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Mikroplastik

Mikroplastik-Teilchen: So breit wie Haare, gelangen sie über Luft, Grundwasser und Nahrung in unsere Körper. bild:stephan glinka / bund

Mikroplastik überall – doch ist das wirklich ein Problem?



Wenn du atmest, atmest du auch Mikroplastik ein. Wenn du ein Sandwich isst, kaust du auch auf Mikroplastik herum. Wenn du ein Bier trinkst, fliesst Mikroplastik deine Kehle hinab. Und die Sonnencreme, mit der du dich den ganzen Sommer eingeölt hast, enthält ebenfalls Plastik.

Das geht am menschlichen Körper nicht spurlos vorbei: Österreichische Forschende haben 2018 die Stuhlproben von acht Probanden aus verschiedenen Weltregionen untersucht und dabei neun verschiedene Sorten Plastik entdeckt – in allen Proben kamen Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) vor.

Die Wissenschaftler erfassten Plastikpartikel zwischen 50 und 500 Mikrometer Durchmesser. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist 40 bis 60 Mikrometer breit. Das zeigt: Mikroplastik ist um uns – und gelangt so in uns.

600 Tonnen jährlich

Der Plastik gerät über Kosmetik- und Pflegeprodukte sowie durch Reinigungsmittel, Textilien und Verpackungen in unsere Umwelt. Die Schweizerische Materialprüfungsanstalt Empa hat errechnet, dass rund 600 Tonnen Mikroplastik jährlich in oder auf den Böden der Schweiz enden. Und knapp 15 Tonnen gelangen in die Gewässer.

Konsumentenschützer schlagen Alarm: Mikroplastik sei gefährlich, schreibt der Schweizer Konsumentenschutz auf seiner Webseite. Obwohl die Folgen für die Gesundheit noch kaum erforscht seien, warnten Wissenschaftler vor gravierenden Gesundheitsschäden, steht da.

«Wasser ist auch giftig, es kommt aber immer auf die Menge an.»

Bernd Nowack, Umweltchemiker bei der Empa

So klar wie der Konsumentenschutz das darstellt, liegen die Dinge jedoch nicht. Zwar gibt es einzelne Studien, die bedenkliche Effekte durch Mikroplastik fanden: Eine Studie von 2017 zum Beispiel testete an Mäusen die toxikologische Wirkung des Plastiks. Resultat: Der Plastik reicherte sich in Leber, Nieren und Darm an und das ging mit «oxidativem Stress» einher, das heisst, der Körper reagierte mit einer Entzündungsreaktion auf diese Teilchen. Ein weiterer Versuch stellte krebserregende Effekte bei Experimenten im Labor fest.

Ist Plastik also giftig? «Jeder Stoff ist giftig», sagt Bernd Nowack, Umweltchemiker bei der Empa. «Wasser ist auch giftig, es kommt aber immer auf die Menge an.»

Das sei das Wesen der Toxikologie: Sie gehe immer so weit, bis ein Effekt sichtbar sei. «Irgendwann haben wir immer einen Effekt: dann haben wir in diesem Fall aber wahrscheinlich eine Plastiksuppe vor uns.» Die Konzentrationen, die in diesen Studien verwendet wurden, lägen tausendfach über den Konzentrationen, die gegenwärtig in unserer Umwelt zu finden seien.

Zudem spiele die Grösse der Teilchen eine Rolle: «Wenn ein Plastikteilchen fünf Millimeter gross ist, dann merkt die Alge nicht mal, dass das Teilchen da ist. Wenn der Mikroplastik aber so gross ist wie die Nahrung der Alge, kann es eher problematisch sein», erklärt er.

Aber auch dann müsse kein Problem vorliegen: «Eigentlich ist Mikroplastik eine andere Art von Sand», sagt Nowack. Wenn der Wurm ein Plastikteil statt eines Sandkorns fresse, dann störe das kaum – ausser wenn er nur noch das esse und deshalb keine Nahrung mehr aufnehme. Das Polymer, also der Plastik, an sich aber sei sehr stabil. «Aus dem Material können nicht einmal Mikroorganismen etwas machen.»

Darmbarriere hält Teilchen ab

Mikroplastik, der über unser Essen in unseren Darm gerät, ist deshalb vergleichbar mit anderen Mikropartikeln, wie eben zum Beispiel Sand oder Staub, der ebenfalls im Körper landet. Der Mensch verfügt gegen solche Partikel über eine angeborene Immunabwehr – ob diese auch bei Plastik aktiviert wird, ist noch unklar.

