wird fertig gemacht.

    Die Welt ist voll von solchen Gräueltaten.
    • bbelser 04.07.2020 15:34
      Highlight Highlight Klingt fast so, als sei das unüberwindbar eingeschrieben in die menschliche Genetik. Die Geschichte zeigt aber, dass Menschen dieses Verhalten doch immer wieder überwinden konnten. Wo das geschah, kam es zu einem fruchtbaren Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen. Respekt, Anstand, Neugier und Sehnsucht nach Vielfalt sind die besten Zutaten, um dahin zu gelangen.
      "We first" ist leider das gerade weltweit verabreichte Gift der Zersetzung und des Misstrauens gegen dieses Miteinander.
  • Lowend 04.07.2020 13:36
    Highlight Highlight Beim Antisemitismus muss man einfach immer sehr genau unterscheiden, ob jemand die Juden als Religions- oder Volksgemeinschaft attackiert, oder ob er sich gegen die Politik Israels ausspricht.

    Den jüdischen Glauben zu diffamieren ist ein No Go, aber das gilt eigentlich für jede Glaubensrichtung.

    Die israelische Politik zu kritisieren ist jedoch etwas ganz anderes, aber da kommt oft die Antisemitismuskeule und gegen die ist man machtlos. Die Menschen, die sich für Palästinenser einsetzen, können da Lieder davon singen!
    • IZO 04.07.2020 16:04
      Highlight Highlight Erklär uns doch bitte mal den Ursprund und die Bedeutung des Wortes Pälestina . Wenn du das hinkriegst, erkläre ich dir mein Problem mit euch Gutmenschen und den menschenverachtenden Terroristen 😏
    • Lowend 04.07.2020 17:06
      Highlight Highlight Danke für den Gutmensch. Dieser Begriff sagt alles über ihre Gesinnung, Aber trotzdem hier bitte:
      https://www.was-war-wann.de/laender/palaestina.html

      Ich hab‘s hingekriegt. Soll ich Ihnen jetzt erklären, was für ein Problem ich mit der Teilung des Staates Palästina durch die UNO zur Gründung des Staates Israel auf palästinensischem Boden habe und was ich von der Annexion der Gebiete nach dem des 6-Tagekriegs halte?

      Ich lasse es bleiben, aber ich weiss genau das es viele Israelis gibt, die gleich denken wie ich. Sprechen Sie mal mit denen. Es sind wie so oft rechte Falken, die Krieg wollen!

    • Lowend 04.07.2020 17:17
      Highlight Highlight PS: Hier übrigens noch die genaue Bedeutung des Wortes «Palästina» laut Wikipedia, damit Sie sich schlau machen können. Das werde ich aber nicht für Sie zusammenfassen, da Sie nur einen Nebenkrieg anzetteln wollen. Sie müssen das schon selber durchlesen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Palästina_(Region)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peugeot 04.07.2020 13:21
    Highlight Highlight Es gibt viele Menschen in der heutigen Zeit, die haben den Sinn fürs das gesamtheitliche Denken verloren. Wieso soll Paulus schuld sein am Antisemitismus, wenn die Christliche Religion nur eine Erfindung der Menschen ist? HS beweist wieder einmal mehr, nicht einmal ER glaubt an das was er schreibt.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 13:03
    Highlight Highlight Höchst faszinierend, wie diese Diskussion zu einem banalen Schlagabtausch zwischen Links und Rechts verkommen ist, und einem schon bei der leisesten Kritik an der israelischen Politik unterstellt wird, ein Antisemit zu sein.
    • Maracuja 04.07.2020 15:10
      Highlight Highlight @Bambusbjörn

      Faszinierend finde ich das nicht, eher erschreckend, dass das Interesse an der eigenen Befindlichkeit grösser ist, als sich kritisch mit dem Antisemitismus in CH auseinanderzusetzen. Ähnelt irgendwie den Kommentaren zu BLM.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 15:44
      Highlight Highlight Die Formulierung war eigentlich eine Provokation gegenüber der rechten Verschwörungsmythiker, die äußerst gerne mittels Lautstärke und mehrfachen Profilen versuchen zu suggerieren, dass sie die Mehrheit wären.
      Um meine Gedanken in ehrliche Worte zu fassen, müsste ich eher schreiben, dass ich zutiefst angewidert bin davon, wie die rechten schwurbler alles dafür tun, um ihren eigenen Hass den Linken und jedem, der Israel kritisiert, zu unterstellen.
  • HiCh 04.07.2020 12:57
    Highlight Highlight Ich finde, dass diese Einstellung vorallem ein importiertes Problem ist.
    • bbelser 04.07.2020 15:37
      Highlight Highlight Ja, ich glaube auch, die armen unschuldigen Eidgenossen haben sich da bei so bösen Ausländern mit dem Antisemitismus angesteckt...
    • Steibocktschingg 04.07.2020 15:41
      Highlight Highlight Die "Mitte der Gesellschaft" ist also "importiert"? Aha...

