Schweiz
Bern

Leichenfund in Langenthal: Volkan und Fitim starben wohl an Kohlenmonoxyd-Vergiftung

Leichenfund in Langenthal: Volkan und Fitim starben wohl an Kohlenmonoxyd-Vergiftung

18.12.2015, 16:3419.12.2015, 08:09

Die beiden Männer, welche am Mittwochabend tot in einer Langenthaler Garage aufgefunden wurden, waren wohl an einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung gestorben. Das haben Untersuchungen von Berner Gerichtsmedizinern ergeben.

Die regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau und die Berner Kantonspolizei teilten am Freitag mit, sie gingen derzeit davon aus, dass sich die beiden Männer bei laufendem Automotor in der Garage aufhielten. Wegen des laufenden Motors sei der Sauerstoff ausgegangen und die beiden Männer hätten das Bewusstsein verloren.

Bei den beiden tot aufgefundenen Männern handelt es sich um einen 19-jährigen Serben und einen 20-jährigen Schweizer, welche beide im Kanton Bern wohnten. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Als die Linke die Zuwanderung stoppen wollte
In den 1960er-Jahren wachsen Bevölkerung und Wirtschaft in der Schweiz so stark wie nie zuvor – auch durch die vielen ausländischen Arbeitskräfte, ohne die der beispiellose Wirtschaftsboom nicht möglich wäre. Gleichzeitig breitet sich die Angst vor «Überfremdung» aus. Mit der Forderung nach einer Begrenzung der Zuwanderung greift der Schweizerische Gewerkschaftsbund diese Stimmung auf und prägt die politische Debatte nachhaltig.
«Man hat sogar ein neues Wort geprägt – Überfremdung [inforestieramento]!», schreibt die Gazzetta Ticinese am 22. Februar 1965 irritiert. Im Gegensatz zur italienischen ist der Begriff in der deutschen Schweiz keineswegs neu, doch erlebt er wie die Schweizer Wirtschaft in der Nachkriegszeit eine Hochkonjunktur. Die vom Wirtschaftswachstum angetriebene Zuwanderung hat zusammen mit dem Babyboom zum grössten bisherigen Bevölkerungswachstum in der Schweiz geführt. Mitte der 1960er-Jahre leben ungefähr 5,8 Millionen Menschen im Land.
Zur Story