Offen gesagt
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Offen gesagt

«Lieber Herr Dubler, Sie haben recht ...»

Im Zuge der «Black Lives Matter»-Bewegung haben auch Bestrebungen wieder Auftrieb, rassistisch belastetes historisches Erbe zu beseitigen. Das ist eine ambivalente Angelegenheit.



Lieber Herr Dubler

Sie sind ein Mann von einiger Charakterfestigkeit. Oder Geschäftstüchtigkeit, je nachdem, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet. Seit Tag und Jahr verkaufen Sie andernorts längst politisch korrekt als Schokoküsse gelabelte Süssigkeiten unter dem Markennamen «Mohrenkopf». Und laufen deswegen regelmässig in massenmedial recyclierte Shitstorms. Die haben Sie über die Jahre zur absoluten Top-Marke in Ihrem Bereich gemacht, ohne dass Sie auch nur einen einzigen Werbefranken einsetzen mussten.

Jedes Mal, wenn Sie wegen Rassismusvorwürfen unter Beschuss geraten, pflegen Sie zu sagen, Ihre Schokoladenprodukte seien nicht rassistisch, die Menschen seien es. Und damit haben Sie natürlich völlig recht, auch wenn die Migros das offenbar anders sieht.

Sie weichen damit aber der Frage aus, warum Menschen rassistische Vorurteile und Einstellungen früh erlernen und nur so später auch weiter kultivieren können. Dabei spielen Sprache und kulturelle Codes eben schon eine Rolle. Sprache formt das Bewusstsein und das Bewusstsein bestimmt letztlich auch das Sein.

Ich bin zum Beispiel aufgewachsen mit Globi-Büchern, in denen «Neger» noch «Neger» waren und der Held meines Lieblingshörspiels von Trudi Gerster war der kleine Wumbo-Wumm, der war «schüüli dumm», weswegen ihm immer irgendwelches Zeug passiert ist, ab dem man sich kaputtlachen konnte. Und er war natürlich ein kleiner dicker Schwarzafrikaner mit Knochen im Haarknoten. Jedenfalls auf dem Plattencover.

Sie sehen: Ich kann den Refrain noch heute auswendig singen, samt Melodie, so langanhaltend ist frühkindliche Prägung. Ich würde mich zwar dagegen verwahren, aktiv rassistisches Gedankengut zu hegen oder gar zu befürworten. Aber ausschliessen, dass der «schüüli dumme» Wumbo Wumm auch heute noch irgendwie und irgendwo in mir nachwirkt? Das würde ich wohl eher nicht.

Sie sollten Ihre Überlegungen deshalb nicht davon leiten lassen, ob «Mohrenköpfe» rassistisch sein können oder nicht. Das ist keine fruchtbare Diskussion und nur weil andere die führen wollen, müssen Sie damit ja keine Zeit verschwenden.

Vielmehr sollten Sie für sich eine Vorstellung davon entwickeln, welchen Anteil ihr Markenname «Mohrenkopf» am gesamten kulturellen Kanon hat, der rassistische Stereotypen reproduziert und damit am Leben erhält. Wenn Sie zum Schluss kommen, der Mohrenkopf sei im volksmundigen Sprachgebrauch selten und recycliere nur wenig wirkmächtig rassistische Vorurteile, dann belassen Sie es bei «Mohrenkopf».

Wenn Sie aber zum Schluss kommen, der «Mohrenkopf» sei doch eher ein noch weit verbreitetes Wort in der Schweiz und die hervorgerufenen Assoziationen eigneten sich gut, rassistische Vorurteile und Vorstellungen auch in künftige Generationen einzupflanzen, dann sollten Sie den Markennamen ändern.

Oder vielleicht kommen Sie zum Schluss, dass es gar nicht das Beste ist, den Begriff «Mohrenkopf» komplett zu verbannen, sondern Ihr Produkt und damit auch Ihre Firma, in was auch immer Sie die umbenennen, zu ergänzen mit dem Hinweis «Früher bekannt als ‹Mohrenkopf›». Und einer knappen Erklärung, warum Sie zum Schluss gekommen sind, den «Mohrenkopf» nicht mehr «Mohrenkopf» zu nennen.

Das fände ich interessanter als die Frage, ob Süssigkeiten rassistisch sein können oder nicht...

Mit freundlichen Grüssen

Maurice Thiriet

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431Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Malt-Whisky 13.06.2020 08:18
    Highlight Highlight Gestern Röschtigrabe.
    Heute Mohrenkopfgraben.
    Was wird morgen verpönt?
  • Fandall 12.06.2020 12:12
    Highlight Highlight Man kann Worte nicht verbieten, denn ihre Bedeutung ist abhängig vom Kontext.
    Genau so wenig wie man Gegenstände für Gutes oder Böses verwenden kann (und wenn sie verboten werden, die "Bösen" einfach auf dem Schwarzmarkt erwerben oder selber herstellen).
    Der Wille so etwas zu verbieten zeigt für mich die Ohnmacht und Unfähigkeit unserer Gesellschaft, ihre Mitglieder zu reifen und verantwortlichen Individuen werden zu lassen. Stattdessen zeigt man dass es in Ordnung ist jede noch so kleine Ungerechtheit anzuprangern, ob gerechtfertigt oder nicht.
  • loree_n 12.06.2020 12:06
    Highlight Highlight Geschätzer Herr Dubler

    Nennen Sie den Mohrenkopf doch einfach Morenkopf?

    „u de hani ta wine More!!“ für Nicht- Ureinwohner: „Und dann benahm ich mich wie ein Mutterschwein!!“

    Diskussion entschärft :)
  • Fairness 12.06.2020 12:03
    Highlight Highlight Darf man denn eigentlich schwarzes Schaf noch sagen?
  • beaetel 12.06.2020 09:38
    Highlight Highlight Das nenn ich mal einen reflektierten Bericht. Bravo!
  • Chains 12.06.2020 09:13
    Highlight Highlight Was dieses Aufschaukeln grad bewirkt ist, dass eine ganze Generation, wenn nicht mehrere, lernen dass es lustig sein könnten wenn sie ihrem dunkeln Kollegen Mohrenkopf sagen. Als hätten die 10 - 20 jährigen heute noch Mohrenkopf als Beleidigung verwendet.
  • rodolofo 12.06.2020 08:02
    Highlight Highlight Da Dubler's "Mohrenköpfe" ja etwas Feines sind, entsprächen sie -wenn schon- "Positivem Rassismus":
    Schwarz = Schokolade = Gut und Süss

    Ganz anders sieht die Sache allerdings für die "Mohrenkopf"-EsserInnen aus:
    Sind diese (angeblich hochgradig zivilisierten) Dessert-VerköstigerInnen allesamt KANIBALEN???
    • loree_n 12.06.2020 12:49
      Highlight Highlight hahahahhaa
  • Gratwanderer 12.06.2020 07:59
    Highlight Highlight Mohrenkopf...soll das ein Witz sein ?!? Seit über 30 Jahren zieht die grösster Partei über die Ausländer her verbreitet ein Klima des Hasses und der Fremdenfeindlichkeit und ihr regt euch über einen Mohrenkopf auf. Der echte wehtuende Rassismus steckt in der realpolitischen Aussagen dieser Partei die den Rassismus in Foren, Diskussionen und Abstimmungen salonfähig gemacht haben. Also kommt mir nicht mit Mohrenkopf...
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 12.06.2020 07:20
    Highlight Highlight Dr. Mo, Süssigkeiten können nicht rassistisch sein, denn sie haben weder einen Willen noch hegen sie irgendwelche Gedanken. Der Schlusssatz ist daher schlecht gewählt.

    Dubler könnte natürlich den Mohrenkopf einfach in Morechopf umbenennen, was dann einem Schweinekopf entspräche. Dazu könnte er einen lustigen Schweinekopf auf die Alufolie drucken.

    Wer also einen Morechopf kauft, kann sich ab jetzt einen Schweinekopf vorstellen. Das Gute daran: Für so einen Morechopf muss keine Sau sterben. Vegan ist er nicht, aber immerhin vegetarisch. Das ist doch schon mal was...
  • Bav 12.06.2020 07:10
    Highlight Highlight Eine Süssspeise benannt nach den Köpfen von Sklaven in einer Zeit, in der wir Schweizer in Kolonien Menschen ausgebeutet hat, ist nun definitiv nicht mehr angebracht in einer aufgeklärten, toleranten Gesellschaft. Einfach ein ganz wenig Hirn einschalten, es braucht nur ganz wenig Aufwand zu überlegen, wie genau der Begriff aufkam, warum wir diesen nicht mehr verwenden sollten und schliesslich: das Wort zu vertilgen. So schwierig ist das nun definitiv nicht.
  • JackSt 12.06.2020 00:51
    Highlight Highlight ... und als nächste Süssware werden dann die "Meitschibei" dran glauben müssen. Dann vielleicht noch den "Zigeunerspiess" vom Grill wegdichten? Spaghetti nenne ich liebevoll "Tschingeschlüüch" und es ist nur eine Frage der Zeit bis man die Luzerner nicht mehr "Chatzestrecker" nennen darf.
    Ich bin gegen jegliche Gewalt. Ich traue unserer Gesellschaft zu, zwischen Wörtern und Gesinnung sowie den Handlungen daraus unterscheiden zu können.
    Du kannst das doch auch, oder?
  • Aniki 12.06.2020 00:02
    Highlight Highlight Offen gesagt, wieso wird dieses völlig unsinnige Thema immer und immer wieder so hochgekocht? Wem nützt das?
    Wenn ich die Kommentare hier lese, hab ich mehr den Eindruck, es geht gar nicht um den Namen einer Leckerei, sondern viel mehr um Identität.
    Lasst uns endlich wieder über echten und versteckten Rassismus reden.
  • dodo, dodo? 11.06.2020 21:03
    Highlight Highlight r. dubler‘s aussage: „süssigkeiten sind nicht schuld wenn sich menschen plagen“ , verstehe das er da familien tradition verteidigt. aber er erscheint mir nicht einsichtig od. empathisch. scheint in ecke gedrängt. aber er könnte da das ganze in eine positive richtung bringen, eine kampagne starten. erklären warum nicht mehr der alte name, grosser wettbewerb, dubler sucht neuen, charmanten namen für die schoko-dinger, der/die gewinner erhalten 5 jahre lang fam. portion der schoko-dublers. das wär dochmal was positives aus negativem.
    ...ok spinn rum🤪🤷🏽‍♀️
  • Linus Luchs 11.06.2020 21:02
    Highlight Highlight Gestern war auf Watson zu lesen, was ein dunkelhäutiger Schweizer vom Begriff "Mohrenkopf" hält*. Alleine die Einsicht, dass Menschen mit dunkler Haut schmerzhaft an die lange Geschichte ihrer Unterdrückung erinnert werden, ist Grund genug, auf den Begriff zu verzichten. Auch wenn vielleicht im Laufental mit dem Mohr die Wildsau gemeint war, das spielt keine Rolle. Das Wort ist eine veraltete, abschätzige Bezeichnung für Menschen aus Afrika, das lässt sich hundertfach nachweisen. Wer Menschen in ihrer Würde achtet, will sie nicht mit einem Begriff verletzen.

    * https://www.watson.ch/!704973404
    • Weisser Mann 12.06.2020 08:33
      Highlight Highlight Das Problem ist, viele Schweizer wollen sich nicht von "Nicht-Schweizern" nicht drein reden lassen. Das ist ja genau das, was die SVP sagt. Fremde kommen in unser Land und wollen unsere Traditionen aufweichen, deswegen ist die SVP immer noch eine erfolgreiche Partei.

      Es geht darum an veralteten traditionen Festzuhalten und nicht darum sie zu reflektieren und weiter zu entwickeln.

      Natürlich geht es bei dem Kampf nicht darum wie die Dubelr-Dinger heissen. Hier wird ein Stellvertreter-Kampf ausgetragen.
    • Linus Luchs 12.06.2020 14:08
      Highlight Highlight @Weisser Mann: "Das Problem ist, viele Schweizer wollen sich nicht von 'Nicht-Schweizern' nicht drein reden lassen."

      Ein "nicht" zu viel, aber ich weiss, was du meinst.

      Du hast zum Glück "Nicht-Schweizer" in Anführungszeichen geschrieben. Deine Argumentation macht einen Themensprung. Geht es in der Mohrenkopffrage nicht um Menschen mit dunkler Haut? Plötzlich geht es um "Nicht-Schweizer". Können Schweizer auch dunkelhäutig sein?