      Von der Implikation, dass es Menschen gibt, die eigentlich bessere Objekte sind in deinen Augen, weil "importiert" (von wem eigentlich?), sprechen wir gar nicht erst. Es würde dich heillos überfordern.
  • Izak 04.07.2020 12:39
    Highlight Highlight Für mich als praktizierender Jude trägt Herr Stamm mit seinen zumeist hämischen Kommentaren über Religionen im Allgemeinen und die Abrahamitischen Überlieferungen im Besonderen weit mehr zum Antisemitismus bei, als das heutige Christentum. So werde ich häufig von offenkundigen Atheisten beschimpft und beleidigt (auch bespuckt), während der Austausch mit christlichen Gemeindemitgliedern durchwegs freundlich und fruchtbar ist. Religionskritik ist in der westlichen Geschichte fast immer zuerst Kritik am jüdischen Glauben. Stamm fügt sich da nahtlos ein.
    • Steibocktschingg 04.07.2020 15:48
      Highlight Highlight Ich als beinharter Atheist muss in Bezug auf die Respektlosigkeit vieler Atheisten leider zustimmen... Es scheint zu schwer zu sein, einfach zu sagen: Ist deine Sache, ob und was du glaubst, solange du niemanden damit schadest oder sonst wie auf den Sack gehst.

      Aber dann heulen, wenn gegen uns geschossen wird, classic...

      Ausgenommen davon sind natürlich offensichtliche religiöse Fanatiker, die kriegen von mir brutal auf die Nase (natürlich nur verbal).

      Ich hoffe daher sehr für dich, dass meine Atheisten-Kollegen mal zur Vernunft kommen und sich benehmen können.
    • Kruk 04.07.2020 16:09
      Highlight Highlight Die Intoleranz ist bei vielen Atheisten tatsächlich ausgesprochen gross oft in Verbindung mit einer gewissen Arroganz, da sie ihre Haltung als durch selbstständiges denken erworben und wissenschaftlich abgsegnet sehen, alle anderen werden dann als Neandertaler gesehen. Ausserdem missionieren sie ziemlich angriffig.

      Wie bei allen anderen gilt aber auch bei den Atheisten, nicht den lautesten ist Beachtung zu schenken sondern den vernünftigsten.
    • IZO 04.07.2020 16:18
      Highlight Highlight So mein 💚quotient ist zu hoch, daher bin ich wieder mal unverblühmt Ehrlich.
      Bin Atheist und von allen Mono's seit ihr mir die "Symphatisten" aus genau einem Grund. Ihr stellt die einzige noch übrig gebliebene Quelle dar. Alle die nachkammen sind nur Sekten. Ja ich spreche über alle Christen und Muslime. Vielleicht ist aber genau das der Grund wieso euch andere Atheisten verachten. Weil ihr den Ursprung dieses unheilvollen Konstrukts der monotoistischen Religion darstellt🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 04.07.2020 12:36
    Highlight Highlight Kürzlich habe ich auf die antisemitische päpstliche Bulle Cum nimis absurdum vom 14. Juli 1555 von Papst Paul IV. hingewiesen.

    Am 15. Februar 1775 erlies Papst Pius VI. Editto die Bulle sopra gli Ebrei („Erlass über die Juden“). Hauptpunkte der verordneten Verhaltensregeln für Juden waren:
    - Restriktive Bestattungsriten
    - Tragen eines gelben Kennzeichens
    - Verbot des Verkaufs von Grundnahrungsmitteln an Christen
    - Verbot christliche Dienstboten zu beschäftigen
    - Zwang für Juden christlichen Predigten beizuwohnen
    - Eingeschränkte Bewegungsfreiheit

