Gesellschaft & Politik
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Nationalrat sagt Ja

Künftig sollen alle Empfangsgebühren für Radio und TV zahlen



Eine Rechnung der Billag, auifgenommen am Dienstag, 17. Februar 2009, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Künftig soll jedermann eine Radio- und TV-Abgabe bezahlen, unabhängig davon, ob er einen Radio oder Fernseher besitzt. Der Nationalrat stimmte der entsprechenden Gesetzesrevision nach einer fast siebenstündigen Debatte mit 105 zu 77 Stimmen im Grundsatz zu. 

Eine Mehrheit der grossen Kammer befand, es sei Zeit für einen Systemwechsel. Denn heutzutage brauche man keinen Radioapparat mehr, um Radio zu hören respektive um fernzusehen. Über das Internet könnten die Sendungen auch mit Computern, Tablets oder Smartphones empfangen werden. 

Somit habe praktisch jeder Haushalt und jede Firma Radio- und Fernsehempfang - folglich werden künftig auch alle zur Kasse gebeten. Schwarzsehen ist nicht mehr möglich, Kontrollen erübrigen sich. 

Da die Zahl der Abgabezahler auf mehr Haushalte und Unternehmen verteilt werde, könnte die Abgabe von heute 462 Franken pro Haushalt auf rund 400 Franken gesenkt werden, hatte der Bundesrat vorgerechnet. (aeg/sda)

Was in den Nachbarländern der Schweiz an Rundfunkgebühren bezahlt wird – ein Blick über den Gebühren-Tellerrand >>

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Romeo 12.03.2014 22:06
    Highlight Highlight Wenn alle Schwarzseher und Hörer bezahlen würden, wäre eine massive Reduktion durchaus möglich.
  • Donald 12.03.2014 20:33
    Highlight Highlight Die Entscheide des Parlaments und des Bundesrats sind immer weniger nachvollziehbar bzw. deuten auf den Willen von Lobbyisten hin. Es ist schon ein wenig traurig.

    Das Billag-System ergibt doch einfach keine Logik. Eine Einzelperson bezahlt genau gleichviel wie eine Grossfamilie, ob arm oder reich. Dies gehört in den Staatshaushalt. Was soll bitte eine aufgezwungenes Abo für jeden Haushalt sein?

    Ich finde die Arbeit von der SRG ganz gut. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass Regionalsender mehr unterstützt werden. Eingekaufte Serien und auch Filme kann man sich wirklich sparen. Die kann jeder selbst kaufen, wenn er möchte.
  • Licorne 12.03.2014 17:46
    Highlight Highlight Tja.. wir kommen wohl nicht drumherum.. die Billag wird wohl nicht von der Bildfläche verschwinden.. aber schreibt die Billag eigentlich immernoch Millionengewinne, so wie vor ein paar Jahren? Schon alleine das ist ein Hohn!

    Warum wird die Billag nicht als Staatliches Unternehmen geführt - sondern als Privatunternehmen mit Staatsauftrag? Oder als Genossenschaft mit einem Modell, wie die Mobliar es hat..

    Mal ganz abgesehen davon, dass es höchst fragwürdig ist, wofür die Gelder ausgegeben werden.. irgendwie ein ewiges Reizthema - und es wird nicht besser..
  • welltea 12.03.2014 17:34
    Highlight Highlight Dann sollten aber auch ALLE Zivilpersonen eine jährliche Strassensteuer bezahlen oder ALLE die in der Schweiz leben, eine Vergnügungssteuer. ALLE Grenzgänger eine pauschale Bundessteuer und ALLE die hier in der Schweiz wohnen oder auf Besuch sind, eine CO2-Steuer! Das fände ich fair.
    • Romeo 12.03.2014 22:08
      Highlight Highlight Fair. Subjektiv.

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