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10-Millionen-Schweiz: Sympathien für SVP-Initiative bei Männern

A man stands at a crosswalk near the polling station by the train station on this election Sunday, when voters are deciding on the popular initiative "No 10-Million Switzerland" and the Civi ...
Nicht nur bei der SVP fand die Nachhaltigkeitsinitiative-Initiative Zuspruch.Bild: keystone

So viele FDP-Sympathisanten stimmten für die SVP-Initiative

Die am Sonntag vom Stimmvolk mit knapp 55 Prozent abgelehnte Keine-10-Millionen-Schweiz-Initiative (sogenannte Nachhaltigkeitsinitiative) der SVP hat mehr Unterstützung bei Männern gefunden sowie bei eher Jüngeren und weniger Gebildeten und Verdienenden. Das zeigt eine Nachwahlbefragung von 20 Minuten/Tamedia, die am Montag veröffentlicht wurde.
15.06.2026, 05:0915.06.2026, 05:29

So stimmten 46 Prozent der Männer der SVP-Initiative zu und 44 Prozent der Frauen, wie es in einer Mitteilung von 20 Minuten hiess. Die Umfrage basiert auf 26’205 Antworten zwischen dem 11. und 14. Juni aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin, durchgeführt vom Institut Leewas und mit einem Fehlerbereich von plus/minus 1,5 Prozent.

Am meisten Zustimmung erhielt die Initiative erwartungsgemäss von Sympathisanten der SVP: 95 Prozent. Am wenigsten Zustimmung kam von Sympathisanten der SP (12 Prozent), der Grünliberalen (15 Prozent) und der Grünen (17 Prozent). FDP-Sympathisanten stimmten der SVP-Initiative mit 43 Prozent zu und Mitte-Sympathisanten mit 33 Prozent.

Die Zustimmung variierte auch zwischen den Altersgruppen: So unterstützte mit 51 Prozent eine Mehrheit der 35- bis 49-Jährigen die 10-Millionen-Schweiz-Initiative und noch knapp die Hälfte (48 Prozent) der 18- bis 34 Jährigen, während die Sympathien für die Initiative bei den über 65-Jährigen nur noch bei 40 Prozent lag.

Einkommen und Bildungsniveau

Die Höhe des Einkommens bestimmte ebenfalls deutlich die Sympathiewerte: So war eine Mehrheit (51 Prozent) der bis 4000 Franken pro Monat Verdienenden für die SVP-Initiative, Höherverdienende wiederum lehnten diese ab.

Dasselbe gilt für das Bildungsniveau: je höher, desto weniger Zustimmung für die 10-Millionen-Schweiz-Initiative. So stimmten Menschen mit lediglich der obligatorischen Schulbildung mehrheitlich dafür (55 Prozent).

Am deutlichsten fällt ein unterschiedliches Abstimmungsverhalten zwischen städtischen und ländlichen Gebieten auf. Gemäss der Umfrage waren lediglich 36 Prozent in Städten und 45 Prozent in Agglomerationen für eine Begrenzung der Zuwanderung, wie sie die SVP-Initiative vorschlug. Eine knappe Mehrheit (51 Prozent) fand sich hingegen in ländlichen Gebieten. (sda)

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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz
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Das waren die bisher knappsten Abstimmungen in der Schweiz

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Abgestimmt am: 06.12.1992
Ergebnis: abgelehnt
Stimmenunterschied: 23'836

quelle: keystone
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Wandervogel-CH
15.06.2026 05:55registriert Juni 2024
Und jetzt JA für die Bilatetalen III, wir betreiben unsere PCs auch nicht mehr mit Windows 95. Auch Bilaterale brauchen Updates. Bezüglich Asylpolitik könnten wir uns an Dänemark orientieren und bei Wohnungsfragen wenigem am HEV.
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Wat Sohn
15.06.2026 07:55registriert Juni 2017
Aha, so von wegen "die Städte haben das Land gebodigt" (Dettling)? Wenn 51% der ländlichen Gebiete die Initative angenommen haben, dann würde ich jetzt nicht von "gebodigt" sprechen. So klar war die Sache also auch auf dem Land nicht...
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Oliver01
15.06.2026 09:56registriert Februar 2023
Eigentlich ist es schon erstaunlich, dass die SVP die Wähler mit niedrigem Einkommen und weniger guter Bildung ansprechen kann, für diese aber eigentlich nie etwas tut.
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