    Evidente Parallelen mit der NS Zeit.
    • bbelser 04.07.2020 15:44
      Highlight Highlight Damit wäre dann der heutige unterschwellige Alltags-Antisemitismus in der Schweiz vollumfänglich erklärt. Oder: wie ich mit Hinweisen auf die Geschichte geschickt der Auseinandersetzung mit dem Heute ausweiche...
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 18:20
      Highlight Highlight Brovo den andern zu beschuldigen, um sich reinzuwaschen, dazu braucht es schon ungeheuerliche Kälte im Herzen, dass umso mehr vor den andern, gewissenlos mit rassistischen Hass, die Hetze weiter-getrieben werden kann.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 19:57
      Highlight Highlight Der Rassismus hat schon früh begonnen, und das schon in der Zeit der frühen Bibelgeschichten, zur Zeit von Israel in Ägypten, u. dazu benutzt von den heutigen Christen, aus Noa, u. der Fluch an den Söhnen Hams, seit 15. Jahrhundert gedruckten Buch, von Luther; Die Juden und ihre Lügen. Abscheulich überhaupt daran zu denken so ein Buch zu schreiben, denn aus was der Gedanke ist, daraus gebiert es das Unheil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 11:56
    Highlight Highlight Was ich persönlich erfahren habe, ist dass allgemein Semiten, unterandern des ganzen Palästina und des Nahen Osten, sich mit den Japhetiten nicht vortrefflich auskommen, da ihre Persönlichkeit dem Kleinasien ausgerichtet ist, so wie die Asiaten zu China u. Korea.

    Man merkt die Distanz unter den Gebrüdern von Noa's.

    Die Versuchung ist schon, dass auf -Links wie nach -Rechts alles abgeschoben wird, was seine Peinlichkeit im Wege steht, statt sich dem Konflikt sich zu stellen, was die Semiten-Feindlichkeit angeht, um seiner Sorgen sich zu Bewältigung.


    • Mutzli 04.07.2020 13:06
      Highlight Highlight Judihui und jetzt ist auch noch "Rassenkunde" akzeptabel in den Kommentarspalten von Watson. Noch dazu unter einem Artikel, bei dem es um das Problem von Antisemitismus geht.

      Aber is klar, natürlich gibt nur homogene Monoethnien die praktischerweise auch gleich die Persönlichkeit definieren. Und sind natürlich die Juden, pardon die "Semiten", die mit Europäern, pardon "Japhetiten" ein Problem haben, weil sie ach so kleinasiatisch sind.

      ...Ich meine, wenn man Juden die Schuld an ihrer Behandlung geben will, geht das auch mit einiges weniger Worthülsen. Machts nicht besser, aber lesbarer.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 15:39
      Highlight Highlight Mutzli, fall es wirklich genau gelesen hast, geht es um sich dem Problem der Judenfrage zu stellen, statt es wie nach Links und nach Rechts abzuschieben. Auch geht es darum das Japhetiten, >den Europäern, mit den Semiten, aus Kleinasien nicht gut auskommen.

      Statt sich dem Thema Antisemitismus sich zu drücken, sollte man sich damit befassen, und nicht links oder nach rechts auszuweichen, denn sonst sollte über dieses Thema erst gar nicht geschrieben werden.
    • Izak 04.07.2020 16:42
      Highlight Highlight @Ein Biss
      Du stellst "die Judenfrage"? Ernsthaft? Letzes Mal, als das jemand tat, wurden Millionen von uns ermordet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 04.07.2020 11:42
    Highlight Highlight Über den Antijudaismus im Neuen Testament findet man hier aufschlussreiche Details:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Antijudaismus_im_Neuen_Testament

    Neben Paulus, dessen Antijudaismus sich durch etliche seiner Briefe zieht, droht der biblisch Jesus seinem eigenen Volk mit der Hölle:

    „Die aber, für die das Reich bestimmt waren (die Juden), werden hinausgeworfen in die äusserste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.“ (Mt 8,12)

    oder auch hier (Mt 23,31-35) oder hier (Joh 8, 44) u.s.w.
    • Maracuja 04.07.2020 13:23
      Highlight Highlight @Michael

      Du verweist zurecht auf die Quellen des christlichen Antijudaismus. Wie erklärst du dir, dass der Antisemitismus weder nach der Aufklärung noch nach aktuellen Säkularisation abgenommen hat und im Moment sogar wieder zunimmt?
    • Peugeot 04.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Gegenteilig wie und was sie immer schreiben ist die logische Konsequenz ihrer Kopien vom NT aus WP ist: Jesus hat gelebt.

