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Das iPhone X darf laut Hersteller maximal einen Meter untertauchen. Im Süsswasser!
Das iPhone X darf laut Hersteller maximal einen Meter untertauchen. Im Süsswasser!
bild: shutterstock

Die verrückte Geschichte des Mannes, der sein Handy im Meer verlor

Bei Reddit erzählt ein User die verrückte Geschichte, wie sein iPhone X im Meer versank. Ausgerechnet an dem Tag, an dem er um die Hand seiner Liebsten anhalten wollte.
18.10.2018, 20:0819.10.2018, 16:33
«Ich schaute gelegentlich auf den Ozean hinaus und wusste, dass mein iPhone auf dem Meeresboden lag. Aber ich wollte nicht, dass das die Nacht für mich ruiniert.»

Einen Heiratsantrag macht man nicht alle Tage.

Es ist ein Moment, der für immer in Erinnerung bleibt.

In hoffentlich schöner Erinnerung!

Was ein Reddit-User erlebte, als er um die Hand seiner Liebsten anhalten wollte, klingt unglaublich. Seine «verrückte Geschichte» endet mit doppeltem Happy-End. Aber der Reihe nach ...

Rückblende: Ein wunderschöner Tag am Meer.

Der Reddit-User schreibt, er habe sich mit seiner zukünftigen Verlobten beim Wassersport vergnügt. (Dass «Water Sports» im Englischen auch noch eine andere, ziemlich schlüpfrige Bedeutung hat, sei ihm erst später bewusst geworden.)

«Wir beschlossen, das iPhone mitzunehmen, um ein paar Fotos von uns beim Kajakfahren und beim Paddeln am Strand zu machen (ja, wahrscheinlich eine dumme Idee).»

Dann sei er beim Stand-Up-Paddling rückwärts ins Wasser gefallen. Beim Auftauchen traf es ihn wie einen Blitz: Sein Smartphone war ihm aus der Badehose gerutscht ...

symbolbild: shutterstock
«Als wir verzweifelt versuchten, das Handy mit Schnorchelausrüstung zu finden, dämmerte es uns schnell: Es war unmöglich, dass wir es zwischen all den Felsen und Ablagerungen auf dem Meeresboden finden würden. Ausserdem dachte ich mir, dass das Telefon wahrscheinlich schwer beschädigt sein würde, weil es längere Zeit im Salzwasser lag.»

Dazu muss man wissen, dass das iPhone X zwar offiziell wasserdicht ist, dies laut Hersteller aber nur für Süsswasser gilt. Gemäss seiner zertifizierten Schutzklasse (IP67) darf das Apple-Handy höchstens einen Meter und maximal 30 Minuten unter Wasser sein. Sonst droht Totalschaden.

Doch zurück zu unserem Helden am Meer: Der Verlust seines Smartphones war natürlich ein massiver Schlag für ihn. Kam hinzu, dass das versunkene Gerät natürlich keinen Empfang mehr hatte und sich darum auch nicht orten liess.

Der junge Mann liess sich nicht beirren, er war ja auf Liebesmission. Er habe an seinem Plan festgehalten – und tatsächlich sei es richtig gut gelaufen, schreibt er, mit Smiley.

Um den erfolgreichen Heiratsantrag gebührend zu feiern, gab es ein festliches Abendessen am Strand.

Er habe gelegentlich auf den Ozean hinausgeschaut, wohlwissend, dass sein iPhone irgendwo da draussen lag, schreibt der Reddit-User. «Aber ich wollte nicht, dass das die Nacht für mich ruiniert.»

Als sie schliesslich nach Hause gekommen seien, habe er doch noch einmal versucht, das iPhone zu orten. «Das waren T+8 Stunden nach dem Sturz ins Wasser.»

Die Flut sei seither ein wenig zurückgegangen, darum habe er gehofft, dass es wieder Empfang habe. Und tatsächlich!

«Also rasten wir zum Strand hinunter, ich spielte den Sonar-Sound über mein iPhone und konnte es zwischen den Felsen finden. 66% Akku übrig, haha.»

Zu seiner Überraschung sei es «in perfektem Zustand» gewesen. «Wir nahmen es schnell mit nach Hause und legten es in etwas Reis und ich hatte seitdem keine Probleme damit.»

Und was lernen wir daraus?

  • Prioritäten richtig setzen! Was ist schon ein verlorenes Handy, wenn es um die grosse Liebe geht.
  • iPhones sind nicht wasserdicht, sondern nur wasserabweisend. Und nach einer gewissen Zeit geht der Schutz verloren. Vor allem im Salzwasser. Darum sollte man das Gerät nach einem Taucher mit Süsswasser abspülen.
  • Der Trick mit dem Reis funktioniert nicht immer: Eingedrungenes Wasser kann Korrosion auslösen, die Folgen zeigen sich vielleicht erst nach ein paar Wochen.
Keine Garantie
Auch wenn das iPhone X als wasserdicht klassifiziert ist, übernimmt Apple keine Garantie für entstandene Wasserschäden und sie sind auch nicht durch die Zusatzversicherung AppleCare+ gedeckt. Dies liege darin begründet, dass sich die Wasserdichte über die Zeit abnutzen und trotzdem Wasser in das iPhone-Gehäuse eindringen könne, schreibt Computerbild. Sicher ist: Wenn das iPhone mit Wasser in Kontakt kam, sollte man es keinesfalls im nassen Zustand aufladen.

via bgr.com

Mit dem iPhone 7 ins Meer

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Video: srf
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