Aargauer Zeitung
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Samsung CEO DJ Koh speaks during the keynote address of the Samsung Developer Conference, Wednesday, Nov. 7, 2018, in San Francisco. (AP Photo/Eric Risberg)

Premiere: Samsung-CEO Dong Jin Koh hat diese Woche ein faltbares Smartphone vorgestellt. Andere Hersteller werden nachziehen. Bild: AP/AP

Handys bekommen Falten – doch wird sich die neue Technologie wirklich durchsetzen?

Seit es Smartphones gibt, sehen sie ziemlich gleich aus. Faltbare Displays könnten das nun ändern. Ob sie sich durchsetzen, ist aber alles andere als klar.

Raffael Schuppisser / ch media



Vor gut zehn Jahren hat das Smartphone unsere Welt verändert. Die Geräte selber jedoch sind seither zumindest äusserlich ziemlich gleich geblieben. Klar, ihre Bildschirme sind gewachsen und sie sind flacher geworden: Jahr für Jahr vielleicht einen halben Millimeter. Doch das ist Nebensache, wenn man bedenkt, dass nun die grösste Entwicklung ansteht seit der Geburt des Smartphones: Die Displays werden faltbar.

Das bietet für Designer neue Möglichkeiten: Handys lassen sich platzsparend zusammenklappen oder zu Tablets entfalten. Oder man kann sie sich wie einen Armreif ums Handgelenk wickeln. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. In einem Konzept-Video eines Herstellers besteht das Smartphone nur noch aus einem Bildschirm, der sich stets der Grösse anpasst, die man gerade braucht.

Bis dahin ist es zwar noch ein weiter Weg. Doch 2019 ist das Jahr, in dem die ersten Falthandys von namhaften Herstellern auf den Markt kommen.

Glas würde brechen

Diese Woche hat Samsung gleichzeitig in London und San Francisco das Galaxy Fold präsentiert. Huawei dürfte bald folgen. Und auch vom anderen grossen chinesischen Hersteller, Xiaomi, ist in den kommenden Monaten ein faltbares Gerät zu erwarten. Ein neu eingereichtes Patent von Apple lässt vermuten, dass auch das iPhone dereinst zusammengefaltet werden kann.

epa07384288 A handout photo made available by Samsung Electronics Co. DJ Koh, head of Samsung Electronics Co.'s IT & Mobile Communications Division, unveiling the Galaxy Fold, the foldable smartphone, during an Unpacked event in San Francisco, California, USA, 20 February 2019.  EPA/SAMSUNG ELECTRONICS CO / HANDOUT SOUTH KOREA OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das Galaxy Fold von Samsung. Bild: EPA/SAMSUNG ELECTRONICS CO

Voran schreitet Samsung: Am 26. Mai kommt mit dem Galaxy Fold das erste faltbare Gerät eines namhaften Herstellers auf den Markt. In zusammengefaltetem Zustand ist es ein Smartphone mit einem 4.6-Zoll-Bildschirm. Klappt man es wie ein Buch auf, kommt im Innern ein 7.3-Zoll-Bildschirm zum Vorschein, und man hält ein kleines Tablet in der Hand. Dank der neuen Falttechnologie wird der Bildschirm nicht durch ein hässliches Scharnier getrennt, sondern präsentiert sich als ganzheitliche Fläche. Da Glas dabei brechen würde, kommt ein knickbares Polymer zum Einsatz.

Wie beim 3D-TV?

Samsung ist überzeugt, dass so die Zukunft des Smartphones aussieht. Die variable Displaygrösse macht durchaus Sinn, sind doch die Menschen so von ihren Smartphones eingenommen, dass der Bildschirm eigentlich nicht gross genug sein kann. Doch wenn man das Gerät in die Hosentasche schiebt oder es im Gehen mit einer Hand bedienen möchte, sollte es eben kleiner sein. Dieses Dilemma sollen die Foldables lösen.

Ob sie es können, ist allerdings alles andere als gewiss. Die Meinungen sind geteilt: Die Frage sei nicht, ob faltbare Smartphones die Zukunft seien, sondern nur wann, sagt etwa der Analyst Patrick Moorhead gegenüber dem Tech-Portal «The Verge». Anders sieht das Christopher Mims, Tech-Kolumnist beim «Wall Street Journal». «Faltbare Telefone sind die 3D-TVs der mobilen Welt», proklamiert er.