      Was ist das Problem MB???
      Jesus hat die Regeln bekannt gegeben und die Konsequenzen. Jeder Mensch hat die Wahl.
      Wo leben sie eigentlich. In der Gesellschaft hat es Regeln und auch das übertreten dieser Regeln (Konsequenzen) sind bekannt.
      Warum nur kopiert MB oder HS immer wieder Zitate von der Hl. Schrift zur sogenannten Belehrung der Anderer? Anmassung ? Snobismus? Vermessenheit?
    • Knäckebrot 04.07.2020 18:54
      Highlight Highlight "Neben Paulus, dessen Antijudaismus sich durch etliche seiner Briefe zieht, droht der biblisch Jesus seinem eigenen Volk mit der Hölle"

      Ich erahne, dass du irgendwie willst, dass das so ist. Wie auch immer: Paulus war ein Jude, die ersten Christen auch. Judenverachtende Schlussfolgerungen zeigen sich erst nach der Konst. Wende. Paulus schrieb auch über Gottes Liebe zu den Juden und dass er für sie sogar in die Hölle gehen würde.
      Er weist die nicht-Judenchristen zurecht, die sich über Juden erheben, welche nicht an Jesus glauben.
      Dies wird irgendwie nicht so gerne zitiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 04.07.2020 11:30
    Highlight Highlight Christen sind so lustig, haben echt keine Ahnung von ihren eigenen Glauben... Jesus war eine Jude, eine nicht-weisse Mann (weil aus Mittlere Osten), der bestimmt keine blonde Haare hatte. Wann Jesus aus dem Bibel zitierte waren das Jüdische Texte. Paulus und die andere Schüler waren Juden. Die Römer haben Jesus gekreuzigt, nicht die Juden.
    • MARC AUREL 04.07.2020 12:25
      Highlight Highlight Die Römer haben Jesus gekreuzigt aber nur auf Druck der Juden weil sie es umbedingt wollten! Schliesslich wurde Barabbas ein Straftäter begnadigt anstatt Jesus...
    • Izak 04.07.2020 13:00
      Highlight Highlight Die Christen, die ich als Jude kenne, wissen das genau und haben daher grossen Respekt für das Judentum. Gemäss meiner persönlichen Erfahrung, waren fast alle Antisemiten, denen ich begegnet bin weder Muslime noch Christen.
    • Lowend 04.07.2020 13:23
      Highlight Highlight Um es noch auszuweiten, aber im Koran ist Jesus Prophet und der letzte von 24 Vorgängern Mohammeds. Auch das weiss leider kaum ein Christ.

      https://de.wikipedia.org/wiki/ʿĪsā_ibn_Maryam
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 04.07.2020 11:21
    Highlight Highlight Leider sind Dr. Martin Luther Evangelist von Gottes Gnaden und seine Schriften immer noch in vielen Köpfen.

    „Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“

    (Martin Luther: Von den Juden und ihren Lügen)






    Aus der Luther Bibel:
    Benutzer Bild
    • bbelser 04.07.2020 12:20
      Highlight Highlight Na, wenn Luther schuld ist, müssen wir bei uns selbst ja gar nicht erst suchen.
      In einer Schweiz, die immer weniger religiös geprägt ist, ist der obligatorische Verweis auf "die" Religion als Erklärung für heutigen Antisemitismus ein wenig naiv. Und erklärt leider gar nichts. Wer das Problem nicht differenziert angeht, fördert nur untaugliche Entschuldigungs- und Sündenbock-Mechanismen statt unsere(!) Verantwortung ernstzunehmen.
      Wo sind Luthers z. T. unsägliche Schriften denn heute tatsächlich prägend für die Mitte der Gesellschaft in der Schweiz?
    • Steibocktschingg 04.07.2020 15:45
      Highlight Highlight bbelser: Es wird niemand gezwungen, Luthers Mist ernstzunehmen. Dein Scheinargument von wegen "Schuld auf Luther abschieben" vernebelt das echte Problem: Leute fallen IMMER noch auf so Mist rein. Und das ist nicht Luthers Schuld, sondern allein ihre, allenfalls noch die ihrer Umgebung.
    • Oxymora 04.07.2020 16:10
      Highlight Highlight @bbelser

      “In .... die Religion als Erklärung für heutigen Antisemitismus ein wenig naiv.“

      Das ist überhaupt nicht naiv.

