DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: EPA
Bilaterale Beziehungen

Barroso: Schweizer Ja hat «ernsthafte Konsequenzen»

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso spricht nach dem Schweizer Ja zur SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» Klartext: Das Land könne nicht alle Vorteile des weltgrössten Marktes geniessen, ohne im Gegenzug den freien Zugang für EU-Bürger zu gewähren.
12.02.2014, 11:5514.02.2014, 11:15

Der Nachrichtenagentur Reuters sagte Barroso heute, der Volksentscheid habe «ernsthafte Konsequenzen» für die Beziehungen zwischen der Schweiz und den 28 EU-Mitgliedsstaaten.

Barroso sprach von der Möglichkeit, dass Schweizer Bürger das Recht verlieren könnten, in der EU zu leben und zu arbeiten. Dies würde eintreffen, falls Brüssel das Freizügigkeitsabkommen mit Bern kündigen würde. Die SVP kämpfte vor der Abstimmung mit dem Argument, die Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU liesse sich nachverhandeln.

Es wäre nicht richtig, wenn Schweizer Bürger uneingeschränkte Bewegungsfreiheit in der Europäischen Union genössen, die Schweiz aber Kontingente für EU-Bürger einführe, sagte Barroso. Es sei nun am Schweizer Bundesrat, den vage formulierten Initiativtext in eine Gesetzesvorlage zu übertragen, die sich mit den Abkommen mit der EU vereinbaren lasse. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8
Nach EU-Kritik gerät Chef-Unterhändlerin Livia Leu selbst ins Fadenkreuz
Am Dienstag übte Staatssekretärin Livia Leu in einem Interview mit der NZZ Kritik am Verhandlungsansatz der EU. Nun wird ihre Eignung für das Mandat als Chef-Unterhändlerin infrage gestellt.

Ein Interview, das Staatssekretätin Livia Leu am Dienstag der NZZ gab, sorgt im Bundeshaus für Irritationen. «Ich denke, damit stellt unsere Chefunterhändlerin ihre Glaubwürdigkeit infrage», sagte GLP-Präsident Jürg Grossen gegenüber Radio SRF. Es sei nicht opportun, Probleme in Verhandlungen nach Aussen zu tragen, so Grossens Kritik.

Zur Story