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Trauerbekundungen nach der Bluttat in Cairns, Nordaustralien.
Trauerbekundungen nach der Bluttat in Cairns, Nordaustralien.
Bild: Getty Images AsiaPac
«Vergib mir für das, was ich tun werde»

Familientragödie in Australien: Mutter wegen Mordverdachts festgenommen

Eine 37-jährige Australierin steht im Verdacht, ihre sieben Kinder und ihre Nichte umgebracht zu haben. Es gibt Hinweise auf eine religiöse Verwirrung.
20.12.2014, 06:2220.12.2014, 11:22

Nach dem Blutbad in Australien hat die Polizei die Opfer identifiziert. Es handelt sich um vier Mädchen im Alter von 14, zwölf, elf und zwei Jahren sowie vier Knaben im Alter von neun, acht, sechs und fünf Jahren, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Die 37 Jahre alte Mutter der sieben Jüngsten ist unter Mordverdacht im Spital. «Sie ist zur Zeit wach, bei klarem Verstand und redet», sagte ein Polizeiinspektor am Morgen. Bei dem jüngsten Opfer war das Alter zuvor mit 18 Monaten angegeben worden. Das älteste Opfer war eine Nichte der Frau. 

Frau hatte sich der Kirche zugewandt

Die Eltern sagten der Nachrichtenagentur AAP, sie hatten an diesem Samstag mit ihrer Tochter deren 14. Geburtstag feiern wollen. «Ich habe eine wunderbare Tochter verloren. Warum? Was hat sie getan?», fragte der Vater. Die Polizei hat sich zum Motiv der Tat noch nicht geäussert. 

Nach Angaben des Mannes hatte die festgenommene Frau sich in letzter Zeit der Kirche zugewandt. Nachbarn berichteten, sie hätten am Vorabend eine Frau auf dem Grundstück rufen gehört: «Lass nicht zu, dass sie sie uns wegnehmen. Gott segne dich. Vergib mir für das, was ich tun werde.»

Ein Bruder der sieben Geschwister hatte die Toten am Freitagmorgen im Haus der Familie entdeckt und die Polizei gerufen. Beamte fanden die Leichen der Kinder und die Frau, die Stichverletzungen hatte. Sie stellten Messer am Tatort sicher.

Was sich in dem Haus abspielte, ist noch unklar. Die Leichen der Kinder seien mittlerweile aus dem Haus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Für Samstag war eine Obduktion angesetzt. Die Polizei sprach von einem «sehr, sehr tragischen Fall». Sie machte deutlich, dass sie von einer Familientragödie ausgehe. (sda/dpa)

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