Einst glaubte man auch von diesen Geräten, sie seien die Zukunft des Fernsehers. Und eine ganze Branche setzte ihre Hoffnung und Energie in sie. Doch die Nutzer wollten sie nicht.

Sicher ist, dass es für die Entwickler alles andere als trivial ist, ganze Handys zu falten. Das zeigt die lange Entwicklung. Erste Konzepte von faltbaren Bildschirmen wurden an Technik-Messen schon vor zehn Jahren gezeigt. Doch ein Display ist eben noch kein ganzes Gerät. Dem Vernehmen nach arbeitet Samsung schon seit 2012 intensiv an einem Foldable – der Veröffentlichungstermin wurde immer wieder verschoben.

epa03392056 A model introduces a 60-inch 3D smart TV released by LG Electronics Inc. in Seoul, South Korea, 10 September 2012.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

Ein 3D smart TV von LG. Bild: EPA

Die Schwierigkeiten, mit denen sich Ingenieure und Designer bei der Entwicklung eines faltbaren Geräts herumschlagen müssen, kann man beim Flexpai des chinesischen Start-ups Royole beobachten. Es kam bereits Ende 2018 auf den Markt und kann sich rühmen, das erste Foldable zu sein. Doch in puncto Qualität wurde dem Falt-Handy wenig positive Kritik zuteil. Der Faltmechanismus lässt jegliche Eleganz vermissen, und zusammengefaltet ist das Handy über 1.5 Zentimeter dick.

Ersteres wird Samsung zweifellos besser machen. Doch was die Dicke angeht, stösst auch der Elektronik-Riese an physikalische Grenzen. Die genauen Masse hat Samsung zwar noch nicht bekannt gegeben, doch aus der Ferne sieht das zusammengeklappte Gerät aus, als lägen zwei herkömmliche Smartphones übereinander.

2000 Dollar für das Fold

Die Technologie im Innern braucht nun mal Platz. Und wenn auch alles kleiner wird, so scheint man bei den Akkus doch allmählich an eine Grenze gestossen zu sein. Was bedeuten könnte, dass die Foldables auch im Laufe der nächsten Jahre nicht viel dünner werden dürften. Und mal angenommen, das wäre doch der Fall: So stellt sich für den Kunden dennoch die Frage, ob er lieber ein Falt-Handy oder einfach ein halb so dünnes und halb so schweres herkömmliches Smartphone möchte.

DJ Koh, Samsung President and CEO of IT and Mobile Communications, talks about the new Samsung Galaxy Fold smartphone during an event Wednesday, Feb. 20, 2019, in San Francisco. (AP Photo/Eric Risberg)

Ein faltbares oder doch lieber ein herkömmliches Smartphone? Diese Frage werden sich Nutzer in Zukunft stellen müssen. Bild: AP/AP

Kompromisse sind bei der neuen Gerätekategorie ganz bestimmt unausweichlich. Ausserdem sind die neuen faltbaren Smartphones zumindest in der ersten Generation alles andere als günstig. 2000 Dollar wird das Galaxy Fold aller Voraussicht nach kosten. Die Stückzahl soll begrenzt sein.

Anfangs wird es dafür also bloss einen Nischenmarkt geben. Dennoch setzt die Branche langfristig darauf. Denn die Hersteller haben mit rückläufigen Absätzen zu kämpfen. Weltweit wurden 2018 vier Prozent weniger Smartphones verkauft als im Jahr zuvor. Die Nutzer sind nicht mehr bereit, ihre Mobiltelefone ständig zu erneuern. Das liegt auch daran, dass die Entwicklungsschritte Jahr für Jahr kleiner geworden sind.