      Natürlich können sie. Aber aus SVP-Sicht ist ein Schwarzer nie ein Schweizer. Dieser Ausschluss nach Hautfarbe ist ein zentrales Element des alltäglichen Rassismus.
  • BiffiZ07 11.06.2020 20:07
    Highlight Highlight Ich kann mich an den Negerhäuptling Krambambuli vom Chaschperli erinnern. Das Verrückte daran: Mohrenköpfe sind für mich trotzdem nur Dessert.
    Mal im Ernst Leute: Dass wir uns über Mohrenköpfe echauffieren, ist doch der lebende Beweis dafür, dass wir anscheinend die Grundsatzdiskussion nicht verstanden haben. Solange wir das nicht tun, bringt jeder Schoggikuss und jedes "wäääärhetangschtvorembösemaaa"-Spiel uns keinen Deut weiter.
  • Maria R. 11.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Hoffentlich müssen wir jetzt nicht die deutschen “Dickmann’s” kaufen.
    Oder hat man die auch schon, wegen den übergewichtigen Menschen, umbenannt.
    • ben harper 11.06.2020 21:38
      Highlight Highlight Ein Besucher aus den USA hat sich vor ca. 15 Jahren wegen der super Dickmanns Werbung mal gekugelt vor Lachen...wer die noch im Kopf hat, weiss warum 😂
  • Spi 11.06.2020 19:48
    Highlight Highlight Vorschlag für ein Rebranding: TSchoKuFKAM - The SchokoKuss formerly known as Mohrenkopf. Diese Tschokufkams werden der Renner!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 12.06.2020 07:55
      Highlight Highlight Und das Logo ist dann ein Bildli vom TAFKAP?
    • Graf von und zu Trautmannsdorff 12.06.2020 08:54
      Highlight Highlight Das löst das Problem nicht: Der Mohrenkopf kommt immer noch vor, wenn auch als Abkürzung.
  • Seebär 11.06.2020 18:34
    Highlight Highlight Was ich als Pazifist schon alles *rassistisches* gegessen und getrunken hab.... Negroni, Mohrenbräu,Meinl Kaffee, caffe sarotti, Mohr im Hemd(Dessert) Im Militär gab es noch den "gestampften Jud".
    Ergänzt bitte mit euren Erfahrungen.
    • Frechsteiner 11.06.2020 23:19
      Highlight Highlight Schade dass es im Zivi keinen gestampften Jud gibt, was ist denn das?
    • Seebär 12.06.2020 06:59
      Highlight Highlight @ Frechsteiner
      Also ich finde den Namen abscheulich. So nannten man das Fleisch aus der Dose.
    • Graf von und zu Trautmannsdorff 12.06.2020 08:55
      Highlight Highlight Ich habe 1999 die RS gemacht. Im Vorfeld hatte man mir auch vom 'gstampften Jud' erzählt, den werde man da kennenlernen. In der RS freilich bin ich nicht ein einziges Mal auf diesen Begriff gestossen. Das scheint ein Relikt aus den 70ern und 80ern zu sein.
  • xox 11.06.2020 18:30
    Highlight Highlight Wieso kann man über siebzig Jahre lang Mohrenkopf sagen und auf einmal wegen einem Drama in Amerika, nicht mehr, die Farbigen in Amerika werden seit und vor der Sklavenbefreiung immer noch diskriminiert. Auf der ganzen Welt gibt es Rassisten, dabei stammen auf die reinen Weissen von den Afrikanern ab. Man könnte die M...köpfe rot färben und sie Indianerkopf nennen. Das Problem ist sehr komplex und kann nicht mit ein paar Demonstrationen gelöst werden.
    • Beat_ 12.06.2020 09:53
      Highlight Highlight Erstens: es ist nicht nach 70 Jahren auf einmal ein Drama.
      Zweitens: Wenn Dubler tatsächlich auf die Idee käme, rote Schokoladensüssigkeiten zu kreieren und unter dem Namen "Indianerkopf" oder "Rotkopf" oder was auch immer zu nennen, würde das wahrscheinlich, richtigerweise, auch einen Shitstorm geben, gerade aus rassistischen Gründen. Und somit ist auch die ursächliche Frage mitbeantwortet, wieso dass diese Schokoteil einen anderen Namen verdient.
  • Troxi 11.06.2020 18:15
    Highlight Highlight Benennt die Mohrenköpfe doch einfach Moorechöpf. Diskussion beendet. Am Namen wird nicht viel verändert und die Kämpfe rund um die Bedeutung sind auch aus der Welt getragen. Weil eine Moore ist ein Schwein und wenn man die Mohrenköpfe ist, gibt es immer eine Schweinerei im Gesicht. Problem solved! Dann sollte sich auch niemand mehr seelisch attackiert fühlen. Auch wenn ich die Diskussionen nicht nachvollziehen kann.
    • äxgüsi 11.06.2020 18:45
      Highlight Highlight Das wäre die wohl schlechteste Lösung von allen. Nur weil du es umgangssprachlich löst ist es noch lange nicht negativ konontiert. Verstehe die Herzen absolut nicht. Einfach nur Dubler nennen fände ich viel sinnvoller. Jeder weiss das ein Dubler ein Schokokuss ist.. Da muss nicht mal Schokokuss drauf stehen, so stark ist der Markenname.
    • Troxi 11.06.2020 19:26
      Highlight Highlight Äxgüsi das funktioniert überhaubt nicht nurnoch Dubler dieses Gebäck zu benennen. Der Grund ist relativ simple. Der Zusatz Dubler hat der gleiche Wiedererkennungseffekt wie für dich und mich, Vorsprung durch Technik und wie sie alle heissen. Bei der Migros wäre es die zB Musik. Dies ist ein reines Marketinginstrument. Desweiteren ist Dubler nicht der einzige Mohrenköpfeproduzent. Wie sollen dann die anderen Hersteller ihre Produkte bennen? Auch Dubler? Siehste das Problem bei deinem Vorschlag?
    • Kruk 11.06.2020 20:58
      Highlight Highlight Troxi, die meisten anderen Hersteller sind nicht so in der Zeit stehen geblieben wie dieser Dubler, die haben längst andere, zeitgemässe Namen gefunden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • je-maison 11.06.2020 18:08
    Highlight Highlight Als es die noch gab, war der "Weisse Mohrenkopf" von Perrier meine absolute Lieblings-Suessigkeit. Zeigt aber auch, dass das Wort "Mohrenkopf" nicht automatisch Assoziationen mit Dunklen Menschen ausloesen muss, sondern meistens halt doch nur mit einer Suessigkeit.
  • Kunfusius 11.06.2020 17:42
    Highlight Highlight Ihr solltet mal auf die Strasse gehen. Den jungen Menschen beim sprechen zuhören. .... "Hey Nigger goht's guet. Da kommt es übrigens nicht auf die Hautfarbe an😉
    Oder die Radiosender sollten alle Lieder nicht mehr spielen dürfen in denen z.b. das Wort "Nigger" "Baby" ich könnte die Liste ins unendliche ziehen... Also diskriminierendes vorkommt. wir hätten nur noch Staumeldugen zu hören.
    Italiener, Deutscher, Östereicher, alles bezeichnet Regionen. Beim Mohr ist es nichts anderes. Mit etwas Bildung würden wir darüber nicht schreiben.
    Schade das solche Vorgänge so viel Aufmerksamkeit erlangen.
  • PaLve! 11.06.2020 16:57
    Highlight Highlight Ich dachte als Kind Mohre als Bezeichnung für Schwarze kommt von den Mohrechöpf, die man isst.
  • Bentruniger 11.06.2020 16:50
    Highlight Highlight Stellt Euch einmal vor, Herr Dubler wär schon früher auf die Idee gekommen, seine Köstlichkeiten umzubenennen. Einfach um über jeden Zweifel erhaben zu sein. Wir könnten dann sein Super-Produkt geniessen wie seit Jahrzehnten, und müssten uns nicht dieser sterilen Diskussion hingeben. Wär die Welt doch schön, mit etwas weniger Sturheit.
  • Herren 11.06.2020 16:48
    Highlight Highlight Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, wie unsensibel hier argumentiert wird. Es ist absolut klar, dass das Wort "Mohr" rassistisch verwendet werden kann und leider immer noch wird. Junge sollen das Wort nicht mehr kennen? Sehr gut; und damit ein weiterer Grund, es nicht mehr zu verwenden! Soll denn die Diskriminierung nie enden? Und wie bescheuert ist denn dieses Festhalten an einem veralteten Namens einer Süßigkeit? Wem nützt das? Geht es irgendjemandem schlechter, nur weil die Dinger nun Schoggiköpfe heißen? Die Junge SVP verteilt gratis Mohrenköpfe - und ihr spielt ihnen in die Hände.
    • Nathan der Weise 11.06.2020 17:42
      Highlight Highlight Genau richtig. Natürlich KANN man Dinge zweckfremd verwenden. Ich könnte jemand auch Schwarzwurzel schimpfen und damit jemand mit dunkler Hautfarbe beleidigen oder halt einfach nur das Gemüse meinen. Muss das Gemüse nun umbenennen?
    • Barracuda 11.06.2020 17:51
      Highlight Highlight Ja, Skandal. Und dann müsste man auch noch Gemeinden umbenennen und Gemeindewappen abändern. 🙄
    • Kaktus Salat 11.06.2020 17:58
      Highlight Highlight In meiner ganzen Schulzeit bin ich noch nie mit diesem Wort konfrontiert wurden. Weder dessen Bedeutung noch dessen Ursrpung.

      Erst jetzt wo es wieder ausgegraben wird weiss ich um deren bedeutung. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die heutige Jugend durch genau solche Artikel aufs neue befeuert sieht dieses Wort zu verwenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 11.06.2020 16:47
    Highlight Highlight Ich denke bei einem Mohrenkopf ehrlich gesagt mehr an den weissen Inhalt als an den Schikoladenüberzug. Wer dabei an Dunkelhäutige denkt, ist selbst ein Rassist.
    • keplan 11.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Denken sie zehn Sekunden über den Namen nach und worauf er sich wohl bezieht und ob es jemand betroffenen beleidigen könnte.
      Können sie dann immernoch zu ihrem Kommentar stehen?

      Gut vielleicht gehören sie auch zur Kategorie Mensch, welche bei Fischstäbchen an lebendige Fische denkt und nicht an ein mit Paniermehl überzogenes rechteckiges etwas...
    • Black hat (minus hat) 11.06.2020 17:31
      Highlight Highlight «Denken sie zehn Sekunden über den Namen nach und worauf er sich wohl bezieht…»

      Das ist es ja genau. Ich muss nachdenken darüber, was es bedeutet. Die Assoziation mit einem schwarzen Menschen kommt nicht von selber, wenn ich einen Mohrenkopf sehe oder den Begriff verwende. Es ist also weder bewusst noch unterbewusst rassistisch.

      Und ich bin ziemlich sicher, dass ich damit nicht alleine bin.
    • Pointer 11.06.2020 23:19
      Highlight Highlight @keplan: Dein Fischstäbchen-Vergleich ergibt keinen Sinn!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie84 11.06.2020 16:46
    Highlight Highlight Ich finde es übertrieben aber am Schluss ist es eigentlich egal: Diejenigen, die den Namen „Mohrenkopf“ rassistisch finden, haben nun ein gutes Gefühl („dem haben wir es jetzt aber gezeigt“), und Dubler geht der Migros Ausschluss am Allerwertesten vorbei, wird umsatzmässig nicht mal gross etwas davon merken.

    Ich persönlich kaufe die Dubler Mohrenköpfe sowieso wie viele andere immer in Waltenschwil frisch „ab Werk“. Damit bereite ich meinen Arbeits-KollegInnen immer eine kleine Freude an meinem Geburtstag.
  • Kanischti 11.06.2020 16:41
    Highlight Highlight Du meine Güte Herr Thiriet!
    Herr Dubler produziert Mohrenköpfe. Süsse Dinger zum Essen, die jedes Kind kennt und liebt. Auch wenn er evtl. dazu fähig wäre - Er ist kein Philosoph, oder Schönschreiber, der Ihrer Forderung "Vielmehr sollten Sie für sich eine Vorstellung davon entwickeln, welchen Anteil ihr Markenname «Mohrenkopf» am gesamten kulturellen Kanon hat, der rassistische Stereotypen reproduziert und damit am Leben erhält" nachkommen soll. Geht's noch?
    Lassen wir ihn weiterhin das tun, was viele von uns ohne Hintergedanken lieben: Gute Mohrenköpfe herstellen.
  • Calvin Whatison 11.06.2020 16:37
    Highlight Highlight .... jaja, und ich weiss jetzt, warum ich zwischendurch fluche.
    Daran ist nur Hergé und sein Höllenhund von Haddock schuld.
  • Bruno Wüthrich 11.06.2020 16:31
    Highlight Highlight Müsste man sich nicht grundsätzlich überlegen, dass eine andere Bezeichnung als "Mensch" bereits eine Abgrenzung schafft, die immer auch negativ ausgelegt werden kann?

    Früher wurden die "Neger" diskriminiert. Heute werden die gleichen Menschen immer noch diskriminiert, sie heissen jedoch jetzt Afroamerikaner oder Afrikaner. Hat sich dadurch auch nur das Geringste verändert?

    Können wir beispielsweise die Diskriminierung der Frau dadurch bekämpfen, dass wir die Bezeichnung "Frau" abschaffen?

    Zuletzt noch dies: "Mohrenköpfe" sind so fein, dass das Wort für mich seit jeher positiv behaftet ist.
    • Bougainvillea 11.06.2020 17:26
      Highlight Highlight Lieber Herr Wüthrich

      Da es hier um Wortklauberei geht. Kleiner Hinweis: Nicht Afroamerikaner oder Afrikaner sondern einfach Schwarz.

      Black
    • covidel 11.06.2020 18:55
      Highlight Highlight Toller Kommentar🔝
    • Sapperlot! 12.06.2020 08:01
      Highlight Highlight Hat sich dadurch auch nur das Geringste verändert?

      Naja, immerhin wurde die Sklaverei abgeschafft.
  • regen 11.06.2020 16:25
    Highlight Highlight das problem mit genau und fadengrad auf den punkt gebracht, sehr guter kommentar....👍
  • Dr.Röntgen 11.06.2020 16:09
    Highlight Highlight Migros ihr habt da was vergessen ;-)
    Benutzer Bild
    • Hierundjetzt 11.06.2020 22:44
      Highlight Highlight Das ist was anderes. Das sind nur Asiaten.
    • Sapperlot! 12.06.2020 08:05
      Highlight Highlight Ins lächerliche ziehen ist immer gut, aber bitte vorher überlegen... schwarzer Schoggi bezieht sich auf die Farbe, bei diesen Nudeln geht es um die Herkunft wie auch bei vielen anderen Produkten.
      Neger verwenden heute zum Glück wirklich nur noch Rassisten, nur mit dem Mohr tun wir uns schwer, als würde es nach einer Namensänderung irgend jemand interessieren oder der mal Mohrenkopf hiess.
      Wenn du als Kind als Mohrenkopf beschimpft wurdest, hättest du wohl auch eine andere Meinung.
    • Für bessere Tage 12.06.2020 09:31
      Highlight Highlight @Dr. Röntgen (cooler Name übrigens)
      Chinese ist gleich Schweizer gleich Italiener gleich Franzose. Somit ein Land. Mohr ist kein Land. Ein Berliner ist eine Stadt. Ich möchte nicht mehr dazu sagen und hoffe, dass verstanden wird, was ich meine.
  • stillerMitleser 11.06.2020 16:04
    Highlight Highlight Mohr war ursprünglich die Althochdeutsche Bezeichnung für Mauren.
    Was ist daran abwertend?
    • jruf 11.06.2020 18:51
      Highlight Highlight Auch „Jugo“ ist bloss die Abkürzung für Jugoslawe und gilt trotzdem als diskriminierend. Auch Neger war ursprünglich nicht rassistisch gemeint. Ihre Argumentation ist belanglos.
  • natalie74 11.06.2020 16:01
    Highlight Highlight An alle, die das Wort "Mohr" so unproblematisch finden, weil sie damit nur die Süssigkeit verbinden und sie ja nicht aus der Zeit kommen, als das Wort abwertend gebraucht wurde: Trägt Ihr auch ein Swastika auf dem T-Shirt, weil ist ja ein schönes Symbol und Ihr habt ja nicht in der Nazi-Zeit gelebt?

    Ich fand lange, man müsse die Dinger nicht umbenennen. Unterdessen habe ich meine Meinung geändert - nach Diskussionen mit Freunden, nachdem ich mich informiert und gelesen habe. Manchmal ist es durchaus sinnvoll, seine Ansichten zu hinterfragen und eventuell zu ändern...
    • Nekomana 11.06.2020 19:46
      Highlight Highlight Swastika wird in Japan noch gebraucht um Tempel anzuzeigen... Und deswegen sind alle Japaner Nazis, oder wie? Du weisst, dass Hitler die Swastika "geklaut" hat? Das älteste gefundene Zeichen wurde ca. 10'000 Jahre vor Christus gemalt. Aber ja, da waren es ja auch schon Rassisten ;) Die Swastika allgemein zu verteufeln ist vielleicht nicht angebracht. Nazis zu verteufeln ist wiederum angebracht.
    • natalie74 11.06.2020 22:57
      Highlight Highlight nekomana, stell dir vor: ich weiss das!
      und kein europäer wird ein swastika tragen - sofern er nicht rechtsradikal ist. und genau das meine ich: symbole und wörter können ihre beduetung ändern...
  • Jojoeffekt 11.06.2020 15:59
    Highlight Highlight Dieser Fall zeigt doch schön die Rassismusdebatte in der Schweiz auf. Die Meinung der von Diskriminierung Betroffenen interessiert kaum einen. Über Geschichte und Mechanismen von Rassismus weiss man so gut wie nichts. Offen rassistisch sein wie in den 90ern geht aber auch nicht mehr, das Denken ist aber noch da. Also stellt man sich als mutiger Verteidiger von Meinungsfreiheit und Tradition hin. Man ist das Opfer, dem mit der Umbenennung etwas weggenommen wird. Klassische Täter-Opfer Umkehr.
    • Kanischti 11.06.2020 18:23
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass die Meinung der Betroffenen kaum einen interessiert?