Klar ist aber: Die meisten Teilchen passieren die Darmbarriere nicht, gelangen also nicht in die Blutbahn. Sie werden wieder ausgeschieden. Zwar ist es für Mikroplastik, ebenso wie andere Partikel nicht unmöglich, den Darm zu passieren. Die Teilchen müssen dafür aber sehr klein sein: unter 20 Mikrometern könnten sie in die Organe gelangen. Und unter 0,1 Mikrometern, das wären 100 Nanometer, könnten die Partikel theoretisch auch ins Hirn vordringen. Wie viele dieser Kleinstteilchen aber überhaupt so weit kommen, wissen wir nicht.

Mikroplastik

Mikroplastik, der im Sediment der in der Elbe (A), Mosel (B), Neckar (C) und dem Rhein (D) gefunden wurde. martin wagner et al.

Doch nicht nur von dem Mikroplastik selber könnte ein Schaden für Tier und Mensch ausgehen, sondern auch von Zusatzstoffen im Plastik, zum Beispiel Weichmacher, deren Schädlichkeit belegt ist. Auch bindet er Schadstoffe aus der Umwelt an sich und könnte sie in die Organismen tragen, wie Studien warnen.

Auch dies relativiert Bernd Nowack von der Empa: Eine Studie aus den Niederlanden habe ergeben, dass Mikroplastik im Meer kaum Effekte auf die Schadstoffanreicherung habe. Es gebe unzählige Partikel, die ebenfalls Oberflächen für Schadstoffe böten.

Zudem könne Mikroplastik nicht nur Schadstoffe mitbringen, sondern auch mitnehmen. «Es kann reinigen, wie das auch Kohletabletten machen im Magen: Die saugen alle Stoffe auf.» Plastik könnte also auch zur Entgiftung der Umwelt führen, wie Studien gezeigt haben.

Gelangen Plastikteilchen aber über die Luft in die Lunge, könnte es problematisch werden, gibt Nowack zu bedenken: «Die Lunge ist ein sehr kritisches Organ». Plastik sei dann Teil des Feinstaubs, den wir täglich einatmen. Ebenso wie Staub zu einer Staublunge führen könne, könnte Plastik sich dort anreichern. Ausserdem wäre zu klären, ob Plastik mit anderen Stoffen in der Luft reagiert.

Tappen im Dunkelgrau

Wenn es um Mikroplastik geht, enden die Studien, die Einschätzungen, die Voten von Wissenschaftlern immer mit dem gleichen Satz: «Wir wissen zu wenig.» So hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jüngst mitgeteilt, dass es keine Hinweise auf Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik im Trinkwasser gebe – vorläufig.

«Es gibt viele verschiedene Kunststoffe, viele Zusatzstoffe, die darin enthalten sind und verschiedene Umweltschadstoffe, die sich an der Oberfläche des Plastiks anreichern können», sagt Bettina Liebmann, Forscherin des Österreichischen Umweltbundesamtes, die an der Studie, die Mikroplastik in menschlichem Stuhl untersuchte, beteiligt war. «Was die Wirkung der Stoffe im Körper angeht, tappen wir noch im Dunkelgrau.» Die Europäische Kommission will nun Forschung in dem Bereich fördern, um Licht ins Dunkel zu bringen.

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 24.09.2019 09:48
    Highlight Highlight Können wir unsere Ressourcen und Aufmerksamkeit erstmal auf Schadstoffe konzentrieren, die eine wissenschaftlich nachgewiesene Auswirkung auf die Umwelt haben, anstatt uns im Klein-Klein mit immer neuen Sachen zu beschäftigen? z.B. Treibhausgase, Phosphate und Schwermetalle anstatt Mikroplastik und 5G-Strahlung.
  • rodolofo 23.09.2019 08:42
    Highlight Highlight «Jeder Stoff ist giftig», sagt Bernd Nowack, Umweltchemiker bei der Empa. «Wasser ist auch giftig, es kommt aber immer auf die Menge an.»
    Dieser Vergleich zeigt wieder mal, wie sich bei Technokraten hohes Detailwissen mit breiter Dummheit kombinieren.
    Währenddem nämlich sehr viele Liter von Wasser über den Durst getrunken werden müssen, damit eine schädliche Wirkung entsteht, reichen bei Mikroplastik, Mikro-Asbestfasern, oder Mikro-Pestizidrückständen bereits unsichtbare Kleinstmengen für höchst fatale Krebsfolgen!
    Also bitte nicht weiter Häuser mit Hundehütten vergleichen, lieber "Experte"!
    • Schne 24.09.2019 09:34
      Highlight Highlight Experten zeichnen sich dadurch aus, dass sie Studien zitieren, um ihre Aussagen zu untermauern, während Kommentarnulpen ihr Halbwissen ungestraft aufbauschen und dabei nicht merken, dass ihre Meinung durch den gerade gelesenen Artikel relativiert wird.
  • Todesstern 22.09.2019 21:28
    Highlight Highlight Wir können das vielleicht verkraften, aber das ist ja nicht so dass noch Tiere oder etwas anderes auf unserem Planeten lebt...