Als Handys noch Natels waren

Während sich die Geräte der verschiedenen Hersteller insbesondere im Premium-Bereich stetig angeglichen haben, dürften die faltbaren Displays in Zukunft für mehr Formvielfalt sorgen. Das deutet sich bereits an.

epa07382414 Lei Jun, Founder and CEO of Chinese mobile internet company Xiaomi Technology Co. Ltd., speaks during the Xiaomi product launch ceremony in Beijing, China, 20 February 2019. Xiaomi releases its new mobile phone products 'Mi 9', 'Mi 9 Explorer Edition' and 'Mi 9 SE' on 20 February 2019.  EPA/WU HONG

Lei Jun, Gründer und CEO von Xiaomi Technology Co. Ltd., präsentiert im Februar seine neuen Smartphones. Bild: EPA/EPA

Während das Samsung Fold das Display nach innen faltet und für den Smartphone-Modus einen zweiten Bildschirm nutzt, setzt der Hersteller Xiaomi auf eine doppelte Falttechnik. Das Gerät wird sowohl links als auch rechts eingeklappt, und zwar so, dass der Bildschirm aussen liegt und das Telefon ganz umhüllt.

So weit ist die Konkurrenz von Samsung

Es ist das erste Smartphone mit einem faltbaren Display, das es bereits zu kaufen gibt: Das Flexpai des Start-ups Royole wurde Ende 2018 lanciert und kostete 1388 Dollar. Der aufgeklappte Bildschirm wird zwar nicht durch ein hässliches Scharnier oder dergleichen in der Mitte getrennt, sondern bietet eine zusammenhängende glatte Fläche. Die klobige Faltkonstruktion sieht aber etwas abenteuerlicher aus. Das Massenpublikum lässt sich davon wohl kaum begeistern.

Bei Huawei dürfte es nächsten Monat soweit sein: Zu erwarten ist, dass der Tech-Riese aus China noch dieses Frühling ein faltbares Gerät zeigt. Der Konzept-Entwurf (siehe Bild unten; Quelle: letsgodigital) mit dem komplett randlosen Display sieht atemberaubend aus. Ob sich die Verkaufsversion aber davon unterscheidet, ist noch unklar. Klar hingegen ist, dass das Gerät mit einem 5G-Chip ausgeliefert wird.

Bild

Das neue faltbare Smartphone von Huawei. bild: letsgodigital

Einen Release-Termin hat Xiaomi noch nicht bekanntgegeben, aber ein Video eines faltbaren Smartphones ins Netz gestellt: Darin zu sehen ist der Mitgründer des chinesischen Smartphone-Herstellers, wie er auf einem Tablet ein Video anschaut, ehe er es zu einem Handy zusammenfaltet. Es wird sich dabei zwar erst um einen Prototypen handeln, interessant ist aber die Falttechnik: Das Gerät wird sowohl links als auch rechts eingeklappt, sodass der Bildschirm rund um das Gerät herumgeht.

Wer erinnert sich noch an das Klapphandy von Motorola? 2003 lancierte der US-Hersteller das Razr, bei dem sich Bildschirm und Tastatur auseinanderklappen liessen. Nun soll die Neuauflage mit einem faltbaren Display erscheinen. Während die anderen Hersteller demonstrieren, wie sich ein Tablet zu einem Smartphone falten lässt, zeigt Motorola die platzsparende Variante: Ein Smartphone wird wie ein Schminkspiegel nach Gebrauch zusammengeklappt und verstaut.

Und Apple? Es ist nicht zu erwarten, dass das faltbare iPhone bereits 2019 erscheint. Es passt zu Apple, erst einmal abzuwarten und aus den Fehlern der anderen zu lernen, ehe man selber ein faltbares Gerät lanciert. Dass hinter der Kulisse daran gearbeitet wird, ist klar. Auch Apple hat Patente für den Faltmechanismus eingereicht. (bzbasel.ch)

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Matti_St 24.02.2019 01:03
    Highlight Highlight Die Technik hinter einem faltbaren Display könnte bald überall Einzug halten. Aber ich denke eher in anderen Produkten als ein klappbares Handy. Von daher wird dieses Produkt eine Nische abdecken aber nie grosse Verkaufszahlen erreichen.
  • Kramer 23.02.2019 20:56
    Highlight Highlight Ich glaube die grossen Smartphone-Firmen werden daran scheitern. Bis jetzt habrn sie tolle Sachen gemacht mit ihrer Software und Elektronik; mechanisch mussten sie vor allem Optimierungsprobleme lösen, aber dieser Klappmechanius ist viel neue Mechanik, da werden sie zu beissen haben.
  • tripod 23.02.2019 18:35
    Highlight Highlight Vielleicht ergeht es den faltbaren Smartphones ähnlich wie der MiniDisc: Als Nischenprodukt etablieren sie sich bei einer kleinen Klientel, werden aber aufgrund des nächsten Technologiesprungs - in diesem Fall holographische Displays - überflüssig.
  • Jungleböy 23.02.2019 18:19
    Highlight Highlight Ja wird es, weil die jetztigen smartphones an ihren grenzen stossen und es keine grössere steigerung mehr geben kann, abgesehen von der leistung wie kamera prozessor oder akku. Faltbare handys sind noch nicht perfekt, aber sie werden besser und dünner.