      "Betroffene" kommen hier in dieser Frage oft zu Wort. Deren Meinung bzgl. erlebten Rassismus ist keineswegs so einhellig, wie man evtl. annehmen könnte.

      Ich beobachte diese ganze Debatte skeptisch. Viele sehen sich plötzlich von Worten und Namen getriggert, als suchten sie verzweifelt das Haar in der Suppe. Lasst die Kirche im Dorf!

      Ich lasse mich weder zum Täter noch zum Opfer machen!
    • Jojoeffekt 11.06.2020 22:33
      Highlight Highlight Stimmt Kanischti, hier kommen ausnahmsweise Betroffene zu Wort. Hm, warum sie wohl anonym bleiben wollen? Auch du machst ihre Probleme und ihren Schmerz klein, indem du vom Haar in der Suppe schreibst.
  • Raro Wetzel 11.06.2020 15:58
    Highlight Highlight MOHR: ETYMOLOGISCH = «DUNKELHÄUTIGER AFRIKANER»
    Die heute veraltete Bezeichnung für »dunkelhäutiger Afrikaner« geht zurück auf mittelhochdeutsch, althochdeutsch mōr, das aus lateinisch Maurus »dunkelhäutiger Bewohner von Mauretania (= Gebiet in Nordwestafrika)« entlehnt ist.

    NEGER: ETYMOLOGISCH = «MENSCHEN MIT DUNKLER HAUTFARBE»
    Die in deutschen Texten seit dem 17. Jahrhundert bezeugte Bezeichnung für Menschen mit dunkler Hautfarbe. Von französisch nègre entlehnt, das seinerseits auf lateinisch niger »schwarz« zurückgeht, vermittelt durch spanisch, portugiesisch negro.
  • oliverreader 11.06.2020 15:57
    Highlight Highlight Herr Dubler kann ja privat Mohrenkopf sagen und denken. Aber aufs Pack geschrieben werden muss das wirklich nicht. Goldenes Papier und die Marke Dubler, das reicht.
  • HerrLehmann 11.06.2020 15:53
    Highlight Highlight Für mich, 38, war und ist ein Mohrenkopf einfach nur eine Produktbezeichnung, mehr nicht.
    • jruf 11.06.2020 19:00
      Highlight Highlight Ja wenn das für sie stimmt, dann ist ja alles in Ordnung. Ganz egal ob der Begriff für andere kränkend ist. Ihnen wurde auch nicht als Kind „Mohrenkopf“ nachgerufen oder Sie wurden auch noch nie an der Kasse als aichen bezeichnet.
    • HerrLehmann 12.06.2020 07:03
      Highlight Highlight Ich trage eine Glatze - nicht wegen meiner Gesinnung, sondern weil mir die Haare ausfallen. Ich werde seither in regelmässigen Abständen als Nazi betitelt, was auch nicht sonderlich spassig ist 🤷🏻‍♂️
      Möglicherweise verstehen Sie nicht, was ich mit "Produktbezeichnung" meinte. Es suggeriert für mich keinerlei Zusammenhang mit einer dunkelhäutigen Person, so wie für mich ein Weissbrot keinen Zusammenhang mit einem Kaukasier hat. Dies ist meine subjektive Meinung und die zwinge ich niemandem auf.
  • RozaxD 11.06.2020 15:45
    Highlight Highlight Vielen Dank, gute Worte!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 11.06.2020 15:40
    Highlight Highlight Irgendwo muss man anfangen, den Rassismus hinter sich zu lassen. Jetzt will die Migros nach vielen gescheiterten Gesprächen mit Herr Dobler sein Produkt nicht mehr verkaufen. Das ist richtig und wird durchgehend von allen Schwarzen positiv aufgenommen.

    Wenn ich hier Kommentare, bzw. Argumente von Leuten lese, die nie von Rassismus betroffen sind, dann fasse ich mir echt nur noch an den Kopf.

    Wie soll das mit der Gleichberechtigung und Chancengleichheit gehen, wenn nichteinmal der Grossteil hier auf einen abwertenden Produktnamen verzichten will, ohne in eine existenzielle Krise zu fallen?
    • Hierundjetzt 11.06.2020 16:19
      Highlight Highlight Ob diese einem Herrn Dobler gesprochen haben, weiss man nicht.

      Das Sie nicht mit Herrn Dubler gesprochen haben, scheint nach der komplett überhasteten Sortimentsbereinigung hingegen klar.

      Volg überlegt es sich immer noch...

      Bevor Du verbal weiter rumschlägst: lies den heutigen Tagi Artikel zum Thema Mohr.

      Dann wäre das Theman endlich wieder erledigt.
    • Basti Spiesser 11.06.2020 18:21
      Highlight Highlight „Das ist richtig und wird durchgehend von allen Schwarzen positiv aufgenommen.“

      Hast du kurz ne Umfrage gemacht? Oder unterstellst du es Ihnen, wegen der schwarzen Hautfarbe?
    • Pointer 11.06.2020 20:32
      Highlight Highlight "Das ist richtig und wird durchgehend von allen Schwarzen positiv aufgenommen."

      Woher willst du das wissen? Du bist ja wohl kaum das offizielle Sprachrohr aller Schwarzen.
  • hüttechäs 11.06.2020 15:35
    Highlight Highlight Ich verstehe ja dass man hier zwei Meinungen haben kann. Dachte mir zuerst auch WTF Migros!

    Aber was ich überhaupt nicht verstehe: Was regen sich alle so auf? Die JSVP macht eine Protestaktion (😂) und einige User drohen mit Boykott !1!!1 Man könnte meinen der Bundesrat hat beschlossen Greta Thunberg auf den Fünfliber zu stanzen.

    Ich mein wem schadet es wenn das Ding in Zukunft halt Dublerkopf heisst?

    Atmen Leute, atmen. Gibt tatsächlich Schlimmeres auf der Welt und in der Schweiz, worüber man sich aufregen sollte.
    • Baccaralette 11.06.2020 15:45
      Highlight Highlight Jup, es gibt tatsächlich Schlimmeres - dass Schwarze und PoC nämlich im richtigen Leben diskriminiert werden.

      Genauso wie Leute aufgrund ihrer sexuellen oder religiösen Ausrichtung.

      Und haufenweise andere Sachen.

      Aber den Mohrenkopf umzutaufen wäre ein Schritt in die gute Richtung!
    • regen 11.06.2020 16:27
      Highlight Highlight dublerkopf ...😂👌👍
    • PeteZahad 11.06.2020 16:29
      Highlight Highlight Mit "Dublerkopf" wäre gar nichts gelöst.
      Hat immer noch "Kopf" drin und die Süssigkeit ist schwarz. Die Assoziationen die ja angeblich bei Mohrenkopf gemacht werden, wären immer noch die selben.

      Egal ob man die Dinger umbenennt oder nicht, mich würde eine Umfrage interessieren wie die User diese von sich aus nennen, auch wenns nicht von Dubler ist. Ich persönlich kenne keine schweizerdeutsch sprechende Person, welche Schokokuss sagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • manolo 11.06.2020 15:32
    Highlight Highlight Lieber Herr Dubler
    Wir lieben ihre Mohrenköpfe! Machen sie weiter so und lassen sie sich nicht von diesen Wirrköpfen beeinflussen!👍
  • Panic4Clicks 11.06.2020 15:14
    Highlight Highlight Die Wirtschaft serbelt, die alten serbeln durch Corona ab, Demokratien zerfallen.

    Und wir diskutieren über Süssgebäck.

    Ich liebe die Schweiz!
  • AirShorty 11.06.2020 15:07
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, bis ich vor einigen Jahren auf einen ähnlichen Artikel gestossen bin, hatte ich keine Ahnung was "Mohr" für einen Ursprung hat...
  • neutrino 11.06.2020 15:07
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Habe lange in der Westschweiz gelebt, dort wurde der tête de negre (=Mohrenkopf) schon lange unbenannt. Klar, ist ein Detail und ich bin in der Minderheit hier, aber wenn Negerkopf oder Mohrenkopf nicht rassistisch ist, ist es zumindest beleidigend für gewisse Menschen. Kann man doch ändern.
    • Kruk 11.06.2020 21:17
      Highlight Highlight Die Sturheit ist aber stärker.

      Bei einem gewissen Herrn Produzenten mag es vielleicht Altersturheit sein, aber bei den Kommentatoren hier??
      Es wäre eine Kleinigkeit, nach ein paar Monaten wäre der alte Namen bereits vergessen. Tut niemsndem Weh, aber dieses Sträuben, dieses Zähe winden und wehren, es scheint als würde mit dem Namenswechsel die Endzeit eingeleitet werden, der kulturelle Untergang des Abendlandes. Europäer zur Rettung der Mohrenköpfe, wann macht ihr Montagsspaziergänge?
      😁
  • Mirko Timm 11.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Bei mir sind das ehh alle dickmanns ,nur waren die nie so dick wie in der werbung
  • Bittersweet 11.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Na dann - problem gelöst ;)
    Benutzer Bild
  • jojimen 11.06.2020 15:03
    Highlight Highlight Coole gratis Werbung für die Dubler MK👍. Die ganze Diskussion ist doch lächerlich und scheinheilig.
  • Octavius 11.06.2020 14:51
    Highlight Highlight Ich betrachte Mohrenköpfe als Kulturgut .
    • jruf 11.06.2020 19:06
      Highlight Highlight Na super; Diskussion beendet... Sowas sagten damals die Grossgrundbesitzer bestimmt auch über ihre Sklaven.
  • DerSchöneVomLande 11.06.2020 14:48
    Highlight Highlight Da fällt mir doch spontan de "schorsch gaggo" ein, mit negerhäuptling krambambuli und em negermeiteli susu. Herrliche geschichte. Hab die 1000 mal gehört bis die kassette kaputt war :(
  • Queen C 11.06.2020 14:43
    Highlight Highlight Ich finde es langsam übergriffig, dass man sich bei jeder (un)möglichen Gelegenheit unterstellen lassen muss, rassistisch motiviert zu sein.
    Ich möchte sagen dürfen, dass ich einen Mohrenkopf ohne jegliche rassistische Hintergedanken verspeise.
    Genauso, wie ich jemandem nicht sage, wovon er sich beleidigt fühlen darf, muss ich mir nicht unterstellen lassen, mein Verhalten sei rassistisch motiviert.
    • pulcherrima* 11.06.2020 18:00
      Highlight Highlight Dein Verhalten ist vielleicht schon nicht rassistisch motiviert. Aber wenn du möchtest, dass solche Anschuldigungen aufhören, solltest du vielleicht auch keine Ausdrücke, welche andere beleidigen oder verletzen, mehr verwenden.
  • karima 11.06.2020 14:42
    Highlight Highlight Als Frau fände ich es Auch doof und despektierlich, wenn die Schokoküsse
    Weiberköpfe heissen würden.

    Daher verstehe ich es. Manche Wörterund Bezeichnungen sind einfach nicht mehr zeitgemäss und sollten aus dem Sprachgebrauch gestrichen werden.


    • DuhuerePanane 11.06.2020 15:05
      Highlight Highlight Ich als Frau fände das amüsant.
    • Baccaralette 11.06.2020 15:44
      Highlight Highlight Oh ich feier dich grad. Herzliche Dank karima!
    • Dynamischer-Muzzi 11.06.2020 15:44
      Highlight Highlight Hört doch auf mit "nicht mehr zeitgemäss", dass ist doch völliger Schwachsinn. Soll man jetzt unzählige Märchenbücher, welche mir und vielen anderen Menschen als Kind wahnsinnig schöne Geschichten vermittlet haben umschreiben, nur weil darin vom Mohr, vom Negerlein oder vom schwarzen Mann die rede ist?

      Diese Dinge sind genauso Teil der Geschichte eines jeden einzelnen Menschen, wie der erste Liebeskummer oder einer Wunde, welche man sich bei ner Rauferei geholt hat.

      Helft den armen farbigen in ihrem Land lieber, in dem ihr sie unterstützt mit Essen und Kleidung oder Geld für Schulen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andreas Karz 11.06.2020 14:35
    Highlight Highlight "warum Menschen rassistische Vorurteile und Einstellungen früh erlernen" -- wer macht das genau?
    Das sind nicht die Kinder, die beim Wort "Mohrenkopf" an eine Hautfarbe oder Ähnliches denken! Nein - das sind die übereifrigen, sich über alles echauffierende Eltern, die das den Kindern ganz früh eintrichtert und das "lernen" nennt. Ohne dieses -- herrlich formulierte -- "massenmedial recyclieren" wäre das niemandem aufgefallen.
    • metjumekonahi 11.06.2020 17:16
      Highlight Highlight Ja klar, am besten ignorieren wir Rassismus einfach sowieso, dann geht er bestimmt weg!
  • Martinos 11.06.2020 14:34
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet,
    Vorschlag: Bitte intervenieren Sie in Mauretanien, Niger und Nigeria, damit diese Staaten mit rassistischen Namen ihre Länder umbenennen. Auch in Zürich gibt es für Sie noch Arbeit: Die Möhrlistr. (an der Nr. 97 wohne ich) soll doch in Kleinschwarzafroamerikanestrasse umgetauft werden.
    mfG Martin Diggelmann, Möhrlistr. 97, 8006 Zürich
    • dickmo 11.06.2020 17:07
      Highlight Highlight @Martinos: Nein, mach ich nicht. Gruss an Ihren Nachbarn Valentin Landmann!
  • Luc107 11.06.2020 14:30
    Highlight Highlight Ganz nach dem Motto "Der Empfänger macht die Botschaft", ist es dann rassistisch, wenn sich eine Person oder Gruppe bezüglich ihrer äusserlichen Merkmale anders oder diskriminiert behandelt fühlt. Dies muss so akzeptiert werden. Der Entscheid, ob etwas rassistisch ist oder nicht, liegt nicht bei der "Gegenseite". Punkt.
    • Peter Müller (3) 11.06.2020 15:40
      Highlight Highlight Eben nicht. In einem Interview mit SRF äusserte sich 2014 beispielsweise auch Celeste Ugochukwu, Koordinator des Afrika Diaspora Rat Schweiz (ADRS), wie folgt: «Ich finde, es ist ein Zeichen für ein Minderwertigkeitsgefühl, wenn ein Afrikaner denkt, dass alle afrikanischen Symbole in Europa einen negativen Hintergrund haben und dass man sie einfach so abschaffen soll.» Der eigentliche oftmals latente Rassismus besteht darin, dass man diesen armen Menschen mit dunkler Hautfarbe helfen müsse, weil sie sich selber nicht helfen können. Und genau dafür wird der Dubler Mohrenkopf missbraucht.
    • Weisser Mann 11.06.2020 15:42
      Highlight Highlight Null verstanden.
    • Herr J. 11.06.2020 15:45
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.06.2020 14:20
    Highlight Highlight Ja das wäre echt witzig. Heute im Angebot" Schaumküsse die früher "Mohrenkopf"hiessen "
  • DerRaucher 11.06.2020 14:12
    Highlight Highlight Schon interessant und zugleich traurig wie sehr man für eine Bezeichnung kämpft, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Ich glaube nämlich gerade weil es diesen rassistischen Aspekt mit sich bringt, können die Leute einfach nicht locker lassen. Wenn kümmerts wie das Ding genannt wird? Würde das selbe passieren wenn ein Mars jetzt plötzlich Jupiter heissen würde? Wohl kaum.
    • stillerMitleser 11.06.2020 15:34
      Highlight Highlight Orewllsche Sprachdiktate a la 1984 mag niemand der bei klarem Verstand ist.
      " wenn ein Mars jetzt plötzlich Jupiter heissen würde?" Erstens ist Markenname und Produktbezeichnung nicht daselbe. Zweitens macht es wohl einen Unterschied ob ein Produzent zum Namenswechsel gezwungen werden soll von irgendwelchen PR-Massnahmen von Grosskonzernen, oder ob ein Produzent sein Produkt aus Lust und Laune umbenennt...
  • uicked 11.06.2020 14:09
    Highlight Highlight Ich würde sie nun in "Echauffiererlis" nennen.
  • wkN 11.06.2020 14:08
    Highlight Highlight Und exakt haben Sie recht. Wer von den Teens heute weiss überhaubt noch was ein Mohr ist?
    Da wird wohl kaum noch einen Bezug zum Mohrenkopf gezogen.
    Für mich persönlich ist dieser Name der Begriff für eine Süssigkeit und sonst nichts weiter. Ich kenne auch niemand, der den Begriff Schokkoküsse benützt.
    Rassist ist der, der diesen Begriff auch nur mit einer Person in Verbindung bringt!
  • SpitaloFatalo 11.06.2020 14:06
    Highlight Highlight Da ich lieber weisse Schoggi habe, gelüstete mir als Kind nach "weissen Mohrenköpfen", wie ich zu sagen pflegte. Einen besseren Beweis für meine Unverfänglichkeit gibt es nicht.
  • Kyle C. 11.06.2020 14:04
    Highlight Highlight Ich kann mit den Aussagen von Herr Dubler nix anfangen. Der Herr redet am Thema vorbei.