    * Achtung Sarkasmus*
  • Skip Bo 22.09.2019 21:13
    Highlight Highlight Könnte man nicht einfach die Bauern als Schuldige benennen? Das funktioniert bei anderen Umweltproblemen ja auch und der Rest kann dann gut schlafen...
    • rodolofo 23.09.2019 08:51
      Highlight Highlight Das wäre natürlich eine (traditionelle) Möglichkeit.
      Aber heute sagen wir mal etwas anderes:
      "Die Kunststoffe sind schuld!"
      Warum gibt es eigentlich Kunststoffe, und was haben die überhaupt mit "Kunst" zu tun?
    • Skip Bo 23.09.2019 09:18
      Highlight Highlight rodolfo, die Suche nach Sündenböcken anstatt Verzicht ist nun mal einfacher. Schön, dass nicht alle meinen Fatalismus teilen.

      Wenn man den Begriff "künstlich" anstatt "künstlerisch" verwendet, merkt man, dass Kunst und Kunst nicht dasselbe sind. Kunststoff und Kunstwerk. Wobei es Kunstwerke aus Kunststoff gibt, also Kunst im Quadrat oder Kunststoffwerk.
      Ich geh mal zu meinen Kunstwiesen, wünsche einen schönen Tag.

  • wolge 22.09.2019 17:22
    Highlight Highlight Spielt es ernsthaft eine Rolle ob Plastik ungesund ist??

    Er gehört schlicht nicht in die Umwelt und die Natur... Ende der Diskussion!
    • Auric 22.09.2019 20:14
      Highlight Highlight Dann verhindern mal das deine Schuhsolen dünner werden, da müsstest du schon Holzschuhe tragen, und Lederbezogene Felgen an Autos wäre sicher suboptimal für die Verkehrssicherheit.

      Dinge wie Kunststoff Peeling Körper im Duschgel das nur zu einem Bruchteil auf der haut ankommt aber komplett durch die Abwasserleitung geht könne man mal hinterfragen, ob es gemahlene Bimssteine nicht auch tun.
  • Platon 22.09.2019 15:30
    Highlight Highlight Ich mache mir ehrlich gesagt auch nicht sorgen um uns, sondern um die Natur.
    • Auric 22.09.2019 20:03
      Highlight Highlight wer sollte da grössere Probleme als der Mensch durch das böse Mikroplastik bekommen?
  • Gipfeligeist 22.09.2019 15:07
    Highlight Highlight Während wir über Mikroplastik spekulieren, wissen wir von Weichmachern die nachgewiesen schädlich sind. Bei Zersetzung des Plastik werden sie in die Umwelt freigesetzt.

    DPHP ist beispielsweise schädlich für Hypophyse und Schilddrüse und somit das Hormonsystem, darf deswegen nicht mehr in Kinderspielzeug verwendet werden.

    Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bis(2-propylheptyl)phthalat
    • Nr 756 22.09.2019 17:02
      Highlight Highlight O.o das wird doch in einigen Plastikflaschen verwendet? Bin nicht sicher ob sogar bei Lebensmitteln?
    • Auric 22.09.2019 20:10
      Highlight Highlight Hier im Bericht wurde vom PP (Polypropylen) und PET (Polyethylenterephthalat) geschrieben, beide haben üblicherweise keine Weichmacher und schon garkein DPHP, bei PP werden Copolymere PP Typen eingesetzt wenn das Ergebnis elastischer sein soll.
      Also DPHP ist ein Problem, ganz klar, aber in den genannten Mikroplastikfunden kaum gefunden worden.
    • Auric 22.09.2019 20:16
      Highlight Highlight @Pinzessin, warum flickst und klickst du den Link nicht an?
      "Bis(2-propylheptyl)phthalat wird als Weichmacher in PVC, Polyurethan und Epoxidharzklebstoffen eingesetzt. Die Endprodukte sind vor allem Kabel und Drähte, Dachbahnen, Autoinnenverkleidungen, Abdeckplanen, Materialien für den Automobilunterbodenschutz, den Baubereich sowie für Schuhe, Teppichrückseitenbeschichtungen, Schwimmbäder-Auskleidungen, Handschuhe, Haftklebern, Druckfarben, Korrosionsschutzfarben, Anti-fouling-Farben und als Schmierstoffkomponente."