  • olimo 23.02.2019 18:16
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass die Foldables eine Zukunft haben. Momentan noch nicht ganz so stylisch und noch nicht ganz so portabel, aber wenn andere Hersteller mitziehen, dann wird die Entwicklung vorangetrieben.
    Für den Erfolg braucht es aber auch die Apps, welche für diese Art Geräte optimiert sind. Das Aufklappen soll nicht nur vergrössern, sondern einen Mehrwert bieten.
  • Elephant Soup slow cooker recipes 23.02.2019 17:56
    Highlight Highlight Ich halte nach wie vor an meinem alten Nokia fest, schlicht und einfach weil "es halt noch funktioniert". Und weil ich nicht so mega viel Stutz für ein Telefon ausgeben möchte. Ja, ich verstehe schon, dass die Smartphones heute nicht mehr nur für Telefonate benutzt werden, aber so wirklich richtig fest habe ich unterwegs noch nie Internet gebraucht. Rein preislich frage ich mich schon, wohin sich das noch entwickeln wird, weil eine Nachfrage scheint trotz der horrenden Preise ja zu bestehen.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 23.02.2019 19:53
      Highlight Highlight jaja, selbstverständlich darf jeder sein Geld auf den Kopf hauen wie er mag. ich persönlich verstehe Leute nicht, welche ein neues Smartphone mit einem neueren Smartphone ersetzen, so ganz ohne Bedarf. Und Afrika, welches seiner Bodenschätze und Rohstoffe beraubt wird, zahlt den Preis.
    • Shorty 24.02.2019 10:41
      Highlight Highlight In der heutigen Zeit ist man ohne Smartphone schon sehr eingeschränkt. Die Gefahr besteht, dass man den Anschluss zur digitalen Welt verpasst. Und diese wird sich nun täglich vergrössern. Mit der 5G Technologie (ist nicht aufzuhalten!) verändert sich die Welt noch tiefgründiger. Man kann sich wohl der Digitalisierung der Welt entziehen, ist damit aber eher ein Auslaufmodell und kommt mit dem Geschehen nicht mehr mit. Dein Nokia hält dich in der Vergangenheit zurück. Viel Spass so alleine.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 24.02.2019 21:06
      Highlight Highlight Also mit der Ex-Frau von meinem Freund kann ich problemlos von Nokia zu Nokia smslen ;) Nein, ernsthaft, ich sitze berufsbedingt den ganzen Tag am Compi,bin zuhause online. Vemisse das Internet während des Pendelns nicht. Mir erschliesst sich schon, dass, anders als meine vielen Mitpendler, man nicht nur Candy Crush spielen kann, aber ich habe den Sprung zur neuen Technologie noch nicht geschafft. Dies einfach nur weil sich kein ernsthaftes Bedürfnis meinerseits entwickelt hat. Aber meine Mama kann mir dann den Umgang mit dem Iphone erklären, die ist in diesen Belangen weiter als ich es bin.
  • Kearney 23.02.2019 17:45
    Highlight Highlight Ich bin noch im Zwiespalt was ich von den Foldables halten soll. Wenn, wie beschrieben diese Geräte wie zwei zusammengeklappte Handys daherkommen, sind sie einfach zu unhandlich. Umgekehrt kann ich mir nicht vorstellen wie sie schlanker werden sollen ohne Stabilitätseinbussen.
    Display nach innen klappen bedeutet ein drittes Display für die geschlossene Bedienung, Display nach aussen klappen bedeutet keinen Schutz.
    Das Konzept scheint mir noch nicht fertig gedacht, aber jeder will der Erste sein, siehe auch Samsungs 8K-TV!?!
  • Gipfeligeist 23.02.2019 17:15
    Highlight Highlight Ja, es wird sich durchsetzen. Es richtet sich jedoch an Tablet Käufer, die ein Handy wollen - nicht umgekehrt.
    Leider es dauert noch, bis Displays tatsächlich dünn genug sind. Das Galaxy Fold passt ja in keine Hosentasche...
  • Kramer 23.02.2019 16:34
    Highlight Highlight Die technischen Herausforderungen für ein solches Display sind hoch. Ich sehe noch nicht wie das genau gelöst werden soll; das Display funktioniert wie ein Kunststoffscharnier. Soweit okay, aber alleine ist es der mechanischen Belastung kaum gewachsen, es braucht also noch mehr Mechanik.
    Interessantes Problem, ich freu mich schon auf das erste tear-down Video.
  • winglet55 23.02.2019 16:06
    Highlight Highlight Ich denke, die faltbaren Handys werden sicher ihre Käufer finden, vorallem bei Personen die Videos streamen. Ob sich das aber in der Arbeitswelt durchsetzt, ist wohl tatsächlich eine andere Frage. Die 3D- Fernseher wurden ja auch gehypt, und sterben jetzt einen lautlosen Tod.
  • Mutbürgerin 23.02.2019 15:34
    Highlight Highlight Wieso macht ihr keine faltbaren Autos, das würde richtig Platz sparen.
  • metall 23.02.2019 15:25
    Highlight Highlight Abwarten bis es Apple "erfunden" hat.
    • Tiny Rick 23.02.2019 17:34
      Highlight Highlight Wie so oft bei apple werden sie es, wenn sie es den machen, ausgereift und massenfähig rausbringen. Ob sie sagen dass sie es erfunden haben oder nicht ist da ziemlich egal. Wenn sie was herausgeben, funktioniert es meist stabiler und ist durchdachter als die Hersteller welche umbedingt erster sein wollen. Ich finde diese methode ziemlich intelligent; lass die anderen die fehler machen, wir produzieren es dann optimiert
    • trichie 24.02.2019 21:07
      Highlight Highlight Apple hat bei weitem nicht den Innovationsdruck im Nacken wie Samsung oder Huawei und muss daher nicht jede Technologie "als erster" in ein Smartphone packen.