    Aber wenn Migros konsequent ist, müssten sie auch Uncle Ben's Reis aus den Regalen nehmen...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.06.2020 14:23
      Highlight Highlight ....und alle Kolonialwaren Artikel und alle Artikel welche ausbeuterisch in Afrika produziert werden. Keine Früchte mehr aus Südafrika . Keine Bohnen aus Kenia etc.
    • Kyle C. 11.06.2020 14:57
      Highlight Highlight nadasagen…, in einer fairen Welt, JA klar. Aber soweit sind wir noch nicht.

      Aber aktuell geht es ja um etwas anderes. Und da sehe ich zwischen den Mohrenköpfen und Uncle Ben's keinen wirklichen Unterschied. Historisch gesehen scheint mir der Reis sogar problematischer zu sein als die Schokoteile...
    • JayPi 11.06.2020 14:58
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal Japp das sollten sie tun. Halte ich für eine gute Idee.
      Also nur weil sie aus Südafrika oder Kenia kommen, sollten sie nicht aus den Regalen verschwinden aber wenn die Produkte ausbeuterisch produziert wurden dann absolut. Gilt auch für Produkte aus der Nähe natürlich (z.B Pasta mit Eiern aus Legebatterien oder Fleisch aus der von Coop angepriesenen "besonders Tierfreundlichen Stallhaltung").
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corvus_Corax 11.06.2020 14:03
    Highlight Highlight Ich habe selber einen ausgesprochen dunklen touch.
    Und liebe die Dubler Mohrenköpfe.
    Ich bin schwer überzeugt das sämtliche die aus dem ähnlichen Genpool stammen wie ich.
    Meiner Meinung sein werden.
    Rassismus fängt dabei an das Menschen anders behandelt werden als andere.
    Und hat absolut nichts mit diesem Lebensmittel zu tun.
    Es hat einfach jemand ein Grund zum jammern gefunden.
    • Enemy№1 11.06.2020 14:21
      Highlight Highlight Manchmal habe ich das Gefühl, dass die SJW sich einfach über irgendwas empören wollen. Egal, ob vielleicht nur eine kleine Minderheit der eigentlich betroffenen Personen das auch so sieht.
      Aber ist ein "Geschäftsmodell". Klicks, Likes, folgedessen Reichweite und das Gefühl, wichtig zu sein. Nachvollziehbar.
    • jruf 11.06.2020 15:35
      Highlight Highlight Von was für einem Genpool sprechen sie jetzt hier genau? Von Schweizern mit dunklem touch? Und was ist mit Menschen mit einem anderen Genpool? Ist nicht gerade eine solche Unterteilung der Ursprung für Rassismus? Darf ich fragen was ihr Logo abbildet?
    • manolo 11.06.2020 15:35
      Highlight Highlight Bravo!👏
    Weitere Antworten anzeigen
  • chabacha 11.06.2020 14:00
    Highlight Highlight Ich habe als Kind vom Struwwelpeter gelernt, was ein Mohr ist. Kennen das denn die heutigen Jungen nicht mehr?
    • Satan Claws 11.06.2020 14:54
      Highlight Highlight @chabacha

      1. Ist Struwwelpeter meiber Meinung nach nichts was man den Kindern vorlegen sollte.

      2. Struwelpeter ist kein Mohr, sondern der Junge aus: "Die Geschichte von den schwarzen Buben".
    • pulcherrima* 11.06.2020 18:08
      Highlight Highlight @Satan Claws: bei Punkt 1 gebe ich Ihnen absolut recht. Bei Punkt 2 liegen sie aber nicht ganz richtig. Das Buch mit all den Geschichten heisst nämlich selber auch Der Struwwelpeter.
    • Satan Claws 11.06.2020 18:13
      Highlight Highlight @pulcherrima*

      Das ist selbstverständlich korrekt. Das Buch aber ist und bleibt schrecklich.
  • Clever 11.06.2020 13:56
    Highlight Highlight Die Flagge von Korsika ist ein schwarzer Kopf auf weissem Hintergrund, die Flagge von Sardinien ist ein rotes Kreuz auf weissem Hintergrund, in den sich ergebenden 4 rechteckigen Flächen sind je ein schwarzer Kopf abgebildet – sie wird «4 Mori» genannt. Sollen jetzt die stolzen Korsen und Sarden ihre Flagge, auf die sie sehr stolz sind, umbenennen?
    Rassismus kann nur mit Verhalten und Offenheit bekämpft werden, Engsichtigkeit dürfte kaum behilflich sein.
    • boexu 11.06.2020 15:38
      Highlight Highlight Ja das sollten sie meiner Meinung nach tatsächlich tun...
      Sie müssen übrigens gar nicht so weit reisen... ziehen Sie sich mal die Flagge von Avenches (Kanton Waadt) rein. Vielleicht wollen Sie die ja zu Hause aufhängen und stolz darauf sein...
  • Majoras Maske 11.06.2020 13:55
    Highlight Highlight Also als ich ein Kind war und das Wort "Mohrenkopf" in Zusammebhang mit der Süssigkeit lernte, wusste ich nicht was Mohren sind oder dass man das Wort auch als Beleidigunng verwenden kann. Und selbst wenn man als Kind von irgendwelchen "Negerlein" erfahren hat, so ist es doch nicht zu viel verlangt, dass man von einem Erwachsenen erwartet seinen Verstand zu gebrauchen und die kindliche Erinnerung von den realen Menschen abzugrenzen. Letztendlich sind solche Diskussionen aber auch praktisch weil man echte Probleme (das Bedürfnis Schwarze zu beleidigen oder Lohndiskriminierung) ignorieren kann.
  • DeDanu 11.06.2020 13:53
    Highlight Highlight Die ganze Diskussion um Begriffe und Worte erinnert mich mehr und mehr an Orwells 1984 Neusprech. Das war eine eindrückliche Warnung wohin das führen wird. In den letzten Jahren ist die sogenannte Gesellschaft und Politik mehr und mehr daran Neusprech auf fast alle Gebiete auszudehnen. Unterschiede zwischen Rassen und Kulturen gibt es seit es Menschen gibt. Die Tatsachen werden durch Gesetze nicht ausgemerzt, sie verschwinden bloss in den Untergrund, provozieren dadurch die Entstehung von extremismus und mehr versteckter diskriminierung. Any Life matters but no life is outside of critisism !
  • Bert der Geologe 11.06.2020 13:51
    Highlight Highlight Es geht doch gar nicht darum, ob wir Mohrenkopf rassistisch empfinden oder meinen. Es geht darum, ob Mohrenkopf von dunkelhäutigen Menschen rassistisch empfunden werden kann oder könnte. Natürlich kann er das. Womit klar ist, dass man aus Anstand den Namen des Produktes ändert. Sonst wird am Ende noch Dubler als Beleidigung empfunden.
    • Peter Müller (3) 11.06.2020 15:46
      Highlight Highlight Eben nicht. Denn damit würde man lediglich einen Minderwertigkeitskoplex unterstützen. Mohr war zu keiner Zeit ein abwertendes Wort für dunkelhäutige Menschen.
    • Bert der Geologe 11.06.2020 17:15
      Highlight Highlight @peter Müller: Natürlich kann man Mohrenkopf abwertend finden. Das hat doch nichts mit Minderwertigkeitskomplex zu tun. Sag mal einem dunkelhäutigen, er sei ein Mohrenkopf. Am besten einem gut durchtrainerten Tührsteher oder so. Er wird dir wohl kaum zustimmen.
    • saynomore 11.06.2020 20:02
      Highlight Highlight Nein, Bert hat völlig recht. Ich habe das Wort „Zigeuner“ in der Kindheit als völlig harmlos wahrgenommen („Lustig ist das Zigeunerleben...). Wenn das von den Menschen, auf die das angewandt wird, als diskriminierend empfunden wird, muss ich mein sprachliches Verhalten ändern. Aus Respekt dem anderen gehenüber. Auch wenn ich niemanden verletzen wollte. Genauso wie das „Fröilein, zahle bitte“, das in meiner Kindheit völlig normal war.
  • Linertas 11.06.2020 13:47
    Highlight Highlight Herr Thiriet, es kommt immer darauf an was die Mehrheit empfindet bei solch einem Namen, Mohrenkopf. Die Zeiten ändern sich und man muss ein Zeichen setzen gegen Sachen die als Rassismus empfunden werden können. Sturheit bringt einem nicht weiter und hat mit Charakterfestigkeit wenig zu tun. Sein Geschäft mit den Gefühlen einer Bevölkerungsgruppe zu machen ist wohl kaum ein Zeichen für guten Charakter. Mittlerweile sind seine Mohrenköpfe eh schon besser bekannt als "Dublerköpfe" - im wahrsten Sinne des Wortes!
    • Baccaralette 11.06.2020 15:42
      Highlight Highlight Nein. Es kommt eben NICHT darauf an, was die Mehrheit empfindet.

      Die Mehrheit in der Schweiz ist immer noch weiss, die Mehrheit in der Schweiz empfindet bei Mohrenkopf nix, weil sie nicht betroffen sind.

      Es geht darum, was Schwarze und PoC empfinden.
    • Linertas 11.06.2020 17:05
      Highlight Highlight Herr Neinsager: Weiss heisst nicht, dass alle für den M-Begriff sind, da gibts auch ne schweigende Mehrheit die das nicht in Ordnung findet, mich inklusive. Logisch kommts drauf wer die Mehrheit hat. Die Migros hat sich ja auch nur bewegt weil Sie muss. Schauen Sie mal in die USA, da gibt auch sehr viele Weisse bei BLM.
  • Erklärbart. 11.06.2020 13:45
    Highlight Highlight BLM und MeToo ist für fast dasselbe. MeToo gibt es weil das weibliche Geschlecht benachteiligt, vergewaltigt, diskriminiert (Lohngleichheit und so) und BLM weil Menschen mit Schwarzer Hautfarbe getötet, benachteiligt und diskriminiert werden.

    Beide Bewegungen sind bitter nötig. Nur habe ich den Eindruck, dass MeToo mehr Zustimmung findet als MLB.

    Beispiel: Wenn man "MeToo" verharmlost (z.B. sagt, ja bist selber Schuld, viel zu leicht gekleidet), wird man verteufelt. Aber Mohrenkopf oder andere Wörter zu verharmlosen, das scheint kein Problem zu sein.

    Diskriminierung ist Diskriminierung.
  • burroamoroso 11.06.2020 13:44
    Highlight Highlight Ein weiteres Mal habe ich es nicht geschafft, deinen Kommentar zu Ende zu lesen Maurice.

    Nicht, weil ich keine Zeit hatte oder so. Ich hatte einfach keine Lust.
    • dickmo 11.06.2020 15:17
      Highlight Highlight @burroamoroso: Das ist völlig ok?
  • Baccaralette 11.06.2020 13:35
    Highlight Highlight ..auch hier haben ein ganzer Haufen der Kommentarschreiber natürlich niemals eine Assoziation im Kopf, wenn sie Mohr hören.

    DAS ist total egal, was sie im Kopf haben.

    Es geht um Schwarze und das sie empfinden, nicht um was Weisse denken, wenn sie Mohr hören.

    Rassismusaufklärung tut not.

    Danke Herr Thiriet!
    • PeteZahad 11.06.2020 16:51
      Highlight Highlight Klär mich bitte auf: Wieso ist das Wort "Schwarze" für dich ok aber das Wort "Mohr" nicht.

      Mohr meinte ursprünglich Bewohner Mauretaniens und wurde seit dem 16. Jahrhundert verallgemeinert verwendet für Menschen mit dunkler Hautfarbe.

      Ich habe auch kein Problem wenn mich jemand als "Bleichgesicht", "Weisser" oder wozu das Gegenüber gerade Lust hat bezeichnet, solange der Tonfall stimmt.

      Ich kann auch "Schwarze" in einem Tonfall sagen welcher definitiv nicht ok ist - darauf will ich hinaus.

      C'est le ton qui fait la musique!
      Nicht (immer) das Wort.

  • Unicron 11.06.2020 13:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Heini Hemmi 11.06.2020 13:28
    Highlight Highlight Für meine Kinder ist jeder Mohrenkopf ein Mohrenkopf, nicht nur derjenige von Dubler. Allerdings haben sie keine Ahnung davon, dass damit auch noch etwas anderes gemeint werden könnte.
    • Watchdog2 11.06.2020 16:26
      Highlight Highlight Genau.
      Mama/Papa kauft Schokoküsse.
      Daheim freuen sich die Kinder.
      Mega super Mami, du hast Mohrenköpfe gekauft...
    • Sappho 11.06.2020 16:29
      Highlight Highlight Lassen Sie mich raten.. ihre Kinder sind weiß! Meine dunkelhäutigen Neffen (6-11) wissen auch um die andere Konnotation. Woran das wollen liegen mag?
  • Dä Globi 11.06.2020 13:26
    Highlight Highlight Eh nix gegen meine Bücher lieber Maurice ;p
  • Dynamischer-Muzzi 11.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet
    Wollen Sie der christlichen Kirche nun auch empfehlen, dass diese doch bitte die lutherische Übersetzung der Bibel umschreiben soll, weil mehrfach der Begriff "Mohr" darin vorkommt? Ist die Bibel nun auch rassistisch, oder ist es einfach der Gedanke eines jeden selbst, der Rassismus daraus macht?