      Lebensmittelverpackungen? ich denke eher nicht, aber ANGST.....ANGST
  • Adumdum 22.09.2019 14:52
    Highlight Highlight Wieso wird beim Thema Mikroplastik eigentlich nie Autoreifenabrieb genannt?? Noch vor Kleidung (auch nie genannt!!) ist es die grösste Quelle von Mikroplastik in Gewässern.

    Ist das die Autolobby? Die bezahlen ja immerhin nen guten Teil der Werbung... (Fashion ebenso...)
    • Auric 22.09.2019 20:02
      Highlight Highlight Warum kein Schuhabrieb ?

      Evtl. müssen wir in Zukunft von den Hohenpriestern des Ökologismus gezwungen Barfuss laufen!
    • rodolofo 23.09.2019 09:03
      Highlight Highlight @ Auric
      Jedenfalls sehen wir, dass unsere Vorfahren doch nicht alles grundfalsch gemacht haben.
      Sie lebten damals allerdings nur darum ökologischer, weil sie nicht anders konnten!
      Ohne Romantik können wir ganz sachlich feststellen, dass die Bio-Schlachten des Mittelalters die Umwelt viel weniger belasteten, als der letzte Drohnen-Angriff auf Saudische Ölförderungs-Anlagen.
      Heute müssten wir GANZ BEWUSST ökologischer leben, nicht weil wir müssen, sollen weil wir WOLLEN (irgendwie auch gezwungenermassen, weil "Mutter Natur" uns sonst abstrafen wird...)
    • Auric 23.09.2019 09:21
      Highlight Highlight Wir, also die Klimagläubigen und die von den Klimagläubigen gezwungenen können uns sogar CO2 frei umbringen, Es würde sich genau NIX für die Nichtgläubigen und unseren Planeten ändern.
      Ich sehe da einen akuten Fall von selbstmörderischem Grössenwahn dent hier grassiert. Wir (die oben genannten) haben weder was zu Melden noch spielen wir Mengenmäßig überhaupt eine Rolle.
  • tzhkuda7 22.09.2019 13:44
    Highlight Highlight Mikroplastik dürfte vor allem im Herz oder in den Arterien/Venen zum Problem werden.

    Denke da vor allem an Verstopfung mit dem Resultat von Herzinfarkt aber auch Hirnschlag oder sonstige köeperliche beeinteächtigungen aufgrund mangelnder durchblutung.
    • SgtRambooo 22.09.2019 14:18
      Highlight Highlight Die teilchen sind dafür viel zu klein um einen richtigen Schaden zu verursachen.
    • Pafeld 22.09.2019 14:41
      Highlight Highlight Bei Teilchen von der Grösse von 100nm sprechen wir von Objekten, welche sich in der Grössenordnung von Viren befinden. Eine Gefässverstopfung ist da sehr unwahrscheinlich.
    • Gipfeligeist 22.09.2019 14:58
      Highlight Highlight @SgtRambooo
      Nur weil die Partikel im Mikro-Nano Bereich liegen, sind sie nicht automatisch unproblematisch. Sollten sie sich akkumulieren & einen Propf bilden, können sie kleine Gefässe durchaus verstopfen.
      Bis jetzt ist das nicht festgestellt worden, also ist die Gefahr nicht akut. Trotzdem sollten wir ein Auge darauf behalten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Resistance 22.09.2019 13:28
    Highlight Highlight Heisst das es git au öko populismus?
    • Weiterdenker 22.09.2019 14:57
      Highlight Highlight Definitiv. Die Art, wie im Moment mit der Klimahysterie umgegangen wird, ist definitiv häufig auf populistische Art. Allerdings sagt Populismus ja noch nichts über den Wahrheitsgehalt einer Botschaft aus. Ich denke, es ist auf jeden Fall positiv, wenn auf Mikroplastik weitgehend verzichtet wird, auch wenn das im Falle der Pneus nicht so einfach ist (Über 50% des Mikroplastiks in der Umwelt stammt von Autoreifen)
    • Hiker 22.09.2019 19:19
      Highlight Highlight @weiterdenker ich frage mich auch schon lange, wieso wir immer noch auf Gummireifen herumfahren. Hier hat sich seit Jahrzehnten nicht viel getan. Es sollte doch längst Alternativen geben mit klar besseren Eigenschaften? Bei anderen Werkstoffen geht es doch auch.
    • TheBase 23.09.2019 08:22
      Highlight Highlight Meine Fresse, wenn du ernsthaft denkst, in Sachen Autoreifen hätte sich kaum etwas getan, nur weil die Dinger nach wie vor teilweise aus Gummi bestehen, dann solltest du echt besser schweigen 🤦🏻‍♂️

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