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Sibel Arslan, Nationalraetin GP-BS, rechts, macht ein Selfie mit Nationalratspraesidentin Marina Carobbio Guscetti, Bundesraetin Viola Amherd und Nationalraetin Isabelle Moret, von rechts, bei einer Kundgebung zum Frauenstreik auf dem Bundesplatz, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Frauenstreik führte zu Frauenboom bei den Nationalratswahlen. Im Bild: Nationalrätin Sibel Arslan (Grüne), macht ein Selfie mit Nationalrätin Nadine Masshardt (SP), Nationalratspräsidentin Marina Carobbio (SP), Bundesrätin Viola Amherd (CVP) und Nationalrätin Isabelle Moret (FDP, von rechts). Bild: KEYSTONE

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Erstmals kandidieren über 40 Prozent Frauen: Das sind die Trends der Wahlen 2019

40.2 Prozent aller Kandidierenden für die Nationalratswahlen sind Frauen. Das sind 5.7 Prozent mehr als noch 2015. Ein Allzeit-Hoch von Kandidierenden und viele Ein-Personen-Listen sind die weiteren Trends.

Othmar von Matt / ch media



Da gibt es Stefan Rusch (43) aus Lenggenwil (SG), Geschäftsführer des Art’s Restaurants in Wil. Rusch führt auch einen Biobauernhof. Und er hat drei Kinder im Alter von 2, 5 und 8 Jahren. Sie sind der Grund, weshalb er in die Politik will.

«Mehrere Themen – wie etwa Klimapolitik und militärische Aufrüstung – betreffen sehr stark die nächsten Generationen», sagt er. Deshalb führt er im Wahlkampf als Einzelperson seine Liste «Der Pflug». «Manchmal braucht es einen Pflug», erklärt Rusch den Namen, «damit etwas neues entstehen kann.»

Oder es gibt Verena Lobsiger (60) aus Interlaken. Sie hat 420 Unterschriften gesammelt und will mit der «Partei der unbegrenzten Möglichkeiten» (PUM) ins Bundeshaus einziehen.

Die ehemalige SP-Politikerin kämpft für ein eigenständiges Programm: Sie fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen (rund 3000 Franken) für Leute mit Schweizer Pass. Zudem will Lobsiger den neuen Beruf der medizinischen Grundpflege schaffen.

4652 Kandidierende in den Proporzkantonen

Ein-Personen-Listen sind ein Trend dieser Wahlen. Insgesamt kandidieren 4671 Personen in den 26 Kantonen für den Nationalrat. Berücksichtigt man nur die 20 Kantone, in denen nach dem Proporzverfahren gewählt wird, sind es 4652 Kandidierende. 19 Personen treten in den Majorzkantonen Appenzell Ausser- und Innerrhoden an, Ob- und Nidwalden und in Uri und Glarus.

quelle: aargauerzeitung.ch

Das ist neuer Rekord. In den Proporzkantonen kandidieren 864 Personen mehr als 2015. Das zeigen Analysen, welche die Redaktion CH Media mithilfe ihrer Regionalvertretungen vornahm. 2019 fallen vier Trends besonders auf.

Trend 1: Frauenwahl

2019 kandidieren in allen 26 Kantonen 2792 Männer und 1879 Frauen. Das entspricht einem Frauenanteil von 40.23 Prozent (Proporzkantone: 40.27 Prozent). Er liegt damit um 5.7 Prozent höher als noch 2015, als sich 1308 Frauen (34.5 Prozent) und 2480 Männer um ein Mandat bewarben.

Besonders hohe Frauenanteile weisen folgende Proporzkantone auf: Zug (49.3 Prozent), Basel-Stadt (45.9), Baselland (44), Thurgau (43.7), Genf (43.2), Zürich (43), Luzern (42.9) und Bern (42.1). Den tiefsten Frauenanteil hat Schaffhausen (24.1 Prozent).

Bei den Majorzkantonen stechen Appenzell Ausserrhoden, Glarus (je 50 Prozent) und Obwalden (40) heraus. Uri und Nidwalden hingegen sind die einzigen Kantone, in denen keine Frau für den Nationalrat kandidiert.