    • dickmo 11.06.2020 15:15
      Highlight Highlight @Dynamischer-Muzzi: Ist eine interessanter Frage. Auch eine interessante Frage ist, ob man nicht auch den Petersdom konsequenterweise abreissen müsste, wenn man Statuen von Kolonialisten, Sklavenhaltern, Südstaatengenerälen und Alfred Escher beseitigt. Ich denke, ich werde darauf zurückkommen.
    • Dynamischer-Muzzi 11.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Sehr guter Einwand @dickmo
      So kommen wir der Sache massgeblich näher, dass im Moment in jedem Furz eine Prise Rassismus heraus gerochen wird.
    • Hierundjetzt 11.06.2020 16:15
      Highlight Highlight Werter Dickmo, vorher empfehle ich wärmstens den Tagi Artikel zum Thema Mohr.
  • Bronko 11.06.2020 13:17
    Highlight Highlight Danke. Die politische Korrektheit beisst sich hier tatsächlich in den Schwanz. Und zeigt auf, dass es am (Selbst-) Verständnis der eigentlichen Thematik mangelt. Stichwörter: Menschenbild, Toleranz, Integrität...
    Ich hatte Chaschperli in Afrika oder Tim & Struppi (Tintin) als Kind geliebt und war fasziniert und interessiert von den Darstellungen fremder Menschen und Kulturen – welche heute zurecht als rassistisch verschrien sind. Trotzdem wurde meine Neugier, Offenheit und damit die Auseinandersetzung dadurch gefördert, weil mein Elternhaus diese Werte immer klar vermittelte.
  • Fairness 11.06.2020 13:14
    Highlight Highlight Man kann einfach alles übertreiben.
    Gute Werbung für Mohrenköpfe. Ich hatte schon eine Ewigkeit keinen mehr und heute eine Packung gekauft. Sie schmecken hervorragend.
  • B0bbleeeee 11.06.2020 13:13
    Highlight Highlight Tut mir leid wenn ich jetzt jemanden hier beleidigen sollte, nehmt mir das bitte nicht übel. Aber ich nenne diese Dinger, seit dem ich denken kann "Mohrenköpfe". Habe das aber nie mit irgendeinem rassistischen Gedankengut gesagt. Für mich war das einfach der Name dieser leckeren mit Sahne gefüllten Schokoküsse :) und ich denke so wird es vielen anderen auch gehen oder nicht?
  • Dani S 11.06.2020 13:13
    Highlight Highlight Ich verstehe, dass Farbige (ist das korrekt ausgedrückt) Mühe haben mit dem "Mohrenkopf". So ähnlich wie andere auf "Kuhschweizer", "Alpöhi", "Saupreusse", "Froschfresser", "shice-Jugo" usw reagieren. Alles nicht schön, aber weniger schlimm als gelebte und gezeigte Diskriminierung im Alltag. Und da können wir uns alle an der Nase nehmen und dazu beitragen, dass die Welt Schritt für Schritt besser wird.
    • Hydra Westghost 11.06.2020 16:01
      Highlight Highlight Farbige, sowie auch Mohren, ist ein kolonial-rassistischer Begriff und soll deshalb nicht verwendet werden.
    • Dani S 11.06.2020 18:50
      Highlight Highlight @Hydra Westghost: Sorry, da steig ich nicht mehr durch. Für mich umfasst der Begriff "Farbige" ganz einfach dasselbe wie PoC (People of Colour), was offensichtlich aktuell korrekt zu sein scheint.

      Mir ist das langsam schnuppe mit den aktuell korrekten Bezeichnungen, ich achte darauf, alle Menschen zu respektieren, egal welche Hautfarbe, bis sie es verscherzt haben: So wie neulich ein 82-jähriger Mitteleuropäer, der einfach stur und nicht mehr bereit ist, auf andere zuzugehen...
    • AenduF 13.06.2020 10:31
      Highlight Highlight @Hydra, ganz abgesehen von der Diskussion über das Kernthema ist Deine Aussage komisch. PoC heisst ja nichts anderes als Menschen mit Farbe, colored People, farbige Menschen.
      Wieso ist die englische Bezeichnung ok und die deutsche Übersetzung nicht?
  • Martinus72 11.06.2020 13:13
    Highlight Highlight Ich verstehe die Diskussion nicht. Ich persönlich fände "Neger" auch nicht schlimm, aber ich bin auch nicht betroffen. "Niger" (lat. für schwarz) ist gar kein Problem. "Nigger" dagegen schon. Das Wort "Neger" (und "Nigger" erst recht) ist nun mal historisch belastet und das gilt auch für "Mohr". Niemand will den Ausdruck UNBEDINGT behalten. Den meisten ist der Begriff völlig EGAL, aber einige fühlen sich VERÄRGERT. Und um die geht es. Warum also NICHT ändern?
  • Grohenloh 11.06.2020 13:11
    Highlight Highlight Und Sprache formt nicht das Bewusstsein. Das Bewusstsein formt die Sprache. Mich dünkt das ziemlich eindeutig. Warum hängen so viele Menschen diesem Irrtum an?

    (Deswegen ist nach jeder Generation der korrekte Ausdruck wieder rassistisch aufgeladen und muss gewechselt werden: Schwarze, Farbige, Afroamerikaner)

    (Das SEIN prägt das Bewusstsein. Da hatte Marx recht. Das Bewusstsein prägt dann die Sprache.)

    Die persönlichen Erlebnisse formen unser Denken. Unser Denken formt die Sprache.

    Denken Sie darüber nach.
    • nur Ich 11.06.2020 16:46
      Highlight Highlight Sprache formt das Denken nur schon weil wir in Sprache denken. Wie genau soll ich denn über das Sein und alles Seiende ohne Sprache nachdenken? Und wie mir einen Begriff von etwas machen ohne dies in Sprache zu kleiden.
    • Grohenloh 12.06.2020 09:01
      Highlight Highlight Das Denken formt die Sprache schon deshalb nicht, weil Sprache vertontes Denken ist.

      Oder denken Sie, dass zuerst Sprache ist und dann das Denken auslöst?
  • node 11.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Also ist jetzt, wer einen "Mohrenkopf" verspeist, ein Kannibale? - Ich glaube, die Mehrheit hat begriffen, das es heute nicht mehr ok ist, wenn de Chaschperli s'Negermeiteli Susu am Ende der Geschichte mit nach Hause nimmt. Ich glaube auch, dass die Migros die Welle reiten, bisschen (Gratis-)PR machen und ein unliebsames Produkt loswerden wollte.
  • DunkelMunkel 11.06.2020 13:07
    Highlight Highlight > Ich würde mich zwar dagegen verwahren, aktiv rassistisches Gedankengut zu hegen oder gar zu befürworten.

    Also hatte es aus dir keinen Rassisten gemacht. Punkt.
  • Wolk 11.06.2020 13:05
    Highlight Highlight Das Leben geht auch weiter, wenn diese anders heissen. Warum nicht ein englischer Begriff? Die übernehmen wir ja besonders gerne.
  • dmark 11.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Rassismus von Begriffen abhängig zu machen finde ich zu einfach.
    Das Problem sitzt tiefer und Rassismus wird immer, auch mit anderen Begriffen "funktionieren", wenn man die grundsätzlichen Probleme nicht beseitigt.
    Da hilft es nun wirklich nicht, sich an einzelnen Bezeichnungen/Wörtern aufzuhängen.

    Auch andere Gegebenheiten sind diffus. Wenn der kleine «schüüli dumme» Wumbo Wumm, nun Jimmy John heissen würde, weiss wäre und blonde Haare hätte... Was dann? Wäre die Welt somit urplötzlich in Ordnung? Warum spielt das überhaupt eine Rolle? Da geht es um den "Unterhaltungswert" - Punkt.
    • Magenta 11.06.2020 13:27
      Highlight Highlight Ich fand Wumbo-Wumbo immer eine zutiefst sympathische und liebenswerte Figur.

      Die Geschichte hätte auch mit einem weissen und blonden Bub (oder Mädchen) funktioniert. Die Hautfarbe spielte für mich schlicht nie eine Rolle.

      Aber die Geschichte in Afrika anzusiedeln, ergibt wegen der Story (lange Wege zum Einkaufen) natürlich Sinn.
    • You will not be able to use your remote control. 11.06.2020 14:04
      Highlight Highlight > Rassismus von Begriffen abhängig zu machen finde ich zu einfach.

      Darum geht es doch gar nicht. Man will rassistischen Begriffe aus Kinderbücher und Süsswarenabteilungen entfernen, weil die respektlos und verletzend sind.
    • Juliet Bravo 11.06.2020 14:42
      Highlight Highlight Diese Geschichte hiess ursprünglich «Vom dumme Negerli». Man könnte sich nun auch fragen, wieso es denn ein Schwarzes Kind sein muss, das so „schüüli dumm“ ist.
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  • Seebär 11.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Heute morgen in der Küche, Souleiman aus Togo ruft Genadi aus der Ukraine, das hört sich bei uns so an " hey Tschernobyl" ," ja Kanake was willste".
    Die beiden sind dick befreundet. Wenn das jemand aus dem Kontext nimmt, schreien viele Rassismus!
    • Bartli, grad am moscht holä.. 11.06.2020 13:07
      Highlight Highlight Bei mir auf arbeit läuft es grundsätzlich so, dass sich die „minderheiten“ gegenseitig diskriminieren und am meisten vorurteile gegen andere haben. ABER am ende sind wir wie eine familie und das teamwork ist mega. Sogar privat!
    • FrancoL 11.06.2020 13:07
      Highlight Highlight Wenn es andere die nicht dicke befreundet sind in ähnlicher weise benutzen, dann ist es eben nicht das Gleiche. Ist doch nicht schwer zu begreifen.
    • bokl 11.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Kosenamen in der Küche sind nicht vergleichbar mit einer eingetragenen Marke für ein käufliches Produkt.
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  • De-Saint-Ex 11.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Danke Herr Thiriet... für den Versuch... es wird beim Versuch bleiben, wie Sie den (meisten) Kommentaren entnehmen können ... es ist der 4. Artikel zum Thema „Mohrenkopf“ und schon weit über 1000 Kommentare... zu wohl gut 90% „pro Mohrenkopf“. Wieviel dieser Schreiber vorher wussten, dass es Dubler Mohrenköpfe überhaupt gibt? Wohl die allerwenigsten. Hier geht es diesen Leuten um‘s Prinzip... und dies outet diese als das, was sie nun mal sind...
    • FrancoL 11.06.2020 12:59
      Highlight Highlight Richtig, das ist und wird die richtige Deutung sein und wird diese leider auch bleiben wenn 90% "pro Mohrenkopf" sind:
      . . . und dies outet diese als das, was sie nun mal sind . . .
    • swisskiss 11.06.2020 13:30
      Highlight Highlight FrancoL: Was ich bin... Mensch mit gesundem Menschenverstand, der einem Unternehmer nicht aus ideologischen Gründen die Existenz zerstören will. Weisser, der sich schämt, wenn soviele Fremdempörte tagtäglich, dass Verrecken in Afrika teilnamslos damit kommentieren, dass halt Schwarze nichts auf die Reihe bringen und hier ihre Solidarität mit Schwarzen damit beweisen wollen, dass man ja ach so politisch korrekt auf die eigene Sprache schaut. Ich kann nicht soviel essen wie ich kot.. könnte, bei soviel aufgesetzter Heuchelei und Doppelmoral!
    • Dynamischer-Muzzi 11.06.2020 13:46
      Highlight Highlight In meiner Abteilung arbeiten 11 Leute und alle wissen was Dubler Mohrenköpfe sind und schätzen diese als leckere Süssspeise sehr!
      Darunter befinden sich Schweizer, Deutsche und ein Kroate.
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  • My Senf 11.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Ok Maurice
    Und was für ein Brief sollte Henkel (Schwarzkopf) bekommen?
    • Uranos 11.06.2020 13:19
      Highlight Highlight Schwarzkopf wurde nicht als abwertende Bezeichnung für Schwarze verwendet.
    • Nachteule 11.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Schwarzkopf ist ein Familienname mit Bezug auf die Haarfarbe. Aus derselben Quelle kommen Nachnamen wie Roth, Schimmel oder Weiß. Die Marke Schwarzkopf heisst nach ihrem Gründer Hans Schwarzkopf.
      Geh und kauf dir ein Buch, oh Leuchte der Weisheit!
    • My Senf 11.06.2020 14:27
      Highlight Highlight Brauche eben deswegen keine Eule 😂

      You both missed the point

      Wenn wir schon so weit diggen wollen
      Henkel hat nichts mit Schwarzkopf zu tun! Könnte die Marke also ohne weiteres zu Gunsten der empörten ändern!

      Denn wer sagt euch dass der Schwarzkopf so heissen wollte? Denn hänselname den alle Kinder benutzen um ihn zu Hänseln als Nachname für die Ewigkeit?!
      Wer sagt denn, dass ein Äusseres Merkmal (ich bezweifle dass es das schwarze Haar war) zur Namensgebung zulässig ist?
      Ich denke daran wie der Junge damals vor 500 Jahren gehänselt wurde und bin empört über Henkel die am Namen festhalten
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 11.06.2020 12:44
    Highlight Highlight Und wieso schokoküsse? Weil es grosse dicke Lippen 👄 braucht um sie zu essen?
    So kommen wir gar nicht weiter
    • Uranos 11.06.2020 13:19
      Highlight Highlight Du solltest deinen Senf für dich behalten.
    • Hierundjetzt 11.06.2020 14:03
      Highlight Highlight Auf Dialekt *würde* man Schoggichüssi* sagen.

      Macht aber niemand. Jeder sagt Mohrenkopf

      -> Komplettes Blendwerk der Industrie
    • Satan Claws 11.06.2020 15:20
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Früher hat auch jeder Neger gesagt, aber tut dies heute noch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zinni 11.06.2020 12:43
    Highlight Highlight Ich gehe jetzt gegen 40 und kenne die geschichte von trudi gerster ebenfalls. Mir ist nie in den sinn gekommen, mohrenköpfe mit menschen zu assoziieren. Bis ich irgendwo mal jemand sagen hörte, das sei irgendwie rassistisch. Ein verlängerungskabel von mir ist auch schwarz. Kann man da nicht auch irgendwas rassistisches hinein interpretieren und der aktuellen generation mitgeben? Herr dubler hat schon recht. Man sollte sich auf das wesentliche fokussieren und nicht scheinheilig spielen, wie z.b. die Migros, die das offensichtlich nur aus gründen des marketings tut.
    • Kyle C. 11.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Und was dachtest du, bedeutet das Wort "Mohr"?
    • Shabaqa 11.06.2020 14:32
      Highlight Highlight Ich bin minim jünger als du. Ich hab Mohrenköpfe schon als Kind immer auf Schwarze bezogen. Soweit ich mich erinnere, gabs da auch noch entprechende Logos.

      Was die Migros betrifft: Offenbar ist die Zahl der Leute, die darauf Wert legen, dass ein bestimmtes Produkt "Mohrenkopf" heisst, inzwischen vernachlässigbar.