      Sekten und Parteien arbeiten sehr gerne mit Feindbildern. Ein neues Feindbild zu kreieren und aufzubauen bedeutet viel Arbeit und braucht Jahre.

      Auf ein Feindbild zurück zu greifen, das bereits existiert und das viele schon ein wenig kennen (z.B: aus dem Religionsunterricht), ist daher sehr beliebt.

      Eine kleine Anpassung an die aktuelle Situation und schon kann mit Antisemitismus religionisiert und politisiert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 04.07.2020 11:18
    Highlight Highlight Das Resultat diese Kolumne: Israelkritik und viel Antisemitismus. Da sieht man exemplarisch, welche Bevölkerungsgruppe sich am stärksten von dieser Rubrik angezogen fühlt. Nicht überraschend, aber doch erhellend.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 12:52
      Highlight Highlight Ja, im verdrehen warst du schon immer grosse Klasse. Besonders, wenn du dein Feindbild noch etwas mehr unterstellen konntest.
    • HundBasil 04.07.2020 14:59
      Highlight Highlight Björnbusbam: ich und verdrehen? Meinst du das wirklich so?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 15:16
      Highlight Highlight Ich könnte dir dutzende deiner Posts liefern, bei denen du Tatsachen aus den Artikeln schön nach deinem Gusto verdrehst und pervertierst.
      Ich bin derzeit zu faul dafür, weil ich gerade den gesamten Tag mit meiner Partnerin und ihrer Tochter draussen verbracht habe, und zu gute Laune habe, um mich mit deinem Mist derart zu beschäftigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bbelser 04.07.2020 11:14
    Highlight Highlight Warum nimmt in der aufgeklärten und immer weniger religiösen Schweiz ein unterschwelliger, unbedarfter, naiver Antisemitismus wieder zu? Dazu hätte ich gerne im Artikel eine belastbare These gelesen. Der Verweis auf Religion und den geistigen Zustand der Schweizer*innen reicht da nicht. Meine These: wem das vermeintlich homogene "Eigene" (z. B. "das" Volk) bedroht erscheint, der sucht gerne die Schuld beim vermeintlich "Anderen". Das sind wahlweise "die" Ausländer, Migranten, Schwulen, Fahrenden, Schwarzen, Juden... Das wird hier vom politischen Mainstream bespielt, der 25% abholt. Einwände?
    • Share 04.07.2020 20:58
      Highlight Highlight Nun, ich hatte da einen Kommentar zur Unterstützung von Equal Rights&Diversity geschrieben. Was du mit 25% über den Daumen parteigefärbt schätzt bilden entsprechend gemessenen Likes&Dislikes in der Realität 75%. Da scheinen die wahren Verhältnisse durch.
      Was mich nachdenklich stimmte, war der Wunsch der jüdischen Gemeinde in Basel die Synagoge baulich vor möglichen Anschlägen zu schützen und damit abgetan wurde, das sei Privatsache. Ich bin nicht näher informiert inwiefern sich die Regierung doch erklärte Unterstützung zu leisten.
  • iudex 04.07.2020 11:10
    Highlight Highlight Handkehrum sollte man Fundis sämtlicher Couleur nicht als normale Menschen ansehen, das sind sie defintiv nicht.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 17:22
      Highlight Highlight iudex, ihre Waagschale, ist die denn richtig gewogen, weil ich hoffe dass nicht gleich alle durch ihre Justitia gewogen werden, denn in so einer Kurzfassung, bleibt die Zweifel, ob es wirklich richtig gewogen wurde, weil niemand weiss, womit gewogen wurde, denn so wurde im Nationalsozialismus den Leichtgläubigen die nichts prüften, ihnen den Holokaust aufgegeben, die beschiessen nichts merkten was damit angerichtet haben, u. das erst im Kriegs-gerichts-Tribunal im Den Haag, der Vereinten Nationen offensichtlich wurde.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 17:50
      Highlight Highlight Die Waagschale der Justitia besteht auf der einen Seite das Volk, und auf der andern Seite bankroten Geschäftsführer u. Aktionäre, die durch Hassmacher, die Messlatte der Justitia nicht mehr richtig geeicht ist, und deshalb die Sinne gefälscht werden, damit so nicht mehr aufs Bundesgesetz geachtet wird, sondern nach ihren Gefühlen und Hass, auf die unschuldigen gerichtet wird, statt an die wirklichen Übeltäter der Hassmacher, die durch Streik die Wirtschaft erst recht zum trudeln bringen, denn wozu haben wir die Politiker die gewählt sind!?
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 18:46
      Highlight Highlight Hassprediger die Sinne des Volkes trüben, u. die deren Sicht zur Messlatte verschwommen sind, die andern auch in die Irre führen, um den Hass als Werkzeug gegen andern, die der Konkurrenz zu schüren, um ihren Angestellten u. Inhaber aus Brotneid, mit systematischen Stalk, an den Unternehmen u. ihren Angestellten an den fehlenden versprochenen Unterstützung die Nabelschnur unterbunden werden, die von Grossbetrieben u. Konzernen politisch abgewürgt wurden.