Trend 2: Zunahme der Kandidaturen

Die stärkste Zunahme von Kandidierenden registriert der Kanton Aargau: 31 Personen treten an pro Nationalratssitz. Im Wallis sind es 29,5, in Luzern 28, in Solothurn 27.7. Erst danach folgen die grossen Stadtkantone Zürich (27.6), Bern (27.1) und Basel-Stadt (26.8). Nur gerade drei Kantone haben weniger Kandidierende als noch 2015: Neuenburg (-8 Kandidierende), Genf (-2) und Appenzell Ausserrhoden (-1).

Trend 3: Unterlisten

In den 20 Proporzkantonen gibt es total 525 Listen. Das sind 103 Listen mehr als bei den Wahlen 2015. Das entspricht einer Zunahme um 20 Prozent. In den 1990er Jahren und 2003 hatte sich die Zahl der Wahllisten noch zwischen 248 und 278 bewegt. Ab 2007 begann sie stark anzusteigen.

2019 gibt es einen starken Trend zu Unterlisten. Spezialistin darin ist die CVP. Im Aargau tritt sie gleich mit acht Unterlisten und insgesamt 144 Kandidierenden an. Im Kanton Luzern operiert die CVP mit sieben Unterlisten, in Baselland führ sie neben einer Stamm- und JCVP-Liste auch eine Liste «Wirtschaft und Gesellschaft». Im Kanton Bern hat die CVP zwei Hauptlisten aufgestellt: je eine Liste deutsch- und französischsprachiger Kandidierender. Und die Junge CVP führt im Kanton Freiburg gleich vier Listen.

Trend 4: Ein-Personen-Listen

Was die Ein-Personen-Listen betrifft: Stefan Rusch («Der Pflug») und Verena Lobsiger («Partei der unbegrenzten Möglichkeiten») sind nicht die einzigen Einzelpersonen, die mit eigener Liste in die Wahlen 2019 ziehen. Im Kanton Bern steigt Philipp Jutzi aus Bangkok (Thailand) mit der Philipp-Jutzi-Liste (JUP) ins Rennen.

Im Kanton Baselland fordert der bibeltreue Christ Alex Osterwalder aus Muttenz mit der Liste «Christ-und-Politik.CH», dass religiöse Symbole in der Öffentlichkeit wieder zugelassen werden. Und Musiker Claudio Rugo tritt im Kanton Freiburg mit der «Künstler-Partei» zu den Wahlen an. (aargauerzeitung.ch)

Das war der Frauenstreik im Juni:

Unser Chef zu Feminismus am Arbeitsplatz:

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DeDanu 12.09.2019 16:15
    Highlight Highlight Bei so vielen Frauen wird jetzt endlich alles gut. Ich bin ja sooo glücklich darüber.
  • ClassicP 12.09.2019 12:02
    Highlight Highlight Wow ist ja echt super, Wahnsinn!! Leider hat man aber herausgefunden, dass es immer noch weniger Frauen als Männer gibt, welche im stehen pinkeln! Ich würde sagen wir müssen sofort die Frauenquote einführen!! Denn natürlich wollen wir überall Gleichberechtigung! (ausser vielleicht beim Militär, Rentenalter usw ... 🤦🏻‍♂️) Lächerlich diese ständige Diskussion, nehmt die besten!!
  • MarGo 12.09.2019 09:56
    Highlight Highlight Ich werde dieses Mal der Jugend etwas mehr Spielraum geben - auch wenn das letztlich wahrscheinlich Tropfen auf den heissen Stein sein werden und nichts bringen.
    Und ob da Männlein oder Fräulein ist mir einerlei - aber die Zukunft gehört den jungen - sollen sie mal zeigen, was sie zu leisten im Stande sind...
    • rodolofo 12.09.2019 10:35
      Highlight Highlight Dieses Prinzip ist Blödsinn.
      Junge müssen sich noch viel bewegen!
      Ständig in diesen öden Sitzungsräumen herumsitzen und langweilige, furztrockene Zusammenfassungen und Studien lesen ist doch mehr was für Alte, die ihren Körper schonen- aber dafür ihren Geist durch Gedankliches Training fit erhalten sollten!
      Nicht ohne Grund gibt es bei den Indianern den "Ältestenrat".
      Die Jungen müssen diesen Rat ja nicht unbedingt befolgen...;)
    • MarGo 12.09.2019 13:18
      Highlight Highlight Blödsinn finde ich etwas derb, ich verstehe deinen Standpunkt schon. Ich werde auch nicht durch Band Ü20 wählen. Aber im Gegensatz zu früher, wo ich ebenfalls der Ansicht war, dass eher ältere, gestandene Personen das "grosse Ganze" sehen, möchte ich davon eben etwas abweichen. Denn mal ehrlich, wer von den jetzigen Gestandenen sieht denn schon das grosse Ganze?
    • Gogl Vogl 12.09.2019 18:58
      Highlight Highlight Wir sehen jeden Tag was die Jugend dem "Ältestenrat" der Schweiz bedeutet.