      PS: Das mit dem Verlängerungskabel ist dummes Gewäsch. Aber das weisst du ja sicher selbst. Nicht die Farbe ist das Problem, sondern die Begriffe und ihre Geschichte sind es.
    • Zinni 11.06.2020 14:54
      Highlight Highlight Ja, das ist es ja. Ich habe mir überhaupt nichts dabei gedacht. Einfach eine bezeichnung. Nichts weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Til 11.06.2020 12:38
    Highlight Highlight Interessant ist, wie oft Weisse definieren wollen, was rassistisch ist und was nicht. Die Betroffenen haben offenbar nichts zu sagen, ausser sie stützen die Meinung des Weissen. Der darf dann sagen: ich kenne einen Schwarzen, der findet das nicht rassistisch.
    • smartash 11.06.2020 13:25
      Highlight Highlight Jeder Rassist kennt einen Ausländer, Schwarzen oder was auch immer... was ihn automatisch als Nicht-Rassisten qualifiziert 😂
    • Ein einsamer Holländer 11.06.2020 13:28
      Highlight Highlight Ich glaube, die "betroffenen" interessiert diese Diskussion nicht.
      Dies ist eine wohlstands-Debatte.
    • uhl 11.06.2020 13:31
      Highlight Highlight Weil ich also weiss bin, kann und darf ich nichts zu Rassismus sagen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freddie Quecksilber 11.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Der Name Mohr kommt ja daraus das früher eine Handelsgruppe aus Äthiopien,die Mauretarier, im Deutschprachigeneuropa als Mohr bekannt waren. Schweizer waren füher als Eidgenossen bekannt. Also ist es heute auch rassistsisch wenn man den Schweizern heute Eidgenoss sagt? Und ein weiteres Problem ist, wenn du sagst das ist rassistisch. Sagt eine Rassist, ja bei dir darf man nicht einmal Mohrenkopf sagen und er kann es somit ins lächerliche ziehn.
    • Uranos 11.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Der Begriff "Mohr" hat danach noch eine Wandlung durchgemacht und wurde meist abwertend benutzt. "Eidgenosse" nicht.
    • T13 11.06.2020 13:25
      Highlight Highlight Es ist in der Tat schon rassistisch sich als Eidgenosse zu bezeichnen. Damit grenzt man sich ab, oder wird abgegrenzt, gegenüber jenen welche sich als Schweizer sehen.

      Nich umsonst gibts den Spruch "Ich bin Eidgenosse den Schweizer kann jeder werden."
      Damit assoziiert man eigentlich nichts anderes als dass man besser ist als jemand der den Pass nicht seit Geburt sein eigen nennt.
    • SYV 11.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Ja, die Mohren (Mauretaner) waren ein hochgeschätztes Volk mit einer grossen Kultur und enormen Wissen. Das Wort Mohr leitet sich deshalb wohl vom franz. "maure" ab. Auch Neger von "négre" für dunkel resp. schwarz. Aber diese Wörter sind heute veraltet und leider mit Herabschätzung behaftet, so dass sie nicht mehr eingesetzt werden. Und dort liegt doch das Problem: Irgendwelche Dumpfbacken haben diese Wörter missbraucht und mit Diskriminierung behaftet. Im Ursprung waren sie nicht wertend und diskriminieren. Letztlich auch die Swastika, ein altes Glücksymbol, welches die Nazi missbraucht haben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vespafahrer 11.06.2020 12:32
    Highlight Highlight Man kann aus allem ein Problem machen. In regelmässigen Abständen wird Herr Dubler von Weltverbesserern attakiert. Ich bewundere Herrn Dubler, dass er deswegen nicht klein beigibt und seiner Überzeugung treu bleibt. Es ist bednklich, dass sich die Migors sich vor den Karren dieses «Rassismus-Hipe» spannen lässt.
    • bokl 11.06.2020 13:15
      Highlight Highlight "In regelmässigen Abständen wird der KKK von Weltverbesserern attackiert. Ich bewundere den KKK, dass er deswegen nicht klein beigibt und seiner Überzeugung treu bleibt."

      Merksch öppis?
    • Garp 11.06.2020 15:48
      Highlight Highlight Herrn Dubler nun mit dem KKK zu vergleichen ist nun aber schon ein starkes Stück, bokl. So kommen wir auf jeden Fall kein Stück weiter.
    • bokl 11.06.2020 17:20
      Highlight Highlight @Garp
      Ich habe nicht Dubler mit dem KKK verglichen. Mit dem Ausstausch wird lediglich offensichtlich, dass stures, trotziges festhalten an einer Überzeugung i.d.R. nicht bewundernswert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 11.06.2020 12:30
    Highlight Highlight Moorekopf. So kommt es vom Moor. So sind alle zufrieden.
  • Freethinker 11.06.2020 12:30
    Highlight Highlight Genau, ich habe es andernorts auch schon geschrieben. Ich bin schon einiges älter als 17, aber auch wir haben Mohr nie als Schimpfwort benutzt. Auch wurde nie jemand als Mohrenkopf gehänselt. Ich musste allerdings schon einmal schlichten, als jemand einen Tamilen als "Schoggi" bezeichnete. Sollen wir jetzt ein anderes Wort für Schoggi suchen, oder die Leute aktiv zurechtweisen, wenn sie solche Wörter rassischtisch ummünzen? Letzteres ist in meinen Augen wirkungsvoller.
    • Nachteule 11.06.2020 13:36
      Highlight Highlight Schokolade wurde vom aztekischen Xoclatl abgeleitet und hat überhaupt nichts mit der Sache hier zu tun.
      Und hört endlich auf, von euren persönlichen Erfahrungen auf den Rest der Welt zu schliessen. Ihr seid nicht das Zentrum der Welt. Es gibt tatsächlich noch andere Menschen.
    • SYV 11.06.2020 14:19
      Highlight Highlight Und was denkst du wohl von welchem Wort « Mohr » abstammt? Vom franz. « maure », den Mauretanier, einem im Mittelalter hochgeschätzten, sehr fortschrittlichem und kulturell hochstehendem Volk. Damals sicher nie diskriminierend eingesetzt. Nur heute wird das Wort herablassend und rassistisch von einigen Dummköpfen verwendet. Für dich ist vielleicht die Swastika auch einfach bloß ein Nazisymbol...auch hier geschah Missbrauch eines alten, indischen Glücksymbols für die Ideologie der Nazis. Nun ist es für immer das Hakenkreuz der Nazis.
  • Orias Riese 11.06.2020 12:28
    Highlight Highlight Wer hat eigentlich den Tweet ursprünglich abgesetzt?

    Wieso geht er/sie nicht einfach mal auf den Unternehmer zu, um sich auszutauschen?

    Miteinander reden ist immer noch das beste.
    • ConcernedCitizen 11.06.2020 13:28
      Highlight Highlight Der Tweet kommt von einem Mädel mit Wurzeln aus Pakistan. In weiteren Tweets spricht sie mehrmals über „Swiss Racist Pigs“. Weiter in der Historie beleidigt sie immer wieder Inder.
    • The Destiny // Team Telegram 11.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Cancel culture ist leider ein Ding geworden, anstatt auf Dialog zu setzen werden Individuen mittels Druck auf Social media deplatformiert.
  • The oder ich 11.06.2020 12:28
    Highlight Highlight Wenn einer zum Thema etwas sagen darf, dann sicher Mohr-ice Thiriet

    (Das ist nicht nur ein flachstmöglicher Witz, sondern tatsächlich etymologisch begründet -> https://de.wikipedia.org/wiki/Mauritius_(Heiliger))
    • Hallwilerseecruiser 11.06.2020 13:22
      Highlight Highlight Hat sich der Botschafter von Mauritius schon zum Thema geäussert?
    • Chili5000 11.06.2020 13:28
      Highlight Highlight #Epic
  • freeLCT 11.06.2020 12:27
    Highlight Highlight "Vielmehr sollten Sie für sich eine Vorstellung davon entwickeln, welchen Anteil ihr Markenname «Mohrenkopf» am gesamten kulturellen Kanon hat, der rassistische Stereotypen reproduziert und damit am Leben erhält."

    Das muss Senior Dubler nicht interessieren.
    Und das finde ich auch gut so
    • Uranos 11.06.2020 13:22
      Highlight Highlight Ja klar, warum sollte einem auch Gerechtigkeit interessieren. Ist ja ein blödes Konzept.
    • freeLCT 11.06.2020 15:27
      Highlight Highlight @Uranos:

      Ist es gar nicht. Nur hat jeder unterschiedliche Ansichten zu "Gerechtigkeit". ;)
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 11.06.2020 12:27
    Highlight Highlight ich bin mit (dem rassistischen) globi und mohrenköpfe aufgewachsen und schätze mich trotzdm glücklich, dass einer meiner besten freunde schwarz ist😊.

    es ist immer noch der mensch, der seine einstellung bestimmt.
    • swisskiss 11.06.2020 13:39
      Highlight Highlight just sayin' (beleidigende user werden ignoriert): Da sagt die Forschung etwas Anderes, von wegen Sozialisation und Prägung.

      Aber es ist kaum zu befürchten, dass ein Kind zum Neonazi wird, weil es zuviele Dubler Mohrenköpfe gegessen hat.

      Das führt nicht zu Rassismus, sondern zu Bauweh.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 11.06.2020 14:39
      Highlight Highlight @ swisskiss

      das würde aber heissen, dass sich unsere welt nie weiterentwickeln würde.

      habe dir aber dennoch ein herzli gegeben. wegen dem rest deines kommentars😉
  • Leeloo Minai 11.06.2020 12:24
    Highlight Highlight Ein gut geschriebener Artikel, der das Thema auf den Punkt bringt. Vielen Dank dafür!
  • DerRabe 11.06.2020 12:24
    Highlight Highlight Eine sehr schwierige Diskussion, da hier tatsächlich beide Seiten gute Argumente haben.
    Emotional bin ich klar auf der Seite der Umbenenner. Mohrenkopf hat nun mal Mohr als Wortbestandteil und Mohr ist historisch gesehen nicht gross anders zu beurteilen als Neger.

    Auf der anderen Seite muss ich Dubler recht geben, wenn er sagt, dass Mohrenkopf ein Produkt ist, auf das er stolz ist. Dieses Produkt ist von hoher Qualität und wird somit positiv assoziiert. Der Vergleich mit dem dem dummen Wumbo-Wumm hinkt daher schon ziemlich.
    • Uranos 11.06.2020 13:23
      Highlight Highlight Wenn man so stolz auf sein Produkt ist, wieso kann man denn nicht auch stolz auf das Produkt sein, wenn man es umbenennt?
  • Rabbi Jussuf 11.06.2020 12:22
    Highlight Highlight Es ist schon erstaunlich wie reihum angenommen wird, das Wort "Mohr" sei rassistisch. Das wurde erst durch Antirassisten dazu gemacht.
    Beugt man sich dem Diktat dieser Aktionisten werden die nächsten Forderungen nicht auf sich warten lassen. Die haben dann nicht mehr unbedingt etwas mit Rassismus zu tun, wie Gendersternchen und ähnlicher Unsinn. Das Tilgen einer gewissen Kreisen nicht genehmen Vergangenheit nimmt seinen Lauf (z.B. Umschreibung von Büchern). Die Gesellschaft kommt immer mehr unter Druck dieses "Neusprech" anwenden und gar denken zu müssen, da sonst soziale Isolation droht.
    • Ja_du 11.06.2020 13:52
      Highlight Highlight Mohr = Dunkelhäutige Menschen aus Afrika gem. dem deutschen Sprachgebrauch.

      Das Problem ist doch das dasselbe Produkt auch als Neger Kuss verkauft wurde.

      MohrenKopf = Negerkuss. Deswegen rassistisch behaftet.

      Ein rebranding ist überfällig.
    • Herr Ole 11.06.2020 13:56
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf, das Wort „Mohr“ sei nicht rassistisch?
    • Bulgur 11.06.2020 13:57
      Highlight Highlight Lieber Rabbi Jussuf. Du sagst, es verwundert dich, dass "reihum angenommen wird, das Wort "Mohr" sei rassistisch". Du sagst weiter, erst die Antirassisten haben das Wort rassistisch gemacht. Mich interessiert, wie du das Wort Mohr deutest?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pollo Loco 11.06.2020 12:20
    Highlight Highlight Migros und Coop hat ihre Eigenmaken länger schon in Schokoküsse/ Schaumküsse unbenannt.

    Nun aber ehrlich gefragt an alle hier:
    Wer nennt diese effektiv auch so?
    • Asmodeus 11.06.2020 12:37
      Highlight Highlight Würden sie alle umbenannt in einigen Jahren? Jeder.

      Das ist das Prinzip von Sprache. Der Sprachgebrauch ändert sich nur, wenn man sie auch ändert.
    • sowhat 11.06.2020 12:41
      Highlight Highlight Absolut berechtigte Frage.
      Shame on me...
    • Findolfin 11.06.2020 12:45
      Highlight Highlight Da geb ich dir erstmal recht. Allerdings wandelt sich unsere Sprache schneller, als du vielleicht denkst.

      So nervt es mich, dass immer mehr Leute "Bacon" statt Speck sagen, einfach, weil McDonalds und Co. nur noch Bacon in der Werbung verwenden.

      Oder als Orange sich zu Salt umbenannt hat, haben auch alle gelacht. Aber heutzutage höre ich niemanden mehr von Orange reden.

      Da gibt es unzählige Beispiele mehr. Klar, Mohrenkopf würde wohl nicht ganz so schnell verschwinden, als Begriff, aber er würde es mit der Zeit garantiert. PTT sagt ja auch niemand mehr.

      PS:

      Raider heisst jetzt Twix. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 11.06.2020 12:20
    Highlight Highlight wie is(s)t es dann mit ,,Meitschibei,, ,,Söiliamt,, das Kinderspiel ,,wer hat Angst vom scharzen Mann,, das Essgeschirr ,,Mongolen-Topf,, und wieso definiert die Farbe schwarz das Böse und weiss das Gute? können wir das auch endlich ändern!?
    • Uranos 11.06.2020 13:25
      Highlight Highlight Ganz einfach, "Mohr" wurde abwertend benutzt, die anderen Begriffe nicht.
    • wimi2 11.06.2020 13:28
      Highlight Highlight "wer hat Angst vom schwarzen Mann" darf schon heute nicht mehr in der Schule oder Kindergarten gespielt werden. Da werden jetzt immer andere "Bösewichte" gebraucht. Ich habe als Kind oft das Spiel "wir kommen aus dem Morgenland" gespielt, das gibt es jetzt auch nicht mehr. Aber rassistische Gedanken habe ich deshalb nie gehabt und hätte nie jemanden so genannt.
    • SeineEminenz 11.06.2020 14:58
      Highlight Highlight Es heisst jetzt Wer hat Angst vor dem bösen Wolf/Kobold.

      Solange bis sich Gruppe Schweiz Wolf (GWS) oder die Schweizerische Märchengesellschaft sich nicht beschwert (Ja beide Interessengruppen gibt es tatsächlich)..
  • Yogi Bär 11.06.2020 12:19
    Highlight Highlight Sie haben recht Herr Dubler...
    Scheinheilig und wenn geholfen werden soll, in Afrika selbst..
    Übrigens müsste man folgend Produktenamen auch verbieten? Frankfurter, Berliner, Wienerli, Hamburger usw.
    • McStem 11.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Mal ganz unabhängig ob Mohrenkopf selbst rassistisch ist oder nicht.