      Entscheidend aus Nutzersicht ist das (App-, Medien- und Daten-)Ökosystem das man will, also "iOS oder Android" bzw in Hardware übersetzt "iPhone oder was anderes".

      Wenn man sich nicht übers das Betriebssystem abgrenzen kann - stark angepasstes Android gilt ja inzwischen eher als Nachteil da es nur für kurze Zeit (Sicherheits-)Updates gibt - ist die Gefahr gross dass man austauschbar ist und ein reiner Preiskampf entsteht.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 25.02.2019 08:48
      Highlight Highlight Tiny Rick,

      Hab da wohl grade einen Fanboy gefunden. Tatsache ist, was du schreibst stimmt zum grössten teil.

      Tatsache ist aber auch, das Samsung o.ä. bis dann erster war. Somit kann Apple es nicht erfunden haben und es würde durchaus eine rolle Spielen wenn Sie es denn trotzdem behaupten.

      Wenn es keine Rolle spielt, dann vermittel allen Leuten in deinem Umfeld klar und deutlich das du derjenige bist der die Glühbirne erfunden hat. Ist ja egal, gell?

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Seit Jahren wird über den Nachfolger der SMS diskutiert, jetzt macht Google Nägel mit Köpfen und führt RCS in England und Frankreich ein – weitere Länder werden dieses Jahr folgen.

Der Rich Communication Service (RCS) sollte die betagte SMS eigentlich schon vor Jahren ersetzen. Aber die Mobilfunkprovider stehen auf der Bremse. Erst wenige Provider unterstützen den neuen Standard. Nun hat Google offenbar genug und lanciert RCS ohne den Umweg über die Telekomfirmen, vorerst allerdings nur in Frankreich und England. Weitere Länder sollen bis Ende Jahr folgen. Dies berichtet das US-Techportal The Verge.Durch die direkte Implementierung in Android spielt es keine Rolle, ob …

Artikel lesen
Link zum Artikel