      Frei nach dem Motto: "Nach uns die Sintflut."

      Gerade die sogenannte "68er Generation" torpediert unsere Zukunft als würde sie uns keine gönnen.

      Viel zu oft stösst die ältere Generation Dunstwolken purer Selbstbeweihräucherung aus und vergesst dabei, dass sie die Welt wie sie in 30 - 40 Jahren sein wird nicht mehr selber schultern muss oder kann.

      Es geht hier vor allem um die Zukunft der Jugend und deren Kinder. Ihr hattet alle Chancen und trotzdem muss es jetzt die Jugend richten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.09.2019 09:51
    Highlight Highlight Frauen bringen als soziale Netzwerkerinnen sehr gute Voraussetzungen mit für eine funktionierende Politik!
    Immer wieder erlebe ich, wie sich Politikerinnen aus unterschiedlichsten Parteien wohltuend anders verhalten, als ihre männlichen Kollegen.
    Es gibt weniger Hahnenkämpfe, dafür mehr aufgeregtes Hühner-Gegacker... ;)
    Sehr oft hören einander Frauen sogar zu!
    Was sie dann allerdings nicht daran hindert, manipulativ geschickt ihrem "Plan B", der ihr eigentlicher Plan A ist, zum Durchbruch zu verhelfen...
  • aligator2 12.09.2019 09:24
    Highlight Highlight Lieber Herr von Matt, bitte nicht bei den Statistiken schlampen.

    "Das entspricht einem Frauenanteil von 40.23 Prozent (Proporzkantone: 40.27 Prozent). Er liegt damit um 5.7 Prozent höher als noch 2015, als sich 1308 Frauen (34.5 Prozent) und 2480 Männer um ein Mandat bewarben."

    Korrekt wäre ein Erhöhung von 5.7 Prozentpunkten oder 16.6 Prozent.