      Vieles von Rassismus gründet sich auf Brotneid u. Mundraub, u. da sucht man einen Schuldigen, ohne dies es nicht möglich ist, die Schuld von sich zu weisen, u. an denen Mundraub begehen, dass die Hetzer ihr Wohlhabenden erhalten bleibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Booker 04.07.2020 11:08
    Highlight Highlight Der Judenhass und Antisemitismus in der Schweiz nimmt auch aufgrund der steigenden Islamisierung zu. Juden und Araber werden nie Freunde werden.
    • Samurai Gra 04.07.2020 12:07
      Highlight Highlight Es gab in der Schweiz Antisemitismus lange bevor es Muslime in der Schweiz gab.

      Viele Esoteriker, Rechte und VTler sind Antisemmiten
    • Rikku 04.07.2020 12:54
      Highlight Highlight @Booker, ich habe zum Glück eher wenig Antisemitismus selber erleben müssen, aber wenn dann ausnahmslos von Schweizer, seien es Christen oder Atheisten. Mit Muslimen habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass meine Religion entweder keine Rolle spielt oder man hat sich über Traditionen und religöse Themen ausgetauscht.
      Schlussendlich kommt es immer auf den Menschen an, Ar*** und Rassist sein hat nichts damit zu tun, zu welchem Gott man betet.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.07.2020 12:59
      Highlight Highlight @Samurai Gra

      Amen, mein lieber Freund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 04.07.2020 11:06
    Highlight Highlight Die rechten Verschwörungsschwurbler tragen kräftig dazu bei.
    Und bei Antisemitismus gibt es nichts zu relativieren.
    • bbelser 04.07.2020 12:28
      Highlight Highlight Rechte Verschwörungsschwurbler setzen aber auch auf einem unterschwelligen und selbstverständlichen "Alltags-Antisemitismus" auf, der in der Schweiz schon seit längerem ganz naiv unschuldig und unbearbeitet vor sich hindümpelt. Scheint nicht so "schlimm" wie alles Extremistische, auf das man entschuldigend verweisen kann, ist aber erschreckend in seiner Alltäglichkeit.
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 11:05
    Highlight Highlight Seit Christen zur offiziellen Staatsreligion aufgestiegen sind, haben die eine höhere gesellschaftliche Stellung eingenommen, u. die Zivilisation von Rom aus ausgebreitet.

    Der Ursprung der eigentliche christlicher Religion ist nicht aus Rom u. Istanbul.

    Später wurden die Christen zu einem CS, Vatikan, woraus Luther, Calvin, u. Zwingli ihren Ursprung als Theologen zur Reformation hatten.