      Die Problematik befindet sich in der Geschichte des Wortes "Mohr", welches rassistisch verwendet wurde. Bei Frankfurter, Berliner, Wienerli, Hamburger, etc. ist dies nicht der Fall. Somit vergleichst du Äpfel mit Birnen.
    • Uranos 11.06.2020 13:26
      Highlight Highlight warum verbieten? Das war eine Entscheidung eines Detailhändlers, keine Rechtsmassnahme
  • Solti 11.06.2020 12:17
    Highlight Highlight Obschon nicht mehr der Jüngste assoziere ich Mohrenkopf nicht mit der schwarzen Bevölkerung. In unserem Umfeld wurden solche Personen eher als Schoggikopf betittelt,was ich aber seit Jahren nie mehr gehört habe. Andererseits wird ein Weisser in den USA auch mal Cracker genannt. Dürfen wir nun keine TUC-Cracker mehr essen?
  • Blues 11.06.2020 12:17
    Highlight Highlight Ich bin gegen das Wort "Mohr ....", aber wenn ich einen MOHRENKOPF kaufe, dann hat es nicht das geringste mit dem Wort "Mohr " zu tun!!
    Ich kaufe öfters "Mohrenköpfe" als "Schokokuss" oder weiss ich wie das DING heissen soll? Othello? Besser Schokoladenballe? Tête de Nègre? Oder Schokoladenhautmitweissemzuckereidotterschaum?
  • THEOne 11.06.2020 12:16
    Highlight Highlight euer letzer satz triffts auf den punkt und zeigt wiedermal, welch absurde züge ernste themen in den letzen jahren genommen haben.
    dank selbsternannten socialmedia polizisten und heuchler, die sich wiedermal in szene setzen müssen, sind solch tiefsinnig dümmliche diskussionen die regel und treiben mich dazu, ernste themen nicht mehr ernst zu nehmen
  • flugsteig 11.06.2020 12:15
    Highlight Highlight Titel: Sie haben recht
    Inhalt: Sie liegen falsch
    • Uranos 11.06.2020 13:27
      Highlight Highlight eher umgekehrt
  • rolf.iller 11.06.2020 12:15
    Highlight Highlight Da gibt es auch noch die lange Form, Worter, Kontext und Euphemismus
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    • Inuit 11.06.2020 12:51
      Highlight Highlight Wie George Carlin sagte: There are no bad words - just bad thoughts...
  • Mijasma 11.06.2020 12:15
    Highlight Highlight Als ich meine Kinder fragte ob sie wissen was ein Mohr ist schauten mich alle nur fragend an. Keiner hatte auch nur die geringste Ahnung. Das Wort ist so alt, dass es schon nicht mehr im Gebrauch war als ich Jung war. Jetzt wissen sie es, davor war es nur der Name einer Süssigkeite.
    Das man damit bei der Jugend rassistische Vorurteile implementiert halte ich für kompletten Unsinn.
    Klar man kann das Wort verbieten ist nicht schlimm.
    Durch die Politische Überkorrektheit macht man die Mensch nur Wütend. Später wundern wir uns wo denn die ganzen Wutbürger herkommen.
    • bruuslii 11.06.2020 12:47
      Highlight Highlight "genau: sowas soll man doch noch sagen dürfen."

      - rechtspopulisten, immer
    • Juliet Bravo 11.06.2020 13:02
      Highlight Highlight Jetzt wissen sie es dank Dubler.
    • smartash 11.06.2020 13:11
      Highlight Highlight @Mijasma Reicht es dir denn nicht, dass sich viele Menschen fühlen ab diesem Begriff um darauf zu Verzichten?
      Sollte doch Hrund genug sein, meinst du nicht?

      Und nur weil ein paar Ewiggestrige und Intolerante wütend werden (was sie eh schon sind), sollen wir weiter Wörter verwenden, die andere Menschen verletzen?
      Komische Argumentation
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  • Toerpe Zwerg 11.06.2020 12:14
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich diese Süssspeise auch mit weissem Schokoladenüberzug?

    Wie könnte diese heissen?

    Bleichgesicht?
    Kaukasier-Fresse?
    Langnasen-Schädel?
    Arier-Birne?
    Sklavenschinderkopf?
    Süsser-Rassist?
    • Waldorf 11.06.2020 12:23
      Highlight Highlight Ich würds kaufen
    • freeLCT 11.06.2020 12:28
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg:

      Wäre alles möglich.
      Go for it! Ich wäre der erste Käufer. Nur dir zuliebe.
    • Snowy 11.06.2020 12:30
      Highlight Highlight Ja, wir werden es wohl nie erfahren...
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  • Apfelstrudel 11.06.2020 12:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • sowhat 11.06.2020 12:46
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Ja_du 11.06.2020 12:13
    Highlight Highlight Ich verstehe die Diskussion absolut nicht. Die meisten kriegen Angstzustände wenn sie an Ihre Kindheit denken weil Ihnen einmal Brillenschlange oder Fettsack gesagt wurde. Als Schwarzer in der Schweiz hört man als Kind immer mal wieder Neger zu hören. Und ja, auch Mohrenkopf wird als Beleidigung benutzt. Kinder sind grausam zueinander und sowas prägt auch die stärksten. Also harmlos ist die Bezeichnung wirklich nicht. Umbenennen, weiterverkaufen und fertig.
    • IchSageNichts 11.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Pipi Langstrumpf ist die nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird.

      Ja Kinder sind grausam. Aber die finden immer Unterschiede um andere zu mobben. Es grüsst ein Sommersprossengesicht.
  • GoldjungeKrater 11.06.2020 12:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Truth Bot 11.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Nerd077 11.06.2020 12:12
    Highlight Highlight Ich (heute gegen Ende 20) habe erst mit 16/17 Jahren den Ursprung des Wortes Mohrenkopf gelernt. Davor waren es für mich immer nur die Süssigkeiten.
    Das es Leute gibt, die sich durch das Wort verletzt fühlen ist scheisse. Vor allem wenn es als Beleidigung in ihre Richtung verwendet wird. 95% der Bevölkerung versteht aber unter Mohrenkopf, genau wie ich, nur die Süssigkeit und nichts anderes. Verstehe daher das viele für Dubler Partei ergreifen.
  • Rockabilly 11.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Ich habe selten bis nie jemand "Mohrenkopf" hören sagen. Wenn ein Rassit einen Schwarzen beleidigt dann benutzt er heutzutage das Wort "Neger/Nigger". Und wo hört man dieses Wort heutzutage am meisten? -> In Musik der Musik und der Filmwelt, oft von Schwarzen an Schwarze gesagt (weil politisch korrekt und so). Aber genau das führt dazu, dass "weisse Jugendliche" das Wort aufgreifen und nutzen. Sollte man jetzt Rapmusik/Hollywoodfilme/Serien verbieten?
    • Baba 11.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Einer meiner Freunde in Kenia ist Rapper und schreibt natürlich seine Texte selber. Es befremdet mich nach all' den Jahren immer noch, dass er der Term "Nigga" ganz häufig für sich und andere verwendet. Sogar auf Social Media Kanälen nennt er sich selbst meist "Nigga".
      Rockabilly hat recht, wenn sie/er darauf hinweist, dass das von jungen Weissen aufgeschnappt und selber verwendet wird.

      Das "früher bekannt als" ist ja der absolut schrägste Vorschlag! Man darf nicht mehr MK sagen, aber erwähnen, dass es mal MK hiess?!? Ernsthaft jetzt?
  • Zark 11.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Lasst mal Herrn Dubler in frieden, ist doch lächerlich das ganze.
  • Kontrovers 11.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Ich sehe dies ganz anders als Maurice Thiriet. Ich finde es fast schon degeneriert, wenn man das uralte Gebäck mit Rassismus assoziiert. Genau so degeneriert, wie wenn man das Gebäck „Meitli Bei“ vom Basler Sutter Begg mit Sexismus in Verbindung bringt!
  • KBL SLT 11.06.2020 12:09
    Highlight Highlight Super rübergebracht von Herrn Thiriet. Herr Dubler könnte mit einem relativ kleinen Aufwand und eifachen Entscheidung viele Leute glücklich machen. Geht mir nicht auf warum man da blockt. Dürfte dann auch in paar Jahren sowieso keinen mehr wirklich interessieren wie die mal hiessen. Ausser vielleicht den Köppel im Sonntalk...
    • winglet55 11.06.2020 12:25
      Highlight Highlight Das ist doch einfach Lächerlich. In unserer Umgangssprache ist der Scheiss- Jugo, der Dreck- Tschingg immer noch präsent. Dies, ohne das diese Worte irgendwo mit einem Produkt in Verbidung gebracht werden können. Arbeiten wir an unserm tagtäglichen Verhalten und nicht an einem Produktenamen. Alles Andere ist eine Heuchelei sondergleichen.
    • bruuslii 11.06.2020 12:56
      Highlight Highlight kbl slt: "Geht mir nicht auf warum man da blockt."

      die antwort steht ja im text. gratis publicity 😉
    • invisible 11.06.2020 16:43
      Highlight Highlight an die Blitzer: was geht euch denn verloren wenn die Dinger anders heissen? Ich hab auch mal so ähnlich argumentiert, aber: es geht nicht um mich. Ich bin nicht dunkelhäutig und kann nicht wissen wie sich das anfühlt. Ich weiss aber aus anderem Zusammenhang, wie besch*** es sein kann, wenn man dauernd auf etwas angesprochen wird über das man nicht reden will. Was geht uns denn schon verloren wenn wir einfach mal jemand anderem ein bisschen entgegen kommen, damit der sich wohl fühlen kann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 11.06.2020 12:09
    Highlight Highlight «Früher bekannt als ‹Mohrenkopf›»

    So würd ich´s an seiner Stelle wohl machen.

    Alles "richtig" gemacht. Weitere gratis Werbung und den alten Markennamen trotzdem nicht ganz verloren.
  • Steffan Griechting 11.06.2020 12:09
    Highlight Highlight Eine Fake-Rassismus Debatte ist kontraproduktiv aus meiner Sicht. Man muss konsequent die wirklichen Probleme des strukturellen Rassismus angehen. Chancengleichheit bei Ausbildung und Arbeit, starke Durchmischung in der Gesellschaft, harte Bestrafung rassistischer Vergehen, etc.

    Über Mohrenköpfe zu diskutieren, wie das jetzt alle machen bringt erstens nichts und lenkt zweitens von den wirklichen Problemen ab!
    • Waldorf 11.06.2020 12:29
      Highlight Highlight Nicht nur das. Es löst aversives Verhalten aus bei Leuten, welche mit ihrer Meinung auf der Kippe sind. Ich unterstelle jetzt mal einfach, dass Maurice Thieriet et al die Lösung des Rassismusproblems verlangsamen!
    • M.aya 11.06.2020 12:40
      Highlight Highlight Eigentlichwitd über rassistische Stereotypen und die Macht der Worte diskutiert. Nur wer glaubt, seine heiss geliebte Süssigkeit nun nicht mehr essen zu dürfen, redet über das Produkt an sich. Und das zeigt damit leider auch, dass zu viele nicht verstanden haben, wo das Problem liegt.
    • bruuslii 11.06.2020 12:59
      Highlight Highlight steffan: ... oder macht auf die wirklichen probleme aufmerksam.

      struktureller rassimus beginnt im kopf.
  • Blitz 11.06.2020 12:09
    Highlight Highlight Früher sind wir von Zürich–Bremgarten–Hermetschwil– Waltenswil, zum Dubler mit dem Velo gefahren, um Mohrenköpfe ohne Silberpapier in einer Kartonkiste zu kaufen!! Warum?? Super Qualität zu einem Preis........!! Der Heimweg war Zeitlich etwas länger, öfter einen Mohrenkopf stop!! Niemand dachte sich etwas Böses oder rassistisches dabei!! Zu naiv?? Nein einfach normal im Denken!! Ah ja, heute mit dem Auto!
    • sowhat 11.06.2020 12:51
      Highlight Highlight ... und immer noch im Karton. Weil einfach frisch und sooooo guet.
      *ups, sorry, hätt ich das nicht zugeben sollen? *
    • bruuslii 11.06.2020 13:00
      Highlight Highlight hauptsache bloss nichts hinterfragen. dann muss man auch seine geliebten gewohnheiten nicht aufgeben.
    • sowhat 11.06.2020 20:40
      Highlight Highlight Nein, bruusli, die sollen sehr gerne anders heissen. Aber sie schmecken nun mal und da geniesst die Erinnerung mit und das ändert sich auch nicht, wenn sie endlich umbenannt werden.
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  • rolf.iller 11.06.2020 12:08
    Highlight Highlight Worte und Kontext, da muss man doch mal wieder George Carlin zuhören:
    Play Icon
    • bruuslii 11.06.2020 13:11
      Highlight Highlight "es sind nur worte"
      nein es sind nicht nur worte. worte können unabhängig vom kontext verletzend sein, weil sie eine geschichte haben.

      "es ist nur der kontext der zählt"
      der kontext ist wichtig, aber nicht alleine bestimmend.

      wenn eddie murphy sich selbst "nigger" nennt, bringt er damit seinen eigenen underdog-status zum ausdruck.

      wenn goerg carlin eddie murphy "nigger" nennt, bringt carlin damit murphys underdog-status zum ausdruck.

      merkst du was?
    • zaphod67 11.06.2020 13:44
      Highlight Highlight @ bruusli: Und wenn Dave Chappelle (dessen Fan ich bin) Eddie Murphy 'Nigger' nennt, bringt er dann auch Murphys 'underdog-status' zum Ausdruck? Und dann ist's OK?
    • rolf.iller 11.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Also schaffen wir jetzt das Wort Mohrenkopf ab. Dann weichen die Kinder auf dem Pausenplatz halt auf Schoggikopf aus.

      Das Wort ist nicht das Problem.

      Mit den kleinen rassisten Knirpsen muss man sprechen!

      Das sich Leute einen Underdog-Opfer-Status geben und nach dem Minestry of Truth verlangen, um die Geschichte zu ändern ist genauso wenig hilfreich.

      Murphys "Nigger" halte ich hingegen für eine Aussage voller Selbstvertrauen, die sagt "Nenn mich halt so, es kümmert mich nicht!". Genauso wie das Schimpfwort "Gay" von den Schwulen mit "pride" übernommen wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emil22 11.06.2020 12:07
    Highlight Highlight In Anlehnung an das Zitat von Forrest Gumps Mutter ("Dumm ist der, der Dummes tut"): Rassist ist der, der Rassistisches tut*.

    Wer nichts Rassistisches tut*, ist kein Rassist.

    * oder denkt
    • IchSageNichts 11.06.2020 13:31
      Highlight Highlight Oje, denken wird auch noch kontrolliert....
    • Uranos 11.06.2020 13:34
      Highlight Highlight Einem Produkt einen Namen geben ist ein Verhalten. Damit kann das Zitat in dieser Situation angewendet werden.
  • -thomi- 11.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Ich fände es interessanter zu diskuitieren, ob 1. Die Leute nicht in der Lage sind, Wumbo Wumm zu abstrahieren und dazu erzogen würden, darüber nachzudenken, wie wir Leute anderer Hautfarbe nachzudenken, egal ob Knochen im Haarknoten oder nicht, und 2. Ob das Ändern eines Markennamens tatsächlich das Problem behebt, oder ob der Volksgebrauch des Markennamens trotzdem weitergeht (denn das ist genau, was passiert). Sie werden Rassismus nicht beheben, wenn sie Sachen umbenennen. Sie werden ihn in den Untergrund verschieben. Dort, wo er besser als je florieren kann.
    • bruuslii 11.06.2020 13:19
      Highlight Highlight thomi: sie werden rassismus nicht beheben, wenn wir nicht bereit sind unser denken und unsere gewohnheiten zu hinterfragen und zu verändern.

      der strukturelle rassismus wird so nicht in den keller sondern in die museen verbannt.

      der untergrund-rassismus existiert auch schon trotz und mit dem wort "mohrenkopf"
    • rolf.iller 11.06.2020 14:07
      Highlight Highlight Da schaut man doch mal nach Amerika. Die Leute wählen Trump. Viele nicht, weil Sie Trump toll finden, aber weil sie von so vielem Genug haben.