    • ingmarbergman 12.09.2019 09:55
      Highlight Highlight War wohl doch so keine gute Idee
      Deutsch und Mathematik in der Schule abzuwählen.. 🤷🏻‍♂️
    • Gina01 12.09.2019 11:24
      Highlight Highlight ….ist ja aber fast gut...eieiei...
  • Triumvir 12.09.2019 08:43
    Highlight Highlight Frau sein alleine ist kein taugliches politisches Programm. Da braucht es schon noch ein paar andere Visionen. Ich werde zum Beispiel im Herbst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht eine einzige bürgerliche Frau wählen.
  • Nasi 12.09.2019 08:25
    Highlight Highlight Bei mir fallen jeweils dirket slle die zu faul oder zu böd sind auf Smartvote mitzumachen aus dem Rennen. Wer sich nicht mal Zeit für das nehmen kanz, hat bei mir eh schon verloren. Sollte man am besten eh obligatorisch für alle teilnehmenden machen.
    • Einer Wie Alle 12.09.2019 08:49
      Highlight Highlight Bei mir fallen jeweils direkt alle durch, die zu faul sind, um sich um die Rechtschreibung und vollständige Sätze zu kümmern.
    • ChillDaHood 12.09.2019 11:24
      Highlight Highlight Smartvote ist ja eine schöne Sache, allerdings sollte man insbesondere bei Proporzwahlen darauf schauen, was für eine Liste, welcher Listenplatz und welche Listenverbindung das ist. Die junge Studentin mit interessanten Ideen wird dann eben eher nicht gewählt und deine Stimmen gehen an den älteren bisherigen auf Platz 1 der Listenverbindung. Wenn der also nicht auch deine Meinung vertritt, eher jemanden wählen, der auch Wahlchancen hat. Für mich aber insbesondere interessant um innerhalb der Liste Leute rauszupanaschieren und "meine Leute" zu kumulieren.
    • Nasi 12.09.2019 11:42
      Highlight Highlight Touché :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 12.09.2019 08:10
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, dem es ziemlich egal ist wo wieviel Geschlecht mitmischt?
    • ChillDaHood 12.09.2019 11:26
      Highlight Highlight Im Einzelfall ja. Aber in den Parteien und generell in der Politik ist der Frauenanteil bei etwa 1/3. Wenn man also auf den Listenplätzen 50/50 anstrebt fördert man gleichzeitig Frauen, sich politicsh zu engagieren. Ganz ehrlich, die hinteren Plätze sind nicht sooo matchentscheidend. Lieber eine neue Frau als zum 20. Mal den Alt-Kantonsrat beelenden.
    • ChillDaHood 12.09.2019 13:26
      Highlight Highlight Irgendeiner der Blitzer... wieso genau passt euch die Aussage nicht?
    • Arthur Sunil 12.09.2019 14:02
      Highlight Highlight Wenn das Verhältnis auf den Wahllisten erheblich vom Verhältnis bei den Parteimitgliedern abweicht deutet das auf eine Diskriminierung hin
    Weitere Antworten anzeigen
  • michiOW 12.09.2019 07:43
    Highlight Highlight Seit wann sind religiöse Symbole in der Öffentlichkeit verboten?
  • Sapientia et Virtus 12.09.2019 07:21
    Highlight Highlight Für echte Geschlechtergerechtigkeit gibt 4471 Kandidaten zu viel. Erzielt nicht Kuba in Gleichstellungs-Rankings Topergebnisse dank griffigen Regulierungsmassnahmen für Wahlergebnisse?
  • carlos zapato 12.09.2019 07:15
    Highlight Highlight Dauernd jammern Frauen, sie würden ungleich behandelt, schlechter bezahlt und nicht ernst genommen. Aber politisch Verantwortung übernehmen um was daran zu ändern ist dann doch zuviel. 40%
    • Fly Baby 12.09.2019 10:08
      Highlight Highlight Jammern? Kann ich nicht feststellen. Es ist doch eher sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Oder nenn mir doch ein paar jammernde Frauen.
    • ChillDaHood 12.09.2019 11:29
      Highlight Highlight Würde es nicht gepusht, wäre es noch weniger. Es gibt immer viele ambitionierte Männer, die sich das zutrauen und zu viele Frauen, die abwartend hintenanstehen und sich nicht vordrängen.

      Was wäre ihr Vorschlag, mehr Frauen in die verantwortung zu bekommen?
  • - Momo - 12.09.2019 07:10
    Highlight Highlight Ich bin zwar der Meinung, dass wir die Besten wählen sollten. Allerdings sehe ich es auch als wichtig an, dass der Frauenanteil in der Politik grösser sein sollte. Frauen und Männer haben nun Mal andere Prioritäten und Ansichten. Ich bin nämlich überzeugt, als Team Frau und Mann sind wir unschlagbar :)
    • Flötist 12.09.2019 07:25
      Highlight Highlight Was meinst du mit unschlagbar? Klingt wie eine “das muss man heute einfach so sagen” Formel.
    • - Momo - 12.09.2019 14:13
      Highlight Highlight @Flötist - nein, muss man nicht. Allerdings ist es meine Meinung, dass es überall von Vorteil ist, Frau und Mann gemischt zu haben. Die Ergänzung der Geschlechter führt immer zu einem besseren Resultat, dies ist auch am Arbeitsplatz usw. so.
  • D. L. aus B. 12.09.2019 06:37
    Highlight Highlight Nun müssen nur noch Frauen Frauen wählen.
    • statistikus 12.09.2019 06:54
      Highlight Highlight Genau! Ich wähle auch Männer, weil ich ein Mann bin. Inhalte sind sekundär.
    • santa's little helper 12.09.2019 07:38
      Highlight Highlight müssen wir nicht. wie müssen die fähigsten Personen wählen. Nicht die, die das Blaue vom Himmel versprechen um gewählt zu werden, nicht die die nur polarisieren und polemisieren. sondern die, die etwas tun. und zwar egal ob weiblich oder männlich.
    • michiOW 12.09.2019 07:42
      Highlight Highlight Das können Männer auch😉
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