    Luther war ein Drahtzieher des Antisemitismus, durch verschiedene Bücher,

    unterandern, Die J. und ihre Lügen

    Benutzer Bild
  • Cleora 04.07.2020 11:01
    Highlight Highlight Ich finde, es muss unterschieden werden zwischen Hinterfragen/Kritisieren und Hass/Diskriminierung. In einer aufgeklärten Gesellschaft muss es möglich sein, Religionen zu hinterfragen, ohne dass man gleich als Antisemit o.ä. bezeichnet wird. Aber ja, jede Form von Diskriminierung weil man mit jemandes Religion nicht einverstanden ist geht klar zu weit.
    • IZO 04.07.2020 16:32
      Highlight Highlight Hinterfragst du alle Religionen?
      Oder expliziet das Judentum?
      Anerkennung des Staates Israel?
      Glaube bei dir ist es eher politisch Motiviert oder irre ich mich?
    • Cleora 04.07.2020 16:51
      Highlight Highlight Ich finde kritisches Denken grundsätzlich wichtig, sei es in Bezug auf Religion, Politik, Philosophie, etc. - soll sich keinesfalls auf das Judentum oder Israel beschränken. Die Kunst besteht in meinen Augen darin, etwas kritisch diskutieren zu können, dabei gegensätzlicher Meinung zu sein und trotzdem den Menschen hinter der anderen Meinung gleichermassen wertschätzen zu können und selbst auch so akzeptiert zu werden - eben ohne Diskriminierung.
    • IZO 05.07.2020 07:53
      Highlight Highlight 👍
  • Maracuja 04.07.2020 11:00
    Highlight Highlight Danke Herr Stamm, dass Sie nicht nur auf die christlichen Quellen des Antijudaismus hinweisen, sondern ehrlich feststellen, dass die Säkularisierung der Gesellschaft leider zu keinem Rückgang des Antisemitismus geführt hat.
    • Rabbi Jussuf 05.07.2020 12:18
      Highlight Highlight Die Säkularisierung hätte/hat schon zu einem Rückgang des Antisemitismus geführt. Aber wenn man unbedarft fremde Kulturen einführt und die noch hätschelt, muss man sich nicht wundern, dass der Antisemitismus wieder Konjunktur hat.
    • Share 06.07.2020 22:17
      Highlight Highlight @Rabbi
      Das gibt Pizza-Verbot und in Zukunft machst du deine Cervelats selbst, also ohne Haut aus Brasilien.
    • Rabbi Jussuf 06.07.2020 22:24
      Highlight Highlight Share
      Wieso Pizza Verbot? Wegen den vielen Albanern, denen die meisten Pizzerias gehören?

      Die Cervelat-Haut könnte ich wieder nach Brasilien zurückschicken.

      Ist Cervelathaut eine fremde Kultur? Bei griechischen Joghurts könnt ich das noch verstehen. Da sind tatsächlich fremde Kulturen am Werk.
  • blueberry muffin 04.07.2020 10:40
    Highlight Highlight Ich denke er wird einfach lautstärker. Die gesellschaft wird aber definitiv tolleranter, das sieht man durch Homo Ehe, zunehmende Akzeptanz von Transgender und so weiter.

    Leider scheint das auch einen verstärkten Backlash von extrem konservativen Kreisen zu geben, die ihre veralteten Ansichten direkter und agressiver kommunizieren.

    Und Linksextreme sind Antisemitisch? Das ist jetzt aber eine sehr weit hergeholte Argumentation. Höchstens generell gegen Weltreligionen oder spezifisch gegen die Aktionen von Israel.
    • hgehjvkoohgfdthj 04.07.2020 11:47
      Highlight Highlight Wenn du mit "linksextrem" linksautonom meinst, dann bin ich ganz deiner Meinung. Die befassen sich tatsächlich seit Jahrzehnten mit der Antisemitismus Problematik. Immerhin.
      Links ist eben nicht gleich links. Und linksextrem ist nicht gleich linksradikal.
    • blueberry muffin 04.07.2020 12:56
      Highlight Highlight @hgeh Doch, ich glaube das sind Synonyme.
    • blueberry muffin 04.07.2020 13:41
      Highlight Highlight Und wenn du differenzierung linksextremer Strömungen willst, gibt es die schon. Die Oberklassen wären dabei: Kommunismus, Sozialismus und Anarchismus.

      Das dann irgendwie wirr mit Linksradikal und Linksextremist zu unterscheiden scheint mir nur verwirrender Quatsch der frei auslegbar ist. Far left, Linksradikale und Linksextremisten sind nur bedeitungslose Synonyme für den selben Oberbegriff.

      Ausser du willst Nationalsozialisten zu linken umdefinieren. Aber die Mitte aus einem Sozialist und einem Nationalist ist definitiv nicht mehr Links.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stambuoch 04.07.2020 10:37
    Highlight Highlight Mit Religion hat die israelische Expansionspolitik nichts zu tun, es geht ganz profan um Ressourcen: Wasser & Land.

    Rassismus und Hass aufgrund einer religiösen Zugehörigkeit ist etwas vom Niedersten, was es gibt. Und dass selbst gebildete Menschen vor lauter Verschwörungstheorien nicht einmal mehr sehen können, dass sie teilweise antisemitischen Scharfmachern auf den Leim gehen, ist umso tragischer.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 04.07.2020 17:08
      Highlight Highlight Hass wegen Brotneid, u. den Geiz andern nichts zu gönnen, sind die Merkmale von Rassismus, der seinen Feind sucht, wo es ihm am schnellsten zu finden ist, u. das ist an jenen, die Neider haben, dass es ihnen besser gehen kann, wenn man es zulässt, u. an die, wenn es ihnen durch Fleiss der KMU, schon beschert ist, mit Steuern und Kürzungen, als Mundraub, alles wieder wegnimmt.