      Und etwas was nicht gut ankommt, ist wenn man die Sprache versucht so weit zu entfremden, dass man ganz bestimmt keine noch so kleine Minorität anlass geben könnte, dass sich irgend jemand rein subjektiv irgendwie verletzt fühlen könnte.

      Dann beginnt man Dinge kurlig zu umschreiben ("People who menstruate") und verlangt dass man irgendwelche Sternchen und Unterstriche in die Mitte von Wörter setzt, damit die vollneutral und all inclusive sind.
    • bruuslii 11.06.2020 16:09
      Highlight Highlight rolf.iller
      1. ich glaube nicht, das BPoC nicht so eine kleine minorität sind.
      2. misst sich eine gesellschaft daran, wie sie mit ihren schwächsten umgeht.

      nun, ich bin der meinung, dass die minderheiten in so einem fall jeweils das veto-recht haben. es geht um ihre gefühle und nicht um unsere.

      wenn also BPoC mir glaubhaft erklären können, dass es sie überhaupt nicht stört, dann ist alles iO. wenn es aber stimmen gibt, die das nicht schön finden (https://www.watson.ch/!704973404 q.e.d.), dann sollten wir uns auch etwas anpassen können.
  • Uglyman 11.06.2020 12:05
    Highlight Highlight Mit all der Aufmerksamkeit um den Mohrenkopf, helfen die Lautschreienden Aktivisten den Rassisten.
    Unter denen für Schwarze Menschen der Begriff Mohr längst nicht mehr gebräulich ist. Schpggikopf, Schneeflöcklein ua. Eine neue Namensgebung des Süssgebäcks hätte zur Folge, dass genau dieses rassistisch verwendet wird.

    • bruuslii 11.06.2020 13:21
      Highlight Highlight der pneu am auto ist kaputt. den pneu sollte man aber nicht wechseln, weil der neue könnte ja auch kaputt gehen.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 11.06.2020 17:22
      Highlight Highlight Toll Bruuslii wie du unermüdlich gegen die unbelehrbaren anschreibst! 👏🏽🤗
  • Simon Roth 11.06.2020 12:04
    Highlight Highlight Tja, und was macht nun bspw. die Gemeinde Möriken (Name und Wappen) .... haben diese Einwohner nun einen besonderen Bezug zum Rassimus? Sofort neues Wappen?
    • Ritiker K. 11.06.2020 13:18
      Highlight Highlight Der Dorfname (und die Beeohnenden) haben nichts mit Mohr zu tun, das Wappen schon.

      Also : Wappen ändern
    • bruuslii 11.06.2020 13:23
      Highlight Highlight simon: ja sie haben damit unverschuldet einen besonderen bezug zu rassismus.

      wie die gemeinde damit umgehen will, ist deren sache.
    • Uranos 11.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Und was ist mit Portugal? Ich bin mir 10000% sicher das stammt von Mohrtugal ab!i!i!!!i!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1of8mio 11.06.2020 12:02
    Highlight Highlight Wir würden unsere Zeit besser darauf verwenden, aus der Geschichte zu lernen, als sie peinliches Stück für peinliches Stück zu tilgen. Wir waren nie perfekt, wir sind es nicht, und wir werden es nie sein. WIR sind das Problem, nicht ein Mohrenkopf, nicht Jim Knopf oder Uncle Ben's. Wir. Für mich ist es in jedem Fall zu bevorzugen, hin und wieder über die eigene peinliche Vergangenheit zu stolpern, als sie ausblenden zu dürfen, weil wir jetzt mal wieder irgendwo ein "Zeichen gesetzt" haben.
    • Blitzesammler 11.06.2020 12:10
      Highlight Highlight Das ist mal ein super guter Komentar. Der sollte eigentlich als Artikel erscheinen.👍
    • bruuslii 11.06.2020 12:31
      Highlight Highlight Wir würden unsere Zeit besser darauf verwenden, aus der Geschichte zu lernen, und sie peinliches Stück für peinliches Stück zu verarbeiten.
    • Ja_du 11.06.2020 13:31
      Highlight Highlight Das Problem in ihrer Logik ist das wir dann auch in 30 Jahren noch darüber streiten müssen. Man kann es jetzt unbennenen und dann ist die Sache gegessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 11.06.2020 12:01
    Highlight Highlight Ich als weisser alter Mann kann nicht beurteilen, wie es ist, das Wort "Mohrenkopf" zu lesen oder zu hören.
    Für mich assoziert das Wort keine negativen Stereotypen. Aber ich kenne Rassismus nicht am eigenen Leib.
    Meine beiden Töchter können das aber sehr wohl sehr gut beurteilen. Aber ihre Meinung ist gespalten. Die Jüngere, die eine schwarze Mutter und einen weissen Vater hat, ist "Mohrenkopf" eindeutig rassistisch. Meine ältere Tochter, die zwei schwarze Eltern hat, sieht im Wort "Mohrenkopf" nichts Rassistisches.
    Hingegen sind wir alle drei uns einig: N***küsse ist eindeutig ein No Go.
  • BVB 11.06.2020 12:00
    Highlight Highlight "Sie weichen damit aber der Frage aus, warum Menschen rassistische Vorurteile und Einstellungen früh erlernen und nur so später auch weiter kultivieren können. Dabei spielen Sprache und kulturelle Codes eben schon eine Rolle. Sprache formt das Bewusstsein und das Bewusstsein bestimmt letztlich auch das Sein."
    Das Ding ist halt, das das Wort Mohr so gut wie ausgestorben ist und Mohrenköpfe fast nur noch mit Süssgebäck assoziiert werden. Der spätere Vergleich mit Neger hinkt also gewaltig.
  • Silent_Revolution 11.06.2020 11:58
    Highlight Highlight "Das fände ich interessanter als die Frage, ob Süssigkeiten rassistisch sein können oder nicht..."

    Dann sollte ihm CH-Media diese Frage nicht stellen und ihr das Interview nicht publizieren, respektive ein eigenes führen.

    "Sie sollten Ihre Überlegungen deshalb nicht davon leiten lassen, ob «Mohrenköpfe» rassistisch sein können oder nicht."

    Es sind nicht seine Überlegungen
    Die Migros macht Marketing, indem sie das Sortiment anpasst, weil es dem Zeitgeist entspricht - CH-Media rennt zu Dobler, beharrt auf den Rassismus des Wortes und zwingt ihn zur Stellungnahme.

    WTF ist denn los mit euch?
    • Domimar 11.06.2020 12:44
      Highlight Highlight @SR das, was Du da schreibst, nennt man einen Schritt zurück treten um einmal in Ruhe das ganze Bild zu betrachten. Das ist opportun aber heute leider nicht mehr so gern gesehen, weil es unbequem ist.
  • watsonsonwat 11.06.2020 11:57
    Highlight Highlight Genialer Kommentar, kann gleich so benützt werden für jeden dieser umstrittenen Begriffe.

    Die Süssigkeit selber ist nicht rassistisch, aber jener welcher die Süssigkeit so nennt vermutlich schon.
  • andy y 11.06.2020 11:57
    Highlight Highlight So langsamä nimmt das ganze skurrile Züge an. Keine Ahnung wie man mit einer Bezeichnung für Süsskram so Probleme haben kann. Ich assozieiere mit einem Moorenkopf keinen dunkel pigmentierten Menschen sondern das was es ist, Wpsskram. Was ykommt als nächstes? Das Schwarzbrot?
    • Bulgur 11.06.2020 12:37
      Highlight Highlight Lieber Andy y. why ist da wohl auch ganz gut. Wenn DU kein Problem hast, dann ist ja alles gut. Rassismus gibt es keinen, weil du ihn nicht erfährst? Was du mit dem Begriff assoziierst, spielt dabei gar keine Rolle. Die entscheidende Frage ist, ob und wer sich mit dem rassistischen Begriff rassistisch beleidigt fühlt, wer also unter ihm leidet. Ich weiss, das bedingt Empathie, wenn man selbst privilegiert ist und keine Ahnung hat, wie es ist, Rassismus zu erfahren.
      Und nein, Schwarzbrot hat mit dem allem nichts zu tun.
    • Juliet Bravo 11.06.2020 13:13
      Highlight Highlight Schwarzbrot war nie ein negatives Wort für dunkelhäutige Person. Mohrenkopf schon. Wie Neger.
  • SF_49ers 11.06.2020 11:57
    Highlight Highlight Mein problem mit der mohrenkopf disskussion momentan ist, dass es gerade jetzt hochkommt. Alle müssen auf den rassismus zug aufspringen und sich pseudo sozial zeigen (migros und volg). Anstatt wirklicher rassimssus zu bekämpfen verstricken wir uns wir lieber in so kleine techtelmechtel. Verlierer wird die blm bewegung sein, weil man die dann wie die klima bewegung ins lächerliche zieht.
    • -thomi- 11.06.2020 14:54
      Highlight Highlight Noch schlimmer. Klimabewegung? Ah ja, da war mal was... So letztes Jahr oder so, wo eine nach Amerika gesegelt ist. Unsere Aufmerksamkeitsspanne wird zunehmend von den Medien dominiert. Das sollte so nicht sein. Unser Tun sollte von unseren Überzeugungen geleitet sein, nicht von unseren Schlagzeilen. Und wir sollten an unseren Taten gemessen werden. Nicht daran, ob wir eine Süssigkeit Mohrenkopf oder sonstwie nennen. Und dies bitte ständig und immer.
  • Chris69 11.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Ok, aber dann machen wir mal das Experiment und fragen Jugendliche unter 20 Jahren, was sie unter "Mohren" verstehen. Also meine Jungs (15 und 17) verstehen darin nur der ersten Teil des Wortes "Mohrenköpfe". Also wenn schon mit den Globibüchern und den darin stehenden Wörtern argumentiert wird, muss man vielleicht auch berücksichtigen, dass heutzutage die Jungen echt nicht mehr wissen, was für ein Ursprung das Wort "Mohr"...Eigentlich hätte die Zeit genau das gemacht, was wir alle wollen...falls eben nicht immer solche Story von der Globi-Generation käme
    • LeserNrX 11.06.2020 12:08
      Highlight Highlight Das steht ja im Text: "Wenn Sie zum Schluss kommen, der Mohrenkopf sei im volksmundigen Sprachgebrauch selten und recycliere nur wenig wirkmächtig rassistische Vorurteile, dann belassen Sie es bei «Mohrenkopf».
    • flausch 11.06.2020 12:11
      Highlight Highlight Ich denke mal es liegt daran das "deine Jungs" weiss und privilegiert genug sind sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen.
    • 262d 11.06.2020 12:13
      Highlight Highlight Nein, nein, nein. Nicht "die Zeit" hat etwas Gutes gemacht (die kann nämlich, rein physikalisch, gar nichts anderes tun als einfach voranschreiten) sondern Menschen, die sich gegen diese Art von Rassismus gewehrt haben und gekämpft haben für ein moderneres Menschen- und Gesellschaftsbild. Und genau dieser Kampf geht weiter, wenn offensichtlich rassistische Begeiffe wie Mohrenkopf kritisiert werden. Für das zukünftige Generationen vielleicht mal aufwachsen, ohne auf dem Pausenplatz 'wer hat Angst vorm schwarzen Mann' zu spielen.
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  • Cbd 11.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Dem kann ich mich nur anschliessen. Wieder mal eine guter, nüchterner Brief von Thiriet👍
    • wilhelmsson 11.06.2020 12:45
      Highlight Highlight ... und wenn Kinder mal andere rassistische oder abwertende Bezeichnungen nicht mehr kennen, darf man diese wieder in den Sprachgebrauch aufnehmen?
  • iiceccreamllove 11.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Sehr toll geschrieben und die Diskussion eine Ebene weiter gebracht. Merci!
  • Weisser Mann 11.06.2020 11:54
    Highlight Highlight Oha... ich kann einmal einem Kommentar von Herrn Thiriet was abgewinnen.

    Es geschehen noch Wunder.
  • humpalumpa 11.06.2020 11:52
    Highlight Highlight Mimimimimi
  • Maya Eldorado 11.06.2020 11:51
    Highlight Highlight Mit all den Mohrenkopfartikeln ist das Coronavirus etwas ins Hintertreffen geraten.
    Hat auch sein Gutes.
    Für mich ist der Durchschnittsschwarze (oder -mohr) Lebensfreude pur. Es täte uns trockenen Durchschnittseuropäern gut, davon eine Scheibe abzuschneiden, um hier ein wenig mehr echte Lebensfreude zu verbreiten.
    In diesem Sinne könnten uns die Mohrenköpfe ein wenig unterstützen. Sie verbreiten doch auch Lebensfreude.
    Oder habe ich etwas falsch verstanden?
    • Maya Eldorado 11.06.2020 12:00
      Highlight Highlight An den Blitzern muss ich etwas falsch verstanden haben.
    • DaAlex 11.06.2020 12:08
      Highlight Highlight Klischees, Klischees, Klischees... auch eine Form vom Rassismus, falls du es noch nicht gemerkt hast.
    • Hierundjetzt 11.06.2020 12:10
      Highlight Highlight Das, liebe Maya, das ist jetzt positiver Rassismus, weil generalisierend, Banyamulenge vom Kivusee versprühen Lebensfreude pur? Okeee. Das sehen wohl sämtlich anderen Volksgruppen anderst

      Einfacher:
      Indianer = Edle Wilde
      Asiaten = gut in Mathematik
      Schweizer = reich

      Du siehst, einmal auf diesen Weg eingebogen und Du kommst nie mehr raus.
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  • homo sapiens melior 11.06.2020 11:49
    Highlight Highlight Worte eines weisen Mannes. Danke.
    Mögen sie möglichst oft gehört werden.

    Ich bin längst nicht mit allem einverstanden, was Maurice Thiriet so von sich gibt. Aber ich folge ihm, weil auch immer wieder solche Grossartigkeiten von ihm kommen wie diese.

Analyse

Du meinst, der «Mohrenkopf» sei unproblematisch? Schau mal, was 1962 in Zürich los war

Die Berichterstattung über einen schwarzen Bäckerlehrling aus Zürich zeigt, wie rassistisch der «Mohrenkopf» ist. Überwunden wurde der Begriff bis heute nicht.

Die Gesellschaft diskutiert über Rassismus. Ein positiver Effekt davon ist, dass das Interesse am Thema massiv und messbar angestiegen ist. So haben sich in den letzten Tagen die Aufrufe des Wikipedia-Artikels über «Rassismus» fast verzehnfacht.

In der Schweiz entgleiste letzte Woche diese Diskussion wegen Mohrenköpfen. Ist diese Süssigkeit rassistisch? Ist es richtig, dass die Migros das Produkt aus dem Sortiment wirft? Und kann «Mohrenkopf» überhaupt rassistisch verstanden werden?

Es kamen …

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