      So erging es vor Jahren, u. wird jetzt wieder immer deutlicher, das aus Brotneid u. Mundraub alles weggenommen wird, nur weil ihnen der Erfolg besser beschert war, u. nicht das Volk die wirklichen Neider waren, sondern die andern Reichen, die während der Rezession ihren Wohlstand verloren haben.
  • Chromosom 04.07.2020 10:30
    Highlight Highlight Genau genommen sind nicht nur Juden Semiten, sondern auch Araber, Kanaaner, und eine ganze weitere Liste an Völkern die Nordafrika, den nahen Osten und mittleren Osten bewohnen.
    • karl_e 04.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Ja, denn Semiten sind nämlich eine Sprachfamilie wie die Indoeuropäer, also keine Rasse. (Rassen gebe es neuerdings ohnehin nicht mehr)
    • Rabbi Jussuf 04.07.2020 11:15
      Highlight Highlight Stimmt wohl. Es hat sich aber "Antisemitismus" eingebürgert als "Antijudaismus".
    • Cbd 04.07.2020 11:27
      Highlight Highlight Ja, aber Antisemitismus ist eine Begriff, der ausschliesslich wegen und für die Juden existiert. Das Araber auch Semiten sind, stimmt zwar, wird jedoch als Propaganda benutzt, weil sie somit ja gar nicht antisemitisch sein können. (Antisemitismus bedeutet nur Judenhass, nicht gegen andere Religionen oder irgendwelche Ethnien)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 04.07.2020 10:03
    Highlight Highlight Es gab und gibt viele Verschwörungstheorien über Juden (ist ja auch interessant, dass derjenige, der Jesus verraten hat [oder haben soll], ausgerechnet Judas geheissen haben soll).

    Aber ich schliesse nicht aus (um es vorsichtig zu formulieren), dass auch jüdische Kreise "ihre" Verschwörungstheorien haben und befeuern.

    Kommt hinzu, dass die jüdische "Diplomatie" und ihre Rechthaberei sowie ihr Umgang mit den Palästinensern - gelinde gesagt - nicht überall gut ankommen. Wobei für alle gilt: Die Schuld liegt nicht nur auf einer Seite.

    Die Juden machen es der Welt eben nicht gerade einfach.
    • Mutzli 04.07.2020 10:15
      Highlight Highlight @Bruno Wüthrich 1/
      "Kommt hinzu, dass die jüdische "Diplomatie" und ihre Rechthaberei [...]
      Die Juden machen es der Welt eben nicht gerade einfach."

      ...ernsthaft jetzt? Sind die bösen Juden selber schuld am Antisemitismus?
      Falls Sie da die ganze Zeit "Juden" schrieben, aber Israel meinten: Nein, das sind nicht Synonyme und ja, die Gleichsetzung davon (auch z.B. durch Netanjahu selbst), wie Sie gerade ein Paradebeispiel dafür geliefert haben, führt stracks in antisemitische Gefilde.

      Ich betrachte den Umgang Israel mit Minderheitsgruppen und Palästina als eine Art Apartheid, aber Israel≠Juden
    • Peugeot 04.07.2020 10:16
      Highlight Highlight @BW
      Mann spürt es förmlich in jedem Wort, wie sie es vermeiden auch nur eine falschen Buchstaben zu schreiben. Aber wenn wir Christen so schreiben würden wie HS gegen uns mit allen Anschuldigungen, ja dann ... ginge es uns wie vor ein paar Jahren dieser Frau in Arosa.
    • Mutzli 04.07.2020 10:19
      Highlight Highlight 2/
      Schwer ist diese Differenzierung wirklich nicht. Doch während dieser Fehler leider allzu häufig ist, was soll das genau bedeuten:"Aber ich schliesse nicht aus (um es vorsichtig zu formulieren), dass auch jüdische Kreise "ihre" Verschwörungstheorien haben und befeuern.

      Kommt hinzu, dass die jüdische "Diplomatie" und ihre Rechthaberei [...]"?

      Was für "jüdische Kreise" die Verschwörungstheorien befeuern? Das geht über die erwähnte Gleichsetzung hinaus und klingt als würde es Richtung Protokolle von Zion driften.